JPMorgans "Must-own-stocks"

Platz 30: Terna
Die Marktkapitalisierung des italienischen Energieversorgers Terna beläuft sich auf 6,9 Mrd. Dollar, die Dividendenrendite liegt 2012 bei 7,1 Prozent. Das Unternehmen zeichnet sich für die JPMorgan-Experten durch robustes organisches Wachstum sowie eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik aus. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Terna-Aktien liegt bei 13,0.
Quelle: JPMorgan

Platz 29: Centrica
Das Energieunternehmen überzeugt die Analysten von JPMorgan mit einer starken Bilanz. Sie prognostizieren Centrica durch die steigende Gasproduktion ein jährliches Wachstum von 9,4 Prozent bis 2014. Die Dividendenrendite des Unternehmens beläuft sich in diesem Jahr auf 5,3 Prozent und das Kurs-Gewinn-Verhältnis wird mit 11,0 beziffert.
Quelle: JPMorgan

Platz 28: Kabel Deutschland
Der in Unterföhring ansäßige Kabelanbieter Kabel Deutschland ist deutlich wettbewerbsfähiger als die Konkurrenz und hat nach Sicht von JPMorgan den langfristig besten Zuwachs bei Gewinn und Marge. Zudem zeichnet sich das Unternehmen durch günstigere und bessere Breitbanverbindungen gegenüber den anderen Anbietern aus. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt aufs Jahr gesehen bei 14,5.
Quelle: JPMorgan

Platz 27: ASML
Sein "Overweight"-Rating für ASML begründet JPMorgan zum einen mit den zahlreichen Fertigungsaufträgen, die das niederländische Unternehmen für die nächsten zwei bis drei Quartale hat und zum anderen mit dem positiven Ausblick für das Geschäftsjahr 2013. Der Hersteller von Hightech-Systemen für die Halbleiterindustrie hat eine Marktkapitalisierung von 19,1 Mrd. Dollar, die Dividendenrendite beläuft sich in diesem Jahr auf 1,3 Prozent.
Quelle: JPMorgan

Platz 26: SAP
Die Sorgen bezüglich des enttäuschenden Berichts zum 1. Quartal 2012 hält Analystin Claudia Lane für überzogen. Sie erwartet, dass der Gewinn pro Aktie in diesem Jahr um etwa 14,6 Prozent steigen wird und sieht vor allem im kürzlich gestarteten Dienst "HANA" große Wachstumsmöglichkeiten für den Softwarekonzern SAP. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt bei 74,3 Mrd. Dollar, das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf 12-Monats-Sicht bei 15,0.
Quelle: JPMorgan

Platz 25: Standard Life
Eine Dividendenrendite von 7,2 Prozent verzeichnet Standard Life für 2012. Das Unternehmen ist für JPMorgan-Analyst Ashlik Musaddi der Favorit unter den Lebensversicherern im Vereinten Königreich. Musaddi sieht die Kapitalauslastung als eine der stärksten im gesamten Sektor und glaubt, dass das Unternehmen einen Kapitalüberschuss von einer Milliarde Pfund hat. Außerdem ist der Konzern ein verläßlicher Dividendenzahler, der seit seinem Börsengang 2006 noch nie die Dividenden gekürzt hat.
Quelle: JPMorgan

Platz 24: Swiss Re
Die Aktie des international tätigen Rückversicherers Swiss Re ist laut JPMorgan immer noch unterbewertet. Die Analysten sind der Meinung, dass die steigenden Preise in der Rückversicherungsbranche in Zukunft für größere Margen sorgen. Swiss Re ist das europaweit zweitgrößte Rückversicherungsunternehmen und hat eine Marktkapitalisierung von 21,9 Mrd. Dollar und ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (12 Monate) von 8,4.
Quelle: JPMorgan

Platz 23: Societe Generale
Delphine Lee von JPMorgan sieht das Risiko-Gewinn-Verhältnis der Société Générale als äußerst attraktiv an und betont, dass auch der Sektor an sich momentan sehr günstig sei. Zudem erzeuge die französische Geschäftsbank einen soliden Cashflow. Die Dividendenrendite lag in diesem Jahr bei 4,8 Prozent, die Marktkapitalisierung des Unternehmens beläuft sich auf 15,3 Mrd. Dollar.
Quelle: JPMorgan

