Chronik der Finanzkrise

Platz 191: Frühjahr 2007
In den USA sorgen steigende Zinsen bei gleichzeitigem Verfall der Immobilienpreise für deutliche Zahlungsausfälle bei Hypothekenversicherern, die sich auf Subprime-Kredite spezialisiert hatten. So muss unter anderem New Century Financial nach einem massiven Liquiditätsengpass Insolvenz anmelden.

Platz 190: Juni 2007
Eine Reihe von Hedgefonds, die sich auf dem US-Immobilienmarkt verspekuliert hatten, geraten in Bedrängnis. Die Schließung diverser Hedgefonds ist die Folge. Dies führt bei den betroffenen Investmentbanken zu massiven Verlusten und Verunsicherung der Anleger an den Parketts.

Platz 189: Juli 2007
Die Häuserverkaufszahlen in den USA brechen weiter ein. Die Krise erreicht Deutschland - neben der Mittelstandsbank IKB müssen auch diverse Landesbanken Fehlspekulationen am US-Immobilienmarkt einräumen.

Platz 188: August 2007
Der US-Immobilienfinanzierer Countrywide Financial muss einen massiven Gewinneinbruch hinnehmen und nimmt einen 11,5 Milliarden Dollar schweren Kredit auf. Die Bank of America liefert eine zusätzliche Finanzspritze in Milliardenhöhe.

Platz 187: September 2007
Der britische Baufinanzierer Northern Rock gerät in Bedrängnis und veröffentlicht eine Gewinnwarnung. Die Bank of England stellt dem Haus Liquidität aus einem Notfallfonds zur Verfügung.

Platz 186: Oktober 2007
Bei der Citigroup brechen die Gewinne ein. Milliardenabschreibungen auch bei Morgan Stanley, JP Morgan und anderen Finanzhäusern sind die Folge.

Platz 185: November 2007
Die Bank of America gerät in den Kreditstrudel und muss Wertberichtigungen in Milliardenhöhe hinnehmen.

Platz 184: Dezember 2007
Merrill Lynch erhält eine milliardenschwere Kapitalspritze und trennt sich von seiner Unternehmenskredit-Sparte.

Platz 183: Januar 2008
Die Bank of America kauft den angeschlagenen Immobilienfinanzierer Countrywide Financial. Weitere milliardenschwere Abschreibungen belasten US-Investmenthäuser. Auch die Schweizer UBS muss Wertberichtungen infolge ihres Engagements auf dem US-Immobilienmarkt vornehmen. Merrill Lynch fährt einen Rekordverlust ein.

Platz 182: Februar 2008
Die US-Regierung verabschiedet ein milliardenschweres Konjunkturprogramm. Der Versicherungskonzern American International Group gerät in den Sog der Krise und verbucht einen milliardenschweren Verlust.

Platz 181: März 2008
JP Morgan übernimmt die angeschlagene US-Investmentbank Bear Stearns. Die US-Notenbank hilft und macht 29 Milliarden Dollar für eine Abschirmung der Risiken locker. Der Käufer selbst muss weitere Abschreibungen vornehmen.

Platz 180: April 2008
Weitere deutsche Institute geraten in den Kreditsog. Der Branchenprimus Deutsche Bank schreibt erstmals seit Jahren wieder rote Zahlen. Auch die Citigroup schreibt Verluste.

Platz 179: Juli 2008
Der Hypothekenfinanzierer IndyMac wird geschlossen. Auch Fannie Mae und Freddie Mac müssen Finanzierungsschwierigkeiten einräumen. Weitere Abschreibungen bei US-Großbanken fallen an, auch Wachovia reiht sich in die Quartalsverlustler ein und kündigt ein massives Sparprogramm an.

Platz 178: August 2008
Weitere US-Banken brechen zusammen. So sind unter anderem Häuser in Kansas und Florida betroffen.

Platz 177: September 2008: Die Krise erreicht einen neuen Höhepunkt. - 07. September 2008
Die Baufinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac werden verstaatlicht. Die US-Regierung übernimmt die Kontrolle und rettet die Institute damit vor dem drohenden Zusammenbruch.

Platz 176: 15. September 2008
Das Investmenthaus Lehman Brothers meldet Insolvenz an, nachdem diverse Rettungsversuche gescheitert waren. Merrill Lynch stellt sich selbst zum Verkauf und rettet sich in die Arme der Bank of America.

Platz 175: 16. September 2008
Der US-Versicherungskonzern American International Group wird von der US-Regierung mit einem 85-Milliarden-Dollar schweren Kredit unterstützt, um einen Zusammenbruch des Institutes zu verhindern.

Platz 174: 17. September 2008
Morgan Stanley kann trotz Gewinnrückgangs mit seiner Quartalsbilanz die Erwartungen übertreffen. Dennoch gerät das neben Goldman Sachs letzte verbliebene US-Investmenthaus in Bedrängnis. Washington Mutual stellt sich selbst zum Verkauf.

Platz 173: 18. September 2008
Die Bankenkrise erreicht Europa. Der britische Baufinanzierer HBOS wird vom Konkurrenten Lloyds übernommen. Auch Morgan Stanley und Washington Mutual suchen Presseangaben zufolge händeringend nach einem Käufer oder Investor.

Platz 172: 19. September 2008
Die US-Regierung kündigt ein „ultimatives Rettungspaket“ an. In einem ersten Schritt soll eine Einlagensicherung für Geldmarktfonds eingerichtet werden. Danach zieht Washington in Erwägung, sämtliche Problemdarlehen der betroffenen US-Institute zu übernehmen. Die „giftigen Papiere und faulen Kredite“, die in den Bilanzen der Finanzhäuser schlummern und weiterhin unvorhersehbare Risiken bergen, sollen in einer Auffanggesellschaft gebündelt und vorerst gehalten werden.

Platz 171: 22. September 2008
Die beiden letzten an der Wall Street verbliebenen US-Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley werden zu gewöhnlichen Geschäftsbanken und unterstehen damit der Kontrolle der US-Notenbank Fed. Sie geben damit ihren rechtlichen Sonderstatus auf. Zeitgleich erhalten die Häuser in der Übergangsphase zusätzliche Notenbankkredite.

Platz 170: 24. September 2008
Berkshire Hathaway, die Holding des US-Milliardärs Warren Buffett, steigt bei Goldman Sachs ein und stockt die Kassen des angeschlagenen Instituts um fünf Milliarden Dollar auf. Weitere 2,5 Milliarden Dollar will sich das Finanzhaus über die Ausgabe von Stammaktien sichern. Das von der Regierung geplante Rettungspaket wird im Kongress indes hart diskutiert.

Platz 169: 26. September 2008
Die US-Sparkasse Washington Mutual ist das nächste Opfer der Finanzkrise. Wie die US-Sparkassenaufsicht mitteilte, verfügte das Institut nicht mehr über genügend Liquidität und wurde vorerst unter staatliche Kontrolle gestellt. Kurz darauf wurden Teile des Konzerns in einem Notverkauf an die US-Bank JPMorgan veräußert. Der Käufer legt 1,9 Milliarden Dollar für Einlagen und Filialen des zusammengebrochenen Instituts auf den Tisch. Die Situation um Washington Mutual hatte sich in den vergangenen Tagen deutlich zugespitzt, als die Suche nach einem Käufer erfolglos verlaufen war.

Platz 168: 29. September 2008
Die Bankenkrise schlägt in Europa durch. Der britische Hypothekenfinanzierer Bradford & Bingley wird verstaatlicht, auch dem belgischen Finanzdienstleister Fortis greifen Regierungen unter die Arme. Ein erster DAX-Konzern ist betroffen: Die Hypo Real Estate kann nur durch einen 35-Milliarden-Euro schweren Notkredit vor dem Kollaps gerettet werden. Auch in den USA geht das Bankensterben weiter: Die Citigroup übernimmt große Teile der angeschlagenen Bank Wachovia.

Platz 167: 30. September 2008
Das US-Repräsentantenhaus läßt das vom US-Kongress durchgewunkene milliardenschwere Rettungspaket für angeschlagene Banken platzen. Die Finanzmärkte brechen weltweit ein. In Europa erwischt es ein weiteres Finanzinstitut: Der belgische Immobilien- und Staatsfinanzierer Dexia wird durch eine milliardenschwere Kapitalspritze der Regierungen in Frankreich, Belgien und Luxemburg vor dem Kollaps bewahrt.

Platz 166: 03. Oktober 2008
Das US-Abgeordnetenhaus hat das milliardenschwere US-Rettungspaket verabschiedet. Nun mehren sich Sorgen über eine Rezession in den USA. Überraschende Wende: Der Finanzkonzern Wells Fargo hat mit der angeschlagenen Wachovia-Bank eine Fusion vereinbart. Die Transaktion hat einen Wert von mehr als 15 Milliarden Dollar. Damit wird die Citigroup ausgestochen, die erst zu Wochenbeginn die Übernahme von großen Wachovia-Teilen bekannt gegeben hatte, allerdings weniger bezahlen wollte. Ein Übernahmekampf entbrennt.

Platz 165: 04. Oktober 2008
Das Rettungspaket für den deutschen Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate platzt, nachdem bekannt wird, dass das Institut einen deutlich höheren Kapitalbedarf hat, als angegeben. Die Banken ziehen ihre Kreditzusagen zurück.

Platz 164: 05. Oktober 2008:
Als Reaktion auf die Finanzkrise hat die Bundesregierung erstmals eine Komplettgarantie für private Spareinlagen gegeben. Diese soll unbegrenzt gelten. Damit soll verhindert werden, dass besorgte Sparer ihr Geld in Massen von den Instituten abheben.

Platz 163: 07. Oktober 2008
Die Situation in Island hatte sich infolge der Finanzmarktkrise drastisch zugespitzt. In der Nacht war ein Notgesetz verabschiedet worden, das die Verstaatlichung aller isländischen Banken ermöglichen soll. Damit soll eine drohende Pleite des gesamten Staates verhindert werden. Unterdessen werden Gerüchte laut, dass eine Reihe britischer Banken den Staat um milliardenschwere Hilfen gebeten haben. Georg Funke nimmt bei der Hypo Real Estate seinen Hut.

Platz 162: 06. Oktober 2008:
Nach stundenlangen Verhandlungen wird der Zusammenbruch der Hypo Real Estate ein zweites Mal in letzter Minute verhindert. Die Banken verdoppeln ihre Kreditzusagen auf 30 Milliarden Euro - 15 Milliarden mehr, als der ursprüngliche Plan vorsah. Der Bund bleibt bei seinem Bürgschaftsrahmen von bis zu 35 Milliarden Euro. Das HRE-Management gerät unter Druck. Unterdessen übernimmt die französiche BNP Paribas große Teile des angeschlagenen Instituts Fortis.

Platz 161: 08. Oktober 2008
Die britische Regierung stützt das heimische Bankensystem mit einem Kredit von 200 Milliarden Britischen Pfund (GBP). Zudem steigt die Regierung mit bis zu 50 Milliarden GBP bei den acht Top-Instituten ein und teilverstaatlicht diese damit. In einer konzertierten Aktion haben die Notenbanken Leitzinssenkungen beschlossen. Die US-Notenbank Federal Reserve, die Europäische Zentralbank und die britische Notenbank passen den Leitzins für die jeweiligen Regionen um jeweils 50 Basispunkte nach unten an.

Platz 160: 10. Oktober 2008
In Japan hinterlässt die Finanzkrise ihre Spuren und hat ein Opfer gefordert: Der nicht börsennotierte Versicherer Yamato Life ist nach der Anhäufung von Milliardenschulden zusammengebrochen. Die Börsen befinden sich im freien Fall. Der Dow Jones rutscht unter 8.600 Punkte.

