Auf soviel Weihnachtsgeld dürfen sich Arbeitnehmer 2018 in Deutschland freuen

Platz 19: Das Ranking
Das Statistische Bundesamt hat Anfang November veröffentlicht, dass das durchschnittliche Weihnachtsgeld um 2,3 Prozent in diesem Jahr gestiegen sei. In diesem Ranking wird das durchschnittliche Weihnachtsgeld der jeweiligen Branchen aufgezeigt. Die Wirtschaftszweige sind nach der Höhe des durchschnittlichen Brutto-Weihnachtsgeldes aufgeführt. Stand ist der 12.11.2018.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: Hadrian / Shutterstock.com

Platz 18: Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen
Arbeitnehmer in diesem Wirtschaftszweig müssen mit Abstand mit dem niedrigsten durchschnittlichen Weihnachtsgeld rechnen. In diesem Jahr sind in der Bundesrepublik im Durchschnitt 568 Euro. Der Unterschied zwischen Ost und West ist hierbei sehr eklatant. Während die alten Bundesländer im Schnitt mit 602 Euro Weihnachtsgeld rechnen dürfen, sind es bei den neuen Bundesländern 391 Euro. 71 Prozent der Empfänger von Weihnachtsgeld sind dabei Tarifangestellte.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: nd3000 / Shutterstock.com

Platz 17: Gastgewerbe
Im Beherbergungs- und Gaststättenwesen erhalten Arbeitnehmer in der Bundesrepublik im Durchschnitt 1.012 Euro Weihnachtsgeld. Während die alten Bundesländer mit 1.019 Euro noch knapp darüber liegen, haben Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern wieder einmal das Nachsehen - diese erhalten im Durchschnitt 100 Euro weniger Weihnachtsgeld. In diesem Wirtschaftszweig sind 92,7 Prozent der Weihnachtsgeldempfänger Tarifangestellte.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: ventdusud / Shutterstock.com
Platz 16: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
In diesem Wirtschaftszweig erhalten Arbeitnehmer ein durchschnittliches Weihnachtsgeld von 1.409 Euro - 78,5 Prozent davon sind Tarifbeschäftigte. Im Unterschied zu den meisten Wirtschaftszweigen, erhalten Ostdeutsche mit 1.415 Euro Weihnachtsgeld neun Euro mehr als Arbeitnehmer in den alten Bundesländern.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: Rainer Klinke / pixelio.de

Platz 15: Handel
Arbeitnehmer in diesem Wirtschaftsbereich sind zu 97,0 Prozent Tarifbeschäftigte und können in der Bundesrepublik im Durchschnitt mit 1.713 Euro Weihnachtsgeld rechnen. In den alten Bundesländern ist dieser Betrag mit 1.740 Euro knapp über diesem Durchschnitt und deutlich über dem durchschnittlichen Weihnachtsgeld der neuen Bundesländer (1.438 Euro).
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: Kzenon / Shutterstock.com

Platz 14: Baugewerbe
Das Baugewerbe ist mit einem durchschnittlichen Weihnachtsgeld von 1.737 Euro knapp über dem Handel angesiedelt. Jedoch ist auch in diesem Wirtschaftszweig die Kluft zwischen Ost und West sehr groß. Während Angestellte im Westen im Durchschnitt mit einem Weihnachtsgeld von 1.767 Euro rechnen dürfen, sind es im Osten nur 1.239 Euro. Im Baugewerbe sind 87,7 Prozent der Erwerbstätigen Tarifbeschäftigte.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: Andresr / Shutterstock.com

Platz 13: Verkehr und Lagerei
Im Wirtschaftszweig Verkehr und Lagerei bekommen Arbeitnehmer ein durchschnittliches Weihnachtsgeld von 2.337 Euro. Den Vergleich zwischen den neuen und alten Bundesländern gewinnt diesmal der Osten. Hier beträgt das durchschnittliche Weihnachtsgeld 2.430 Euro, während es im Westen bei 2.322 Euro liegt. 89,5 Prozent der Arbeitnehmer in dieser Branche sind Tarifbeschäftigte.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: cybrain / Shutterstock.com

Platz 12: Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung
Arbeitnehmer in der Öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung dürfen im Durchschnitt mit einem Weihnachtsgeld von 2.565 Euro rechnen. Während das durchschnittliche Weihnachtsgeld im Westen mit 2.614 Euro über dem Durchschnitt der gesamten Bundesrepublik liegt, zieht der Osten mit 2.380 Euro wieder einmal den Kürzeren.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: Kinga / Shutterstock.com

Platz 11: Verarbeitendes Gewerbe
Dieser Wirtschaftszweig zahlt im Durchschnitt seinen Arbeitnehmern ein Weihnachtsgeld von 2.584 Euro aus - einen Euro über dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft. Zwischen dem Osten und Westen gibt es in diesem Falle keine besonders große Kluft. Arbeitnehmer aus dem Osten bekommen im Schnitt 2.445 Euro ausbezahlt und die Erwerbstätigen aus dem Westen können mit 2.594 Euro rechnen.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: Bocman1973 / Shutterstock.com
Platz 10: Kunst, Unterhaltung und Erholung
Erwerbstätige aus dieser Branche dürfen sich über ein durchschnittliches Weihnachtsgeld von 2.800 Euro freuen. In diesem Falle liegt die durchschnittliche Sonderzulage im Osten mit 2.926 Euro über dem Durchschnitt der gesamten Bundesrepublik und den Arbeitnehmern im Westen, welche mit 2.767 Euro rechnen können. 80,2 Prozent der Arbeitnehmer aus dieser Branche sind Tarifbeschäftigte.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: M.E. / pixelio.de
Platz 9: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden
Das durchschnittliche Weihnachtsgeld dieser Branche liegt mit 2.861 Euro knapp über dem der Unterhaltungsindustrie. Hier ist die Kluft zwischen Ost und West wieder einmal recht groß. Während Arbeitnehmer aus den neuen Bundesländern im Schnitt mit 3.282 Euro rechnen können, dürfen sich Erwerbstätige in den alten Bundesländern über 2.734 Euro freuen.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Platz 8: Erziehung und Unterricht
In diesem Wirtschaftszweig bekommen Arbeitnehmern im Durchschnitt ein Weihnachtsgeld von 2.941 Euro. Der Unterschied zwischen den neuen und alten Bundesländern fällt in diesem Falle recht gering aus. Während Erwerbstätige aus dem Westen mit 2.920 Euro rechnen dürfen, beläuft sich die Sonderzulage im Osten auf 3.039 Euro.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: istockphoto_stokkete

