10 Dinge, die Sie über Tesla noch nicht wussten

Platz 11: Das Ranking
Der US-amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla Motors hat es sich zum Ziel gesetzt, Elektroautos für ein breites Publikum zu bauen. Dabei soll der Spaß jedoch nicht auf der Strecke bleiben: Tesla ist derzeit der einzige Fahrzeughersteller, der einen so genannten emissionsfreien Seriensportwagen in größeren Stückzahlen verkauft hat. An der Spitze des erfolgreichen Unternehmens steht der Tausendsassa Elon Musk, der bereits Unternehmen wie PayPal oder SpaceX lukrativ aufbaute. Das folgende Ranking präsentiert Fakten und Geschichten, die Sie vielleicht so noch nicht über Tesla wussten.
Quelle: Katherine Welles / shutterstock

Platz 10: Tesla Motors wurde nicht von Elon Musk gegründet
Elon Musk steht für das Unternehmen Tesla wie kein anderer. Was jedoch nur wenige wissen (auch Wikipedia nicht): Das Unternehmen wurde ursprünglich von Martin Eberhard und Marc Tarpenning gegründet. Elon Musk war jedoch einer der ersten Investoren im Februar 2004 und wurde damals auch Mitglied der Geschäftsführung. Er kontrollierte als größter Geldgeber schnell das gesamte Startup. Als dann das Geld knapp wurde, überwarfen sich Eberhard und Musk. 2007 musste Eberhard gehen. 2009 verklagte Eberhard Musk sogar wegen Verleumdung und Beleidigung, die beiden einigten sich jedoch nach einigen Monaten außergerichtlich.
Quelle: ecomento.tv, Bild: rmnoa357 / shutterstock
Platz 9: Früh übt sich
Schon als kleiner Junge war Elon Musk überaus geschäftstüchtig. Während andere Kinder draußen spielten, eröffnete er in seiner Heimatstadt - dem südafrikanischen Pretoria - mit seinem kleinen Bruder Kimbal das erste Geschäft: Einen Videospielsalon. Als die Eltern Wind davon bekamen, mussten die Söhne ihn allerdings wieder dichtmachen. Daraufhin suchte sich Musk ein neues Tätigkeitsfeld - er entwickelte erste Computerspiele. Eines davon verkaufte er bereits als 12-Jähriger für immerhin 500 Dollar.
Quelle: Auto, Motor und Sport, Bild: Deborah Weber / pixelio.de

Platz 8: Wartung? Nicht nötig!
Durch den Wegfall komplexer Bauteile wie z.B. Getriebe, Kupplung und Nockenwellen benötigt ein Elektroauto nur äußerst selten einen Servicetermin. Selbst die Bremsklötze des Tesla Model S halten nahezu ewig, da ein Großteil der Stopps durch regeneratives Bremsen zustande kommt. Lediglich die vier Reifen, die Scheibenwischblätter sowie die Batterie- und Motorkühlung müssen mit der Zeit ersetzt bzw. überprüft werden - das war’s schon!
Quelle: ecomento.tv, Bild: jvd wolf / shutterstock

Platz 7: Supercharger
Mittlerweile gehören die Automodelle von Tesla zu den gefragtesten Elektroautos überhaupt. Anteil an diesem Erfolg hat mit Sicherheit auch das Netz von Superchargern, das Tesla Motors aufbaut. An diesen Ladestationen können Tesla-Besitzer ihren Stromer innerhalb kürzester Zeit aufladen - natürlich kostenlos. Ein Supercharger lädt die Batterien in ca. 20 Minuten zur Hälfte wieder auf. Tesla hat weltweit bereits mehr als 407 Supercharger-Stationen mit 2.233 Supercharger-Ladeplätzen installiert und damit das grösste und am schnellsten wachsende Schnell-Ladenetzwerk der Welt aufgebaut. In Deutschland gibt es bereits 30 Supercharger.
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Platz 6: Skateboard fahren im Werk
2010 kaufte Tesla die ehemaligen Nummi-Werke (New United Motor Manufactoring), um dort seine Fahrzeuge zu produzieren. Dabei handelt es sich um ein riesiges Areal mit einer architektonischen Besonderheit: Der offene Bürotrakt liegt inmitten der Fertigung. Hier haben die Controller genauso wenig Ruhe, wie die Konstrukteure im Gebäude nebenan. Der Geräuschpegel in diesem Großraumbüro fordert sicher einiges an Gewöhnung. Um die langen Wege über das Areal bewältigen zu können, stehen für die Mitarbeiter Fahrräder und Skateboards bereit.
Quelle: Auto, Motor und Sport, Bild: Martina Taylor / pixelio.de

