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E.ON und Münchener Rück mit 10% Maximalverlustrisiko


E.ON und Münchener Rück mit 10% Maximalverlustrisiko | finanzen.net

Verzicht auf Dividende begrenzt das Verlustrisiko auf 10%

Werte in diesem Artikel

Sowohl die E.ON-, als auch die MünchenerRück-Aktie haben sich im Verlauf der vergangenen sechs Monate gut entwickelt. Die E.ON-Aktie legte im genannten Zeitraum um 13 Prozent zu; mit der MünchenerRück-Aktie war im vergangenen halben Jahr ein Kursgewinn von knapp elf Prozent möglich.

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Billigt man den beiden DAX-Werten auch in den nächsten Monaten Steigerungspotenzial zu, will sich aber nicht unbedingt vollständig dem zweifellos vorhandenen Kursrisiko der deutlich gestiegenen Aktien aussetzen, dann könnte die Investition in Zertifikate mit teilweiser Absicherung des Kapitaleinsatzes in Erwägung gezogen werden. Im Gegenzug für das maximale Verlustrisiko von etwa zehn Prozent verzichten Inhaber der Zertifikate auf Dividendenzahlungen.

Vollständige Partizipation

Die am 17.3.14 beobachteten Schlusskurse der E.ON- und der Münchener Rück-Aktie werden als Startwerte für die beiden Zertifikate festgeschrieben. Der 19.6.15 wurde als finaler Bewertungstag fixiert. Der Mindestrückzahlungsbetrag am Laufzeitende der Zertifikate beträgt 90 Euro. Die Partizipation an Kursanstiegen (beim E.ON-Zertifikat bis zum Cap) und Kursrückgängen von bis zu zehn Prozent beträgt 100 Prozent. Die beiden Teilkapitalschutz-Zertifikate können noch bis 17.3.14 mit 100 Euro erworben werden.

Beim HSBC-Teilkapitalschutz-Zertifikat mit Cap auf E.ON-Aktie, ISIN: DE000TD0WC74 befindet sich der Cap (Höchstbetrag) bei 116 Prozent des Startwertes angebracht. Notiert die E.ON-Aktie am finalen Bewertungstag in 15 Monaten mit 16 Prozent oder mehr im Vergleich zum Startwert im Plus, dann wird die Rückzahlung des Zertifikates mit dem Höchstbetrag von 116 Euro erfolgen. Steigt der Aktienkurs nur um 12 Prozent, dann wird der Rückzahlungsbetrag bei 112 Euro liegen. Auch an einem Aktienkursrückgang von bis zu 10 Prozent werden Anleger vollständig beteiligt. Gibt die Aktie um mehr als 10 Prozent nach, dann wird der bei 90 Prozent des Startwertes angebrachte Kapitalschutzbetrag dafür sorgen, dass das Zertifikat auch bei einem deutlichen Kursrückgang den maximalen Verlust auf 10 Prozent limitieren wird. Unter Berücksichtigung der Kosten von 0,20 Prozent wird der Mindestrückzahlungsbetrag des Zertifikates bei 89,80 Euro liegen.

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Das HSBC-Teilkapitalschutz-Zertifikat auf die MünchenerRück-Aktie, ISIN: DE000TD0WC82, funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie das E.ON-Zertifikat. Im Gegensatz zum E.ON-Zertifikat ermöglicht das MünchenerRück-Zertifikat die Chance auf unbegrenzte Gewinne, da bei diesem das maximale Gewinnpotenzial von keinem Cap limitiert wird.

ZertifikateReport-Fazit: Diese beiden Zertifikate sprechen Anleger an, die auf Sicht der nächsten 15 Monate von Kursanstiegen der E.ON- und der Münchener Rück-Aktie ausgehen, andererseits aber das maximale Verlustrisiko des Aktieninvestments auf 10 Prozent limitieren wollen. Das Zertifikat auf die Münchener Rück-Aktie bietet sogar unbegrenztes Gewinnpotenzial.

Walter Kozubek ist Herausgeber des ZertifikateReports und HebelprodukteReports. Die kostenlosen PDF-Newsletter erscheinen wöchentlich. Weitere Infos: www.zertifikatereport.de und www.hebelprodukte.de
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