Erdgasmarkt bleibt ruhig

Aufgrund des erhöhten Energieverbrauchs der Klimaanlagen in den Sommermonaten ...
... ist mit einer weiterhin hohen Gasnachfrage zu rechnen. Im morgigen EIA-Lager-Bericht sollte somit kaum von erhöhten Reserven ausgegangen werden. Die Preise sollten zukünftig durch eine gesunde Angebotsseite begrenzt werden. Moderateres Wetter zum Ende des Monats könnte zu wieder anwachsenden Reserven führen. Aufgrund eines überhöhten Angebots an norwegischem Ergas in UK hat sich der Preisverfall dort fortgesetzt. Auch wenn es während der Versorgungsperiode bis Ende September zu einer Kürzung in der Versorgung kommen kann, gehen wir davon aus, dass hohe LNG-Lagerstände, eine erhöhte lokale Produktion sowie steigende mittelfristige Lagerwerte die kurzfristigen Angebotsrisiken begrenzen.
Zusätzlich erwarten wir eine minimal niedrigere Nachfrage, weil die langfristigen Lager weniger aufgefüllt werden.
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Rohöl hat die frühen Verluste im Handelsverlauf ausgeglichen und über $ 75 pro Barrel geschlossen. Die EIA-Daten zeigen einen Rückgang der Rohöl-Lagerstände in den USA. Dies steht im Gegensatz zu überraschenden Zuwächsen der Öl-Lagermengen der API. Laut EIA sind die gemeinsamen Lagerstände für Rohöl und verarbeitete Ölprodukte auf ein Rekordhoch in den USA gestiegen. Weizen fiel im frühen Handel, weil die Ukraine ihre Entscheidung zu den Getreideexporten auf den 25. August vertagt hat.
Produkt im Fokus: db ETC Brent Crude Oil Euro Hedged ETC (A1AQGX1) Mehr Infos zu Exchange Traded Commodities (db ETC) der Deutschen Bank: www.etc.db.com
Die Regierung benötigt weitere Informationen über Getreidemengen. Aus einem Regierungsentwurf geht hervor, dass die Ukraine plant, die Weizenexporte auf 1,5 Mio. Tonnen und die Gerstenexporte auf 1 Mio. Tonnen bis zum Ende des Jahres zu begrenzen.
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In der vergangenen Woche ist die Korrelation der Rohstoffe mit dem EUR/USD-Wechselkurs gestiegen. Die Korrelation zwischen WTI und dem EUR/USD liegt wesentlich höher als der Jahresdurchschnitt. Heute werden die US-Arbeitslosenzahlen veröffentlicht, wobei der Markt einen Zuwachs von 480.000 erwartet. Des Weiteren stehen heute die Veröffentlichungen von Indikatoren sowie des Phily-Fed-Produktionsberichtes an. Sie geben einen Eindruck über die Gesundheit der US-Wirtschaft.
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Philip Knüppel ist im Product Management der db ETC – der Exchange Traded Commdodity (ETC) Plattform der Deutschen Bank AG. Vor seinem Einstieg in das db ETC Team war er bei der ABN AMRO Bank im Bereich Strukturierte Produkte und dort zuständig für Index Produkte auf Rohstoffe, Aktien und Währungen.
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