Business-Blockbuster

Platz 13: Die Glücksritter (1983)
Regelmäßig werden neue Dramen, Tragödien und Komödien über Manager, Unternehmer und Spekulanten veröffentlicht und der Erfolg gibt den Regisseuren recht. Die Kinobesucher sind fasziniert davon, wie Unternehmer einen Konzern aus dem Nichts erschaffen oder Broker ihre Kunden über den Tisch ziehen. Im folgenden Ranking werden nun einige Filme dieser Art vorgestellt. Den Auftakt macht der Film "Die Glücksritter" von 1983.
Im Film "Die Glücksritter" schließen die Inhaber des Duke & Duke-Imperiums, zwei alte Börsenmakler, eine Wette um einen Dollar ab, die zeigen soll, ob Erfolg von den Genen oder dem Umfeld und der Erziehung abhängt. Hierfür beschuldigen sie Louis (gespielt von Dan Aykroyd), den Geschäftsführer ihres Brokerhauses, des Diebstahls. Louis verliert daraufhin alles, was er hat: Seine Verlobte, seinen Job und seine Wohnung samt Butler. Im Gegenzug wird der Obdachlose Billy (gespielt von Eddie Murphy) auf die Position von Louis gehoben.
Zu Beginn noch skeptisch, erlernt Billy rasend schnell das Handwerk eines Brokers und fährt Gewinne ein. Als die Gebrüder Duke die Wette damit als abgeschlossen betrachten, erfahren Louis und Billy zufällig von selbiger und beschließen, sich gemeinsam über die New Yorker Warenterminbörse zu rächen.
Quelle: IMDb - Internet Movie Database, Bild: lev radin / Shutterstock.com

Platz 12: Wall Street (1987)
Der Film "Wall Street" zeigt den aufstrebenden Börsenmakler Bud Fox im Jahre 1985 in New York. Für das Unternehmen Jackson Steinem & Co versucht er Kunden für Börsengeschäfte zu akquirieren. Gleichzeitig bemüht er sich um einen Termin bei Gordon Gekko, einem bekannten Finanzinvestor. Diesen will Fox zum Kauf bestimmter Aktien überreden. Gekko (Michael Douglas) lehnt jedoch ab und entlockt Fox stattdessen Information über die Fluggesellschaft "Bluestar", die dieser durch seinen Vater, einen Gewerkschafter bei "Bluestar", erhalten hat. Aufgrund der Informationen kauft Gekko Bluestar-Aktien und fährt damit hohe Gewinne ein.
Fox und Gekko arbeiten daraufhin zusammen, wobei Fox lernt, dass nur durch Insiderinformationen und deren illegale Verwendung Erfolge an der Börse erzielt werden können. Folglich verschafft er Gekko weitere Informationen, unter anderem von seinem Konkurrenten Larry Wildman. Durch die Zusammenarbeit mit Gekko rutscht Fox immer mehr in eine Welt voll mit Yuppies, schnellem Geld und falschen Geschäften. Als Fox jedoch erfährt, dass Gekko "Bluestar" nicht gekauft hat, um das Unternehmen zu sanieren, sondern um es gewinnbringend zu zerschlagen, zerbricht das gute Verhältnis und Fox beginnt die Geschäftsmethoden Gekkos fortan zu torpedieren.
Quelle: manager magazin online, Bild: Featureflash / Shutterstock.com

Platz 11: Die Silicon Valley Story (1999)
In diesem Film wird die Rivalität zwischen Apple und Microsoft sowie deren Aufstieg in der Computerbranche beleuchtet. "Die Silicon Valley Story" zeigt die Entwicklung der Heimcomputer zu Beginn der 1980er Jahre, wobei die Geschichte in den frühen 1970er Jahren beginnt und mit der Trennung Steve Jobs (gespielt von Noah Wyle) von Apple endet. Die Geschichte beinhaltet unter anderem den Dreh des bekannten Apple Werbespots "1984", die Ankündigung von Jobs mit Bill Gates zusammenarbeiten zu wollen und den Verkauf der Blue Box.
In den USA erschien der Film, welcher lediglich als Fernsehfilm konzipiert wurde, unter dem Namen "Pirates of Silicon Valley".

