Umsätze der Fußballvereine 2009/10

Platz 20: Aston Villa
Nach der Saison 2003/04 kann Aston Villa erstmalig wieder die Top 20 der umsatzstärksten Vereine mit Einnahmen in Höhe von 109,4 Mio. Euro erreichen. Dies sind 10,4 Mio. Euro mehr als in der Vorsaison. Ticketverkäufe wurden um 8% auf 29,8 Mio. Euro erhöht, während die TV-Rechte nun 63,6 Mio. Euro (+5%) erreichten. Da mit „Acorns“ ein lokales Kinder-Hospiz den Trikot Sponsor stellt, belaufen sich die kommerziellen Umsätze auf sehr bescheidene 16 Mio. Euro.
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Platz 19: VfB Stuttgart
Der vierte deutsche Verein im Umsatz-Ranking ist der VfB, der seinen Umsatz um 15% auf 114,8 Mio. Euro steigern konnte und die Top 20 erreichte. Aufgrund der Champions League Teilnahme wurden durch TV-Übertragungsrechte Umsätze von 47,8 Mio. Euro (+61%) erzielt. Zudem betragen die kommerziellen Umsätze 36,8 Mio. Euro, während durch Ticketverkäufe 30,2 Mio. Euro (+2%) erzielt wurden.
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Platz 18: AS Roma
Gleich 6 Plätze verlor der Verein, bei dem die Umsätze deutlich um 16% auf 122,7 Mio. Euro zurück gegangen sind. Dies ist hauptsächlich auf die verpasste Teilname an der Champions League zurückzuführen. So fielen die Umsätze aus TV-Übertragungen um 25% auf 65,6 Mio. Euro. Die Ticketumsätze betragen nur 19 Mio. Euro (+1%), der zweitschwächste Wert dieses Rankings. Zudem haben die kommerziellen Umsätze um 6% auf 38,1 Mio. Euro nachgegeben.
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Platz 17: Atlético de Madrid
Einen Platz nach oben ging es für Atlético Madrid. Der kleinere der spanischen Hauptstadtvereine konnte den Trend steigender Umsätze fortsetzen und von 105 auf 124,5 Mio. Euro deutlich zulegen. Unter anderem durch die Teilnahme an der Champions League und dem anschließenden Gewinn der Euro League konnten die Übertragungsrechte um 40% auf 62,2 Mio. Euro deutlich ansteigen und stehen nun für rund 50% der Gesamtumsätze. Aufgrund der gestiegenen Anzahl an Heimspielen konnte der Ticketverkauf um 18% auf 35,9 Mio. Euro gesteigert werden, während die kommerziellen Umsätze 26,4 Mio. Euro betragen.
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Platz 16: Schalke 04
Der Umsatz der Knappen stieg um 15,3 auf 139,8 Mio. Euro, dennoch konnte Schalke keine Position gewinnen. Obwohl die Arena wieder nahezu zu 100% ausverkauft war, fielen die Umsätze aus Ticketverkäufen durch die geringere Anzahl an Heimspielen um 13% auf 25,4 Mio. Euro. Höhere Zahlungen aus der Bundesliga halfen dabei, trotz eines fehlenden europäischen Wettbewerbs die Einnahmen aus TV-Rechten um 4% auf 35,4 Mio. Euro zu steigern. Die Stärke von Schalke bei den kommerziellen Umsätzen setzt sich weiter fort, konnten diese doch mit 79 Mio. Euro mehr als die Hälfte der Gesamtumsätze erzielen.
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Platz 15: Olympique de Marseille
Zum wiederholten Male konnte OM den Umsatz steigern, noch in der Saison 2005/06 betrug er nur 85 Mio. Euro. Obwohl der Umsatz um 7,9 auf 141,1 Mio. Euro gestiegen ist, verlor der französische Meister einen Platz. Die Ticketumsätze betrugen 25,2 Mio. Euro, während kommerzielle Umsätze um 6% auf 45,1 Mio. Euro zulegen konnten. Der größte Umsatzposten sind die TV-Übertragungsrechte, welche mit 70,8 Mio. Euro rund 50% des Klubumsatzes repräsentieren.
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Platz 14: Olympique Lyonnais
Obwohl der ehemalige französische Serienmeister den Umsatz von 139,6 auf 146,1 Mio. Euro steigern konnte, verlor Lyon einen Platz gegenüber dem Vorjahr. Hauptsächlich aufgrund des erstmaligen Erreichens des Halbfinales in der Champions League konnten die Übertragungsrechte einen Umsatz von 78,4 Mio. Euro (+23%) erzielen. Die kommerziellen Umsätze sind ein weiteres Mal gefallen, dieses Mal um 6,2 auf 16 Mio. Euro. Aufgrund der gestiegen Anzahl von Heimspielen stiegen die Umsätze aus Ticketverkäufen um 11% auf 24,8 Mio. Euro.