Platz 159: 11. Oktober 2008
Die sieben führenden Industrieländer (G7) verabschieden einen gemeinsamen Aktionsplan und kündigen "dringende und außergewöhnliche Maßnahmen" an. Der Zusammenbruch "systemrelevanter Banken" soll verhindert werden - auch durch staatliche Liquidität. Zudem soll das "eingefrorene" Interbankengeschäft wieder in Gang gebracht werden.

Platz 158: 13. Oktober 2008
Die Bundesregierung legt ein Rettungspaket von knapp 500 Milliarden Euro auf. Dabei stellt der Staat Finanzmittel zur Erhöhung des Banken-Eigenkapitals bereit, sowie Garantien für Kredite, die sich die Banken untereinander gewähren. Das Gesetz ist bis Ende 2009 zeitlich begrenzt. Auch Frankreich und Italien legen nationale Rettungspläne vor.

Platz 157: 14. Oktober 2008
Die USA will nach dem Vorbild europäischer Regierungen bei heimischen Banken einsteigen. Dafür stellt die Regierung 250 Milliarden Dollar zur Verfügung. Die Maßnahmen sollen vorübergehend sein. Auch Japan zieht Finanzhilfen für den Bankensektor des Landes in Betracht.

Platz 156: 17. Oktober 2008
Bundestag und Bundesrat segnen den Finanzmarktstabilisierungfonds ab. Bundespräsident Köhler unterschreibt das entsprechende Gesetz. Der niederländische Allfinanzkonzern ING meldet den ersten Quartalsverlust, dementiert aber eine Kapitalerhöhung.

Platz 155: 19. Oktober 2008
Der niederländische Allfinanzkonzern ING hat eine milliardenschwere Kapitalspritze von der Regierung erhalten. Demnach zahlt der Staat zehn Milliarden Euro, um dem angeschlagenen Institut unter die Arme zu greifen. Noch am Freitag hatte der Konzern Gerüchte um eine anstehende Kapitalerhöhung vehement dementiert. Allerdings räumte das Unternehmen ein, dass man erstmals mit einem Quartalverlust rechne.

Platz 154: 20. Oktober 2008
Deutschen Instituten, die das Rettungspaket in Anspruch nehmen wollen, hat der Bund harte Bedingungen gestellt. Die Managergehälter werden auf 500.000 Euro pro Jahr begrenzt. Bonus-Zahlungen und Dividendenausschüttungen werden während der Zeit der Sanierung gestoppt. Eine Reihe deutscher Institute prüfen das Paket. Deutsche Bank-Chef Ackermann lehnt die Inanspruchnahme durch sein Finanzhaus vehement ab.

Platz 153: 22. Oktober 2008
Die bayerische Landesbank BayernLB gibt bekannt, 5,4 Milliarden Euro aus dem Rettungspaket für Banken in Anspruch nehmen zu müssen. Konzernchef Michael Kemmer fürchtet einen Verlust von bis zu drei Milliarden Euro im Gesamtjahr. Im dritten Quartal habe der Konzern allein ein Minus von einer Milliarde Euro verbuchen müssen. Zeitgleich wurde eine Kapitalerhöhung von einer Milliarde Euro beschlossen.

Platz 152: 24. Oktober 2008
Schwarzer Freitag: Die Börsenkurse brechen weltweit erneut ein. In den USA steht eine weitere milliardenschwere Bankenübernahme an: Die PNC Financial Services Group Inc., die größte Bankgesellschaft im US-Bundesstaat Pennsylvania, gab bekannt, dass sie die angeschlagene US-Bankgesellschaft National City Corp. für 5,58 Milliarden Dollar übernehmen wird.

Platz 151: 27. Oktober 2008
Die Finanzkrise greift auf die Realwirtschaft über. Zahlreiche Automobilkonzerne reagieren mit Produktionskürzungen. Die EZB unterstützt mit der dänischen Notenbank ein weiteres Land außerhalb der EU mit Kapital. Die Deutsche Postbank erleidet im dritten Quartal schwere Verluste und muss eine Kapitalerhöhung vornehmen. Zudem wurde von der Deutschen Post eine Gewinnwarnung ausgesprochen.

Platz 150: 29. Oktober 2008
Als erste Privatbank flüchtet sich die Hypo Real Estate unter den staatlichen Rettungsschirm und beantragt zunächst eine Garantie über 15 Milliarden Euro.

Platz 149: 30. Oktober 2008
Die Deutsche Bank kann sich dank geänderter Bilanzierungsregeln im dritten Quartal in der Gewinnzone halten. Unterdessen wird damit gerechnet, dass ein Reihe weiterer privater deutscher Insitute das staatliche Rettungspaket in Anspruch nehmen müssen. Die Maßnahmen zur Belebung der deutschen Konjunktur könnten mit 30 Milliarden Euro zu Buche schlagen, so eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums.

Platz 148: 02. November 2008
In den USA hat die Krise ein weiteres Opfer gefordert: Die Freedom Bank in Florida ist zusammengebrochen. Das regionale Institut hatte Einlagen in Höhe von rund 250 Millionen Dollar verwaltet, die nun komplett vom Konkurrenten Fifth Third Bancorp übernommen wurden. Die Freedom Bank ist bereits das 17. US-Institut, das infolge der Finanzkrise seine Pleite eingestehen musste.

Platz 147: 03. November 2008
Die Commerzbank nimmt als erstes Privatinstitut das staatliche Rettungspaket in Anspruch. Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) stellt dem Institut eine stille Einlage von 8,2 Milliarden Euro als Kernkapital zur Verfügung und garantiert darüber hinaus im Volumen von 15 Milliarden Euro. Im dritten Quartal hatte die Bank in Folge der Finanzkrise einen Verlust von 285 Millionen Euro eingefahren, nachdem man vor Jahresfrist noch einen Gewinn von 339 Millionen Euro erwirtschaftet hatte.

Platz 146: 07. November 2008
Die Finanzkrise erreicht die Autobranche. GM und Ford fahren im dritten Quartal milliardenschwere Verluste an. Die Autobauer fordern staatliche Unterstützung. Die Autobanken deutscher Konzerne diskutieren indes über die Inanspruchnahme des Rettungspaketes.

Platz 145: 08. November 2008
Die Allianz hat nach einem milliardenschweren Verlust ihre Jahresprognose gekappt. Schuld sind insbesondere milliardenschwere Abschreibungen bei der Tochter Dresdner Bank.

Platz 144: 09. November 2008
Die Finanzkrise hat in den USA zwei weitere Opfer gefordert. Die Franklin Bank in Texas ist ebenso wie die kalifornische Security Pacific Bank zusammengebrochen. Die staatliche Einlagensicherung sprang bei beiden Instituten ein. Damit summiert sich die Zahl der US-Bankenpleiten infolge der Finanz- und Kreditmarktkrise in den USA auf mittlerweile 19.

Platz 143: 14. November 2008
Die Finanzkrise schlägt deutlich auf die Automobilbranche durch. Der Autobauer Opel bekommt die massiven Probleme des Mutterkonzerns General Motors zu spüren. Die Deutschen rufen nach einer Staatsbürgschaft, um den Konzern zu retten.

Platz 142: 17. November 2008
Beim Autobauer Opel steht ein Krisentreffen mit der Regierung an. Pauschale Hilfen für die deutsche Autoindustrie lehnt der Bund unterdessen ab.

Platz 141: 18. November 2008
Die US-Autobauer GM, Chrysler und Ford bitten vor dem US-Senat um einen 25-Milliarden-Dollar Kredit. GM plant weitere Werksschließungen. Die Führungskräfte von Opel müssen auf alle Bonuszahlungen, Prämien und Sondervergütungen verzichten. Während Opel weiter auf die Entscheidung des Bundes zur beantragten Bürgschaft wartet, wurde für die europäischen Werke die Produktion gekürzt: Die Volumenplanung für 2009 wurde um zehn Prozent nach unten angepasst, zudem sei eine 30-Stunden-Woche im Gespräch.

Platz 140: 19. November 2008
Der Solarkonzern Solarworld will Opel-Werke kaufen. Insgesamt eine Milliarde Euro will das Unternehmen dafür auf den Tisch legen, um die vier deutschen Werke und das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim zu übernehmen. 250 Millionen davon sollen als Barmittel zur Verfügung gestellt werden, weitere 750 Millionen Euro würden den Plänen zufolge als Banklinien vorbehaltlich einer Bundesbürgschaft zur Verfügung gestellt werden. Voraussetzung sei eine Trennung vom angeschlagenen Mutterkonzern General Motors.

Platz 139: 21. November 2008
Das US-Finanzhaus Citigroup zieht offenbar den Verkauf von Konzernteilen oder des Gesamtunternehmens in Betracht. Presseangaben zufolge reagiert der Finanzriese damit auf den massiven Einbruch des Aktienkurses. Die internen Beratungen seien noch in einer frühen Phase, die Führungsebene spiele aber bereits alle Optionen durch.

Platz 138: 24. November 2008
Die US-Bank Citigroup erhält von der US-Regierung eine Kapitalspritze von 20 Milliarden Dollar sowie einer Bürgschaft von bis zu 306 Milliarden Dollar. Der Staat erhält im Gegenzug Vorzugsaktien der Citigroup für 27 Milliarden Dollar mit einer Verzinsung von acht Prozent. Die US-Bank hatte bereits zuvor 25 Milliarden Dollar aus dem 700 Milliarden schweren Rettungspaket erhalten.

Platz 137: 25. November 2008
Die US-Notenbank greift dem amerikanischen Kreditmarkt mit weiteren Maßnahmen unter die Arme. So legte die Federal Reserve zwei zusätzliche Programme zum Aufkauf bestimmter forderungsbesicherter Wertpapiere auf. Das Gesamtvolumen der beiden Programme liegt bei bis zu 800 Milliarden US-Dollar.

Platz 136: 02. Dezember 2008
Die US-Autobauer benötigen höhere Beihilfen als erwartet. GM, Ford und Chrysler haben den US-Senat bei der Vorlage ihrer Sanierungskonzepte um ingesamt 34 Milliarden Dollar gebeten. Allein bei General Motors beläuft sich der Kapitalbedarf auf 18 Milliarden Dollar, sonst droht die Pleite des Traditionsunternehmens.

Platz 135: 04. Dezember 2008
Der deutsche Bundestag hat das von der Regierung in die Wege geleitete Maßnahmenpaket zur Stützung der deutschen Konjunktur gebilligt. 2009 und 2010 sollen ingesamt 31 Milliarden Euro bereitgestellt werden, wovon man sich unter anderem den Erhalt von einer Million Arbeitsplätzen verspricht. Ob auch der Bundesrat die Pläne absegnen wird, ist weiterhin unsicher.

Platz 134: 05. Dezember 2008:
Der Bundesrat hat das von der Regierung in die Wege geleitete Konjunkturpaket abschließend durchgewunken. Bereits am Vortag hatte der Bundestag den Plänen, nach denen 2009 und 2010 31 Milliarden Euro aus öffentlichen Mitteln bereit gestellt werden sollen, um die deutsche Konjunktur zu stützen und Arbeitsplätze zu sichern, zugestimmt.

Platz 133: 10. Dezember 2008
Der angeschlagene Hypothekenfinanzierer Hypo Real Estate braucht erneut Hilfe aus dem Bankenrettungspaket. Wie bekannt wurde, hat der Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) den Garantierahmen um weitere zehn Milliarden Euro auf nunmehr 30 Milliarden Euro aufgestockt. Man befinde sich in Gesprächen hinsichtlich umfassender Liquiditäts- und Kapitalunterstützung durch die SoFFin, hieß es weiter.

