Die höchsten Abfindungen aller Zeiten

Platz 25: Hartmut Mehdorn, Deutsche Bahn, 4,99 Mio. Euro
Faktisch gesehen erhält der ehemalige Chef der DB AG keine Abfindung, sondern vielmehr werden seine Bezüge, die in seinem bis 2011 laufenden Vertrag festgeschrieben sind, einfach weiter bezahlt.
Quelle: dpa, Bild: siepmannH / pixelio.de

Platz 24: Klaus Kleinfeld, Siemens, 5,7 Mio. Euro
Im Zuge der Schmiergeldaffäre trat Klaus Kleinfeld 2007 von seiner Stelle als Vorstandsvorsitzender zurück. Neben seiner Abfindung erhielt er bereits 6 Wochen später eine neue Stelle bei Alcoa, wo ihm wiederum ein Umzugsgeld von 0,84 Mio. Euro und ein Antrittsgeld von 6,1 Mio. Euro zugestanden wurde.
Quelle: dpa, Bild: Siemens

Platz 23: Bernd Pischetsrieder, BMW, 7,5 Mio. Euro
Der ehemalige Vorstandschef musste 1999 den Konzern verlassen und erhielt als Ausgleich umgerechnet 7,5 Mio. Euro. Bereits 2002 wurde er als Nachfolger von Ferdinand Piëch als Chef der Volkswagen AG vorgestellt.
Quelle: Bild: Teerapun / Shutterstock.com

Platz 22: Werner Seifert, Deutsche Börse, 10 Mio. Euro
2005 musste der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Börse AG seinen Posten räumen, nachdem er beim Kauf der London Stock Exchange eine Niederlage einstecken musste.
Quelle: Bild: Deutsche Börse AG

Platz 21: Ron Sommer, Deutsche Telekom, 11,6 Mio. Euro
Viele Kleinaktionäre der „Volksaktie“ fragen sich bis heute, wo 2002 ihre Abfindung geblieben ist, da der Aktienkurs nie wirklich beeindrucken konnte.
Quelle: Bild: Deutsche Telekom

Platz 20: Harry Roels, RWE, geschätzte 12 Mio. Euro
Nachdem dem Energieversorger 2007 lang andauernde Querelen im Vorstand nachgesagt wurden, nahm der Vorstandchef Roels seinen Hut und geschätzte 12 Mio. Euro gleich mit.
Quelle: Bild: RWE

Platz 19: Holger Härter, Porsche, 12,5 Mio. Euro
In 13 Jahren Konzernzugehörigkeit hat es Härter immer wieder geschafft, durch erfolgreiche Finanzgeschäfte einen erheblichen Beitrag zum Konzernergebnis beizusteuern. Die Planung der VW-Übernahme wird jedoch auch dem ehemaligen Porsche Finanzvorstand Härter zugeschrieben. Nachdem dieser Plan scheiterte wurde ihm der Abschied vom Zuffenhausener Sportwagenhersteller mit 12,5 Mio. Euro versüßt.
Quelle: Bild: Ben Smith / Shutterstock.com

Platz 18: Kajo Neukirchen, MG Technologies, 13 Mio. Euro
Der Vorstandschef von MG Technologies (heute GEA Group) verließ 2003 den Konzern im Streit mit Großaktionär Happel.
Quelle: Bild: GEA Group

Platz 17: Mark Wössner, Bertelsmann, geschätzte 15 Mio. Euro
Die treibende Kraft beim Ausbau zu einem Weltkonzern musste das Unternehmen im Jahr 2000 im Streit verlassen. Der goldene Handschlag wird auf 15 Mio. Euro geschätzt.
Quelle: Bild: Northfoto / Shutterstock.com

Platz 16: Carly Fiorina, Hewlett-Packard, 21 Mio. Dollar
Nach Differenzen im Zuge der Integration des aufgekauften Konkurrenten Compaq verließ die Chefin von HP im Jahr 2005 das Unternehmen.
Quelle: Bild: pcruciatti / shutterstock.com

Platz 15: Clemens Börsig, Deutsche Bank, geschätzte 17 Mio. Euro
2001 wurde Börsig Finanzvorstand der Deutschen Bank. Da er 2002 in den Aufsichtsrat bestellt wurde, bezahlte ihm die Bank geschätzte 17 Mio. Euro für die Auflösung seines alten Vertrages als Finanzvorstand, obwohl er weiterhin im gleichen Unternehmen tätig blieb.
Quelle: Bild: Deutsche Bank

Platz 14: Hans-Joachim Körber, METRO, 19,3 Mio. Euro
Ein ähnlicher Fall wie bei Mehdorn. Obwohl er bereits 2007 den Konzern verlassen musste, bezog er bis Februar 2009 weiter die vertraglich festgeschrieben Bezüge, die sich auf 19,3 Mio. Euro summierten.
Quelle: Bild: METRO AG