Platz 22: UBS
Eine Marktkapitalisierung von 44,4 Mrd. Dollar und eine Dividendenrendite von 1,9 Prozent für 2012 verzeichnet die schweizer Großbank UBS. Das Privat-Bank-Geschäft macht 49 Prozent der Gewinne des Unternehmens aus, das mit einer Kerneigenkapitalquote von 11 Prozent die Anforderungen des Reformpakets Basel 3 erfüllt. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der UBS-Aktien liegt bei 8,0.
Quelle: JPMorgan

Platz 21: Shire
JPMorgan ist der Meinung, dass die Wachstumsaussichten des britischen Biotech-Unternehmens Shire deutlich unterbewertet sind, was vor allem mit der Unterbewertung des ADHD-Produkts "Vyvanse" zusammenhängt. Dies könnte sich jedoch bald ändern, da sich laut JPMorgan-Analysten neue Nutzungsmöglichkeiten für das Produkt eröffnen sollen und sich das Präparat auch immer stärker in Europa verbreite. Shires Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 14,7.
Quelle: JPMorgan

Platz 20: Sanofi
Die Sanofi-Aktien sind nach Ansicht von JPMorgan bei einer Wachstumsrate von 12 - 15 Prozent unterbewertet und deshalb günstig. Das Pharmaunternehmen ist überwiegend in den Bereichen Onkologie, Herz-Kreislauf und Zentrales Nervensystem tätig, wobei die JPMorgan-Experten beim Wachstum einen Fokus auf die Diabetes-Branche legen, vor allem auf das im Vergleich zu Konkurrenzprodukten beliebtere Analog-Insulin "Lantus" von Sanofi. Die Marktkapitalisierung des französischen Unternehmens beläuft sich auf 90,5 Mrd. Dollar.
Quelle: JPMorgan, Bild: Daniel Rousselot

Platz 19: Givaudan
Als weltweit führender Hersteller von Aromen und Duftstoffen ist die Aktie von Givaudan im Gegensatz zu anderen Werten der Branche günstig bewertet, da das Unternehmen eine starke Erholung beim Gewinn, sowie ein solides Wachstum liefern sollte. Celine Pannuti erwartet, dass Givaudan nach 2012 jedes Jahr etwa 10 Prozent beim Nettogewinn zulegen wird. Zudem wird erwartet, dass ab 2013 wieder mehr Gewinne an die Aktionäre zurückgeführt werden. 3,2 Prozent verzeichnet das Unternehmen 2012 bei der Dividendenrendite und 16,3 beim Kurs-Gewinn-Verhältnis.
Quelle: JPMorgan

Platz 18: LOreal
Insgesamt 27 internationale Marken vereint der französische Konzern unter seinem Namen. Durch Sparmaßnahmen versucht LOréal seine Margen zu verbessern. Die Analysten von JPMorgan sind der Meinung, dass der Gewinn pro Aktie des Unternehmens um 10 Prozent steigen könnte. Das Kurs-Gewinn-Verhätlnis liegt für 12 Monate bei 18,9, die Dividendenrendite für 2012 bei 2,4 Prozent.
Quelle: JPMorgan

Platz 17: Casino Guichard Perrachon
Eine Marktkapitalisierung von 9,7 Mrd. Dollar und ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,0 kann das französische Unternehmen Casino Guichard-Perrachon verzeichnen. Der Einzelhändler bietet laut den Experten von JPMorgan mit einem in den vergangenen drei Jahren um 18 Prozent gestiegenen Gewinn pro Aktie die beste Kombination aus Wachstum, Werterhalt und Gewinn.
Quelle: JPMorgan

Platz 16: British American Tobacco (BAT)
Für die Analysten von JPMorgan bleibt die Tabakindustrie mit ihren stabilen Industriepreisen, einem krisenfesten Gewinnwachstum und einer erstaunlichen Geldanhäufung ein wichtiger Wert. Top-Titel der Branche ist für Analyst Rae Maile dabei British American Tobacco. Das Unternehmen überzeugt durch einen guten Markenmix (u.a. Dunhill, Kent, Lucky Strike und Pall Mall), seine geographische Verbreitung, das starke Management und ein hohes Margenpotenzial. Die Aktien des Unternehmens verzeichnen auf ein Jahr gesehen ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14,0.
Quelle: JPMorgan