Platz 132: 11. Dezember 2008
Das geplante milliardenschwere Rettungspaket für die angeschlagenen US-Autobauer General Motors, Ford und Chrysler ist im Senat gescheitert. Nach stundenlangen Verhandlungen erklärte der Mehrheitsführer der Demokraten, Harry Reid, dass die beiden Seiten zu weit auseinander liegen und daher keine Einigung erzielt werden konnte. Insbesondere in Fragen von Lohnkürzungen für die Beschäftigten habe Uneinigkeit geherrscht. Zuvor hatte das Abgeordnetenhaus den Plan eines rund 15 Milliarden Dollar schweren Notkredits durchgewunken.

Platz 131: 12. Dezember 2008
Der stark angeschlagene Autobauer General Motors läßt Presseangaben zufolge einen Antrag auf Gläubigerschutz prüfen. Die "Detroit Three" können indes neue Hoffnung schöpfen. Das Weiße Haus in Washington hat signalisiert, dass sie zur Rettung der angeschlagenen US-Autobauer erwägen, das staatliche Bankenrettungspaket anzuzapfen. Bislang hatte die Regierung abgelehnt, der Autobranche mit dem 700 Milliarden US-Dollar schweren Banken-Rettungspaket unter die Arme greifen zu wollen.

Platz 130: 14. Dezember 2008
In den USA sind im Zuge der Finanzkrise zwei weitere Banken zusammengebrochen. Die Haven Trust Bank of Duluth im Bundesstaat Georgia und die Sanderson State Bank aus Texas wurden am Wochenende von den Behörden geschlossen. Damit summiert sich die Zahl der Institute, die im Zusammenhang mit der Krise vor dem Aus stehen auf mittlerweile 25.

Platz 129: 16. Dezember 2008
Die US-Notenbank hat den Leitzins gesenkt. Künftig liegt er in einer Spanne zwischen null und 0,25 Prozent, wie die Währungshüter am Dienstag mitteilten. Zwar waren die Märkte von einer erneuten Anpassung des Leitzinses ausgegangen, die Höhe des Zinsschrittes überraschte aber. Mehrheitlich war eine Senkung um 50 Basispunkte auf 0,5 Prozent erwartet worden.

Platz 128: 06. Januar 2009
Der Unternehmer Adolf Merckle, Chef der VEM Vermögensverwaltung, begeht infolge der Finanzkrise Selbstmord. "Die durch die Finanzkrise verursachte wirtschaftliche Notlage seiner Firmen und die damit verbundenen Unsicherheiten der letzten Wochen sowie die Ohnmacht, nicht mehr handeln zu können, haben den leidenschaftlichen Familienunternehmer gebrochen, und er hat sein Leben beendet", hieß es in der Erklärung der Familie.

Platz 127: 07. Januar 2009
Die ins Trudeln geratene Merckle-Gruppe ist vorerst durch einen Notkredit der Gläubigerbanken gerettet. Voraussetzung ist ein Verkauf des Pharmaherstellers ratiopharm. Als nächstes soll ein langfristiger Sanierungsplan erstellt werden.

Platz 126: 08. Januar 2009
Die Commerzbank hat höheren Kapitalbedarf als angenommen. Das Institut wird daher durch neue Beihilfen aus dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung gestärkt. Der SoFFin will dem Finanzhaus durch die Emission von rund 295 Millionen Stammaktien und eine stille Einlage in Höhe von ca. 8,2 Milliarden Euro zusätzlich Eigenkapital in Höhe von zehn Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen und wird damit zum 25-prozentigen Anteilseigner.

Platz 125: 09. Januar 2009
Die Deutsche Postbank rechnet infolge der Finanzkrise mit tiefroten Zahlen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008. Das Kapitalmarktumfeld habe das Ergebnis im vierten Quartal "signifikant" belastet, hieß es von Konzernseite. Im Gesamtjahr sei deshalb ein "deutlicher" Verlust angefallen. Allein in den ersten drei Quartalen hatte sich das Minus unter dem Strich auf 114 Millionen Euro belaufen. Spekulationen zufolge liegen die Verluste im Schlussquartal bei bis zu einer halben Milliarde Euro.

Platz 124: 14. Januar 2009
Das größte deutsche Finanzhaus, die Deutsche Bank, hat einen Milliardenverlust im abgelaufenen Geschäftsjahr eingeräumt. Nach einem Minus von 4,8 Milliarden Euro im vierten Quartal geht der Branchenprimus für das Gesamtjahr 2008 von einem Fehlbetrag von 3,9 Milliarden Euro aus. Die Deutsche Post steigt befristet mit einer Beteiligung von acht Prozent bei dem Finanzhaus ein, um die Postbank-Übernahme abzusichern

Platz 123: 15. Januar 2009
Die EZB senkt den Leitzins für den Euroraum auf 2,00 Prozent. JPMorgan kann sich dank eines Sondereffektes in den schwarzen Zahlen halten. Dennoch wurde abermals ein deutlicher Gewinnrückgang ausgewiesen. Der Überschuss wurde auf 702 Millionen Dollar beziehungsweise sieben Cents je Aktie beziffert, nach einem Nettogewinn von 2,97 Milliarden Dollar respektive 88 Cents je Anteilsschein im vierten Quartal 2007.

Platz 122: 16. Januar 2009
Die US-Finanzriesen Citigroup und Bank of America haben ein desaströses Schlussquartal hinter sich gebracht und Milliardenverluste eingefahren. Während die Citigroup mit einer umfangreichen Neustrukturierung reagiert, die zu einer Aufspaltung des Konzerns führt, springt der Bank of America abermals der Staat zur Seite und bewilligt neue milliardenschwere Beihilfen.

Platz 121: 19. Januar 2009
Die stark angeschlagene Royal Bank of Scotland (RBS) hat 2008 einen historischen Verlust eingefahren. Die Regierung muss dem angeschlagenen Institut nach der Teilverstaatlichung erneut unter die Arme greifen. Unterdessen hat die britische Regierung im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise ein zweites milliardenschweres Bankenrettungspaket geschnürt.

Platz 120: 25. Januar 2009
Der tief verschuldete US-Hypothekenfinanzierer Freddie Mac ist ein weiteres Mal auf staatliche Milliardenhilfen angewiesen. Angaben der US-Börsenaufsicht zufolge hat der Konzern im operativen Geschäft im letzten Quartal 2008 zwischen 30 und 35 Milliarden Verlust gemacht und benötigt daher Finanzhilfen in dieser Höhe. Das Unternehmen war - zusammen mit dem zweiten Hypothekenriesen Fannie Mae - im vergangenen Jahr verstaatlicht worden.

Platz 119: 01. Februar 2009
In den USA geht das Bankensterben weiter. Am Wochenende sind drei weitere Institute zusammengebrochen. Betroffen sind die Suburban Federal Savings Bank in Maryland und die Ocala National Bank in Florida, die durch Konkurrenten übernommen wurden. Die Magnet Bank in Salt Lake City konnte unterdessen nicht durch einen Käufer gerettet werden. Dennoch seien die Kundeneinlagen Angaben der staatlichen Einlagensicherung FDIC zufolge gesichert.

Platz 118: 05. Februar 2009:
Nach hohen Verlusten im abgelaufenen Geschäftsjahr rechnet das größte deutsche Finanzhaus, die Deutsche Bank, auch für die kommenden Monate nicht mit einer wesentlichen Entspannung: "Für die nächste Zeit sehen wir weiterhin sehr schwierige Bedingungen für die Weltwirtschaft und damit große Herausforderungen für unsere Kunden wie auch für unsere Branche", so Vorstandschef Josef Ackermann. 2008 hatte das Institut in Folge der Finanzkrise den ersten Verlust in der Nachkriegsgeschichte eingefahren.

Platz 117: 10. Februar 2009
Die Wirtschaftskrise schlägt massiv auf den deutschen Maschinenbau durch: Wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Dienstag in Frankfurt verkündete, schrumpfte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat um real 40 Prozent, nach einem Minus von 30 Prozent im November.

Platz 116: 10. Februar 2009
Die Schweizer Großbank UBS hat im letzten Jahresviertel einen Rekordverlust eingefahren. Unter dem Strich lag das Minus bei über sieben Milliarden Schweizer Franken. Im Gesamtjahr summiert sich der Fehlbetrag bei dem Institut damit auf 18,7 Milliarden Franken. Um Kosten zu sparen, soll der Personalbestand weiter abgebaut werden: Zusätzlich zu dem bereits bekannten Abbau von 9.000 Stellen sollen weitere 2.000 Arbeitsplätze zur Disposition stehen.

Platz 115: 10. Februar 2009
Die US-Regierung gibt ihren neuen Bankenrettungsplan bekannt. Kernstück ist die Gründung einer "Bad Bank", die teils durch Staatsgelder und private Investoren finanziert werden soll. Zudem solle ein Programm der US-Notenbank von derzeit 200 Milliarden auf ebenfalls bis zu eine Billion Dollar ausgeweitet werden, um die private Kreditvergabe anzukurbeln.

Platz 114: 11. Februar 2009
Der angeschlagene Hypothekenfinanzierer Hypo Real Estate hat erneuten Kapitalbedarf. Wie am Mittwoch bekannt wurde, erhält der Konzern vom Finanzmarktstabilierungsfonds SoFFIn weitere Garantien über zehn Milliarden Euro. Der zusätzliche Garantierahmen wurde bis zum 12. Juni gewährt, hieß es. Damit erhält das Unternehmen ingesamt 102 Milliarden Euro.

Platz 113: 16. Februar 2009
Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank schlüpft unter den staatlichen Rettungsschirm. Wie am Sonntag bekannt wurde, gewährt der Finanzmarktstabilisierungsfonds SoFFin dem Institut eine stille Einlage in Höhe von 525 Millionen Euro. Zusätzlich wird ein Garantierahmen für neue Emissionen im Volumen von bis zu vier Milliarden Euro gewährt. Dies sei lediglich eine Vorsorgemaßnahme, hieß es von Bankenseite.

Platz 112: 20. Februar 2009
Der Bundesrat hat das so genannte "Konjunkturpaket II" gegen die Wirtschaftskrise durchgewunken. Mit einem Volumen von 50 Milliarden Euro für 2009 und 2010 wurde damit das größte Maßnahmenpaket in der Nachkriegsgeschichte verabschiedet. Zuvor hatte bereits der Bundestag den Plänen zugestimmt. Das Programm soll die Folgen der Wirtschaftskrise für Deutschland abmildern.

Platz 111: 26. Februar 2009
Der angeschlagene US-Autobauer General Motors hat wie erwartet eine tiefrote Bilanz vorgelegt. Allein im Schlussquartal fuhr das Unternehmen, das aktuell auf Staatshilfe angewiesen ist, einen Verlust von 9,6 Milliarden Dollar ein. Bereits vor Jahresfrist hatte der Konzern Verluste erwirtschaftet, diese waren mit 722 Millionen Dollar allerdings noch vergleichsweise moderat ausgefallen. Im Gesamtjahr summierte sich das Minus auf 30,9 Milliarden Dollar.

