Automobilkrise: Eine Chronologie

Platz 231: 17. November 2008
Beim Autobauer Opel steht ein Krisentreffen mit der Regierung an. Pauschale Hilfen für die deutsche Autoindustrie lehnt der Bund unterdessen ab.

Platz 230: 18. November 2008
Die US-Autobauer GM, Chrysler und Ford bitten vor dem US-Senat um einen 25-Milliarden-Dollar Kredit. GM plant weitere Werksschließungen. Die Führungskräfte von Opel müssen auf alle Bonuszahlungen, Prämien und Sondervergütungen verzichten. Während Opel weiter auf die Entscheidung des Bundes zur beantragten Bürgschaft wartet, wurde für die europäischen Werke die Produktion gekürzt: Die Volumenplanung für 2009 wurde um zehn Prozent nach unten angepasst, zudem sei eine 30-Stunden-Woche im Gespräch.

Platz 229: 19. November 2008
Der Solarkonzern SolarWorld will Opel-Werke kaufen. Insgesamt eine Milliarde Euro will das Unternehmen dafür auf den Tisch legen, um die vier deutschen Werke und das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim zu übernehmen. 250 Millionen davon sollen als Barmittel zur Verfügung gestellt werden, weitere 750 Millionen Euro würden den Plänen zufolge als Banklinien vorbehaltlich einer Bundesbürgschaft zur Verfügung gestellt werden. Voraussetzung sei eine Trennung vom angeschlagenen Mutterkonzern General Motors.

Platz 228: 02. Dezember 2008
Die krisengeschüttelte deutsche Autoindustrie steuert nach einem monatelangen Absatzrückgang auf das schlechteste Jahr seit 1990 zu. Im November brach der Automarkt in Deutschland um fast 18 Prozent ein, wie der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK/Bad Homburg) und das Kraftfahrtbundesamt (KBA/Flensburg) mitteilten.

Platz 227: 02. Dezember 2008
Die US-Autobauer benötigen höhere Beihilfen als erwartet. GM, Ford und Chrysler haben den US-Senat bei der Vorlage ihrer Sanierungskonzepte um insgesamt 34 Milliarden Dollar gebeten. Allein bei General Motors beläuft sich der Kapitalbedarf auf 18 Milliarden Dollar, sonst droht die Pleite des Traditionsunternehmens.

Platz 226: 08. Dezember 2008
Die deutschen Premium-Autohersteller reagieren mit einer kräftigen Drosselung der Produktion auf die Absatzkrise. Daimler verordnet einem großen Teil seiner Beschäftigten zu Jahresbeginn Kurzarbeit, zuvor werden sie in verlängerten Weihnachtsurlaub geschickt. Konkurrent BMW hält bis in den Januar hinein die Bänder an, auch Audi verlängert die Weihnachtsferien um fünf Tage.

Platz 225: 08. Dezember 2008
Der Autohersteller Audi hat seinen Absatz im November stabil gehalten. Weltweit wurden rund 75.950 Autos an Kunden ausgeliefert, teilte die Volkswagen-Tochter mit. Damit lagen die Verkaufszahlen um 0,4 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats.

Platz 224: 09. Dezember 2008
Der VW-Konzern beantragt als erster deutscher Automobilhersteller für seine hauseigene Bank staatliche Hilfen aus dem Rettungspaket der Bundesregierung.

Platz 223: 10. Dezember 2008
Der Autozulieferer Tedrive hat Insolvenz angemeldet. Nach Informationen der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" sind die beiden deutschen Gesellschaften Tedrive Germany in Düren und Tedrive Steering in Wülfrath mit zusammen 1.500 Beschäftigten betroffen. Grund sollen massive Umsatzrückgänge sein. Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sollen zunächst gesichert sein.

Platz 222: 11. Dezember 2008
Das geplante milliardenschwere Rettungspaket für die angeschlagenen US-Autobauer General Motors, Ford und Chrysler ist im Senat gescheitert. Nach stundenlangen Verhandlungen erklärte der Mehrheitsführer der Demokraten, Harry Reid, dass die beiden Seiten zu weit auseinander liegen und daher keine Einigung erzielt werden konnte. Insbesondere in Fragen von Lohnkürzungen für die Beschäftigten habe Uneinigkeit geherrscht. Zuvor hatte das Abgeordnetenhaus den Plan eines rund 15 Milliarden Dollar schweren Notkredits durchgewunken.

