TUI: Prognoseschock - was nun?
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TUI muss die Prognose kräftig kappen – Kriegskosten, Ölpreisschock und schwächere Buchungen setzen dem Reisekonzern zu. Doch trotz der Belastungen könnte sich hier eine spekulative Chance eröffnen.
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Kalte Dusche für TUI-Aktionäre: Europas führender Reiseveranstalter kappt seine Prognose empfindlich. Anstelle eines geplanten Anstiegs des bereinigten EBIT von 7 bis 10 Prozent rechnet der Vorstand für 2026 nun nur noch mit einem operativen Gewinn von 1,1 bis 1,4 Mrd. Euro, also im Mittel mit einem Rückgang von fast 12 Prozent (Vorjahr: 1,41 Mrd. Euro). Zugleich wurde auch die Umsatzprognose vorübergehend ausgesetzt, die bislang ein Wachstum von 2 bis 4 Prozent für das laufende Jahr vorsah.
Hohe Sonderaufwendungen
Die Ursachen für die Kürzung waren im Grunde schon absehbar. TUI leidet gleich in mehrfacher Hinsicht an den Folgen des Irankrieges. Einerseits hat der Konzern hohe Sonderaufwendungen, die sich allein im zweiten Quartal auf rund 40 Mio. Euro belaufen. Diese betreffen insbesondere Rückholmaßnahmen für Passagiere, die sich bei Kriegsausbruch auf Kreuzfahrtschiffen in der Krisenregion befanden.
Stockende Buchungen
Andererseits sind die Kunde angesichts von Krieg und Ölpreisschock auch in ihrem Buchungsverhalten zurückhaltender geworden. So liegen die gebuchten Umsätze für die kommende Sommersaison im Segment Märkte & Airlines, also dem klassischen Pauschalreisegeschäft, derzeit um 7 Prozent unter dem Vorjahr. Und die gebuchte Auslastung der eigenen Hotels hat sich für das zweite Halbjahr um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert abgeschwächt.
Transformation kommt voran
Es gibt es aber auch Hoffnungsschimmer. So erwartet…
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