Die wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften 2010/2011

Platz 30: Chile
Das Ranking der 30 wettbewerbsfähigsten Nationen eröffnet wie im Vorjahr Chile. Bei dem maßgeblichen GCI, welcher die Faktoren Institutionen, Infrastruktur, makroökonomisches Umfeld, Gesundheit und Grundschulbildung, Hochschulbildung und Ausbildung; Effizienz der Gütermärkte, Arbeitsmarkteffizienz, Entwicklungsgrad der Finanzmärkte, technologischer Entwicklungsgrad, Marktgröße, Entwicklungsgrad der Unternehmen und Innovationen berücksichtigt, konnten 4,69 Punkte erreicht werden.
Quelle: World Economic Forum

Platz 29: Irland
Mit 4,74 Punkten geht es für die Wettbewerbsfähig Irlands gleich um 4 Plätze nach unten.
Quelle: World Economic Forum

Platz 28: Brunei
Von Platz 32 auf 28 steigt die Platzierung von Brunei. Der GCI erreicht 4,75 Punkte.
Quelle: World Economic Forum

Platz 27: China
Bereits auf dem 27. Platz rangiert China, nach Platz 29 in der Vorjahresstudie. Unter den BRIC-Staaten belegt man jedoch mit 4,84 Punkten die beste Position, was hauptsächlich auf die Marktgröße (Platz 2) und das makroökonomische Umfeld (Platz 4) zurückzuführen ist.
Quelle: World Economic Forum

Platz 26: Malaysia
Um 2 Positionen verschlechterte sich die Platzierung von Malaysia im Vergleich zum Vorjahr. Der Entwicklungsgrad der Finanzmärkte kann mit Platz 7 überzeugen, so dass insgesamt 4,88 Punkte erreicht werden konnten.
Quelle: World Economic Forum

Platz 25: Vereinigte Arabische Emirate
Mit 4,89 Punkten konnten die Vereinigten Arabischen Emirate den Verlust von 2 Positionen nicht abwenden.
Quelle: World Economic Forum

Platz 24: Israel
Um 3 Plätze auf 4,91 Punkte wird die Wettbewerbsfähig Israels deutlich höher eingestuft. Dabei kann man einzig im Bereich Innovation mit Platz 6 in einem Bereich in die Top 10 einziehen.
Quelle: World Economic Forum

Platz 23: Neuseeland
Von Platz 20 auf 23 rutschte Neuseeland auf nunmehr 4,92 Punkte ab. Die Institutionen (Platz 3) oder die Grundschulbildung/Gesundheitssystem (Platz 5) und die Gütermarkteffizienz (Platz 7) hätten eine deutlich bessere Gesamtplatzierung zugelassen, die geringe Marktgröße (Platz 60) und die Infrastruktur (Platz 37) haben jedoch belastet.
Quelle: World Economic Forum

Platz 22: Südkorea
Mit 4,93 Punkten konnte sich Südkorea den 22 Platz sichern. Noch im Vorjahr konnte man mit 5,00 Punkten Position 19 belegen. Das größte Pfund im Profil Südkoreas stellt das makroökonomische Umfeld (Platz 6) dar, während die Entwicklung des Finanzmarktes (Platz 83) deutliche Schwächen offenbart.
Quelle: World Economic Forum

Platz 21: Saudi-Arabien
Mit einer Steigerung des GCI von 4,75 auf 4,95 konnte Saudi-Arabien gleich 7 Plätze gewinnen. Die Gütermarkteffizienz stellt weltweit mit Platz 10 das größte Plus des rohstoffreichen Landes dar.
Quelle: World Economic Forum

Platz 20: Luxemburg
Ein sehr inhomogenes Wettbewerbsprofil weist Luxemburg auf. So befinden sich die Effizienz der Gütermärkte (Platz 3) und der technologische Fortschritt (Platz 2) im absoluten Spitzenbereich, während die Bereiche Hochschulbildung (Platz 41) und Arbeitsmarkteffizienz (Platz 37) eher schwach abschneiden. Insgesamt genügt ein GCI von 5,05 Punkten zum Einzug in die Top 20.
Quelle: World Economic Forum