Platz 221: 12. Dezember 2008
Der stark angeschlagene Autobauer General Motors lässt Presseangaben zufolge einen Antrag auf Gläubigerschutz prüfen. Die "Detroit Three" können indes neue Hoffnung schöpfen. Das Weiße Haus in Washington hat signalisiert, dass sie zur Rettung der angeschlagenen US-Autobauer erwägen, das staatliche Bankenrettungspaket anzuzapfen. Bislang hatte die Regierung abgelehnt, der Autobranche mit dem 700 Milliarden US-Dollar schweren Banken-Rettungspaket unter die Arme greifen zu wollen.

Platz 220: 16. Dezember 2008
Einer Studie zufolge haben im November alle großen Autobauer in Europa gegenüber dem Vorjahr kräftige Rückgänge bei den Pkw-Neuzulassungen erlitten.

Platz 219: 19. Dezember 2008
Der US-Autokonzern Ford will von dem milliardenschweren Kreditangebot der Regierung vorerst keinen Gebrauch machen. Ford befinde sich in einer anderen Lage als die Konkurrenten General Motors (GM) und Chrysler, betonte Ford-Chef Alan Mulally am Freitag. "Wir benötigen keine kurzfristige finanzielle Hilfe von der Regierung."

Platz 218: 05. Januar 2009
Der Automobilhersteller Daimler AG hat sich gegen eine Übernahme der zum angeschlagenen US-Konkurrenten Ford Motor gehörenden Tochter Volvo entschieden. Über diese ist im Vorfeld in der Presse spekuliert worden.

Platz 217: 05. Januar 2009
Die Ford Motor Co. meldet schwache US-Absatzzahlen. Im Dezember 2008 wurden deutlich weniger Fahrzeuge in den USA verkauft als im Vorjahreszeitraum. So ging der Absatz im Berichtsmonat um 32,4 Prozent auf 139.067 Fahrzeuge zurück. Im Vorjahreszeitraum hatte Ford noch 205.685 Fahrzeuge abgesetzt.

Platz 216: 06. Januar 2008
Der drastische Absatzrückgang auf dem größten Automobilmarkt der Welt hat sich auch im Dezember fortgesetzt. Nach einer Erhebung des Markforschungsunternehmens Autodata Corp gingen die Verkäufe in den USA um 36% auf knapp 900.000 Fahrzeuge zurück und blieben damit zum vierten Mal in Folge unter der Millionenmarke.

Platz 215: 08. Januar 2009
BMW fährt nach einer verlängerten Weihnachtspause die Produktion wieder hoch.

Platz 214: 09. Januar 2009
Der Absatz des Autobauers BMW ist im Dezember dramatisch eingebrochen. Das zog auch die Gesamtjahres-Bilanz in den Keller. Mit konzernweit 112.443 Fahrzeugen setzten die Bayern im Schlussmonat 26,4 Prozent weniger Autos ab als noch vor einem Jahr.

Platz 213: 13. Januar 2009
Der französische Automobilkonzern Peugeot S.A. gab bekannt, dass sein Absatz im Gesamtjahr 2008 gesunken ist, der Marktanteil jedoch gehalten werden konnte.

Platz 212: 14. Januar 2009
Die Umweltprämie/Abwrackprämie wird im Rahmen des Konjunkturpakets II beschlossen. Sie ist bis Ende 2009 gültig und soll die Nachfrage nach Autos stabilisieren.

Platz 211: 15. Januar 2009
Die Pkw-Neuzulassungen in Europa sind im Jahr 2008 auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren gesunken.

Platz 210: 20. Januar 2009
Angesichts der Absatzflaute schickt die BMW AG ihre Mitarbeiter im Februar und März tageweise nach Hause.

Platz 209: 22. Januar 2009
Der angeschlagene US-Automobilkonzern General Motors gab bekannt, dass er eine zweite Tranche seiner zugesagten Staatshilfen in Höhe von 5,4 Mrd. Dollar von der US-Regierung erhalten hat

Platz 208: 26. Januar 2009
Der angeschlagene US-Automobilkonzern General Motors streicht weitere Stellen. Wegen der schleppenden Absatzentwicklung wurden insgesamt rund 2.000 Mitarbeiter entlassen.

Platz 207: 28. Januar 2009
Volkswagen drosselt angesichts der dramatischen Absatzkrise in der Autoindustrie weiter seine Produktion. Wie ein VW-Sprecher in Wolfsburg am Mittwoch sagte, werden an drei Tagen im Februar im Stammwerk Wolfsburg keine Autos gebaut.

Platz 206: 29. Januar 2009
Der US-Automobilhersteller Ford Motor Co. hat im vierten Quartal einen Verlust von fast 6 Mrd. Dollar erwirtschaftet, was vor allem auf drastische Sonderbelastungen zurückzuführen ist.

