10 Weisheiten von Warren Buffett

Platz 11: Buffetts Börsenweisheiten
Warren Buffett hält für Anleger zahlreiche Tipps parat. Zehn der interessantesten und wertvollsten Weisheiten Buffetts finden Sie in diesem Ranking.

Platz 10: Buffett über Haltedauer
"Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht 10 Minuten besitzen."
Während viele Anleger heutzutage vor allem auf kurzfristige Erfolge und schnellen Reichtum aus sind, kauft Buffett lieber Unternehmen, die langfristig erfolgversprechend sind. So hält Buffett bereits seit Jahrzehnten Aktien von Coca-Cola, M&T Bank oder Wells Fargo. American Express zählt schon seit den Sechzigern zu seinen Lieblingen.
Quelle: finanzen.net, Bild: Oliver Hoffmann / Shutterstock.com

Platz 9: Buffett über Kursverluste
"Kaufe nie eine Aktie, wenn du nicht damit leben kannst, dass sich der Kurs halbiert."
Buffett rät dazu, sich von Rückschlägen nicht aus der Fassung bringen zu lassen und vielmehr die langfristigen Erfolgsaussichten im Blick zu behalten. Als Beispiel kann hier das dritte Quartal 2014 genannt werden. Seine vier zentralen Positionen, American Express, Coca-Cola, IBM und Wells Fargo hatten nach ihren Quartalsberichten Verluste erlitten. Dennoch hielt Buffett an seinen Investments fest, was sich auszahlte. Im Zuge des Kaufs von Aktien der Einzelhandelskette Tesco, welchen er selbst als "großen Fehler" bezeichnete, zeigte sich sein Durchhaltevermögen jedoch nicht. Ende 2014 verkaufte er alle Anteile an Tesco nachdem diese innerhalb eines Jahres um 49 Prozent gefallen waren. Seit Jahresbeginn 2015 hat die Aktie diesen Verlust größtenteils wieder wettgemacht und befindet sich im Aufwärtstrend.
Quelle: DiePresse, Foto: Thorben Wengert / pixelio.de
Platz 8: Buffett über die Börse
"Ich denke nie darüber nach, was die Börse machen wird. Ich weiß nicht, wie man die Börse oder die Zinsen oder die Konjunktur vorhersagen kann. Und ich habe keine Ahnung, ob die Börse in zwei Jahren höher oder tiefer stehen wird."
Warren Buffett lässt sich von Schwankungen eines Leitindex nicht beeindrucken, da er einzelne Unternehmen betrachtet und dabei versucht, günstig bewertete Unternehmen aus der Vielzahl von Investment-Chancen herauszufinden. In der Vergangenheit zeigte er so, ungeachtet allgemeiner Aufschwung- oder Krisenzeiten, meist ein gutes Timing beim Ein- und Ausstieg aus einem Wert.
Quelle: ARD, Foto: La-Liana / pixelio.de
Platz 7: Buffett über den Finanzhimmel
"Glücklicherweise gibt es mehrere Wege, die zum Finanzhimmel führen."
Während Buffett sein Vermögen vor allem mit gezielt auswählten Einzelwerten erwirtschaftete, empfiehlt er seinen Erben eine passivere Anlagestrategie. So meinte er kürzlich, dass seine Frau nach seinem Tod zehn Prozent seines verbliebenen Vermögens in kurzlaufende US-Anleihen investieren solle und die restlichen 90 Prozent in einen schlichten ETF, der den S&P 500 abbildet.
Quelle: Manager-Magazin, Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Platz 6: Buffett über Dummheit
"Es ist schmerzlich auf soviel Geld zu sitzen. Aber noch schmerzlicher ist es, etwas Dummes damit anzustellen."
Dass Warren Buffet diesen Spruch ernst nimmt, zeigt sich nicht nur in seinem Anlageverhalten. Er möchte der Welt auch etwas zurückgeben und sie ein Stück besser machen. So kündigte er 2006 an, dass 99 Prozent seines Vermögens zu Lebzeiten oder bei seinem Tode an wohltätige Zwecke gehen sollen.
Quelle: Philanthropie-Neuzeit