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Platz 13: Hamburger SV
Der Umsatz des HSV ist nach 146,7 nun mit 146,2 Mio. Euro nahezu unverändert, allerdings verlor der deutschen Umsatzvizemeister international 2 Positionen. Die kommerziellen Umsätze bleiben der wichtigste Bestandteil der Einnahmen und konnten um 14% auf 63,2 Mio. Euro gesteigert werden. Damit konnten die Rückgänge bei TV-Übertragungsrechten und Ticketverkäufen um 5% auf 33,7 Mio. Euro bzw. 11% auf 49,3 Mio. Euro fast ausgeglichen werden.
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Platz 12: Tottenham Hotspur
3 Plätze gewinnen konnte der Londoner Verein, dessen Umsätze nach 3 Jahren mit rückläufiger Tendenz nun von 132,7 auf 146,3 Mio. Euro zulegen konnten. Dabei wurden die Zugewinne bei TV-Rechten auf 62,9 Mio. Euro und den kommerziellen Umsätzen auf 38,5 Mio. Euro wieder bei den rückläufigen Ticketumsätzen teilweise abgetragen, welche nun 44,9 Mio. Euro betragen.
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Platz 11: Manchester City
Ganz deutlich nach oben verläuft die Entwicklung von Manchester City. Der Klub konnte den Umsatz von 102,2 auf 152,8 Mio. Euro deutlich steigern und gleich 9 Plätze gewinnen. Die kommerziellen Umsätze haben sich mit 57 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Auch die Ticketverkäufe legten um 17% auf 29,8 Mio. Euro deutlich zu. Obwohl der Klub an keinem europäischen Wettbewerb beteiligt war, stiegen die Umsätze aus TV-Übertragungen um 12% auf 66 Mio. Euro.
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Platz 10: Juventus Turin
Obwohl die Umsätze leicht von 203,2 auf 205 Mio. Euro zulegten, verlor Juve den 8. Platz aus der Vorjahresstudie. Die Umsätze aus Heimspielen stiegen leicht auf 16,9 Mio. Euro. Dies entspricht nur 8% des Gesamtumsatzes und repräsentiert den schwächsten Bereich des Geschäftsmodells. Einnahmen aus TV-Übertragungen wurden durch die Ausschüttung der UEFA in Höhe von 22,2 Mio. Euro auf 132,5 Mio. Euro gesteigert. Allerdings nimmt Juve in der laufenden Saison nicht an der Champions League teil, zudem werden die TV-Rechte nun zentral von der Serie A vermarktet, so dass für die laufende Saison damit gerechnet wird, dass Juve aus den Top Ten fällt.
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Platz 9: Inter Mailand
Der Umsatz stieg um 28,3 auf 224,8 Mio. Euro. Dennoch konnte der 9. Platz aus dem Vorjahr nicht verbessert werden. Aufgrund des historischen Tripels konnte Inter Mailand die Umsätze aus dem Ticketverkauf auf den nationalen Höchstwert von 38,6 Mio. Euro (+37%) steigern. International befindet sich Inter damit nur auf Platz 12. TV-Übertragungen brachten mit 137,9 Mio. Euro nun 19% mehr als in der Vorsaison.. Der kommerzielle Umsatz fiel etwas überraschend um 8% auf 48,3 Mio. Euro.
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Platz 8: Liverpool
Obwohl die Umsätze von 217 auf 225,3 Mio. Euro gestiegen sind, musste Liverpool den 7. Platz abgeben. Die Ticketverkäufe brachten nahezu unverändert 52,4 Mio. Euro in die Kassen des Klubs, während die TV-Rechte 7% mehr oder 97,2 Mio. Euro einbrachten. Allerdings konnte sich der Traditionsclub für die laufende Saison nicht für den europäischen Wettbewerb qualifizieren, so dass hier mit deutlichen Rückgängen zu rechnen ist. Die kommerziellen Umsätze fielen um 3,6 auf 75,9 Mio. Euro, sollten aufgrund eines neuen Sponsors jedoch wieder steigen.