Platz 205: 30. Januar 2009
Die Flaute bei den Neuwagenverkäufen hat auch die Porsche Automobil Holding SE getroffen. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/09 (1. August bis 31. Januar) verkauften die Stuttgarter rund 34.000 Sportwagen und damit 27,3% weniger als im Vorjahreszeitraum.

Platz 204: 03. Februar 2009
General Motors hat die US-Absatzzahlen für den Monat Januar 2009 veröffentlicht. Dabei musste der größte US-Automobilkonzern erneut einen massiven Absatzeinbruch hinnehmen. So verringerte sich der Gesamtabsatz um 48,9 Prozent auf 128.198 Einheiten. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch 250.926 Fahrzeuge verkauft.

Platz 203: 03. Februar 2009
Auch Ford meldet für Januar einen Absatzeinbruch in den USA. Wie der zweitgrößte amerikanische Automobilhersteller bekannt gab, ging der Absatz im Berichtsmonat um 40,2 Prozent auf nun 93.506 Fahrzeuge zurück. Im Vorjahreszeitraum hatte Ford noch 156.391 Fahrzeuge abgesetzt.

Platz 202: 03. Februar 2009
Der Automobilkonzern BMW AG musste im Januar in den USA einen Absatzrückgang hinnehmen, zog sich dabei aber besser aus der Affäre als die meisten Konkurrenten. Wie der Automobilhersteller erklärte, wurden im Berichtsmonat insgesamt 14.314 Modelle der Marken BMW und MINI in den USA abgesetzt.

Platz 201: 03. Februar 2009
Der Automobilkonzern Daimler AG gab die Absatzzahlen ihrer US-Tochter Mercedes-Benz USA für den Monat Januar 2009 bekannt. Demnach veräußerte der im DAX notierte Automobilkonzern in der Pkw-Sparte in den USA im Januar insgesamt 12.209 Fahrzeuge, was einem Minus von 35,5 Prozent entspricht.

Platz 200: 04. Februar 2009
Der Absatz der Automobilhersteller hat im Januar in den USA den tiefsten Stand seit über 25 Jahren erreicht. Teilweise mit einer Halbierung der Verkaufszahlen schnitten erneut die US-Hersteller am schwächsten ab, aber auch von den deutschen Herstellern verkauften viele gut 30% weniger Fahrzeuge als im Vorjahreszeitraum. Der gesamte Markt schrumpfte um 37%.

Platz 199: 06. Februar 2009
Toyota Motor, der größte Automobilhersteller in Japan, meldete, dass sie im dritten Quartal einen drastischen Verlust eingefahren hat. Der Nettoverlust belief sich demnach auf 164,6 Mrd. Japanische Yen (JPY), nach einem Gewinn von 458,7 Mrd. JPY im Vorjahr.

Platz 198: 06. Februar 2009
Die zum US-Automobilkonzern General Motors gehörende Tochter Opel muss einem Pressebericht zufolge im Februar in Bochum die Kurzarbeit um zwei Tage reduzieren. Die Kurzarbeit im Bochumer Werk soll dabei nicht in der Fertigung, sondern nur im Getriebebau verkürzt werden.

Platz 197: 06. Februar 2009
Die zum Automobilkonzern Daimler AG gehörende Mercedes-Benz Cars musste im Januar einen Absatzrückgang hinnehmen. Wie der im DAX30 notierte Konzern erklärte, wurden im Berichtszeitraum insgesamt 62.200 Modelle verkauft, was gegenüber dem Vorjahresmonat (90.400 Fahrzeuge) einem Minus von 31,2 Prozent entspricht.

Platz 196: 06. Februar 2009
Die Volkswagen-Tochter Audi AG kann sich im Januar der weltweiten Krise der Branche nicht länger entziehen. Mit rund 56.200 Wagen brachte der Ingolstädter Automobilkonzern 28,6% weniger an die Kundschaft als im Vorjahresmonat.

Platz 195: 09. Februar 2009
General Motors befindet in Gesprächen über die Rücknahme großer Teile der Delphi Corp. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, sind die laufenden Gespräche möglicher Teil der GM-Strategie, zusätzliche Finanzhilfen der US-Regierung zu erhalten. Bisher sind dem Autobauer bereits 13,4 Mrd. Dollar zugesagt worden. Laut der Zeitung wird der angeschlagene GM-Konzern zudem versuchen, über die bisher angekündigten neun Schließungen hinaus weitere Produktionswerke zu schließen.

Platz 194: 09. Februar 2009
General Motors kündigt die Streichung von 10.000 Stellen an.

Platz 193: 11. Februar 2009
Presseberichten zufolge ist eine geplante Zusammenarbeit von dem Münchner Autobauer BMW und dem italienischem Automobil- und Industriekonzern Fiat S.p.A. vom Tisch.