Platz 5: Leseleuchten
Tesla legt viel Wert auf das Feedback seiner Kunden - seien sie auch noch so klein. Ausgehend von der Annahme, Tesla-Nutzer würden im Auto auf Tablets, statt in Büchern oder Zeitschriften lesen, verzichtete man auf Leseleuchten im hinteren Bereich. Bei einer Autofahrt beklagten sich die Söhne von Elon Musk über das fehlende Licht - sie konnten ihr Buch auf dem Rücksitz nicht anschauen. "Das ist aber ein dummes Auto", erklärten sie. Musk ließ daraufhin umgehend Leseleuchten nachrüsten.
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Platz 4: Ein Leben wie bei Google
Tesla befindet sich in Sachen Mitarbeiterführung in guter alter Silicon-Valley-Tradition. Die Hierachien sind flach, jeder kann den Chef jederzeit wegen einer Idee oder einer Beschwerde ansprechen. Müsli, Milch, Kaffee, Tee und Popcorn gibt es für Angestellte kostenlos. Auch ein Kicker, Tischtennisräume und Sofas zum Relaxen sind überall zu finden. Die Stimmung ist energiegeladen, aber dennoch entspannt, sagen Mitarbeiter.
Quelle: Auto, Motor und Sport, Bild: Katherine Welles / shutterstock

Platz 3: Top Gear
Elon Musk ist nicht gerade für seine Kritikfähigkeit bekannt. Der streitbare Manager bestritt bereits einige Twitter-Kriege mit bekannten Persönlichkeiten, die sich schlecht über Tesla-Fahrzeuge äußerten. So handelte sich unter anderem die britische Auto-Kultsendung "Top Gear" eine Klage ein, weil sie angeblich eine Szene fingiert habe, in der einem Roadster der Strom ausging. 2013 verlor Tesla die Klage in der Berufung.
Quelle: Tesla, Bild: Teddy Leung / shutterstock

Platz 2: Hyperloop
Elon Musk plant für Tesla schon den nächsten großen Coup. Der hat zwar nichts mit Autos, nichtsdestotrotz aber mit Mobilität zu tun - mit rasend schneller Mobilität. Bereits im August 2013 stellte Musk das Projekt Hyperloop vor - eine in sich abgeschlossene Röhre mit einer Reise-Kapsel auf einem Luftkissen, in der Personen und Güter auf bis zu 1220 km/h beschleunigt werden. Zwischen San Francisco und Los Angeles will Musk bis 2017 den Prototypen der Doppelröhre errichten. In dieser soll die 600 Kilometer lange Strecke kostengünstiger als mit einem Zug und in nur 35 Minuten überwunden werden können. Gut ein Dutzend Ingenieure der Unternehmen Tesla und SpaceX sind auf das Projekt angesetzt: Per Induktion wird die Kapsel beim Start fast auf Schall-Geschwindigkeit gebracht. Auf der Strecke hält Luftdruck das Tempo der Kapsel und an einzelnen Stationen wird das Gefährt erneut beschleunigt. Diese Technik ist bereits in ähnlicher Weise in Gaspipelines in Betrieb. Anstelle von Erdgas soll nach Musks Plänen einfach eine kleine Kapsel mit Platz für bis zu 26 Personen befördert werden.
Quelle: ecomento.tv, Bild: Katherine Welles / Shutterstock.com

Platz 1: Iron Man
Elon Musk ist nicht nur der Chef von Tesla, sondern auch im Kino erfolgreich - zumindest indirekt. Der Selfmade-Milliardär war für Regisseur Jon Favreau nach eigener Aussage Vorbild und Inspiration für den Unternehmer Tony Stark, der im Film zum Superhelden "Iron Man" wird. In "Iron Man 2" hatte Musk sogar einen kurzen Gastauftritt. Verkörpert wird Tony Stark im Kino von Schauspieler Robert Downey Jr.
Quelle: Eigenrecherche, Bild: Walt Disney
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