Platz 110: 02. März 2009
Der angeschlagene US-Versicherungskonzern AIG soll nach einem Quartalsverlust von satten 62 Milliarden Dollar erneut eine Finanzspritze in Höhe von 30 Milliarden Dollar vom US-Staat erhalten. Die US-Regierung hatte bereits 150 Milliarden Dollar in den Konzern gepumpt. Zudem plant die britische Großbank HSBC, welche bisher ohne größere Blessuren durch die Krise kam, eine Kapitalerhöhung von rund zwölf Milliarden Pfund.

Platz 109: 03. März 2009
Die US-Notenbank Fed hat neue Finanzhilfen angekündigt. Demnach werde die Notenbank gemeinsam mit dem US-Finanzministerium im Rahmen einer neuen Term Asset-Backed Securities Loan Facility (TALF) Mittel in Höhe von bis zu einer Billion Dollar für Konsumenten- und Unternehmenskredite bereitstellen. Durch die neue Fazilität sollen Investoren beim Erwerb von so genannten Asset Backed Securities (EBS) unterstützt werden, um eine Belebung dieser zuletzt nahezu ausgetrockneten Märkte zu ermöglichen.

Platz 108: 03. März 2009
Fed-Chef Ben Bernanke hat sich in seiner Rede vor dem US-Senat erneut besorgt über die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Finanz- und Hypothekenmärkte geäußert und entschlossene Maßnahmen angemahnt. So hätten sich die Rahmenbedingungen an den internationalen Finanz- und Kreditmärkten zwar nach den zuletzt ergriffenen Maßnahmen seit September deutlich entspannt. Dennoch gebe es weiterhin Grund zur Sorge, wobei Bernanke auf die schwierige Situation bei einigen Geschäftsbanken sowie den ausgetrockneten Markt für Wertpapierverbriefungen verwies.

Platz 107: 04. März 2009
Das US-Finanzministerium hat ein neues Hilfsprogramm zur Bekämpfung der zunehmend schwieriger werdenden Lage vieler US-Hypothekenschuldner aufgelegt. So will man im Rahmen des neuen Homeowner Affordability and Stability Plan insgesamt 75 Milliarden Dollar zur Verfügung stellen, umsieben bis neun Millionen Hauseigentümern bei der Refinanzierung oder Restrukturierung ihrer Hypothekenschulden unter die Arme zu greifen.

Platz 106: 06. März 2009
Die US-Bankgesellschaft Wells Fargo hat eine drastische Dividendenkürzung angekündigt. Außerdem hat der US-Automobilzulieferer BorgWarner vor dem Hintergrund der schwierigen Situation in der Automobilbranche seine Quartalsdividende ausgesetzt. Auch die Aktie des angeschlagenen Autobauers General Motors stand im Blickpunkt der Anleger. Das Papier fiel zeitweise auf den tiefsten Stand seit 1933.

Platz 105: 07. März 2009
Der britische Staat übernimmt den massiv angeschlagenen Bankenkonzern Lloyds mehrheitlich. Wie am Wochenende bekannt wurde, sichert die Regierung faule Wertpapiere der Gruppe im Gesamtwert von 260 Milliarden Britischen Pfund ab und baut ihren Anteil an dem Finanzhaus zeitgleich von 43 auf 65 Prozent aus. Rechnet man die stimmrechtslosen Aktien dazu, beläuft sich der Staatsanteil damit auf 77 Prozent. Die Bank war nach dem Notkauf der vor dem Aus stehenden Bank HBOS in massive Bedrängnis geraten.

Platz 104: 08. März 2009
Der hoch verschuldete US-Versicherungsriese AIG hat einem Pressebericht zufolge nach seiner Rettung durch milliardenschwere Kapitalhilfen von Staatsseite einen hohen Betrag an seine Geschäftspartner ausgezahlt. Angaben des "Wall Street Journal" zufolge geht es um eine Summe von 50 Milliarden Dollar, die unter anderem auch an den deutschen Bankenkonzern Deutsche Bank geflossen sein soll. Das Frankfurter Finanzhaus habe sechs Milliarden Dollar erhalten, so das Blatt weiter.

Platz 103: 09. März 2009
Die Commerzbank plant nach der Übernahme der Dresdner Bank bei der Neu-Tochter eine Kapitalerhöhung. "Der Commerzbank-Vorstand hat beschlossen, das Eigenkapital der Dresdner Bank um vier Milliarden Euro zu erhöhen", so ein Sprecher des Finanzhauses am Sonntag. Die französische Großbank BNP Paribas strebt für das aktuelle Geschäftsjahr schwarze Zahlen an. Nach einem erfolgreichen Jahresbeginn liefen die Geschäfte beim deutschen Branchenprimus Deutsche Bank offenbar auch im Februar gut.

Platz 102: 10. März 2009
Der US-Finanzkonzern Citigroup hat sowohl im Januar als auch im Februar profitabel gearbeitet. Wie aus einem offenen Brief von CEO Vikram Pandit an die Mitarbeiter hervorgeht, hat das Kreditinstitut bis Februar dieses Jahres einen operativen Gewinn von 8,3 Milliarden Dollar vor Steuern und Sondereffekten erzielt. Damit sei die Performance im ersten Quartal bisher die beste seit der letzten Erreichung eines Nettogewinns für ein volles Quartal in 2007.

Platz 101: 12. März 2009
Der massiv angeschlagene US-Hypothekenfinanzierer Freddie Mac hat sich einmal mehr als Milliardengrab erwiesen. Im vierten Quartal fuhr das von der Regierung kontrollierte Unternehmen einen Verlust von 23,85 Milliarden Dollar oder 7,37 Dollar je Aktie ein. Im Gesamtjahr belief sich das Minus auf massive 50,12 Milliarden Dollar oder 34,60 Dollar je Aktie. Der Konzern braucht abermals staatliche Hilfe und nimmt das Rettungspaket der US-Regierung ein weiteres Mal in Anspruch.

Platz 100: 12. März 2009
Die Bank of America sorgte mit Aussagen über einen positiven Geschäftsverlauf für gute Laune und zog eine Reihe anderer Finanztitel mit nach oben.

Platz 99: 16. März 2009
Die britische Barclays-Bank ist offenbar positiv in das aktuelle Geschäftsjahr gestartet. Das Institut selbst sprach von einem "starken Jahresauftakt", ohne nähere Angaben zu Umsatz und Ergebnis zu machen. Zeitgleich bestätigte das Finanzhaus Pressemeldungen, nach denen sich der Konzern in Verhandlungen über den Verkauf seiner Tochter "iShares" befindet. Demnach habe man Gespräche mit einigen potentiellen Kaufinteressenten für die Handelsplattform für ETF geführt.

Platz 98: 18. März 2009
Nachdem in den vergangenen Tagen eine Reihe von Instituten gemeldet hatten, erfolgreich in das aktuelle Geschäftsjahr gestartet zu sein, schließt sich nun offenbar auch die Royal Bank of Scotland (RBS) mit ähnlichen Aussagen zum bisherigen Geschäftsverlauf an. Die HypoVereinbank, eine Tochter der italienischen Großbank UniCredit, hat indes das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 mit tiefroten Zahlen beendet.

Platz 97: 18. März 2009
Die US-Notenbank Federal Reserve hat beschlossen mehr als weitere eine Billion Dollar in den angeschlagenen amerikanischen Finanz- und Immobiliensektor zu pumpen. Überraschen konnte hierbei, dass die Fed erstmals Staatsanleihen im Volumen von bis zu 300 Milliarden Dollar kaufen will. Zudem sollen Abermilliarden zum Kauf von hypothekenbesicherten Wertpapieren aufgewendet werden. Die Fed fungiert somit faktisch als "Bad Bank".

Platz 96: 19. März 2009
Der angeschlagene US-Versicherer American International Group soll umbenannt und aufgelöst werden. Das erklärte Konzernchef Edward Liddy vor dem US-Kongress. Einer massiven Sanierung soll die Finanzprodukte-Sparte unterzogen werden. Vor dem Verkauf steht unterdessen der Firmansitz in New York, wovon sich das Unternehmen zusätzliche Einnahmen erhofft. Nur durch milliardenschwere Finanzspritzen der Regierung hat der Versicherer in den vergangenen Monaten sein Überleben sichern können.

Platz 95: 19. März 2009
Nach wochenlangen Verhandlungen hat die EU ein weiteres milliardenschweres Konjunkturpaket verabschiedet. Das Paket soll ein Volumen von fünf Milliarden Euro haben. Das Geld soll dabei primär in Energieprojekte sowie schnelle Internetverbindungen innerhalb der EU verwendet werden. Darüber hinaus soll der Kreditrahmen für Mitgliedsländer, die nicht zur Eurozone gehören, auf 50 Milliarden Euro verdoppelt werden.

Platz 94: 23. März 2009
Die US-Regierung hat Details zum geplanten Bankenrettungspaket bekannt gegeben, mit denen die Finanzwirtschaft massiv gestützt werden soll. Gemeinsam mit Privatinvestoren und der Fed will Washington im Rahmen des "Public-Private Investment Program" den Banken ihre faulen Wertpapiere abnehmen. Dafür sollen bis zu einer Billion US-Dollar investiert werden. Die Zusammenarbeit mit Privatinvestoren soll das Risiko für den US-Steuerzahler minimieren.

Platz 93: 29. März 2009
Der erste Schritt zur Verstaatlichung der angeschlagenen Hypothekenbank Hypo Real Estate ist getan. Der Bund hatte am Wochendene angekündigt, über eine Kapitalerhöhung 20 Millionen Aktien zum Gesamtwert von 60 Millionen Euro zu erwerben. Damit würde der Staat 8,7 Prozent an dem Finanzhaus besitzen. Unterdessen bleibt die Zukunft des Instituts weiter unsicher: Für das erste Quartal gibt es keine Prognose, der Konzern wird aber voraussichtlich noch mindestens zwei Jahre rote Zahlen schreiben, hieß es.

Platz 92: 29. März 2009
Ein weiteres Mal ist eine US-Regionalbank im Zusammenhang mit der Finanzkrise pleite gegangen. Wie am Wochenende bekannt wurde, musste das im Bundesstaat Georgia ansässige Institut Omni National Bank Bankrott anmelden. Damit summiert sich die Zahl der zusammengebrochenen Insitute in den Vereinigten Staaten auf nunmehr 21. Bevor die Anleger eine neue Bank gefunden haben, werden die Einlagen des Instituts von der Sun Trust Bank übernommen, so der US-Einlagensicherungsfonds FDIC.

Platz 91: 30. März 2008
Der Chef des US-Autobauers GM, Rick Wagoner, tritt zurück. Damit reagiert er auf die ablehnende Haltung der Auto Taskforce auf die vorgelegten Sanierungspläne des Konzerns, die dem Unternehmen milliardenschwere Regierungshilfen sichern sollten. Die Task Force hatte die Pläne dahingehend kritisiert, dass weder GM noch die deutsche Tochter Opel damit lebensfähig seien. Sie forderte die Vorlage eines neuen Konzepts - unter neuer Führung. Wagoners Nachfolger soll sein Vize Fritz Henderson werden. Auch Chrysler kann mit seinen Sanierungsplänen nicht überzeugen

Platz 90: 07. April 2009
Finanzwerte stehen unter besonderer Beobachtung, nachdem der Internationale Währungsfonds einem Pressebericht zufolge davon ausgeht, dass sich die Summe toxischer Wertpapiere in den Bankbilanzen auf bis zu vier Billionen US-Dollar erhöht haben könnte.

Platz 89: 07. April 2009
Nachdem Bundestag und Bundesrat das Banken-Enteignungsgesetz durchgewunken haben, hat Bundespräsident Horst Köhler das umstrittene Gesetz unterzeichnet. Damit ist der Weg für eine Zwangsenteignung der Anteilseigner der Hypo Real Estate und damit für eine Verstaatlichung des angeschlagenen Hypothekenfinanzierers frei.