Platz 7: Erbringung von sonstigen Dienstleistungen
In puncto Weihnachtsgeld herrscht in dieser Branche wieder einmal eine tiefe Kluft zwischen den alten und neuen Bundesländern. Während Arbeitnehmer aus dem Osten mit zusätzlichen 2.537 Euro planen dürfen, beziffert sich der Sonderzuschlag in den alten Bundesländern mit 3.012 Euro deutlich höher. Das durchschnittliche Weihnachtsgeld in der gesamten Bundesrepublik beläuft sich auf 2.958.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: Corepics VOF / Shutterstock.com
Platz 6: Wasserversorgung
In diesem Wirtschaftszweig dürfen Erwerbstätige auf ein durchschnittliches Weihnachtsgeld von 3.004 Euro hoffen. Die Unterschiede zwischen Ost und West sind in diesem Falle recht unauffällig. Die neuen Bundesländer erhalten im Schnitt einen Sonderzuschlag in Höhe von 3.025 Euro, während Arbeitnehmer in den alten Bundesländern mit 3.001 rechnen dürfen. Bei 99,2 Prozent aller Arbeitnehmer handelt es sich um Tarifangestellte.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: Kurt Michel / pixelio.de

Platz 5: Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen
Das durchschnittliches Weihnachtsgeld beziffert sich mit ebenfalls 3.004 Euro auf demselben Niveau wie im Wirtschaftszweig der Wasserversorgung. In diesem Falle ist die Kluft zwischen Ost und West wiederum recht groß. Während sich Arbeitnehmer aus den neuen Bundesländern über 3.457 Euro freuen dürfen, beläuft sich dieser Sonderzuschlag für Erwerbstätige aus den alten Bundesländern auf 2.950 Euro.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: goodluz / Shutterstock.com

Platz 4: Gesundheits- und Sozialwesen
Arbeitnehmer dieser Branche dürfen sich über ein durchschnittliches Weihnachtsgeld von 3.063 Euro freuen. Diesmal liegen die neuen und die alten Bundesländer auf knapp demselben Niveau. Während Arbeitnehmer aus dem Westen mit 3.069 Euro rechnen dürfen, beläuft sich der Sonderzuschlag für Erwerbstätige im Osten auf 3.021 Euro.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: create jobs 51 / Shutterstock.com

Platz 3: Grundstücks- und Wohnungswesen
Das Weihnachtsgeld in dieser Branche liegt im Durchschnitt in der Bundesrepublik bei 3.417 Euro. Arbeitnehmer aus den neuen Bundesländern können im Durchschnitt mit 3.483 Euro rechnen, während sich Erwerbstätige aus den alten Bundesländern über 3.404 Euro freuen dürfen.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: Brian A Jackson / Shutterstock.com

Platz 2: Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
Deutlich über dem Grundstücks- und Rechnungswesen liegt das Weihnachtsgeld dieser Branche. Dieses beläuft sich im Durchschnitt auf 4.035 Euro. Die Kluft zwischen Ost und West ist in diesem Fall zwar gegeben, jedoch nicht allzu auffällig. Erwerbstätige aus den neuen Bundesländern erhalten einen Sonderzuschlag von 3.841 Euro, während Arbeitnehmer aus dem Westen im Schnitt 4.054 Euro bekommen.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: Shutter_M / Shutterstock.com

Platz 1: Energieversorgung
Mit Abstand das höchste durchschnittliche Weihnachtsgeld erhalten Arbeitnehmer aus der Branche der Energieversorgung. Über stolze 4.770 Euro an durchschnittlichem Weihnachtsgeld dürfen sich Erwerbstätige freuen. Der Unterschied zwischen Ost und West ist auch in dieser Branche recht groß. Während sich der Sonderzuschlag im Osten auf 4.245 Euro beläuft, beziffert sich dieser im Westen auf 4.865 Euro.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bild: Ruslan Grumble / Shutterstock.com
Die 5 beliebtesten Top-Rankings
| DAX Gewinner und Verlierer: Die Top Flop Aktien in Q2 2026 Welche Aktie macht das Rennen? |
| Rohstoffpreise Entwicklung: Gewinner und Verlierer in Q2 2026 Welcher Rohstoff macht das Rennen? |
| Bitcoin, Ethereum & Co.: Gewinner und Verlierer - Die Top Flop Kryptowährungen im Juni 2026 Welche Kryptowährung macht das Rennen? |
| 1. Quartal 2026: Diese Aktien hat Fisher Asset Management im Portfolio Ken Fishers Investitionen |
| Das Top-Ranking der Fußballweltmeister Welches Land schnitt bei den Weltmeisterschaften am besten ab? |