Platz 15: Anheuser Busch InBev
Der Getränkehersteller Anheuser-Busch InBev glänzt durch Gewinne und Einnahmen, die schneller wachsen als bei anderen Basisgüterproduzenten. Besonders in den USA legt Anheuser Busch, angetrieben von Investitionen und Innovationen - sowie einem verbesserten Marktumfeld - konstant zu. Auch in Brasilien klettern die Einnahmen und Gewinnmargen des Unternehmens langsam nach oben. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Anheuser Busch-Aktien liegt bei 15,3, die Marktkapitalisierung beträgt 112,6 Mrd. Dollar.
Quelle: JPMorgan

Platz 14: PPR
Die Aktien der französischen Holdinggesellschaft PPR bieten aus Sicht der JPMorgan-Experten aufgrund veräußerter Einzelhandels-Immobilien ein erhebliches Neubewertungspotenzial. Das Unternehmen profitiere zudem von der hohen Auslastung durch den Luxus-Markt, der 72 Prozent des Gewinns von PPR ausmacht. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beläuft sich auf 14,9 Mrd. Dollar, die Dividendenrendite für 2012 liegt bei 3,9 Prozent und das Kurs-Gewinn-Verhältnis wird auf 12-Monats-Sicht mit 13,1 beziffert.
Quelle: JPMorgan

Platz 13: Pearson
Eine Dividendenrendite von 3,9 Prozent verzeichnet der britische Medienkonzern Pearson für 2012. Das Unternehmen legt seinen Fokus auf das Thema Ausbildung und bietet neben Büchern auch digitale Produkte und Dienstleistungen zu diesem Thema an. Analyst Mark O'Donnell ist der Meinung, dass der Gewinn je Aktie des Unternehmens im kommenden Jahr aufgrund der erhöhten Ausgaben für Schulbücher um 9 Prozent zulegen dürfte. Er verweist dabei zudem auf den zunehmenden Anteil von Werbeausgaben am BIP vor allem in Schwellenländern, in denen Pearson ebenfalls stark vertreten ist.
Quelle: JPMorgan

Platz 12: Kingfisher
Kingfisher ist ein englischer Einzelhandelskonzern, der sich auf Baumärkte spezialisiert hat und dessen Marktkapitalisierung bei 10,6 Mrd. Dollar liegt. Die jüngste Kursschwäche der Kingfisher-Aktien biete nach Meinung der Analysten von JPMorgan die Gelegenheit in eine überzeugende und langfristige Wachstumsstory einzusteigen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Kingfisher-Aktien beträgt 10,2.
Quelle: JPMorgan

Platz 11: Volkswagen
Eine Marktkapitalisierung von 28,6 Mrd. Dollar sowie ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 6,1 verzeichnet der deutsche Autobauer Volkswagen. Für JPMorgan-Experte Bernard Donges ist das Unternehmen einer seiner bevorzugten Titel. Er begründet dies mit dem zuverlässigen Gewinnwachstum Volkswagens, den starken Marktanteilen und vorteilhaften Produktzyklen, sowie der starken Preisgestaltungsmacht des Unternehmens.
Quelle: JPMorgan

Platz 10: Deutsche Post
Die Deutsche Post hat laut Analyst Christopher Combe durch das Tochterunternehmen DHL einen stabilisierten Kern-Post-Cashflow und ein globales Expressversand-Franchise, das die Mitbewerber in fünf aufeinanderfolgenden Quartalen übetroffen habe. Als weltweit größtes Logistik- und Postunternehmen hat die Deutsche Post selbst eine starke Bilanzaufstellung und ein verbessertes Free Cash-Flow-Profil. Die Dividendenrendite der Deutschen Post-Aktie liegt für 2012 bei 5,5 Prozent, das Kurs-Gewinn-Verhältnis wird mit 10,6 über 12 Monate beziffert.
Quelle: JPMorgan

Platz 9: Brenntag
JPMorgan-Experten sehen bei Chemiehändler Brenntag ein gewaltiges strukturelles Wachstumspotenzial. Grund hierfür ist, dass nur rund 9 Prozent der Chemikalien weltweit durch Dritte verteilt werden und Brenntag mit einem Marktanteil von 7 Prozent bereits Weltmarktführer ist. Auch die Bewertung des Unternehmens ist sehr attraktiv. Brenntags Marktkaptialisierung beläuft sich auf 5,8 Mrd. Dollar, das Kurs-Gewinn-Verhältnis beträgt 12,7.
Quelle: JPMorgan