Platz 88: 09. April 2009
Die US-Großbank Wells Fargo kann nach vorläufigen Zahlen für das erste Quartal einen Überschuss von rund drei Milliarden Dollar vermelden. Der Gewinn fällt damit weit höher aus als von Analysten erwartet. Im vorbörslichen Handel schnellte die Aktie um knapp 30 Prozent nach oben.

Platz 87: 14. April 2009
Die US-Großbank Goldman Sachs hat für das 1. Quartal einen Gewinn von 1,6 Milliarden US-Dollar vermeldet. Zwar war im Dezember ein Minus von rund einer Milliarde Dollar angefallen, wegen der Umstellung des Bilanzierungszeitraums fällt der Monat jedoch aus der Bilanu des vierten und des ersten Quartals heraus. Das Insitut plant nun eine milliardenschwere Kapitalerhöhung, um die von der Regierung erhaltenen Staatshilfen zurückzahlen zu können.

Platz 86: 15. April 2009
Die Schweizer Großbank UBS plant einen Massenstellenabbau. Im laufenden Jahr sollen zehn Prozent der Gesamtarbeitsplätze im Konzern wegfallen - es stehen 8.700 Stellen zur Disposition. Damit reagiert das Finanzhaus auf einen milliardenschweren Verlust im ersten Quartal. In den ersten drei Geschäftsmonaten war ein Minus von rund zwei Milliarden Schweizer Franken angefallen.

Platz 85: 15. April 2009
Die US-Notenbank hat in ihrem so genannten Beige Book eine weitere Verschlechterung der US-Wirtschaftslage festgestellt. Laut dem Konjunkturbericht der Währungshüter hat sich die Lage der US-Wirtschaft verschlechtert - in einigen Distrikten seien jedoch erste Anzeichen einer Bodenbildung zu beobachten, so die Fed weiter. Fünf Distrikte haben demnach eine moderatere Geschwindigkeit im Abschwung gezeigt.

Platz 84: 16. April 2009
Der Kreditkartenanbieter American Express hat im März einen neuen Rekordwert bei der Ausfallrate der Kreditkarten-Schulden verzeichnet. Mit 8,8 Prozent lag die Ausfallrate so hoch wie nie. Dennoch sieht der Konzern erste Stabilisierungstendenzen. Die Rate für Kredite, die seit mindestens 30 Tagen nicht mehr bedient werden, sei von 5,3 auf 5,1 Prozent gesunken.

Platz 83: 16. April 2009
Die US-Großbank JPMorgan hat im ersten Quartal einen milliardenschweren Gewinn eingefahren. Dass dieser im Vorjahresvergleich leicht rückläufig war, fiel angesichts der Befürchtungen der Analysten kaum ins Gewicht. Unter dem Strich blieben 2,14 Milliarden Dollar übrig. Damit verdiente das Finanzhaus 40 Cents je Aktie, während Experten dem Institut nur rund 32 Cents je Anteilsschein zugetraut hatten.

Platz 82: 17. April 2009
Auch die US-Bank Citigroup hat einen guten Start ins aktuelle Geschäftsjahr erwischt und konnte im Auftaktquartal überraschenderweise weniger Verlust machen, als gedacht. Unter dem Strich sei ein Minus von 966 Millionen Dollar oder 0,18 Cent je Aktie angefallen. Die Erträge konnten auf 24,8 Milliarden Dollar verdoppelt werden.

Platz 81: 28. April 2009
Das Frankfurter Finanzhaus Deutsche Bank hat einen positiven Start ins aktuelle Geschäftsjahr vermeldet und konnte wieder schwarze Zahlen schreiben. Unter dem Strich fuhr der Konzern einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro ein - vor Jahresfrist hatte noch ein Fehlbetrag von 141 Millionen Euro in den Büchern gestanden. Als Ergebnistreiber erwies sich dabei das Investmentbanking, das sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich positiver entwickelte.

Platz 80: 07. Mai 2009
Das Ergebnis des so genannten US-Banken-"Stress"-Tests wurde vorgelegt. Die Untersuchung der Regulierungsbehörden hat ergeben, dass zehn der größten US-Finanzhäuser insgesamt einen Kapitalbedarf von 75 Milliarden Dollar haben. Zu den betroffenen Instituten zählt auch die Bank of America, die zur Stärkung des Eigenkapitals frisches Kapital in Höhe von 33,9 Milliarden Dollar aufbringen muss.

Platz 79: 08. Mai 2009
Die Commerzbank hat im ersten Quartal rote Zahlen hinnehmen müssen. Unter dem Strich belief sich der Fehlbetrag auf 861 Millionen Euro. Dies sei neben den Folgen der Finanzkrise, unter denen das Institut weiter leidet, auch Integrationskosten zu schulden gewesen, die für die neue Tochter Dresdner Bank angefallen waren. Doch auch im operativen Geschäft hatte das Finanzhaus zu kämpfen: Das Ergebnis sank von 470 Millionen Euro und rutschte um 591 Millionen Euro ins Minus.

Platz 78: 21. Mai 2009
Die Heidelberger Druckmaschinen AG erhält Staatshilfe. Demnach vergibt das Krisen-Hilfeprogramm „Wirtschaftsfonds Deutschland" an den Druckmaschinenhersteller seine erste Großbürgschaft. Zum Umfang der bewilligten Hilfen machte der Ausschuss keine Angaben. Presseangaben zufolge hatte der Konzern eine Staatsbürgschaft von 400 Millionen Euro sowie einen Kredit vom Staat von 300 Millionen Euro angestrebt.

Platz 77: 22. Mai 2009
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat in der US-Bankenlandschaft ein weiteres Opfer gefordert. Die Bank United FSB in Florida ist zusammengebrochen - eine der größten Regionalbanken des Landes. Damit summiert sich die Zahl der Institute, die die Krise nicht überlebt haben, auf 34. Angaben der Einlagensicherung FDIC zufolge sei das Spar- und Kreditinstitut großteils an Finanzinvestoren und ein Management-Team verkauft worden.

Platz 76: 28. Mai 2009
Im Ringen um eine Rettung des angeschlagenen Autobauers General Motors hat es eine überraschende Wende gegeben. Einige Gläubiger des Konzerns stimmten einem neuen Angebot der US-Regierung zu, nach dem diese eine höhere Beteiligung an dem Unternehmen erhalten könnten. Dies ziehe nach der Insolvenz des Unternehmens eine weitgehende Verstaatlichung nach sich, im Rahmen derer die Regierung 72,5 Prozent halten soll.

Platz 75: 29. Mai 2009
Der US-Autokonzern General Motors droht bei einer Insolvenz der Ausschluss aus dem Dow Jones, dem er bereits seit 1925 angehört. "Sollte das Unternehmen insolvent werden, müssten wir aktiv werden", so John Presto, Executive Director von Dow Jones Indexes. Marktteilnehmer gehen derzeit davon aus, dass der Autokonzern bereits am kommenden Montag Insolvenz anmelden wird, um unter dem Dach des so genannten "Chapter 11" seine Geschäfte weiterzuführen und den Konzern zu sanieren.

Platz 74: 01. Juni 2009
Im Fokus der Anleger stand heute der US-Autobauer General Motors. Dieser hat am Mittag wie erwartet noch vor US-Börsenstart Insolvenz nach „Chapter 11“ beantragt. Die Aktien von GM werden noch bis kommenden Montag im Dow Jones gehandelt und dann überraschend durch den Techwert Cisco Systems ersetzt.

Platz 73: 01. Juni 2009
Im Fokus der Anleger stand heute der US-Autobauer General Motors. Dieser hat am Mittag wie erwartet noch vor US-Börsenstart Insolvenz nach „Chapter 11“ beantragt. Damit wird die größte Pleite der US-Geschichte eingeläutet. GM soll gesundgeschrumpft und saniert werden. Die Aktien von GM werden noch bis kommenden Montag im Dow Jones gehandelt und dann überraschend durch den Techwert Cisco Systems ersetzt.

Platz 72: 02. Juni 2008
Auf der außerordentlichen Hauptversammlung hat der Bund die Pläne für eine Kapitalerhöhung bei der angeschlagenen Hypothekenbank Hypo Real Estate durchgesetzt. Mit 73,95 Prozent der anwesenden Aktionäre wurden die Pläne durchgewunken. Damit kann der Staat seinen Anteil von derzeit gut 47 auf 90 Prozent erhöhen - die verbliebenen Aktionäre können durch Squeeze Out aus dem Unternehmen gedrängt werden.

Platz 71: 03. Juni 2009
Der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche will bei der staatlichen KfW-Bank einen milliardenschweren Kreditantrag stellen. 1,75 Milliarden Euro will der Autobauer, um seine Finanzierungslücke zumindest teilweise zu schließen, so eine Sprecherin am Mittwoch. Man habe den Antrag allerdings noch nicht eingereicht, hieß es weiter.

Platz 70: 04. Juni 2009
Wie am Vortag angekündigt hat der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche bei der staatlichen KfW-Bank einen Kreditantrag eingereicht. Wie Konzernsprecher Anton Hunger bestätigte, sei ein Darlehen in Höhe von 1,75 Milliarden Euro beantragt worden, das nach marktüblichen Konditionen verzinst werden soll. Eine Entscheidung zur Genehmigung oder Ablehnung des Antrags kann sich allerdings noch hinziehen.

Platz 69: 05. Juni 2009
Auch nach einem Krisentreffen vom Freitag ist weiter keine Entscheidung über eine Zukunft des angeschlagenen Handels- und Touristikkonzerns Arcandor gefallen. Nachdem der Konzern einen Kredit über 437 Millionen Euro beim Staat beantragt hatte, blieb ein Spitzentreffen im Bundeswirtschaftsministerium ohne Ergebnis.

Platz 68: 08. Juni 2009
Nachdem der Bund am Vormittag den Antrag des angeschlagenen Arcandor-Konzerns auf Staatsbürgschaften abgelehnt hat, wird dem Unternehmen offenbar auch die beantragte Rettungsbeihilfe verwehrt, die den Geschäftsbetrieb über die kommenden sechs Monate sichern sollte. Das wurde aus Kreisen des Finanzministeriums bekannt.

Platz 67: 09. Juni 2009
Nun ist es Gewißheit: Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor hat beim Amtsgericht Essen einen Insolvenzantrag gestellt. Der Antrag betreffe auch Karstadt, Quelle und Primondo, nicht aber den Touristikkonzern Thomas Cook.

Platz 66: 12. Juni 2009
Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor hat neben seiner Touristiktochter Thomas Cook offenbar auch Teile seiner Versandhandelstochter Primondo an die Banken verpfändet. Ein Konzernsprecher bestätigte dies, nachdem das "Handelsblatt" Entsprechendes gemeldet hatte. Eine mögliche Fusion zwischen Karstadt und Kaufhof, der Warenhaustochter von Metro, könnte unterdessen Monate dauern. Allein vier Monate dauere eine eingehende wettbewerbsrechtliche Prüfung, so das Bundeskartellamt in Bonn.

Platz 65: 14. Juni 2009
Der insolvente Handels- und Touristikkonzern Arcandor könnte möglicherweise doch noch finanzielle Hilfe von Staatsseite bekommen. Angaben des "Spiegel" zufolge zeige sich der Bund bereit, einen möglichen Antrag des Unternehmens auf einen Massekredit, mit dem der Geschäftsbetrieb im Rahmen der Insolvenz aufrecht erhalten werden soll, wohlwollend zu prüfen. Das Unternehmen selbst zieht aktuell in Betracht, einen solchen Antrag zu stellen.