Platz 192: 11. Februar 2009
Der französische Automobilkonzern Peugeot gab bekannt, dass er im Geschäftsjahr 2008 einen Verlust erwirtschaftet hat, was mit einer rückläufigen Nachfrage auf dem Heimatmarkt und Sonderbelastungen zusammenhängt.

Platz 191: 11. Februar 2009
Der Automobilkonzern Volkswagen AG hatte im Januar unter der Flaute in der Automobilindustrie zu leiden und musste einen deutlichen Absatzrückgang hinnehmen. Wie der im DAX30 notierte Konzern erklärte, wurden im Berichtsmonat insgesamt 382.000 Fahrzeuge abgesetzt, was gegenüber dem Vorjahreswert von 485.300 Modellen einem Minus von 21,3 Prozent entspricht.

Platz 190: 13. Februar 2009
BMW schickt nun auch einen Teil seiner Mitarbeiter im Münchner Stammwerk in Kurzarbeit.

Platz 189: 16. Februar 2009
Die beiden Automobilhersteller BMW und Daimler AG wollen angesichts der weltweiten Absatzkrise enger zusammenrücken.

Platz 188: 17. Februar 2009
Die allgemeine Nachfrageschwäche hat in der Bilanz des Automobilherstellers Daimler deutliche Bremsspuren hinterlassen. Im vergangenen Jahr musste der Konzern einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen und rutschte im vierten Quartal in die roten Zahlen.

Platz 187: 18. Februar 2009
Der US-Automobilkonzern General Motors legt einen Sanierungsplan vor. Demnach benötigt der GM-Konzern nach eigenen Angaben bis 2011 insgesamt möglicherweise bis zu 30 Mrd. Dollar an Finanzhilfen von der US-Regierung. Bisher hat man 13,4 Mrd. Dollar an Finanzhilfen erhalten, weitere bis zu 16,6 Mrd. Dollar sind erforderlich, sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern. In zwei Jahren könnte man dann in die Gewinnzone zurückkehren. Wie GM mitteilte, will man weltweit insgesamt 47.000 Arbeitsplätze abbauen.

Platz 186: 18. Februar 2009
Chrysler benötigt weitere 5 Mrd. Dollar an Finanzhilfen. Das Unternehmen will seine Fixkosten in 2009 um weitere 700 Mio. Dollar senken, seine Produktionskapazitäten um 100.000 Fahrzeuge zurückfahren sowie 3.000 weitere Stellen streichen.

Platz 185: 20. Februar 2009
Der schwedische Autohersteller Saab Automobile AB, eine Tochter des US-Automobilkonzerns General Motors hat einen Insolvenzantrag gestellt.

Platz 184: 20. Februar 2009
Die Adam Opel GmbH, eine Tochter des angeschlagenen US-Automobilkonzerns General Motors, verzeichnete nach eigenen Angaben den besten Auftragseingang seit fünf Jahren. Allein am 14. und 15. Februar seien deutschlandweit deutlich über 2.000 neue Kaufverträge für Opel-Fahrzeuge geschrieben worden.

Platz 183: 24. Februar 2009
Die Bundesregierung prüft Kredite für die notleidende Adam Opel GmbH. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" ist die Bundesregierung grundsätzlich bereit, mehr als nur eine Bürgschaft zu bewilligen.

Platz 182: 25. Februar 2009
Die Europäische Union wird keinen gemeinschaftsweiten Unterstützungsplan für die kriselnde Automobilindustrie vorlegen. Es liege in Händen der Mitgliedstaaten, notwendige und geeignete Maßnahmen zur Stützung der Branche zu beschließen

Platz 181: 25. Februar 2009
Die japanischen Automobilhersteller haben im Januar ihre Produktion drastisch zurückgefahren. Nissan Motor führt den Rückgang mit 54 Prozent weniger produzierten Fahrzeugen an. Mitsubishi Motors stellte 53,9 Prozent weniger Autos her. Toyotas Produktion ging um 42,6 Prozent zurück. Honda schätzte sich mit einem 33,5-prozentigen Output-Rückgang noch glücklich. Die Einbrüche sind auf den weltweiten Nachfrageeinbruch aufgrund der Weltwirtschaftskrise zurückzuführen. Die japanischen Exporte sind im Monat Januar um 46 Prozent eingebrochen.

Platz 180: 25. Februar 2009
Frankreich steigt beim führenden Auto-Zulieferer Valeo ein und sucht einen Kompromiss mit Brüssel über die Finanzhilfen für die Autobauer Renault sowie PSA Peugeot Citroen.

