Deutschlands Werbekönige
Platz 16: Das Ranking
Viele Unternehmen investieren hohe Beträge in ihre mediale Präsenz. Das folgende Ranking zeigt die 15 Firmen die in Deutschland die höchsten Werbeetats vorzeigen können. Stand des Rankings ist der 04.03.2015.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Platz 15: Rewe
183,2 Millionen Euro investierte die Supermarktkette Rewe im vergangenen Jahr in ihre Medienpräsenz. Ob Fernseh-, Radio- oder Flugblattwerbung, Rewe ist überall präsent. Pünktlich zur Fußball-WM startete Rewe im vergangenen Jahr eine Werbekampagne mit dem Fußballnationalspieler Thomas Müller, kein Wunder, dass die Werbeausgaben in die Höhe schossen.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Rewe Group

Platz 14: Aldi
Auch der Werbeetat von Aldi kann sich sehen lassen. 2014 investierte der Lebensmitteldiscounter 190,6 Millionen Euro in seine Medienpräsenz. Mit seinen TV-Werbespots landet Aldi allerdings nicht immer einen Treffer. Anfang 2015 musste der Discounter einen Werbespot in Großbritannien vom Bildschirm nehmen, welcher den Kunden versprach, dass sie Geld sparen könnten wenn sie zu Aldi wechseln würden, sie seien schließlich unschlagbar günstig. Kein gutes Argument für den Konkurrenten Tesco, welcher umgehend für die Einstellung des Werbespots sorgte.
Quelle: Handelsblatt, Bild: SeanPavonePhoto / Shutterstock.com

Platz 13: Sky
Viele Konkurrenten in der Video-on-demand-Sparte machen es dem Bezahlsender Sky zunehmend schwer seine Vormachtstellung in der Branche zu halten. Was bleibt dem Unternehmen da anderes übrig als sich die Aufmerksamkeit des Kunden durch dauerhafte mediale Präsenz zu sichern? Sky setzt dabei auf rasant zusammengeschnittene Filmszenen unter dem Motto "Ich seh' was besseres". Aber auch Prominente wie beispielsweise die deutsche Hip-Hop-Band "Die fantastischen Vier" dürfen in den Werbespots des Senders nicht fehlen.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Sky Deutschland

Platz 12: Henkel
Das Unternehmen Henkel vereint unter seinem Dach zahlreiche Marken der Bereiche Wasch- und Reinigungsmittel, Schönheitspflege und Klebstoffe. Diese müssen natürlich auch beworben werden, im Jahr 2014 mit einem Werbeetat von 224,8 Millionen Euro. Aber selbst einem so Werbe-erfahrenem Unternehmen wie Henkel können frappierende Fehler unterlaufen. So entwickelte Henkel 2013 einen WC-Reiniger der der ukrainischen Nationalflagge verblüffend ähnlich sah. Das Produkt musste nach Proteststürmen in Osteuropa vom Markt genommen werden.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Henkel AG

Platz 11: Lidl
Werbung die Menschen zum Kauf anregen soll, darf nicht nur emotional sein, sondern muss auch die Marke präsentieren so die Markensoziologen. Lidl befolgt diesen Ratschlag momentan eher weniger. Betrachtet man den aktuellen Werbespot des Discounters so bringt man diesen nur entfernt mit der Marke Lidl in Verbindung. Lediglich kurz vor Schluss des Spots blinkt für wenige Momente das Logo des Unternehmens auf. Ein neues Image soll etabliert werden, das die Investition in Werbung mit sich bringt. Rund 228,2 Millionen Euro für Werbung gab Lidl 2014 in Deutschland aus.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Lidl

Platz 10: Vodafone
Auch Vodafone setzt auf emotionale Werbung, so arbeitet eine Enkelin im aktuellen Werbespot des Unternehmens die letzten Lebenswünsche stellvertretend für ihren Opa ab, welcher per Vodafone-Liveschaltung alles hautnah miterleben kann. Werbung die sich Vodafone einiges kosten lässt: 228,8 Millionen Euro Werbeetat investierte Vodafone 2014.
Quelle: Handelsblatt, Bild: vodafone

Platz 9: Beiersdorf
Mit Werbeausgaben von 244,5 Millionen Euro erreicht der deutsche Konsumgüterkonzern Platz neun der höchsten Werbeetats des vergangenen Jahres. Zu Beiersdorf gehören unter anderem Marken wie Nivea, Labello, Tesa und Hansaplast. Alles Produkte die besonders im TV gerne beworben werden. Der hohe Werbeetat des Unternehmens erklärt sich wohl auch durch bekannte Werbegesichter wie das des Trainers der deutschen Fußballnationalmannschaft Joachim Löw.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Beiersdorf