Platz 64: 17. Juni 2009
Die Klemme bei Arcandor wird immer schlimmer. Das Unternehmen hat am Mittwoch für 15 weitere Tochterunternehmen Insolvenzanträge gestellt. Dabei gehe es primär um Handelsgesellschaften, hieß es. Betroffen seien insgesamt 6700 Mitarbeiter. Damit steige die Zahl der in Deutschland von Insolvenzanmeldungen betroffenen Arcandor-Mitarbeiter auf insgesamt rund 50.000 Menschen.

Platz 63: 18. Juni 2009
Die Finanzsituation bei der Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB Deutsche Industriebank bleibt offenbar weiter dramatisch. Kreisen zufolge hat das Finanzhaus weitere milliardenschwere Unterstützung von Staatsseite nötig und habe beim Bankenrettungsfonds SoFFin weitere Garantien in Höhe von sieben Milliarden Euro beantragt. Die diesbezüglichen Gespräche seien bereits weit fortgeschritten.

Platz 62: 22. Juni 2009
Im Zusammenhang mit der aktuellen Wirtschaftskrise geht die Weltbank von einem deutlichen BIP-Einbruch für das aktuelle Jahr aus. Ihrer Einschätzung zufolge wird das weltweite Bruttoinlandsprodukt um 2,9 Prozent sinken. Für das Jahr 2010 sieht die Weltbank eine Erholung bei der Entwicklung des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und geht von einem Plus von zwei Prozent aus.

Platz 61: 23. Juni 2009
Der Versandhändler Quelle könnte im Ringen um eine Staatsbürgschaft ins Hintertreffen geraten. Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, habe der Antrag der Tochter des insolventen Arcandor-Konzerns kaum Aussicht auf Erfolg. Unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet das Blatt, dass man bei einer Sitzung des Interministeriellen Bürgschaftsausschusses von Bund und Ländern am gestrigen Abend zu diesem Ergebnis gekommen sei.

Platz 60: 24. Juni 2009
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt sich zuversichtlich, dass die Rezession bald ein Ende haben wird. Die Experten erklärten am Mittwoch, dass erste Anzeichen einer Erholung zu erkennen seien - in den USA und in Japan werde die Krise im dritten Quartal 2009 ein Ende finden, hieß es weiter. Hierzulande werde sich die Lage dann im kommenden Jahr entspannen und die Wirtschaftstätigkeit langsam wieder erholen.

Platz 59: 29. Juni 2009
Der Sportwagenhersteller Porsche hat das vom Wolfsburger Autobauer Volkswagen vorgelegte Rettungskonzept abgelehnt. Es sei kein gangbarer Weg, 49,9 Prozent an VW zu verkaufen, so ein Sprecher der Stuttgarter am Montag. Man könne auf den Vorschlag nicht eingehen, weil dann sofort der Kredit über 10,75 Milliarden Euro fällig werde, hieß es zudem.

Platz 58: 29. Juni 2009
Die Zukunft des insolventen Versandhauses Quelle ist vorerst gesichert. Der Bund und die Länder Bayern und Sachsen haben sich am Abend auf einen so genannten Massekredit im Volumen von 50 Millionen Euro für das Unternehmen geeinigt. Dieser hat eine Laufzeit bis zum Jahresende, hieß es in einer Pressemitteilung.

Platz 57: 30. Juni 2009
Die Europäische Kommission hat den am Vorabend von Bund und den Ländern Sachsen und Bayern beschlossenen Massekredit für den insolventen Versandhandelskonzern durchgewunken. Damit bekommt das Unternehmen ein Darlehen über 50 Millionen Euro, das bis zum 31.12. gültig ist. Der Konzern kann seinen Geschäftsbetrieb damit vorerst aufrecht erhalten.

Platz 56: 30. Juni 2009
Der hoch verschuldete Hypothekenfinazierer Hypo Real Estate, der zu weiten Teilen in Staatshand ist, wird Presseangaben zufolge bis zum kommenden Jahr weiter Milliardenverluste einfahren. Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf das Umfeld des staatlichen Bankenrettungsfonds SoFFin und auf Finanzkreise berichtet, rechnet man mit einem Fehlbetrag von zusätzlichen zwei Milliarden Euro.

Platz 55: 03. Juli 2009
Der Druck des Quelle-Katalogs wurde von der Schlott-Gruppe vorerst auf Eis gelegt. Es sei nicht gewährleistet, dass der Katalog auch bezahlt werde, so ein Unternehmenssprecher am Freitag. Man habe bislang noch keine Zusage. Auch die Druckerei Prinovis hat die Arbeiten ausgesetzt. Damit kommen neue Probleme auf das insolvente Versandhaus zu, nachdem die Arcandor-Tochter erst zum Wochenstart von Bund und den Ländern Bayern und Sachsen einen Massekredit über 50 Millionen Euro erhalten hatte.

Platz 54: 03. Juli 2009
Die Schaffung von "Bad Banks" im deutschen Finanzsystem wurde vom Bundestag am Freitag durchgewunken. Demnach ist es Finanzinstituten nun möglich, toxische Wertpapiere aus ihren Bilanzen auslagern zu können. Der Bundesrat muss die Pläne am kommenden Freitag noch endgültig verabschieden. Mit den Maßnahmen hofft die Bundesregierung, die Kreditvergabe wieder anzukurbeln, die in Folge der Finanzkrise weitgehend versiegt war.

Platz 53: 06. Juli 2009
Der verschuldete Porsche-Konzern hat Medienberichte zurückgewiesen, nach denen man zusätzlich zu dem Emirat Katar mit weiteren Interessenten Gespräche über eine Übernahme der VW-Optionen führe. Die Verhandlungen mit Katar seien exklusiv, so Konzernsprecher Albrecht Bamler. "Wir wissen nicht, wo diese Äußerung herkommt. Wir müssen sie daher zurückweisen", betonte er weiter. Zuvor hatte das "Handelsblatt" berichtet, dass fünf weitere Investoren Interesse an einem Einstieg bei dem Stuttgarter Konzern angemeldet hätten.

Platz 52: 08. Juli 2009
Der Internationale Währungsfonds (IWF) zeigt sich für die Entwicklung der Weltwirschaft zuversichtlicher. Der Einschätzung des IWF zufolge wird die Weltwirtschaft rund 0,5 Prozentpunkte stärker wachsen, als bislang gedacht. Für das laufende Jahr geht man zwar von einem um 0,1 Prozent geringeren Wachstum von 1,4 Prozent aus, für 2010 sei allerdings von einem Wachstum von 2,5 Prozent auszugehen - rund 0,6 Prozent mehr, als bislang prognostiziert.

Platz 51: 10. Juli 2009
Der Bundesrat hat am Freitag dem bereits vom Deutschen Bundestag beschlossenen Bad-Bank-Gesetz abschließend zugestimmt. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Banken auf freiwilliger Basis giftige Aktiva mit einem zehnprozentigen Abschlag vom Buchwert an Zweckgesellschaften übertragen. Im Gegenzug sollen sie vom SoFFin garantierte Anleihen erhalten, die von den Zweckgesellschaften begeben werden.

Platz 50: 10. Juli 2009
Der Rettungsverkauf des angeschlagenen US-Autokonzerns General Motors an den US-Staat ist unter Dach und Fach. Ein entsprechender Kaufvertrag ist bereits unterzeichnet worden. Die USA und Kanada halten zusammen vorerst 72,5 Prozent an GM. Im Gegenzug fließen zur Sanierung weit mehr als 50 Milliarden Dollar an Steuergeldern in den Autokonzern. Der Neuanfang soll mit den Marken Chevrolet, Cadillac, Buick und GMC erfolgen. Damit verlässt der einst größte Autobauer nach nur 40 Tagen den gewährten Gläubigerschutz.

Platz 49: 14. Juli 2009
Presseangaben zufolge steht der US-Mittelstandsfinanzierer CIT vor dem Aus. Das "Wall Street Journal" berichtet, dass das Institut frisches Kapital für die Refinanzierung benötigt, die Regierung prüfe in diesem Zusammenhang verschiedene Hilfen für das Unternehmen, so das Blatt weiter. Ein Zusammenbruch des Finanzhauses könnte unvorhersehbare Folgen haben, so die Befürchtungen der Regierung.

Platz 48: 14. Juli 2009
Mit einem Milliardengewinn hat die US-Großbank Goldman Sachs den Startschuss in die Banken-Bilanzsaison gegeben. Der Konzern steigerte seine Erlöse im zweiten Quartal deutlich von 9,42 auf 13,76 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verdiente das Finanzhaus mit 3,44 Milliarden Dollar rund anderhalb Milliarden Dollar mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Analysten hatten sich eine positive Entwicklung erhofft, zeigten sich aber vom Ausmaß des Wachstums überrascht.

Platz 47: 16. Juli 2009
Die US-Großbank JPMorgan hat die Markterwartungen mit ihren Zahlen zum zweiten Quartal deutlich übertroffen. Unter dem Strich strich das Unternehmen einen Gewinn von 2,7 Milliarden Dollar ein, je Aktie bedeutet dies ein Ergebnis von 28 Cents. Die Rückzahlung der staatlichen Hilfen sind dabei schon herausgerechnet. Zudem konnte sich das Institut über einen Rekordertrag von 27,7 Milliarden Dollar freuen.

Platz 46: 17. Juli 2009
Der Nettogewinn der US-Bank Citigroup lag im zweiten Quartal bei 4,28 Milliarden Dollar oder 49 Cents je Aktie, gegenüber einem Vorjahresverlust von 2,50 Milliarden Dollar oder 55 Cents pro Papier. Der Umsatz verbesserte sich von 17,54 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf nun 29,97 Milliarden Dollar. Der Markt hatte einen Verlust von 37 Cents pro Aktie und einen Umsatz von 22,36 Milliarden Dollar erwartet.

Platz 45: 17. Juli 2009
Die dritte US-Großbank in Folge hat mit ihren Zweitquartalszahlen die Markterwartungen übertroffen. Die Bank of America verzeichnete im Berichtszeitraum einen Gewinn von 3,22 Milliarden Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum unter dem Strich nur 2,42 Milliarden Dollar übrig geblieben waren. Auch auf Umsatzseite lief es gut: Die Erlöse schossen von 20,41 Milliarden Dollar auf 32,77 Milliarden Dollar und lagen damit ebenfalls deutlich über den Analystenerwartungen.

Platz 44: 20. Juli 2009
Der Zusammenbruch des angeschlagenen US-Mittelstandsfianzierers CIT Group konnte offenbar in letzter Minute verhindert werden. Kreisen zufolge kann die Insolvenz doch noch durch eine milliardenschwere Finanzspritze abgewendet werden. Demnach habe man sich mit einer wichtigen Gläubigergruppe auf eine vorläufige Kapitalspritze von drei Milliarden Dollar geeinigt, so mit der Situation vertraute Personen. Eine offizielle Bekanntgabe wird noch vor US-Börsenstart am Nachmittag erwartet.

Platz 43: 22. Juli 2009
Die US-Bank Wells Fargo hat im abgelaufenen Quartal deutlich mehr verdient. Die Erlöse kletterten bis auf 22,51 Milliarden Dollar. Netto blieben 1,75 Milliarden Dollar in den Konzernkassen - 81 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Damit wurden die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Das Finanzhaus reiht sich damit in die Phalanx anderer US-Banken ein, die mehrheitlich ein erfolgreiches Quartal vermelden konnten.

