Die Top- und Flopaktien im DAX HJ 1 2009

Platz 30: Commerzbank AG
Der schwächste Titel unter den deutschen Standardwerten war im ersten Halbjahr 2009 die Commerzbank AG, nachdem bereits im Gesamtjahr 2008 der zweit schlechteste Kursverlauf verzeichnet werden musste. Dies ist unter anderem dem erhöhten Risikoprofil der Bank und den durchwachsenen Geschäftsaussichten zuzuschreiben. Insgesamt hat man zwischen dem 2. Januar 2009 und dem 30. Juni 2009 über 35% verloren. Allerdings kam die Kursrallye vom 1. Juli von über 15% einen Tag zu spät, um die Performance im ersten Halbjahr noch positiv beeinflussen zu können.

Platz 29: Deutsche Telekom AG
In den ersten 6 Monaten des Jahres mussten Aktionäre einen Rückgang des Aktienkurses von über 24% auf 8,37 Euro hinnehmen.

Platz 28: Deutsche Lufthansa AG
Eine erwartete Kapitalerhöhung sowie ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld belasteten den Aktienkurs. Demzufolge konnte das Papier einen Kursrückgang von 23,3% nicht abwenden.

Platz 27: Beiersdorf AG
Als zyklisches Papier litt die Beiersdorf AG besonders unter der Wirtschaftskrise und gab dementsprechend rund 21% auf 33,40 Euro nach. Der Vorstand erwartet für Deutschland eine weitere Eintrübung des Konsumklimas.

Platz 26: Deutsche Post AG
Ebenfalls im Sog der schwachen Konjunkturdaten befand sich im ersten Halbjahr der Logistik-Konzern Deutsche Post. Insgesamt ergab sich ein Rückgang von knapp 21%, wobei ein Großteil des Kursrutsches bereits in den ersten 2 Wochen des Jahres realisiert wurde.

Platz 25: Allianz SE
Mit einem Rückgang des Kurses von 15,6% findet man im DAX in den ersten sechs Monaten nur 5 Papiere, die noch schwächer notierten als die der Allianz AG.

Platz 24: E.ON AG
Aufgrund fallender Energienachfrage und damit einhergehenden eingetrübten Gewinnaussichten musste die Aktie der E.ON AG einen Rückgang von 15,2% verkraften.

Platz 23: RWE AG
Ein ähnliches Szenario wie bei der E.ON AG führte auch bei RWE zu einer Kursentwicklung von -14,4%.

Platz 22: Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG
Finanztitel haben es aufgrund der herben Abschläge zum Jahresbeginn schwer, für die ersten 6 Monate des Jahres insgesamt noch eine positive Kurs-Performance aufzuweisen. Auch die Münchener Rück ist daran gescheitert und weist insgesamt einen Rückgang von 14,3% auf.

Platz 21: Siemens AG
Der Industriekonzern kann auf einen Verlust von 12% zurückblicken. Von dem Tiefststand bei 33 Euro hat sich Siemens aber dennoch bereits deutlich erholen können.

Platz 20: ThyssenKrupp AG
Der Stahlkonzern musste als typisch zyklischer Wert Rückschläge hinnehmen. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr Abschläge von 11,8% verzeichnet.

Platz 19: Bayer AG
Auch Bayer konnte sich dem wirtschaftlichem Umfeld nicht entziehen und musste einen Aktienkursrückgang von knapp 11% hinnehmen.

Platz 18: Daimler AG
Der Automobilkonzern litt unter der weltweit schwachen Nachfrage nach PKWs und Nutzfahrzeugen. Zudem konnte man weniger von der Abwrackprämie profitieren als die Konkurrenz. Der Vorstand des Konzerns sieht jedoch die Talsohle als erreicht an und erwartet keine Rückschläge mehr. Insgesamt mussten sich Anleger jedoch mit einem Minus von gut 8% abfinden.

Platz 17: Henkel KGaA
Henkel ist einer von den Werten, der aufgrund der schwachen Wirtschaftsdaten zum Jahresbeginn deutlich abgewertet wurde, aber in den vergangenen Monaten wieder einen positiven Trend aufweisen konnte. Insgesamt hat es für die ersten 6 Monate nur zu einer Kursentwicklung von -8,13% gereicht.