Platz 179: 25. Februar 2009
Der Autohersteller Daimler hat im Januar in China 11% mehr Automobile der Marke Mercedes-Benz verkauft als im Vorjahr.

Platz 178: 25. Februar 2009
Die Porsche Automobil Holding SE hat ihren Milliardenkredit noch immer nicht verlängert bekommen. "Die Verhandlungen laufen noch, aber wir sind auf einem guten Weg", sagte ein Sprecher des Zuffenhausener Sportwagenherstellers. Porsche bemüht sich seit Wochen um die Refinanzierung der Ende März fälligen Kreditlinie von 10 Mrd. Euro, mit der die Übernahme von Volkswagen vor zwei Jahren finanziert worden war.

Platz 177: 26. Februar 2009
Der angeschlagene US-Autobauer General Motors hat wie erwartet eine tiefrote Bilanz vorgelegt. Allein im Schlussquartal fuhr das Unternehmen, das aktuell auf Staatshilfe angewiesen ist, einen Verlust von 9,6 Milliarden Dollar ein. Bereits vor Jahresfrist hatte der Konzern Verluste erwirtschaftet, diese waren mit 722 Millionen Dollar allerdings noch vergleichsweise moderat ausgefallen. Im Gesamtjahr summierte sich das Minus auf 30,9 Milliarden Dollar.

Platz 176: 26. Februar 2009
Der Automobilkonzern Volkswagen AG konnte einem Pressebericht zufolge im Februar trotz Krise einen Absatzrekord einfahren. Laut einem Bericht der "Hannoversche Allgemeine Zeitung" kalkuliert Volkswagen vor allem dank der Verschrottungsprämie im Februar mit 120.000 Kaufverträgen.

Platz 175: 27. Februar 2009
Der Automobilkonzern Daimler AG ist einem Pressebericht zufolge an Teilen der zum US-Automobilkonzern General Motors Corp gehörenden Tochter Opel interessiert. Daimler überprüft die Übernahme des Opel-Werks in Eisenach.

Platz 174: 02. März 2009
Die Volkswagen AG überrascht positiv mit einer Gewinnsteigerung in 2008. Die General Motors-Tochter Opel legt heute in Berlin der Bundesregierung sein Konzept zur Zukunft des Unternehmens vor. Die Bundesregierung lässt Staatshilfen für den Autobauer offen und will sich bei der Entscheidung nicht unter Druck setzen lassen. Der US-Mutterkonzern General Motors will die Schulden der insolventen schwedischen Tochter Saab umgehend begleichen, um die Produktion zu sichern.

Platz 173: 03. März 2009
Die Zahl der in Deutschland verkauften Neuwagen ist im Februar dank der Abwrackprämie kräftig gestiegen. Laut dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) zog die Zahl der Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahresmonat um 21 Prozent auf nun 277.700 Fahrzeuge an, gegenüber einem Rückgang um 14 Prozent im Januar. Der Autobauer BMW prüft angesichts der anhaltend schwachen Nachfrage zusätzliche Kurzarbeit für seine Werke. Der Autobauer Audi hat im Februar elf Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als noch im Vorjahresmonat.

Platz 172: 03. März 2009
Finanzminister Peer Steinbrück hat sich in einem Fernsehinterview skeptisch zum vorgelegten Rettungskonzept des Autobauers Opel geäußert. So könne auf dessen Basis nicht über Staatshilfen entschieden werden. Demnach müsse ein tragfähiges Konzept vorgelegt werden, welches derzeit noch nicht erkennbar sei. Hilfen wurden dennoch nicht generell ausgeschlossen.

Platz 171: 04. März 2009
Die Absatzkrise auf dem US-amerikanischen Automarkt hat sich im Februar erneut verschärft. General Motors musste gegenüber dem Vorjahresmonat einen Rückgang von 53 Prozent hinnehmen. Ford verbuchte einen Absatzeinbruch von 48 Prozent, bei Chrysler waren es 44 Prozent. Toyota kam auf ein Absatzminus von 40 Prozent. Porsche verkaufte im Februar in Nordamerika zwölf Prozent weniger Fahrzeuge. BMW setzte indes 21 Prozent weniger Einheiten ab. Mercedes-Benz Cars musste ebenfalls ein Absatzminus von 21 Prozent ausweisen. Bei VW ging der Absatz um 17,5 Prozent zurück.

Platz 170: 05. März 2009
Der strauchelnde US-Autobauer General Motors warnte vor einer Pleite, falls er nicht in der Lage sein sollte, seine Verluste zu stemmen und genügend Barmittel aufzutreiben. Wie GM im Rahmen der Einreichung seines Jahresberichts bei der SEC erklärte, gebe es keine Garantie dafür, dass sich der weltweite Automobilmarkt erholt. Vor diesem Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, dass GM sich dazu gezwungen sehen könnte, einen Antrag auf Gläubigerschutz zu stellen, hieß es.