Platz 8: Safran
John Middleton von JPMorgan empfiehlt Aktien des französischen Mischkonzerns Safran. Die Aktien haben ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,4, die Dividendenrendite beträgt für 2012 2,8 Prozent. Der Analyst schätzt das Unternehmen aufgrund seiner guten Aussichten bei Original-Zubehör und im Ersatzteil- und Dienstleistungsmarkt im Zuge der auslaufenden Garantiephasen vieler Flugzeuge, was erhöhte Ausgaben für Ersatzteile erfordere.
Quelle: JPMorgan

Platz 7: Volvo
Der schwedische Konzern Volvo ist der weltweit zweitgrößte LKW-Hersteller und hat eine Marktkapitalisierung von 16,9 Mrd. Dollar, sowie eine Dividendenrendite von 4,3 Porzent für 2012 und ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 9,2. JPMorgan-Experte Nico Dil sieht bei Volvo ein erhebliches mittelfristiges Umstrukturierungspotenzial, durch das es dem Konzern möglich sein sollte die strukturelle Lücke bei den Kosten gegenüber den Mitbewerbern zu schließen.
Quelle: JPMorgan

Platz 6: Schneider Electric
Der französische Elektrotechnik-Konzern Schneider Electric ist einer der Wachstumstreiber in der Fabrikautomation und der Kühl- und Stromversorgung von Rechenzentren. Dessen Aktien bieten laut der JPMorgan-Experten eine gute Möglichkeit um von diesem Wachstum zu profitieren. Außerdem sollte sich durch die geplanten Kostensenkungen die Ertragslage des Unternehmens weiter verbessern. Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10,9 und eine Dividendenrendite von 4,3 Prozent kann Schneider Electric verzeichnen.
Quelle: JPMorgan

Platz 5: Cement Roadstone Holding (CRH)
Auf 12 Monate gesehen hat die Aktie des irischen Baustoffherstellers CRH ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14,2, die Dividendenrendite liegt bei 4,5 Prozent. Michael Morris von JPMorgan sieht die Aktie als Möglichkeit um auf eine Erholung der Bauinvestitionen des US-Privatsektors zu setzen.
Quelle: JPMorgan

Platz 4: Linde
Laut einer JPMorgan-Studie habe der Industriegase-Spezialist und Anlagenbauer Linde ein führendes Franchise und biete durch seine zusätzlichen Effizienzmaßnahmen Spielraum für eine weitere Verbesserung der Rentabilität. Lindes Kurs-Gewinn-Verhältnis beträgt 14,9 und die Dividendenrendite liegt 2012 bei 2,2 Prozent. JPMorgan prognostiziert das Wachstum des Gewinns je Aktie weiterhin mit acht bis zehn Prozent.
Quelle: JPMorgan

Platz 3: Rio Tinto
Für Fraser Jamieson ist Rio Tinto derzeit die bevorzugte Wahl im Bergbau-Sektor. Das Unternehmen sollte aufgrund seiner Bilanzflexibilität hohe Aktionärsrenditen erzielen können. Des Weiteren verweist der JPMorgan-Analyst auf ertragssteigernde Projekte des Unternehmens wie den Ausbau der Eisenerzgewinnung. Rio Tintos Marktkapitalisierung beläuft sich auf 65,4 Mrd. Dollar, die Dividendenrendite liegt bei 2,6 Prozent und das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei 6,1.
Quelle: JPMorgan

Platz 2: Petrofac
Für 2012 kann Petrofac eine Dividendenrendite von 2,6 Prozent verzeichnen, sowie ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13. Der internationale Dienstleister für Öl-, Gas- und Energiegewinnung hat eine Marktkapitalisierung von 8,5 Mrd. Dollar und wird von den JPMorgan-Experten sehr geschätzt. Grund hierfür ist u.a. die lange Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte des Unternehmens, sowie dessen geringe Abhängigkeit vom Ölpreis.
Quelle: JPMorgan

Platz 1: BG Group
Das britische Energieunternehmen BG Group hat laut JPMorgan Analyst Fred Lucas die höchsten und dauerhaftesten Wachstumsaussichten unter den europäischen Öl- und Gaskonzernen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf 12-Monats-Sicht liegt bei 12,7, die Dividendenrendite betrug für 2012 1,3 Prozent.
Quelle: JPMorgan
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