Platz 13: Klaus Zumwinkel, Deutsche Post AG, geschätzte 20 Mio. Euro
Einer der umstrittensten Industrie-Kapitäne der letzten Jahre stand wegen Steuerhinterziehung im Rahmen der Lichtenstein-Ermittlung im Zentrum des Medieninteresses und wurde schlussendlich zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Seine Abfindung erhielt er nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen im Jahr 2008.
Quelle: Bild: Deutsche Post

Platz 12: Thomas Middelhoff, Bertelsmann, geschätzte 25 Mio. Euro
Bei Bertelsmann schied Middelhoff 2002 nach Differenzen über die zukünftige Strategie der Bertelsmann-Gruppe aus. Seine Abfindung belief sich auf 25 Mio. Euro.
Quelle: Bild: Northfoto / Shutterstock.com

Platz 11: Charles Prince, Citigroup, 40 Mio. Dollar
Im Zuge der Finanzmarktkrise, die bei der Citigroup durch riskante Kreditgeschäfte besonders heftige Auswirkungen hatte, musste der Vorstandschef 2007 das Unternehmen verlassen.
Quelle: Bild: Douglas Freer / Shutterstock.com
Platz 10: Klaus Esser, Mannesmann, 30 Mio. Euro
Nach der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone erhielt der ausscheidende Vorstandschef der Mannesmann AG eine stattliche Prämie von 30 Mio. Euro. Über diese für damalige Verhältnisse als skandalös angesehene Abfindung wurde im Jahr 2000 in aller Ausführlichkeit in den Medien berichtet.

Platz 9: Wendelin Wiedeking, Porsche, 50 Mio. Euro
Neuer deutscher Rekordhalter ist seit kurzem der ehemalige Porsche Vorstandschef Wendelin Wiedeking, der im Zuge der gescheiterten VW-Übernahme und des anschließenden Machtkampfes den Konzern verlassen hat. Die Hälfte seiner Abfindung soll jedoch wohltätigen Zwecken gestiftet werden.
Quelle: Bild: Porsche AG
Platz 8: Robert Eaton, Chrysler, 70 Mio. Dollar
Da im Zuge der Fusion von Daimler und Chrysler gleichzeitig zwei Vorstandsvorsitzende existierten und man für den fusionierten Konzern nur einen benötigte, schied Robert Eaton 2000 aus dem gemeinsamen Konzern aus und nahm gleich 70 Mio. Dollar mit.
Quelle: Bild: Jens P. Raak / pixelio.de

Platz 7: Frank Newman, Bankers Trust, 100 Mio. Dollar
Ebenfalls im Zuge einer Übernahme musste Frank Newman seine Position verlassen. 1999 kaufte die Deutsche Bank die Bankers Trust auf.
Quelle: Bild: Deutsche Bank

Platz 6: Stanley ONeal, Merrill Lynch, 160 Mio. Dollar
Sage und schreibe 160 Mio. Dollar kassierte der ehemalige Vorstandschef von Merrill Lynch bei seinem Ausscheiden im Jahr 2007. Neben seinem Abschiedspaket verdiente er ein reguläres Gehalt von 47 Mio. Dollar im Jahr 2007.
Quelle: Bild: Merrill Lynch

Platz 5: Bruce Karatz, KB Home, 175 Mio. Dollar
Nachdem ihm ein Untersuchungsausschuss nachweisen konnte, dass er unerlaubt Aktienoptionen zurückdatierte, musste er 2006 KB Home verlassen.

Platz 4: Richard Grasso, NYSE, 187 Mio. Dollar
Nicht nur in Amerika sorgte 2003 die Höhe dieser Abfindung für einen Skandal.
Quelle: Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Platz 3: Robert Nardelli, Home Depot, 147 Millionen Euro
Im Mai 2007 hat Robert Nardelli seine Position bei Home Depot verloren und dafür 210 Mio. Dollar (147 Millionen Euro) bekommen. Bereits im August des gleichen Jahres hat er bereits die hoch bezahlte Position als Vorstandsvorsitzender bei Chrysler übernommen.

Platz 2: Hank McKinnell, Pfizer, 213 Mio. Dollar
Nach 6 Jahren als Vorstandsvorsitzender wurde McKinnell im Jahr 2006 entlassen. Sein Abschiedspaket belief sich auf 213 Mio. Dollar, wovon allein 12 Mio. Dollar bar ausgezahlt wurden.
Quelle: Bild: Rob Wilson / Shutterstock.com

Platz 1: Lee Raymond, Exxon, 248 Millionen Euro
Durch Fusionen und organisches Wachstum erschuf er in seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender den größten Konzern der Welt. Mit seinem Ausscheiden im Jahr 2005 erhielt er mit 351 Mio. Dollar (248 Millionen Euro) das höchste Abfindungspaket aller Zeiten. Im Anschluss wechselte er, natürlich ausgestattet mit einem hoch dotierten Vertrag, in den Aufsichtsrat von Exxon. Zudem leitet er seit 2006 eine von Georg W. Bush gebildete Kommission zur Zukunft erneuerbarer Energien in den USA.
Quelle: Bild: ExxonMobil
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