Platz 42: 22. Juli 2009
Anders als seine Konkurrenten konnte die US-Bank Morgan Stanley im zweiten Quartal keine deutlichen Gewinne einfahren, sondern verzeichnete dem entgegen sogar einen milliardenschweren Verlust. Das Minus belief sich auf 1,26 Milliarden Dollar oder 1,10 Dollar je Aktie und lag damit mehr als doppelt so hoch, wie Experten befürchtet hatten. Noch vor Jahresfrist hatte das Institut einen Gewinn von mehr als einer Milliarde Dollar verzeichnet. Die Erlöse waren ebenfalls rückläufig und brachen um elf Prozent auf 5,41 Milliarden Dollar ein.

Platz 41: 23. Juli 2009
Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat ihren Gewinn im zweiten Quartal steigern können und setzt damit die mehrheitlich positive Bankenbilanzserie auch in Europa fort. Der Reingewinn kletterte von 1,22 Milliarden Schweizer Franken auf 1,57 Milliarden Franken, der Nettoertrag zog von 7,74 auf 8,61 Milliarden Franken an. Auf Ergebnisseite profitierte das Institut von einer Steuergutschrift, Marktwert-Anpassungen von 1,1 Milliarden Franken belasteten die Gewinnentwicklung unterdessen.

Platz 40: 28. Juli 2009
Erneut war es die Investmentbanking-Sparte, die dem deutschen Branchenprimus Deutsche Bank zu einem erfolgreichen Geschäftsverlauf im letzten Quartal verholfen hat. Im zweiten Jahresviertel fuhr das Finanzhaus einen Gewinn von 1,1 Milliarden Euro ein und knüpfte damit an seine positive Entwicklung aus dem Auftaktquartal an. Noch vor Jahresfrist war unter dem Strich ein Gewinn von 645 Millionen Euro geblieben. Die Risikovorsorge hat sich indes versiebenfacht - das Institut rechnet mit zahlreichen Kreditausfällen.

Platz 39: 03. August 2009
Die britische Großbank Barclays hat die Serie mehrheitlich positiv ausgefallener Bankenbilanzen fortgesetzt, lag aber unter den Erwartungen der Analysten. In den ersten sechs Geschäftsmonaten steigerte das Institut seinen Gewinn vor Steuern um acht Prozent auf 2,98 Milliarden Pfund, unter dem Strich verdiente das Finanzhaus mit 1,89 Milliarden Pfund rund zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei profitierte der Konzern insbesondere von einem starken Investmentbanking-Geschäft.

Platz 38: 03. August 2009
Die größte europäische Bank HSBC hat im ersten Halbjahr vor Steuern 5,02 Milliarden Dollar eingefahren. Vor Jahresfrist verdiente das Finanzhaus noch 10,25 Milliarden Dollar. Netto blieben 3,35 Milliarden Dollar übrig, nachdem das Unternehmen im Vergleichszeitraum des Vorjahres unter dem Strich noch einen Gewinn von 7,72 Milliarden Dollar erzielt hatte. Damit konnten die Analystenerwartungen übertroffen werden.

Platz 37: 04. August 2009
Die französische Großbank BNP Paribas hat ihren Gewinn im zweiten Quartal steigern können. Unter dem Strich verdiente das Finanzhaus mit 1,6 Milliarden Euro rund 6,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Auch bei den Franzosen hatte ein starkes Investmentbanking die Bilanz getrieben. Die Risikovorsorge wurde unterdessen massiv erhöht und liegt nun drei mal so hoch wie noch vor Jahresfrist. Auch andere europäische Großbanken hatten so auf das drohende Kreditausfallrisiko reagiert.

Platz 36: 04. August 2009
Die Schweizer Großbank UBS hat infolge der Wirtschaftskrise im zweiten Quartal einen deutlich höheren Verlust eingefahren, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Unter dem Strich hatte das Finanzhaus einen Nettoverlust von 1,40 Milliarden Schweizer Franken in den Büchern stehen, was auch weiteren Abschreibungen zu schulden war. Auch wenn sich die Marktverhältnisse verbessert hätten, sieht das Unternehmen weiter keine deutliche Erholung.

Platz 35: 07. August 2009
Der hoch verschuldete US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae muß ein weiteres Mal beim Staat die Hand aufhalten und finanziell gestützt werden. Nach einem erneuten Verlust in zweistelliger Milliardenhöhe im zweiten Quartal benötigt das Institut nun eine staatliche Kapitalspritze von 10,7 Milliarden Dollar, so das Unternehmen am Donnerstagabend. Damit würde sich die Gesamtsumme der Gelder, mit denen das Institut gestützt wird, auf 46 Milliarden Dollar belaufen.

Platz 34: 08. August 2009
Der verstaatlichte US-Hypothekenfinanzierer Freddie Mac hat im zweiten Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Das Unternehmen schrieb erstmals seit zwei Jahren wieder einen Quartalsgewinn und verdiente 768 Millionen Dollar. Vor Jahresfrist war ein Verlust von 821 Millionen Dollar angefallen. Noch im Auftaktquartal hatte das Minus 9,9 Milliarden Dollar betragen. Eine weitere Kapitalspritze von Regierungsseite benötige man derzeit nicht, hieß es.

Platz 33: 11. August 2009
Die Privatbank Sal. Oppenheim hat eine Kapitalerhöhung beschlossen, um sich mit frischem Geld zu besorgen. Finanziert wird diese von Deutschlands größtem Finanzhaus, der Deutschen Bank. Oppenheim verfügt nun über Eigenkapital von rund 2,1 Milliarden Euro - die Pläne seien ein erster Schritt "der laufenden, sehr konstruktiven Gespräche" beider Häuser über eine Kapitalbeteiligung des Frankfurter Hauses bei dem Konkurrenten.

Platz 32: 15. August 2009
In den USA ist ein weiteres Bankhaus Opfer der Finanzkrise geworden. Wie der US-Einlagensicherungsfonds FDIC mitteilte, wurden am Wochenende vier Institute geschlossen - darunter auch die Colonial Bank. Damit summiert sich die Zahl der in diesem Zusammenhang zusammengebrochenen Institute auf 77. Die Pleite der Colonial Bank bedeutet dabei die größte Bankenpleite in den USA in diesem Jahr. Die Bank hat eine Bilanzsumme von 25 Milliarden Dollar.

Platz 31: 21. August 2009
Die Deutsche Postbank zeigt sich für das kommende Jahr wieder deutlich zuversichtlicher. Spätestens Ende 2010 peilt das Finanzhaus wieder ein "deutlich schwarzes Ergebnis" an. Der Chef des Unternehmens, Stefan Jütte, erklärte gegenüber der "Börsen-Zeitung", dass dies möglicherweise bereits zur Jahresmitte möglich sei. Bis dahin rechnet man allerdings nochmals mit Sonderbelastungen im Zusammenhang mit dem Kreditersatzgeschäft, die auf rund sechs Milliarden Euro geschätzt werden.

Platz 30: 25. August 2009
Dem „Handelsblatt“ zufolge will die Bundesregierung mit zusätzlichen Milliarden die deutsche Wirtschaft vor einer flächendeckenden Kreditklemme bewahren. Noch vor der Bundestagswahl Ende September will Bundesfinanzminister Peer Steinbrück der Kreditwirtschaft mit Staatsgeld unter die Arme greifen. „Wenn die Bemühungen der Banken nicht ausreichen, um die Wirtschaft mit frischem Geld zu versorgen, wird der Staat weitere Instrumente in die Hand nehmen müssen“, sagte Steinbrück dem Blatt.

Platz 29: 25. August 2009
US-Präsident Barack Obama hat den aktuellen Chef der US-Notenbank, Ben Bernanke, für eine zweite Amtszeit von vier Jahren nominiert. Bernanke war vor dreieinhalb Jahren von Obamas Vorgänger George W. Bush an die Spitze der Fed gesetzt worden. In der Verkündigung wolle Obama Bernankes Strategie zur Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise loben. Er habe sich mit „Ruhe und Weisheit, mit mutiger Tatkraft und ungewöhnlichen Ideen“ der Krise entgegen gestellt und so den freien Fall der Wirtschaft gebremst. Der Senat muss der Wahl zustimmen.

Platz 28: 26. August 2009
Der belgisch-niederländische Staatsfinanzierer Dexia hat im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch erlitten und die Markterwartungen verfehlt. Der Überschuss fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 55 Prozent auf 283 Millionen Euro. Analysten hatten im Durchschnitt mit 387 Millionen Euro gerechnet. Allerdings schaffte Dexia damit eine Verbesserung zum ersten Quartal. Zudem laufe die Umstrukturierung nach Plan.

Platz 27: 26. August 2009
Der Finanzdienstleister AWD musste im ersten Halbjahr einen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis ausweisen. So ging der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 258,3 Millionen Euro zurück. Das EBIT sank nach 27,2 Millionen Euro auf minus 10,3 Millionen Euro. Das Halbjahresergebnis sank auf minus 8,9 Millionen Euro, nachdem im ersten Halbjahr 2008 noch 20,0 Millionen Euro in den Büchern standen.

Platz 26: 26. August 2009
Die angeschlagene HRE braucht nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung weitere Staatshilfen in Milliardenhöhe. Wie die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise meldet, liegt der Kapitalbedarf bis Jahresende bei bis zu sieben Milliarden Euro. Das Geld müsse vom Bankenrettungsfonds SoFFin bereitgestellt werden. Die HRE hat bisher rund drei Milliarden Euro direkte Kapitalhilfen erhalten.

Platz 25: 27. August 2009
Dem „Handelsblatt“ zufolge soll die Hypothekenbank Hypo Real Estate noch im Oktober weitere sieben Milliarden Euro vom Bund erhalten. Der Schritt habe sich in den vergangenen Wochen abgezeichnet, heißt es aus Finanzkreisen. Schon früher sei von einem Kapitalbedarf von rund zehn Milliarden Euro die Rede gewesen. Bisher hat der Bund über den Bankenrettungsfonds SoFFin das Eigenkapital um mehr als drei Milliarden Euro aufgestockt.

Platz 24: 01. September 2009
Die Bank of America will dem „Wall Street Journal“ zufolge einen Teil ihrer zuvor erhaltenen staatlichen Beihilfen zurückzahlen. Demnach wolle die Großbank durch die Rückzahlung eines Teilbetrages der im Zuge der Finanzkrise erhaltenen staatlichen Gelder den Einfluss der Regierung auf den Finanzkonzern vermindern. Dabei sei zunächst von einem Betrag in Höhe von 20 Milliarden Dollar die Rede.

Platz 23: 01. September 2009
Das Amtsgericht Essen hat das Insolvenzverfahren bei Arcandor eröffnet. Mehrere Vorstände des Essener Handels- und Touristikkonzerns sind zurückgetreten. So legte der Vorstandsvorsitzende Karl-Gerhard Eick sein Amt nieder. Bleiben würden hingegen der für Primondo zuständige stellvertretende Vorstandsvorsitzende Marc Sommer.

Platz 22: 18. September 2009
Der Verkauf des insolventen Versandhändlers Quelle an einen Investor steht offenbar bereits in den kommenden Wochen an. Der Insolvenzverwalter der Arcandor-Tochter, Jörg Nerlich, erklärte am Freitag, es gebe zahlreiche Interessenten. "Ich hoffe, dass wir im Oktober oder November zu einem Vertragsabschluss kommen", so Nerlich weiter.