Platz 19: Belgien
Das Gesundheitssystem und die Grundschulbildung sind den Experten zufolge nirgendwo besser als in Belgien. Somit konnte insgesamt ein GCI von 5,07 Punkte und Platz 19 erreicht werden.
Quelle: World Economic Forum

Platz 18: Österreich
Unverändert rückläufig ist die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Von Platz 14 über 17 auf nun 18 ging die Platzierung nach unten. Mit Ausnahme des Entwicklungsgrads der Unternehmen (Platz 6) kann kein Bereich die Top Ten knacken.
Quelle: World Economic Forum

Platz 17: Katar
Nach Platz 26 vor 2 Jahren und 22 in der Vorjahresstudie kann sich Katar nun mit Platz 17 und 5,1 Punkten erstmalig unter den Top 20 platzieren.
Quelle: World Economic Forum

Platz 16: Australien
Mit Ausnahme der Entwicklung des Finanzmarktes (Platz 3) kann sich Australien mit Platzierungen zwischen Platz 10 und 30 in allen anderen Kategorien insgesamt Position 16 mit einem GCI von 5,11 Punkten sichern.
Quelle: World Economic Forum

Platz 15: Frankreich
Vor allem mit den Bereichen Infrastruktur (Platz 4) und Marktgröße (Platz 7) kann sich Frankreich nach Platz 16 in der Vorjahresstudie nun den 15. Platz sichern. Vor allem die Effizienz des Arbeitsmarktes (Platz 60) verhindert eine höhere Platzierung.
Quelle: World Economic Forum

Platz 14: Norwegen
Trotz einer rückläufigen Gesamtpunktzahl von 5,20 auf 5,14 kann Norwegen den 14. Platz aus der Vorjahresstudie halten. Die Institutionen können ebenso Platzierungen unter den Top Ten einfahren wie die Bereiche Finanzmarktentwicklung und technologischer Fortschritt.
Quelle: World Economic Forum

Platz 13: Taiwan
Mit 5,21 Punkten kann sich Taiwan den 13. Platz sichern. Vor allem die Innovationskraft legt mit Platz 7 den Grundstein für die gute Gesamtplatzierung. Die Basisfaktoren, welche unter anderem die Bereiche Infrastruktur und Grundschulbildung umfassen, können lediglich Platz 19 erreichen.
Quelle: World Economic Forum

Platz 12: Großbritannien
Nachdem man in der Vorjahresstudie den 12. Platz verlor und sich auf Position 13 wiederfand, konnte Großbritannien nun mit 5,25 Punkten diesen Platz wieder gutmachen. Vor allem das makroökonomische Umfeld spricht gegen Großbritannien. Auf der anderen Seite kann die Infrastruktur ebenso überzeugen wie die Arbeitsmarkteffizienz und der technologische Fortschritt.
Quelle: World Economic Forum

Platz 11: Hong Kong
Unverändert auf dem 11. Platz befindet sich Hong Kong mit einem GCI von 5,27 Punkten, nach 5,22 Punkten in der Vorjahresstudie. Die Infrastruktur ist weltweit führend und auch die Effizienz der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte ist mit den Platzierungen 2, 3 und 1 hervorragend.
Quelle: World Economic Forum

Platz 10: Kanada
Die Top Ten eröffnet Kanada mit 5,3 Punkten. Im Vorjahr belegte man noch den 9. Platz. Das makroökonomische Umfeld stellt mit 5,1 Punkten und Platz 35 den Schwachpunkt im Wettbewerbsprofil Kanadas dar.
Quelle: World Economic Forum

