DAX: Die Tops & Flops 2009

Platz 30: Commerzbank AG
Vor allem zu Beginn und zum Ende des Jahres musste das Papier der Commerzbank deutliche Abschläge hinnehmen. So konnte trotz einer zwischenzeitlichen Verdreifachung des Kurses zwischen März und September auf Jahressicht eine Performance von fast -12% nicht verhindert werden.

Platz 29: Deutsche Telekom AG
Die Deutsche Telekom ist einer von nur zwei Werten, der 2009 eine negative Entwicklung vollzogen hat. Dabei konnte die Aktie die Verluste, die im ersten Halbjahr eingefahren wurden, durch eine starke zweite Jahreshälfte nicht vollständig aufholen. Insgesamt mussten Aktionäre der ehemaligen Volksaktie einen Verlust von 2,8% hinnehmen.

Platz 28: Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG
Eine schwarze Null weist der Konzern im Jahreschart 2009 aus.

Platz 27: Merck KGaA
Der Pharmakonzern konnte mit einer Entwicklung von 0,6% gerade noch einen Kursverlust für die Aktionäre verhindern.

Platz 26: Deutsche Lufthansa AG
Bescheidene 4,6% stehen für die Aktien der Deutschen Lufthansa zu Buche.

Platz 25: E.ON AG
Vor allem der Fall von rund 30 Euro auf 18 Euro zum Jahresbeginn schwächte die Jahresperformance deutlich. Unter dem Strich blieb ein Plus von 5,6%.

Platz 24: K+S AG
Der Jahreschart des Spezialchemiekonzerns ähnelt eher einem Sägeblatt und kann nur eine Kursperformance von 6% darstellen.

Platz 23: RWE AG
Der Titel des Energiekonzerns wurde 2009 aufgrund seines defensiven Charakters nicht übermäßig gesucht und konnte demzufolge nur ein moderates Plus von 8% einfahren.

Platz 22: Beiersdorf AG
Nur 9% konnte der Konsumgüterkonzern Beiersdorf in 2009 zulegen.

Platz 21: Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
Im Gegensatz zu vielen anderen Aktien des DAX konnte der Gesundheitskonzerns erst zu Beginn des 4. Quartals wieder die Notierungen des Jahresbeginns erreichen. Bis zum Jahresende hat es noch zu einer Steigerung für das Gesamtjahr 2009 von 11% gereicht.

Platz 20: Deutsche Börse AG
Im 3. und 4. Quartal tendierten die Aktien der Deutschen Börse nur noch seitwärts, so dass ein unterdurchschnittliches Kursplus von nur 13,6% generiert wurde.

Platz 19: Deutsche Post AG
Von den Tiefstständen um 6,60 Euro im März hat sich das Papier mehr als verdoppelt. Binnen der Jahresfrist betrug der Zugewinn immerhin noch 16,6%.

Platz 18: Allianz SE
Knapp 17% gewannen die Papiere der Allianz in 2009. Dabei wurde ein Großteil des Anstiegs im 3. Quartal erreicht.

Platz 17: Fresenius SE
Der defensive Titel des Gesundheitskonzerns Fresenius konnte um 21% zulegen und damit den DAX schlagen, der im Jahresverlauf um knapp 20% zulegte.

Platz 16: Siemens AG
Mit einem Kursgewinn von knapp 23% im Jahr 2009 kann sich Siemens des 16. Platz sichern.

Platz 15: Salzgitter AG
Vor allem das 2. Quartal lief für Aktionäre ausgezeichnet, da das Papier binnen 2 Monaten von 40 Euro auf 70 Euro stieg. In der zweiten Jahreshälfte pendelte die Aktie des Stahlkonzerns dann zwischen 60 und 70 Euro, so dass insgesamt ein Kursplus von knapp 26% erreicht wurde.

Platz 14: SAP AG
Keinen eindeutigen Trend konnte man 2009 bei der Aktie des Software-Riesen erkennen. Nach alternierenden Aufwärts- und Abwärtsphasen steht unter dem Strich ein Jahresplus von 31%.

Platz 13: Bayer AG
Der Chemiekonzern konnte im Jahresverlauf einen Anstieg von 36% generieren.

Platz 12: Linde AG
Einen kontinuierlichen Aufwärtstrend verfolgte die Aktie des Technologiekonzerns in 2009. Das Kursplus summierte sich auf knapp 38%.

Platz 11: MAN SE
Auch wenn das Papier des Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbaukonzerns die Höchstnotierungen um 62 Euro zum Jahresende nicht verteidigen konnte, steht unter dem Strich ein Kursanstieg von 38% im Verlauf des Jahres 2009.

Platz 10: ThyssenKrupp AG
Es gab in diesem Jahr Ende März die Möglichkeit, Papiere des Stahlkonzerns zu Notierungen um 12 Euro einzusammeln. Seit diesem Zeitpunkt stieg die Aktie mit Unterbrechungen stetig weiter und beendete das Jahr auf dem Höchstwert um 28 Euro. Auf Jahressicht ergibt sich ein Plus von knapp 39%.

Platz 9: adidas AG
Noch zur Jahresmitte 2009 notierte die Aktie des Konsumgüterkonzerns unter dem Stand des Jahresbeginns. Durch die Rallye im 3. und 4. Quartal wurde jedoch insgesamt ein Kursplus von 41,8% realisiert.

Platz 8: Daimler AG
Quasi im Parallelflug zum Konkurrent BMW entwickelte sich der Anteilsschein von Daimler. Ebenfalls wurde ein Großteil des Anstiegs in der 2. Jahreshälfte eingefahren. Der Kursanstieg beträgt 43%.

Platz 7: BMW AG
Der Automobilkonzern profitierte ebenfalls vom einsetzenden Konjunkturoptimismus und legte im Jahresverlauf um knapp 46% zu.

Platz 6: METRO AG
Der Handelskonzern konnte besonders stark zum Ende des 2. und zu Beginn des 3. Quartals zulegen. Insgesamt schlug ein Kursplus von knapp 50% zu Buche.

Platz 5: Henkel KGaA VZ
Ebenfalls von der überaus günstigen Stimmung an den Aktienmärkten konnte der Konsumgüterkonzern Henkel profitieren. Unter dem Strich steht ein Gewinn von 58,6%

Platz 4: BASF SE
Eine kontinuierliche Aufwärtsbewegung vollzog das Papier des Chemiekonzerns im Jahresverlauf. Der Anstieg betrug insgesamt knapp 59%.

Platz 3: Volkswagen AG VZ
Ebenfalls einen deutlichen Aufwärtstrend konnte die Vorzugsaktie des VW Konzerns verzeichnen. Insgesamt stieg der Kurs um satte 69% und konnte sich somit von der Entwicklung der Stammaktie deutlich absetzen.

Platz 2: Deutsche Bank AG
Auf den 2. Platz konnte sich die Deutsche Bank mit einem Plus von 80% schieben. Der Kursverlauf folgt dem Pattern des Jahresbesten, wenngleich auf einem deutlich geringerem Niveau.

Platz 1: Infineon Technologies AG
Der absolute Topperformer im DAX war 2009 Infineon mit einem Anstieg von über 335% im Verlauf des Jahres. Vor allem die Jahresmitte im 2. und 3. Quartal war herausragend. Im Jahresverlauf stieg das Papier zudem wieder aus dem TecDAX in den DAX auf.
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