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Platz 7: AC Milan
Gleich 3 Plätze konnte der AC Mailand gewinnen und die Umsätze von 196,5 auf 235,8 Mio. Euro steigern. Dies ist hauptsächlich auf die Rückkehr in die Champions League zurückzuführen, denn die Übertragungsrechte brachten nun 141,1 Mio. Euro ein, ein Plus von satten 43%. Allerdings werden ab der laufenden Saison die Übertragungsrechte der Serie A gemeinschaftlich vermarktet, so dass die Verteilung der Gelder innerhalb der Liga ausgeglichener ausfallen wird. Die Ticketverkäufe gingen um 6% auf schwache 31,3 Mio. Euro zurück und auch die kommerziellen Umsätze mussten einen kleinen Rückgang von 1% auf 63,4 Mio. Euro hinnehmen.
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Platz 6: Chelsea
Nach 3 Jahren, in denen die Umsätze fielen, konnte Chelseas den Trend umkehren und ein bescheidenes Plus von 2% auf 255,9 Mio. Euro generieren. Die kommerziellen Umsätze stiegen um 7% auf 68,8 Mio. Euro, und auch die Übertragungsrechte brachten mit 105 Mio. Euro nun 9% mehr als in der Vorsaison. Allerdings fielen die Umsätze aus Ticketverkäufen um 10% auf 82,1 Mio. Euro, was auf die verringerte Anzahl an Heimspielen zurückzuführen ist.
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Platz 5: FC Arsenal
Ebenfalls unverändert befindet sich Arsenal London auf dem 5. Platz. Nach 3 Jahren Stagnation konnte der Umsatz von 263 auf 274,1 Mio. Euro gesteigert werden. Hinzu kamen 192 Mio. Euro aus Immobiliengeschäften, welche nicht in das Ranking einbezogen wurde. Aufgrund der fallenden Anzahl an Heimspielen ging der Umsatz aus den Ticketverkäufen um 6% auf 114,7 Mio. Euro zurück. Die TV-Übertragungen brachten weitere 105,7 Mio. Euro ein, während die ohnehin sehr schwachen kommerziellen Umsätze um 9% auf 53,7 Mio. Euro zurück gingen.
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Platz 4: Bayern München
Erstmalig konnten die Bayern die Grenze von 300 Mio. Euro knacken. Insgesamt betrugen die Umsätze 323 Mio. Euro, was einem Anstieg von 12% entspricht. Dabei konnten alle 3 Bereiche Zuwächse generieren, wobei der stärkste Anstieg von 20% auf 83,4 Mio. Euro bei den Übertragungsrechten erzielt werden konnte. Auch die Einnahmen aus den Ticketverkäufen legten um 10% auf 66,7 Mio. Euro zu. Die wahre Stärke des FCB liegt jedoch bei den kommerziellen Umsätzen, bei denen mit 172,9 Mio. Euro (+9%) der höchste Wert in der Money League erreicht werden konnte. In diesem Bereich übertrifft man den 2. Platz um 20 Mio. Euro.
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Platz 3: Manchester United
Trotz einer sportlich durchwachsenen Saison konnte ManU den 3. Platz des Vorjahres halten und die Umsätze sogar um 3% auf 349,8 Mio. Euro steigern. Allerdings fielen die Einnahmen aus Heimspielen aufgrund des relativ frühen Ausscheidens im FA-Cup und der Champions League um 8% auf 122,4 Mio. Euro. Dieser Rückgang konnte durch Zuwächse bei TV-Übertragungen und kommerziellen Umsätzen von 5% bzw. 16% auf 128 bzw. 99,4 Mio. Euro mehr als ausgeglichen werden.
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Platz 2: FC Barcelona
Sportlich war Barcelona wieder erfolgreicher als sein großer Konkurrent, beim Umsatz musste man sich jedoch weiterhin mit dem 2. Platz begnügen. Insgesamt konnte ein Plus von 9% auf 398,1 Mio. Euro generiert werden. Obwohl in der Saison 2009/10 2 Heimspiele weniger ausgetragen wurden, stieg der Umsatz aus Ticketverkäufen um 2% auf 97,8 Mio. Euro. TV-Übertragungen brachten weitere 178,1 Mio. Euro (+12%), während kommerzielle Umsätze um 9% auf 122,2 Mio. Euro stiegen.
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Platz 1: Real Madrid
Zum 6. Mal in Folge belegt Real Madrid die Spitzenposition der Money League. Nach 401,4 Mio. Euro in der Vorsaison konnten die Umsätze auf 438,6 Mio. Euro zulegen. Dabei steuerten TV-Übertragungen 158,7 Mio. Euro (-1%) bei, während kommerzielle Umsätze um 8% auf 150,8 Mio. Euro zulegten. Durch Heimspiele konnten weitere 129,1 Mio. Euro generiert werden, was einem Anstieg von 27% entspricht. Allerdings wurde diese starke Performance durch die Ausrichtung des Champions League-Finales begünstigt.
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