Platz 9: Dänemark
Ein deutlicher Abwärtstrend ist für Dänemark auszumachen. Von Platz 3 über 5 auf nun 9 mit nun 5,32 Punkten ließ die Platzierung nach. Nach wie vor können die Hochschulbildung und die Arbeitsmarkteffizienz überzeugen.
Quelle: World Economic Forum

Platz 8: Niederlande
Von Platz 10 auf 8 ging es für die Niederlande nach oben. In allen wichtigen Kategorien erreichte man eine Platzierung unter den Top 30. Vor allem die Bereiche Infrastruktur, technologischer Fortschritt und Gütermarkteffizienz konnten mit Platzierungen von 7, 3 und 8 überzeugen.
Quelle: World Economic Forum

Platz 7: Finnland
Um einen Platz nach unten ging die Platzierung Finnlands mit 5,37 Punkten. Die Hochschulbildung wird in Finnland so gut organisiert wie in keinem anderen Land und auch die Schulbildung befindet sich weltweit auf Platz 2. Die geringe Marktgröße verhindert eine noch bessere Platzierung.
Quelle: World Economic Forum

Platz 6: Japan
Den Aufwärtstrend von Platz 9 über 8 auf nun 6 mit 5,37 Punkten kann Japan fortsetzten. Der Entwicklungsgrad der Unternehmen wird von keinem anderen Land übertroffen und auch die Innovationsneigung und Marktgröße sprechen für die Wettbewerbsfähigkeit Japans. Das makroökonomische Umfeld hingegen kann mit 4,1 Punkten und Platz 105 nicht überzeugen.
Quelle: World Economic Forum

Platz 5: Deutschland
Nach Position 7 in den beiden Vorjahren kann sich Deutschland nun mit 5,39 Punkten den 5. Platz sichern. Die Infrastruktur wird nur von Hong Kong übertroffen und auch die Marktgröße befindet sich mit Position 5 ebenso im absoluten Spitzenbereich, ebenso wie der Entwicklungsgrad der Unternehmen mit Platz 3. Nach wie vor stellt die Arbeitsmarkteffizienz mit Position 70 den größten Hemmschuh für die Wettbewerbsfähig Deutschlands dar.
Quelle: World Economic Forum

Platz 4: USA
Nachdem die USA in der Vorjahresstudie bereits von Platz 1 auf 2 heruntergefallen ist, setzte sich der Abwärtstrend nun fort. Nach 5,6 Punkten belegt die USA nun mit 5,43 Punkten Platz 4. Stärken sehen die Experten nach wie vor in der Arbeitsmarkteffizienz und der Marktgröße, die weltweit von keinem anderen Land übertroffen werden. Das makroökonomische Umfeld hingegen kann mit Platz 87 nicht überzeugen.
Quelle: World Economic Forum

Platz 3: Singapur
Vor allem die Effizienz des Arbeits- und Gütermarktes und die Institutionen sind weltweit beispiellos. Das markroökonomische Umfeld hingegen belegt lediglich den 32. Platz. Insgesamt kann man mit 5,48 Punkten den 3. Platz des Vorjahres halten.
Quelle: World Economic Forum

Platz 2: Schweden
Mit 5,56 Punkten belegt Schweden nun nach Platz 4 im Vorjahr den 2. Platz. Besonders tut sich Schweden in puncto Institutionen (Platz 2) und technologischer Fortschritt (1. Platz) hervor.
Quelle: World Economic Forum

Platz 1: Schweiz
Bis auf die Marktgröße befindet sich jede ökonomische Kennzahl der Schweiz unter den 10 besten der Welt. So findet man in der Alpenrepublik so gute Grundvoraussetzungen, zu denen unter anderem Institutionen, Infrastruktur oder Ausbildung gehören, wie in keinem anderen Land der Welt. Auch die Effizienzkennzahlen liegen auf dem weltweit 2. Platz. Insgesamt reichen 5,63 Punkte zur Titelverteidigung.
Quelle: World Economic Forum
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