Platz 169: 05. März 2009
Die Bundesregierung erhöht den Druck auf den angeschlagenen Automobilkonzern Opel, ein tragfähiges Sanierungskonzept vorzulegen. In dessen Entwicklung will sie sich jetzt auch selbst einschalten. Das haben CDU/CSU und SPD in der nächtlichen Koalitionsrunde vereinbart, so Unions-Fraktionschef Volker Kauder. Die Koalitionsrunde sei sich einig gewesen, dass die bisher von der Opel-Führung vorgelegten Pläne nicht ausreichten, um eine abschließende Beurteilung vornehmen zu können, so Kauder weiter.

Platz 168: 05. März 2009
Der Autobauer Daimler weitet die Kurzarbeit in seinen Pkw-Werken wegen der dramatischen Absatzkrise bis Ende Juni aus. Der angeschlagene Autobauer Opel kann mit keiner raschen Entscheidung über die erhofften Milliarden-Hilfen des Staates rechnen. Die Klärung der offenen Fragen zum Rettungskonzept werde noch Wochen dauern, sagte Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) nach dem Treffen mit den Spitzen von Opel und des Mutterkonzerns General Motors in Berlin.

Platz 167: 06. März 2009
Der US-Automobilzulieferer BorgWarner hat vor dem Hintergrund der schwierigen Situation in der Automobilbranche seine Quartalsdividende ausgesetzt. So werde man bis auf absehbare Zeit keine Dividendenzahlungen mehr leisten, bis sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen wieder verbessert haben. Durch die Streichung der Dividende will der Konzern jährlich 60 Millionen Dollar einsparen.

Platz 166: 09. März 2009
Der Autobauer BMW bekam die Branchenschwäche und Kaufzurückhaltung der Verbraucher trotz positiver Effekte in Folge der Abwrackprämie auch im Februar weiter zu spüren. Weltweit verkaufte der Konzern im Berichtsmonat rund ein VIertel Fahrzeuge weniger als vor Jahresfrist. Insgesamt brachte das Unternehmen 80.453 Wagen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce an die Käufer - ein Minus von 24,4 Prozent.

Platz 165: 10. März 2009
Trotz Branchenflaute und Wirtschaftskrise hat der deutsche Autobauer AUDI 2008 ein Rekordjahr hinter sich gebracht. Die Umsätze konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,7 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro gesteigert werden. Auf Ergebnisseite lief es noch besser: Der Gewinn kletterte um 31,7 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Erstmals lieferte die Volkswagen-Tochter mehr als eine Million Fahrzeuge aus und stellte den 13. Verkaufsrekord in Folge auf.

Platz 164: 11. März 2009
Auch der deutsche Autobauer Daimler reagiert mit Kurzarbeit auf die Folgen der anhaltenden Nachfrageschwäche. Der Konzern hat die Maßnahmen für seine Mercedes-Benz Lkw-Werke beschlossen, nachdem diese besonders unter der enttäuschenden Auftragslage leiden. Starten soll die Kurzarbeit den Angaben zufolge größtenteils ab Ostern, spätestens jedoch ab Anfang Mai.

Platz 163: 12. März 2009
Der Automobilkonzern BMW hat überraschend einen Blick in seine Bücher erlaubt. Dem Autobauer sind 2008 die Gewinne weggebrochen, der Überschuss sank um 90 Prozent auf 330 Millionen Euro. Das Unternehmen kürzt daraufhin die Dividende deutlich - nach 1,06 Euro je Aktie im Vorjahr will der Konzern nur noch 30 Cent je Aktie an seine Anteilseigner ausschütten. Die Marktteilnehmer reagieren verschnupft - die Aktie stürzt ab.

Platz 162: 12. März 2009
Der Wolfsburger Automobilkonzern Volkswagen hat die Erwartungen an das aktuelle Geschäftsjahr gedämpft. 2008 hatte der Autobauer der Krise noch trotzen und neue Rekordwerte einfahren können. Der Absatz zog um 1,3 Prozent auf 6,83 Millionen Fahrzeuge an, die Erlöse lagen mit 113,81 Milliarden Euro um 4,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Nach Steuern verdiente das Unternehmen 4,75 Milliarden Euro - 15,4 Prozent mehr. 2009 werde hingegen ein schwieriges Jahr, hieß es anlässlich der Bilanzpressekonferenz. Die Langfristziele wurden unterdessen bestätigt.