Platz 5: Buffett über den wahren Wert eines Unternehmens
"Die Frage, wie man reich wird, ist leicht zu beantworten. Kaufe einen Dollar, aber bezahle nicht mehr als 50 Cent dafür."
Erste Ansätze dieser Denkensweise zeigten sich bei Buffett bereits in jungen Jahren. So verdiente Buffett sein erstes Geld mit dem Verkauf von Coca-Cola-Dosen zum Preis von je 5 Cent. Von diesen hatte er zuvor Sixpacks für 25 Cent erworben.
Quelle: ARD, Foto: Jörg Brinckheger / pixelio.de
Platz 4: Buffett über den Einstiegszeitpunkt
"Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert."
Als Warren Buffett Aktien des Getränkeherstellers Coca-Cola kaufte, war dies keinesfalls ein sicheres Investment. Viele Analysten glaubten zu dieser Zeit, dass der heimische Markt für kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke gesättigt sei. Die Wachstumsaussichten wurden als nicht besonders rosig angesehen. Ähnlich war es in den Siebzigern, als Buffett in den Zeitungsverlag Washington Post investierte. Die Aktie war zu diesem Zeitpunkt unter Druck geraten, da die Qualität der Geschäftsführung angezweifelt wurde. Interessant ist zudem, dass Buffett behauptet, dass er selbst in Kriegszeiten in Aktien investieren würde, denn gerade in Kriegszeiten verliere Geld immer an Wert. Cash sei in solchen Zeiten das Letzte, das man besitzen wolle. Es sei immer besser, in produktive Vermögenswerte zu investieren.
Quelle: FAZ, Kumo-Trading, Foto: Markus Bäcker / pixelio.de

Platz 3: Buffett über Geschäftsmodelle
"Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst."
Warren Buffett investiert nur in Unternehmen, deren Geschäftsmodell er selbst nachvollziehen kann, etwa das von Coca-Cola. Software-, Computer oder Telekommunikationsunternehmen meidet er, da er die Gefahr sieht, dass in diesen schnelllebigen Märkten vom Management eine Innovation verpasst wird oder auf eine falsche Technologie gesetzt wird. Der Fall von Nokia, dem ehemaligen Marktführer auf dem Mobilfunkmarkt, unterstützt diese Ansicht. Dieser Satz lässt sich auch auf andere Bereiche des Lebens übertragen. Nur wenn man etwas von der Materie versteht, kann man Risiken erkennen und darauf aufbauend angemessen reagieren.
Dass sich Buffett jedoch selbst nicht immer an seine Grundsätze hält, zeigt unter anderem sein Investment in IBM, die viertgrößte Position im Portfolio von Berkshire Hathaway. Es ist äußerst fraglich, ob Buffett viel von IBMs Zukunftsfeldern Cloud Computing, künstlicher Intelligenz und Big Data versteht. Auch sein erster Kauf, eine gut 16 Hektar große Farm 80 Kilometer nördlich von Omaha, war noch nicht von dieser Philosophie geprägt. Die Farm ist heute zwar rund fünf Mal so viel wert wie noch vor 29 Jahren, dennoch gibt Buffett zu, nichts von Landwirtschaft zu verstehen.
Quelle: Die Welt, Foto: Katherine Welles / Shutterstock.com

Platz 2: Buffett über Risiko
"Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun."
Eine Meinung die Buffett vertritt, ist, dass Anleger erst "ihre Hausaufgaben" machen müssen, bevor sie in Unternehmen investieren. Man solle sich Gedanken vor Kaufentscheidungen machen und zum Beispiel lernen, Bilanzen zu lesen und Unternehmensstrategien zu verstehen. Wer nur auf sein Bauchgefühl hört, wird langfristig deutlich weniger Erfolg haben.
Quelle: Aktienschule, Foto: istockphoto/Björn Meyer

Platz 1: Buffett über Broker
"Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch einen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt."
Buffett vertraut nicht auf die Meinung anderer, sondern nutzt seine eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse zur Unternehmensbewertung und Kennzahlenanalyse. Broker könnten eine Aktie nur bewerben, weil sie etwa die Aktie selbst halten und sich einen Kursanstieg erhoffen oder weil sie am Verkauf einer Aktie mitverdienen.
Quelle: FinanzMonitor, Foto: Monkey Business Images / Shutterstock.com
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