Platz 10: Das schnelle Geld – Die Nick-Leeson-Story (1999)
Der Film zeigt das Börsengeschäft von Nick Leeson (gespielt von Ewan McGregor) und wie er durch Betrug, Untreue und Urkundenfälschung die Barings Bank in die Insolvenz trieb.
Zu Beginn des Films wird gezeigt, wie Nick Leeson als Sachbearbeiter für die renommierte Barings Bank in London tätig ist. Im weiteren Verlauf wird er nach Jakarta versetzt und wird Wertpapierhändler an der SIMEX (Singapore Monetary Exchange). Dort beginnt Leeson unautorisiert zu spekulieren. Dabei verbucht er hohe Verluste, die er auf ein geheimes Konto mit der Nummer 88888 schreiben lässt. Seine fiktiven Gewinne bekommt die Bank. Aufgrund der scheinbar hohen Gewinne steigt er schnell zu einem Startrader auf. Durch weitere Fehlspekulationen und den Absturz des Nikkei nach dem Erdbeben von Kōbe im Jahr 1995 steigt der Fehlbetrag auf 825 Millionen Pfund an. Der daraus resultierende Zuammenbruch der Barings Bank wird daraufhin auch für ihn persönlich nicht ohne Folgen bleiben.
Quelle: IMDb - Internet Movie Database, Bild: Featureflash / Shutterstock.com

Platz 9: Risiko – Der schnellste Weg zum Reichtum (2000)
Im Film "Risiko - Der schnellste Weg zum Reichtum" spielt Giovanni Ribisi den Collegeabbrecher Seth Davis, der zunächst ein illegales Casino betreibt, später aber eine Stelle im Finanzunternehmen J.T. Marlin annimmt, um seinen Vater, den Richter Marty Davis, zu beeindrucken.
Durch erfolgreiche Abschlüsse steigt Seth Davis schnell vom Assistenten zum Börsenmakler auf, wodurch er zunehmend einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens erhält. Davis erkennt, dass J.T. Marlin Aktien fiktiver Unternehmen an Anleger verkauft, die damit um ihre Ersparnisse betrogen werden. Auch selbst wird er schon bald in die dunklen Machenschaften hineingezogen. Die Abwicklung eines illegalen Geschäfts, bei dem er seinen Vater um Hilfe bittet, ruft dann jedoch das FBI auf den Plan.
Quelle: IMDb - Internet Movie Database, Bild: s_buckley / Shutterstock.com

Platz 8: Das Streben nach Glück (2006)
"Das Streben nach Glück" ist ein packender Film über das Leben von Christopher Gardner (gespielt von Will Smith). Dieser arbeitet Anfang der 80er Jahre in San Francisco als selbstständiger Handelsvertreter für Knochendichtemessgeräte. Aufgrund des ausbleibenden Erfolgs und damit verbundenen finanziellen Engpässen wird er letztendlich jedoch von seiner Frau verlassen und muss fortan versuchen, für sich und seinen Sohn ein besseres Leben aufzubauen.
Händeringend sucht Gardner einen aussichtsreichen Job und erhält glücklicherweise ein sechsmonatiges, jedoch unbezahltes Praktikum bei einer Investmentbank, welches die Möglichkeit einer nachfolgenden Festanstellung beinhaltet. Das ausbleibende Geld während des Praktikums belastet Gardner und seinen Sohn jedoch schwer und so sitzen beide schon bald obdachlos auf der Straße. Das hält Gardner aber nicht davon ab, weiter für ein besseres Leben zu kämpfen und seinem Sohn ein guter Vater zu sein.
Quelle: manager magazin online, Bild: Featureflash / Shutterstock.com