Platz 161: 13. März 2009
Zahlreiche Autobauer haben einem Einstieg beim deutschen Automobilkonzern Opel eine Absage erteilt. Nachdem am Donnerstag bekannt wurde, dass BMW sich nicht an der General Motors-Tochter beteiligen will, sagten Presseangaben zufolge auch Daimler, Peugeot-Citroen und der indische Tata-Konzern ab. Nun wollen die Arbeitnehmer das Unternehmen retten und erklärten sich zu Einschnitten bereit.

Platz 160: 16. März 2009
Die Zukunft des Kölner Motorenwerks des US-Autobauers Ford ist gesichert. Nach dem Auslaufen der V6-Motorenproduktion werde das Werk einen neuen sparsamen Motor für Kleinwagen bauen, kündigte Ford- Deutschlandchef Bernhard Mattes an. Dafür investiere das Unternehmen einen dreistelligen Millionen-Betrag. Im Motorenwerk hatten rund 700 Arbeitsplätze auf der Kippe gestanden.

Platz 159: 17. März 2009
Im Ringen um eine Zukunft des angeschlagenen Autobauers Opel zeichnen sich möglicherweise erste Hoffnungsschimmer ab. Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der sich in Gesprächen mit unter anderem dem General Motors-Management befindet, sieht Bewegung auf Seiten der ebenfalls angeschlagenen US-Konzernmutter. GM habe erstmals eine Zusammenarbeit mit dem Bund zugesagt, so der Politiker.

Platz 158: 18. März 2009
Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen hat sich gegen einen Pressebericht gewehrt, laut dem das Unternehmen im aktuellen Jahr mit einem Gewinneinbruch von 90 Prozent rechnet. Das Magazin "Capital" hatte dies zuvor berechnet und sich dabei auf interne Konzerndokumente berufen. Entsprechende Angaben seien falsch, so das Automobilunternehmen am Mittwoch. Der Autobauer BMW traut sich indes weiter keine konkrete Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr zu.

Platz 157: 20. März 2009
Der italienische Autobauer Fiat hat sich gegen Gerüchte gewehrt, dass im Rahmen der Partnerschaft mit dem angeschlagenen US-Autobauer Chrysler Schulden des US-Konzerns übernommen werden sollen. Weder bestehende noch zukünftige Verbindlichkeiten von Chrysler sollen übernommen werden, hieß es von Seiten der Italiener am Freitag.

Platz 156: 20. März 2009
Der italienische Autobauer Fiat hat sich gegen Gerüchte gewehrt, dass im Rahmen der Partnerschaft mit dem angeschlagenen US-Autobauer Chrysler Schulden des US-Konzerns übernommen werden sollen. Weder bestehende noch zukünftige Verbindlichkeiten von Chrysler sollen übernommen werden, hieß es von Seiten der Italiener am Freitag.

Platz 155: 23. März 2009
Der angeschlagene US-Autobauer General Motors kann mit seinem ausgearbeiten Sanierungsplan nicht überzeugen. Gläubiger des Unternehmens äußerten Zweifel an der Realität der Pläne.

Platz 154: 24. März 2009
Die Branchenkrise und Absatzflaute in der Autobranche hat den Automobilzulieferer LEONI voll erwischt. Für das aktuelle Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem massiven Rückgang der Erlöse aus. Auch beim operativen Ergebnis wird mit weiteren Einbußen gerechnet, so das Unternehmen in seinem Geschäftsbericht. Konkrekte Zahlen traute sich der Konzern allerdings nicht zu - auch für die Folgejahre blieb das Unternehmen einen Ausblick schuldig.

Platz 153: 25. März 2009
Der Automobilkonzern Volkswagen hat 2008 mit seiner Nutzfahrzeugsparte einen neuen Auslieferungsrekord aufgestellt. Mit 502.964 verkauften Wagen konnte die Marke von einer halben Million erstmals geknackt werden. Damit wurde der Vorjahreswert um 2,9 Prozent übertroffen. Trotz eines Verkaufseinbruchs zum Jahresende und einer anhaltend schwierigen konjunkturellen Lage wurden die langfristigen Ziele bekräftigt. Im aktuellen Jahr erwartet der Konzern allerdings einen Rückgang im Vorjahresvergleich - den Markt will man aber dennoch schlagen.

Platz 152: 27. März 2009
Der Autobauer Opel hat seinen Absatz im ersten Quartal deutlich steigern können. Wie der Konzern mitteilte, stieg der Absatz um 60 Prozent - in Deutschland konnte das Unternehmen demnach 120.000 Fahrzeuge an Kunden ausliefern. Dabei profitierte der Autobauer auch von der Umweltprämie, so Opel-Vertriebschef auf der Leipziger Automesse AMI. Das erste Quartal 2009 war damit das stärkste Auftaktquartal seit rund zehn Jahren.