Platz 21: 22. September 2009
Die Bank of America trennt sich von Milliardengarantien des Staates und verläßt den staatlichen Schutzschirm. Das Institut überweist zu diesem Zweck 425 Millionen Dollar an Notenbank, Einlagensicherung und Finanzministerium, wie am Montagabend bekannt wurde. Konzernchef Kenneth D. Lewis zeigte sich froh, "diese Sache erledigt" zu haben. Mit dem Schritt will die Bank sich der Abhängigkeit aus Washington entziehen.

Platz 20: 24. September 2009
Deutschlands größte Landesbank, die LBBW, geht offenbar davon aus, auch 2009 massive Verluste einzufahren. Kreisen zufolge soll sich das Minus im Gesamtjahr auf zwei Milliarden Euro summieren. Neben der Wirtschaftskrise seien insbesondere Ausfälle durch riskante Immobiliengeschäfte für den Milliardenfehlbetrag verantwortlich. Bereits im Vorjahr hatte die Landesbank einen Verlust von 2,1 Milliarden Euro verbuchen müssen.

Platz 19: 28. September 2009
Die Finanzsituation der Privatbank Sal. Oppenheim ist offenbar schlimmer, als bislang angenommen. Dem "Handelsblatt" zufolge hat die Deutsche Bank dem Institut mit einem weiteren Kredit von 250 Millionen Euro unter die Arme gegriffen. Im Gegenzug wurden Anteilsscheine von Sal. Oppenheim an den deutschen Branchenprimus verpfändet.

Platz 18: 04. Oktober 2009
Auch in dieser Woche sind weitere US-Banken Opfer der Finanzkrise geworden. Angaben der Einlagensicherungsbehörde FDIC zufolge wurden drei US-Geldinstitute geschlossen, darunter auch die Warren Bank aus Michigan, die eine Bilanzsumme von 538 Millionen Dollar verwaltete. Damit summiert sich die Zahl der Bankenpleiten in Folge der Finanzkrise allein in diesem Jahr auf 98. Die zahlreichen Bankenzusammenbrüche hatten die Kassen der Einlagensicherung stark belastet.

Platz 17: 13. Oktober 2009
Der Hypothekenfinanzierer Hypo Real Estate ist vollständig in Staatsbesitz übergegangen. Das Institut teilte am Dienstag mit, dass die Zwangsabfindung der letzten Aktionäre ins Handelsregister eingetragen wurde. Der Bankenrettungsfonds SoFFin hält damit 100 Prozent an dem Unternehmen. Die Anteilseigner waren per Squeeze Out aus dem Finanzhaus herausgedrängt worden und hatten eine Zwangsabfindung von 1,30 Euro je Aktie erhalten.

Platz 16: 14. Oktober 2009
Die US-Großbank JPMorgan hat die Bücher für das dritte Quartal geöffnet und konnte dabei erneut einen Milliardengewinn vermelden. Unter dem Strich blieben 3,6 Milliarden Dollar in den Unternehmenskassen - je Aktie belief sich das Ergebnis auf 0,82 Dollar. Ein starkes Investmentbanking sorgte auch auf Umsatzseite für ein deutliches Plus von 14,74 auf 26,62 Milliarden Dollar. Die Markterwartungen konnten damit deutlich übertroffen werden.

Platz 15: 14. Oktober 2009
Die französische Großbank Crédit Agricole zahlt Kapitalhilfen in Höhe von drei Milliarden Euro an den Staat zurück und erhält damit wieder ihre volle Handlungsfreiheit zurück. Die Staatshilfen würden ab dem 27. Oktober rückerstattet, hieß es aus Paris. Insgesamt hatten französische Banken rund 20 Milliarden Euro Kapital vom Staat erhalten, um die Weltfinanzkrise zu überstehen.

Platz 14: 14. Oktober 2009
Dem Versandhändler Quelle, Tochter des insolventen Handelskonzerns Arcandor, droht möglicherweise das endgültige Aus. Angaben der "Financial Times Deutschland" zufolge ziehe der Insolvenzverwalter des Unternehmens, Jörg Nerlich, nun auch einen Verkauf in Einzelteilen in Betracht, da es kaum Kaufinteressenten für den Gesamtkonzern gebe. Nerlich habe daher auch Angebote für die anderen Geschäftsbereiche von Primondo zugelassen, so das Blatt. Nerlich selbst wollte dies nicht bestätigen und ließ über einen Sprecher ausrichten: "Wir haben weiter vier Interessenten im Prozess für den Gesamtverkauf."

Platz 13: 15. Oktober 2009
Die US-Bank Citigroup hat im dritten Quartal wieder rote Zahlen geschrieben. Am Ende fehlten 3,2 Milliarden Dollar in den Konzernkassen, wie das Finanzhaus am Donnerstag mitteilte. Vor Jahresfrist hatte der Konzern "nur" einen Verlust von 2,9 Milliarden Euro eingefahren. Experten hatten im Vorfeld bereits mit einem erneuten Quartalsverlust bei der stark von der Finanzkrise gebeutelten Bank gerechnet. Das Institut muss durch staatliche Gelder gestützt werden und ist zu rund einem Drittel im Besitz der Regierung.

Platz 12: 15. Oktober 2009
Die US-Großbank Goldman Sachs Group hat den Reigen positiver Quartalsberichte fortgesetzt. Im dritten Quartal fuhr das Institut einen Gewinn von 3,19 Milliarden Dollar oder 5,25 Dollar je Aktie ein und übertraf damit die Markterwartungen deutlich. Die Erlöse kletterten von 6,04 auf 12,37 Milliarden Dollar. Auch bei Goldman Sachs erwies sich das Investmentbanking als Ergebnistreiber.

Platz 11: 16. Oktober 2009
Die Bank of America hat die Serie mehrheitlich besser als erwartet ausgefallener Bankenbilanzen nicht fortsetzen können. Netto verzeichnete das Finanzhaus einen Milliardenverlust, das Minus belief sich auf 2,24 Milliarden Dollar oder 26 Cents je Aktie. Das war mehr, als Analysten im Vorfeld erwartet hatten. Neben Refinanzierungskosten haben auch Wertberichtigungen und Einmalbelastungen auf die Bilanz durchgeschlagen.

Platz 10: 18. Oktober 2009
Das Haushaltsloch der USA wird im laufenden Jahr wohl dramatische Dimensionen annehmen. Finanzminister Tim Geithner rechnet eigenen Angaben zufolge mit einem Rekorddefizit von 1,42 Billionen Dollar - das wäre drei mal so viel wie im Vorjahr. Das Defizit betrage zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts, so Geither weiter. Allerdings läge man damit unter den jüngsten Befürchtungen. Dies liege unter anderem darin begründet, "dass wir es schaffen, das Finanzsystem zu einem geringeren Preis für die Steuerzahler zu reparieren".

Platz 9: 18. Oktober 2009
Die US-Großbank Merrill Lynch sieht bei deutschen Banken noch einen erheblichen Wertberichtungsbedarf. Die deutschen Banken hätten weiterhin massive Risiken aus toxischen Wertpapieren in ihren Bilanzen, so das Ergebnis der Studie. Die "derzeit als problematisch einzuschätzenden Aktiva der größten deutschen Banken belaufen sich auf etwa 650 Milliarden Euro", so der "Spiegel" am Wochenende. Man habe bislang nur einen Bruchteil der Wertpapiere abgeschrieben.

Platz 8: 19. Oktober 2009
Der Versandhändler Quelle steht vor dem endgültigen Aus. Wie der Insolvenzverwalter mitteilte, konnte kein Käufer für den Konzern als Ganzes gefunden werden. Die Tochter des insolventen Arcandor-Konzerns soll nun abgewickelt werden. Man habe den Gläubigerausschuss bereits informiert, am Dienstag soll nun die Belegschaft über die weiteren Schritte in Kenntnis gesetzt werden, hieß es in der Nacht weiter.

Platz 7: 01. November 2009
Auch an diesem Wochenende sind weitere US-Regionalbanken Opfer der Finanzkrise geworden. Die staatliche Einlagensicherung FDIC verkündete am Wochenende das Aus für neun Regionalbanken in den Bundesstaaten Arizona, Kalifornien, Illinois und Texas. Insgesamt verfügten die Institute über eine Bilanzsumme von 19,4 Milliarden Dollar. Damit haben in diesem Jahr bereits 115 Banken ihre Pleite vermelden müssen.

Platz 6: 02. November 2009
Die Commerzbank hat im dritten Quartal einen milliardenschweren Verlust erlitten. Unter dem Strich belief sich der Fehlbetrag auf 1,05 Milliarden Euro. Dabei hatten Abschreibungen von 650 Millionen Euro auf die Bilanz durchgeschlagen. Auf operativer Basis konnte der Konzern einen Gewinn von 120 Millionen Euro erwirtschaften. Im Gesamtjahr rechnet das Institut mit roten Zahlen.

Platz 5: 02. November 2009
Der US-Finanzierer CIT Group ist pleite. Das Unternehmen hat am Sonntag seinen Insolvenzantrag gestellt, um im Rahmen einer geordneten Insolvenz nach "Chapter 11" neu anfangen zu können. Helfen soll dabei der Investor Carl Icahn, der dem Institut bereits im Vorfeld eine Milliarde Dollar bereit gestellt hatte, damit dieses seine Geschäfte aufrecht erhalten kann. Unter Chapter 11 will man sich nun von Altlasten trennen. Der Grobplan sieht vor, die Insolvenz in zwei Monaten zu verlassen.

Platz 4: 03. November 2009
Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re hat im dritten Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Der Gewinn wurde auf 334 Millionen Schweizer Franken beziffert, nachdem man vor Jahresfrist noch einen Verlust von 304 Millionen Franken eingefahren hatte. Ausgebremst wurde die Gewinnentwicklung im aktuellen Berichtszeitraum durch Bewertungsverluste auf Absicherungen von Unternehmensanleihen.

Platz 3: 03. November 2009
Die Schweizer Großbank UBS hat im dritten Quartal einen deutlichen Verlust eingefahren. Unter dem Strich fiel ein Fehlbetrag von 654 Millionen Schweizer Franken an, nachdem man vor Jahresfrist noch einen Gewinn von 283 Millionen Franken erwirtschaftet hatte. Dabei waren es insbesondere Sondereffekte die auf die Bilanz durchgeschlagen hatten. Eine "Wiederherstellung der operativen Ertragskraft" erwartet das Institut im kommenden Jahr.

Platz 2: 25. November 2009
Das durch die globale Finanzkrise gebeutelte arabische Emirat Dubai zieht die Notbremse. Die Regierung von Dubai bat die Gläubiger der Holding-Gesellschaft Dubai World und ihrer Tochterfirma Nakheel um einen sechsmonatigen Aufschub für die Rückzahlung von Krediten. Gleichzeitig kündigte die Regierung einen Umbau der Unternehmen an, die sich unter anderem durch Großprojekte wie die künstlichen Palmeninseln vor der Küste von Dubai weltweit einen Namen gemacht hatten. Die Schulden balaufen sich auf 60 Milliarden Dollar.

Platz 1: 08. Dezember 2009
Sorgen um die Finanzlage des arabischen Emirats Dubai belasten. Presseangaben zufolge hat die Tochterfirma von Dubai World, Nakheel, im ersten Halbjahr einen massiven Verlust von mehr als drei Milliarden Dollar eingefahren. Darüber hinaus sind die Spreads für die griechischen Staatsanleihen explodiert, nachdem Griechenland in seiner Kreditwürdigkeit herabgestuft wurde - was den Anlegern zusätzliche Sorgenfalten über den Zustand der europäischen Länder Italien und Portugal auf die Stirn trieb.
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