Platz 7: Coco Chanel (2009)
"Coco Chanel", ein französischer Film unter der Regie von Anne Fontaine, erzählt das Leben in jungen Jahren der Modedesignerin und Unternehmerin Gabrielle "Coco" Chanel. Als kleines Mädchen wird Chanel, die eine schwere Kindheit durchlebt, von ihrem Vater im Waisenhaus zurückgelassen, wo sie das Handwerk des Nähens erlernt. Nach dem Verlassen des Waisenhauses arbeitet Chanel in einer ländlichen Bar als Sängerin und beginnt Kostüme für die dortigen Darsteller zu nähen. Der Industriellensohn Etienne Balsan führt sie schließlich in die Pariser Gesellschaft ein und ermöglicht ihr, in Paris im Jahr 1910 ein Hutatelier zu eröffnen. Mit der Liebe zum britischen Berkwerksbesitzer Arthur Capel erschließen sich für Chanel kurz darauf neue Möglichkeiten. 1911 eröffnet sie in Paris ihr erstes Modehaus und begründet damit das Modeimperium Chanel.
Mit "Coco Chanel & Igor Stravinsky" wurde im gleichen Jahr ein zweiter Film veröffentlicht, der die Unternehmerin in ihren späten Jahren zeigt.
Quelle: manager magazin online, Bild: s_buckley / Shutterstock.com

Platz 6: The Social Network (2010)
Der Film "The Sozial Network" zeigt die Gründung und den rasanten Aufstieg des sozialen Netzwerks Facebook. Im Film wird besonderes Augenmerk auf den juristischen Streit zwischen dem Gründer Mark Zuckerberg (gespielt von Jesse Eisenberg) und den Winklevoss-Zwillinge gelegt. Die Zwillinge beschuldigen Zuckerberg, dass er ihnen die Idee für dieses Milliardengeschäft geklaut habe. Der Film basiert auf einem Buch mit dem Titel: "Milliardär per Zufall: Die Gründung von Facebook - eine Geschichte über Sex, Geld, Freundschaft und Betrug".
Quelle: manager magazin online, Bild: facebook

Platz 5: Too Big to Fail - Die große Krise (2011)
Wir schreiben das Jahr 2008, die Investmentbank Lehman Brothers Inc. steht kurz vor der Pleite. Verzweifelt versucht deren Geschäftsführer Richard Fuld das Unternehmen noch zu retten. Schließlich wird Lehman Brothers Inc. jedoch zahlungsunfähig und reißt mit der Insolvenz weitere Banken in die Tiefe. Verzweifelt bemühen sich der damalige Finanzminister der USA Henry Paulson, der Notenbankchef Ben Bernanke und der Chef der New Yorker Notenbank Timothy Geithner einen Kollaps des globalen Finanzsystems zu verhindern. Neben den beruflichen Auswirkungen der Krise wird dabei auch das Privatleben der Protagonisten beleuchtet, welches ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wird.

Platz 4: Der große Crash – Margin Call (2011)
Auch dieser Film orientiert sich an wirklichen Geschehnissen. Er beginnt mit der Entlassung von Eric Dale, der als Risikomanager bei einer großen Bank angestellt war. Als Dale von Sicherheitsbeamten aus dem Gebäude geführt wird, steckt er seinem Kollegen Peter Sullivan einen USB-Stick zu. Mithilfe der darauf befindlichen Daten errechnet Sullivan, dass seit einigen Wochen Immobilienkredite, die die Bank hält, komplett falsch bewertet wurden und die Bank dadurch theoretisch pleite ist. Auch CEO John Tuld erkennt, dass der Markt zusammenbrechen wird und die Bank vor dem Aus steht. In einer Krisensitzung entscheidet er, dass alle Papiere schnellstmöglich verkauft werden sollen, um das Überleben der Bank zu sichern. Mit dem Verkauf der Papiere nimmt die Bank allerdings in Kauf, dass ihre Kunden schwere Verluste erleiden und der Ruf der Bank in Mitleidenschaft gezogen wird. Dieses Risiko will Tuld jedoch eingehen.