Platz 8: Deutsche Telekom AG
Die Deutsche Telekom probiert es momentan mit einer neuen Werbestrategie die auf den Geschichten der Familie Heins basiert. Diese vereint in ihren Spots alle Unternehmens- und Markennamen wie T-Mobile oder T-Home unter dem Werbebanner: "Die Zukunft ist EINS". Sei es nun die lustige Oma die die moderne Technik der Gegenwart für sich entdeckt oder der Onkel der sich im Getummel des Kölner Karnevals verliert, für jeden ist etwas dabei. 261,6 Millionen Euro ließ sich das Unternehmen ihre Werbung, die teilweise tagesaktuell produziert wird, 2014 kosten.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Deutsche Telekom

Platz 7: Volkswagen
Dass ein Weltstar wie Robbie Williams den Werbeetat eines Unternehmen nicht gerade wenig belastet, dürfte bei einem Blick auf die Werbekosten von Volkswagen klar werden. 292,4 Millionen Euro investierte das Unternehmen 2014 in Werbekampagnen. Und auch Übersee kostet Werbung: Allein für Spots während des Super Bowls gaben Autobauer zuletzt im Schnitt 3,8 Millionen für 30 Sekunden Sendezeit aus.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Steve Mann / Shutterstock.com

Platz 6: Unilever
Mit seiner Werbestrategie normale Frauen anstatt von realitätsfernen Models mit Traummaßen in ihren Werbekampagnen auftreten zu lassen, traf die Unilever-Marke "Dove" einen positiven Nerv bei seinen Kunden. Auch die anderen Marken des Unternehmens wie Lätta oder Magnum sind in der Werbung dauerpräsent. Das schlägt sich auch im Werbeetat nieder. Im vergangenen Jahr hat sich der Konzern die Werbung in Deutschland 299,1 Millionen Euro kosten lassen.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Unilever

Platz 5: Axel Springer
Platz fünf geht an den Axel Springer Verlag mit einem Werbeetat von 324,5 Millionen Euro. Denn auch bereits etablierte Zeitschriften wie Bild oder die Welt müssen im Alltag des Kunden präsent gehalten werden.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Axel Springer AG

Platz 4: Ferrero
Die Produkte des italienischen Süßwarenherstellers Ferrero finden sich überall in der Werbung. Sei es nun Werbung für die Marke "Kinder", "Mon Cherie" oder den süßen Lieblingsbrotaufstrich der Deutschen, "Nutella". Für Werbung lässt Ferrero einiges springen: 368,5 Millionen Euro betrugen die Werbeausgaben im Jahr 2014.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Gil C / Shutterstock.com

Platz 3: Media-Saturn-Holding
Slogans wie "Geiz ist geil" oder "Abgenickt von Tech-Nick" bleiben in den Köpfen der Kunden gerne mal hängen. Dies macht sich die Werbeabteilung der Media-Saturn-Holding zu Nutze und kreiert gerne solche Ohrwürmer für ihre Werbung. Dies darf auch gerne mal ein bisschen mehr kosten, ganze 373,4 Millionen Euro gab die Holding im Jahr 2014 für ihre Werbung aus.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Media-Saturn

Platz 2: L’Oréal
Der größte Kosmetikhersteller der Welt engagiert für seine Werbung gerne mal die ganz großen Stars der Prominenz. Von Jane Fonda über Heike Makatsch bis hin zu Patrick Dempsey, haben schon etliche Stars ihr Gesicht für L’Oréal in die Kamera gehalten. Das wirkt sich natürlich auch auf das Werbebudget aus. Mit 411,8 Millionen Euro weist das Unternehmen die zweithöchsten Werbeausgaben in Deutschland auf.
Quelle: Handelsblatt, Bild: Arseniy Krasnevsky / Shutterstock.com

Platz 1: Procter & Gamble
Sie gelten als Miterfinder der modernen Konsumgüter-Werbung. Sie sind die Erfinder der Soap Operas, die sie bereits 1932 mit Produktionskostenzuschüssen finanzierten, um im Radio und Fernsehen geeignete Umfelder für ihre Werbespots zu erschaffen. In der Gegenwart nutzt das Unternehmen besonders den Weg der Online-Vermarktung. Kein Wunder, dass der Werbeetat von Procter & Gamble der höchste in Deutschland ist. 527,9 Millionen Euro gab das Unternehmen mit Weltmarken wie Lenor oder Head & Shoulders 2014 für Werbung aus.
Quelle: Handelsblatt, Bild: De Visu / Shutterstock.com
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