Platz 16: Linde AG
Mit einer Kursperformance von -7,3% im abgelaufenen Halbjahr kann sich der Technologiekonzern nur im Mittelfeld der deutschen Standardwerte platzieren.

Platz 15: Volkswagen AG
Die Aktien des Automobilkonzerns liegen gefühlt nur ganz oben oder ganz unten auf den Tagesperformance-Rankings. Für die ersten sechs Monate ergibt sich insgesamt eine Kursentwicklung im Mittelfeld von -7%.

Platz 14: Fresenius SE
Der deutsche Gesundheitsdienstleister wird von vielen Analysten aufgrund seines defensiven Charakters geschätzt. Für eine bessere Performance als zu einem Rückgang von 6,7% hat es dennoch nicht gereicht.

Platz 13: Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
Im Parallelflug zur Muttergesellschaft hat sich Fresenius Medical Care AG entwickelt und wurde dementsprechend um 6,5% leichter.

Platz 12: adidas AG
Leicht im roten Bereich befindet sich die Aktie von adidas. Insgesamt ergab sich ein Rückgang von 2,7%.

Platz 11: K+S AG
Mit einem Rückgang von 2,6% verfehlt die Aktie von K+S knapp die Top Ten.

Platz 10: BASF SE
Als erster Wert mit einer positiven Entwicklung kann sich die BASF auf dem 10. Platz platzieren. Insgesamt konnte eine Steigerung von 1,4% auf 28,40 Euro erzielt werden.

Platz 9: Deutsche Börse AG
Der Aktienchart der Deutschen Börse ist mit einem Sägebrett vergleichbar. Von rund 54 Euro zu Jahresbeginn auf knapp über 30 Euro herunter, dann auf über 65 Euro herauf und schließlich zum Halbjahresende am 30. Juni 2009 mit 55,25 Euro notiert ergab sich insgesamt eine Steigerung von 2,7%.

Platz 8: MAN AG
Der Maschinenbauer konnte vom zunehmenden Konjunkturoptimismus profitieren und dementsprechend um knapp 7% auf 43,60 Euro zulegen.

Platz 7: Salzgitter AG
Als zyklischer Stahlwert konnte das Papier um 7,8% auf 62,50 Euro zulegen.

Platz 6: SAP AG
Die Lizenzumsätze von SAP korrelieren mit den konjunkturellen Vorgaben und demzufolge konnte das Papier des Softwarekonzerns im ersten Halbjahr um gut 9% zulegen, da die Mehrheit der Investoren auf ein Ende der wirtschaftlichen Abwärtsbewegung gesetzt hat.

Platz 5: Merck KGaA
Als typisch defensives Papier wurde Merck nach wie vor von vielen Investoren gesucht. Insgesamt ergab sich eine Steigerung von gut 10%.

Platz 4: Hannover Rückversicherung AG
Unter anderem beflügelt durch die Umbesetzungen im Vorstand konnte der Finanztitel um knapp 14% zulegen.

Platz 3: METRO AG
Der Handelskonzern legte um knapp 16% zu und hat mittlerweile fast wieder ein Niveau erreicht, das man zuletzt gesehen hat, bevor die Finanzkrise auf dem Aktienmarkt zu erheblichen Rückgängen geführt hat.

Platz 2: BMW AG
Nur eine Aktie konnte sich in den ersten 6 Monaten des Jahre noch besser entwickeln. Mit einem Plus von 20% können Aktionäre dennoch sehr zufrieden sein.

Platz 1: Deutsche Bank AG
Der absolute Top-Performer des ersten Halbjahres 2009 konnte um erstaunliche 46,86 % zulegen. Das Bankhaus ist im Vergleich zu anderen Banken vermeintlich besser aufgestellt und muss z.B. keine staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen. Vom Tiefststand bei rund 16 Euro ergibt sich sogar mehr als eine Verdopplung des Aktienkurses.
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