Platz 3: A Green Story (2012)
Im Film "A Green Story" geht es um die wahre Geschichte des Einwanderers und Unternehmers Van Vlahakis. Dieser entscheidet sich in den 1950er Jahren von Griechenland in die USA auszuwandern, um den amerikanische Traum zu leben. Trotz des geringen Betrags von 22 Dollar, welchen er bei seiner Ankunft bei sich trägt, lässt sich Vlahakis nicht entmutigen, seine Visionen von umweltfreundlichen Produkten in die Tat umzusetzen und gründet das Unternehmen Earth Friendly Products, welches umweltfreundliche Reinigungsmittel herstellt. Nachdem bei Vlahakis Krebs diagnostiziert wurde, blickt dieser (gespielt von Ed O'Ross) im Film auf sein Leben zurück und muss noch ein letztes Mal seine Firma vor der Übernahme durch einen feindlichen Konzern schützen.
Quelle: manager magazin online, Bild: Earth Friendly Products

Platz 2: Jobs (2013)
Der in Deutschland nicht in den Kinos erschienene Film "Jobs" beleuchtet ausschnittsweise die Geschichte des Mitgründers und langjährigen CEOs des Apple-Konzerns Steve Jobs (gespielt von Ashton Kutcher) zwischen den Jahren 1974 und 1997. Mit der Gründung der "Apple Computer Company" beginnt für ihn und seinen Freund Steve Wozniak ein neuer Lebensabschnitt und der Traum, dass schon bald jeder Haushalt in den USA einen Computer besitzen könnte, beginnt Wirklichkeit zu werden. Nach ersten Erfolgen kommt es jedoch zu anhaltenden Konflikten innerhalb der Firma, woraufhin Jobs und Apple schon bald getrennte Wege gehen. 11 Jahre später kehrt Jobs schließlich zurück und beginnt seine Zukunftsvisionen in die Tat umzusetzen.
Quelle: manager magazin online, Bild: Concorde

Platz 1: The Wolf of Wall Street (2013)
Das Börsendrama "The Wolf of Wall Street", welches die fünfte Zusammenarbeit von Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio darstellt, erzählt den Aufstieg und Fall des real existierenden Börsenmaklers Jordan Belfort.
Mitte der 80er Jahre sucht der junge und ehrgeizige Jordan Belfort (gespielt von Leonardo DiCaprio), der aus einfachen Verhältnissen stammt, sein Glück in New York und beginnt an der Wall Street als Börsenmakler zu arbeiten.
Schon bald führt ihn dort der Investor Mark Hanna in die Abgründe der Börsenwelt ein und erklärt Belfort, dass es in der Firma beziehungsweise an der Börse nicht um das Wohl des Klienten gehe, sondern lediglich darum, schnell reich zu werden, was Belfort schnell verinnerlicht.
Am Tag des größten Börsencrashs seit dem Zweiten Weltkrieg, welcher später als "Black Monday" bezeichnet wurde, bekommt Belfort endlich seine Lizenz als Börsenmakler, verliert aber in einem Atemzug seine Anstellung.
Um sich über Wasser zu halten nimmt er einen Job bei einer kleinen Firma an, die mit Pennystocks handelt, wo er schon bald ein gutes Einkommen verdient. Belfort erkennt das Potenzial und gründet gemeinsam mit seinem Nachbarn Donnie Azoff das Unternehmen Stratton Oakmont, mit dem er daraufhin selbst Pennystocks anbietet.
Stratton Oakmont steigt zu einem Milliardenunternehmen auf, was Belfort den Titel "The Wolf of Wall Street" einbringt.
Doch der Ruhm und das Geld steigen ihm zu Kopf und sein Privatleben verändert sich zunehmend. Belfort verlässt seine Frau für die schöne Naomi Lapaglia und Drogen, Betrug und Prostitution beginnen, sein Leben zu beherrschen.
Auch sein Unternehmen verlässt immer häufiger den Pfad des Legalen, was schon bald die Aufmerksamkeit der Justiz auf sich zieht. Verzweifelt versucht Belfort daraufhin, sein selbst errichtetes Kartenhaus aufrechtzuerhalten.
Quelle: manager magazin online, Bild: Helga Esteb / Shutterstock.com
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