Platz 151: 30. März 2009
Die Mittel für die Abwrackprämie sollen so aufgestockt werden, dass diese auch bei einem Anhalten der hohen Nachfrage bis Ende 2009 reicht. "Es gibt die politische Verständigung an der Spitze der Bundesregierung, dass die Mittelausstattung so erhöht werden soll, dass sie zu den Bedingungen, zu denen sie jetzt gezahlt wird, bis Jahresende reicht", sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm in Berlin.

Platz 150: 30. März 2009
Der Chef des angeschlagenen US-Autobauers General Motors, Rick Wagoner, wird seinen Posten an der Konzernspitze abgeben. Damit reagiert der Manager auf die ablehnende Haltung der Auto Taskforce der US-Regierung auf die vorgelegten Sanierungspläne des Konzerns, die dem Unternehmen weitere milliardenschwere Regierungshilfen sichern sollten. Die Task Force hatte die Pläne dahingehend kritisiert, dass weder GM noch die deutsche Tochter Opel damit lebensfähig seien. Sie forderte daraufhin die Vorlage eines neuen Konzepts innerhalb der kommenden 60 Tage.

Platz 149: 31. März 2009
Beim stark angeschlagenen US-Autobauer General Motors ist eine Insolvenz weiter möglich. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, prüft die US-Regierung für einen solchen Fall eine mögliche Aufspaltung von GM und auch Chrysler. Demnach würde durch die Trennung in "gute" und "schlechte" Konzernteile ein Neuanfang ermöglicht, so das Blatt weiter.

Platz 148: 31. März 2009
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf ihrer Rede vor der Opel-Belegschaft heute die Bereitschaft der Regierung zur finanziellen Stützung der General Motors-Tochter bekräftigt. Allerdings lehnte Merkel eine Staatsbeteiligung an Opel ab. Stattdessen müsse alles daran gesetzt werden, einen Investor zu finden, der mit staatlicher Unterstützung eine langfristig Lösung schaffe, so die Politikerin weiter. Dabei sei die Rede von Bürgschaften.

Platz 147: 01. April 2009
Beim Autobauer Daimler müssen sich die Mitarbeiter auf weitere harte Einschnitte einstellen. Der angeschlagene Konzern will seine Personalkosten auf dem Heimatmarkt um zwei Milliarden Euro senken. Auch betriebsbedingte Kündigungen seien nun nicht mehr ausgeschlossen, falls keine Besserung der Lage eintrete. Das verkündete der Personalvorstand Günther Fleig am Mittwoch. Er betonte jedoch auch, dass man zunächst auf freiwillige Maßnahmen setzen wolle.

Platz 146: 02. April 2009
Der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) geht von einer deutlich positiveren Absatzentwicklung auf dem deutschen Markt aus, als bislang angenommen. Für 2009 erwartet der Verband hierzulande Absatzzahlen, die "deutlich über Vorjahr" liegen sollen. 2008 waren 3,1 Millionen Fahrzeuge unter die deutschen Käufer gebracht worden.

Platz 145: 03. April 2009
Der Autobauer BMW sieht nach massiven Absatzeinbrüchen zumindest einen Silberstreif am Horizont. "Wir sind vorsichtig optimistisch", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer der "Süddeutschen Zeitung". "Im März hat sich der Rückgang verlangsamt. Das Minus beim Fahrzeugabsatz in der BMW-Group lag im März bei weniger als 20 Prozent."

Platz 144: 06. April 2009
Die Bundesregierung befindet sich aktuell in Gesprächen mit möglichen Investoren von Opel. Dabei habe man Fortschritte gemacht, so das Bundeswirtschaftsministerium. "Es gibt verschiedene Interessenten. Die Bundesregierung ist auch an verschiedenen Gesprächen beteiligt", erklärte Ministeriumssprecher Steffen Moritz.

Platz 143: 06. April 2009
Der Autobauer Audi hat im März einen massiven Absatzeinbruch hinnehmen müssen. Die Verkaufszahlen brachen im Berichtsmonat um 10,7 Prozent auf 90.400 Wagen ein, hieß es von Seiten der Volkswagen-Tochter am Montag. Bereits im Februar waren die Verkäufe zweistellig zurückgegangen. Dennoch bleibt der Autobauer für die weitere Zukunft optimistisch.

Platz 142: 06. April 2009
Für die insolvente schwedische General Motors-Tochter Saab gibt es offenbar zahlreiche Interessenten. Der vom Gericht eingesetzte Insolvenzverwalter Guy Lofalk sprach von 20 Firmen, die potenzielles Interesse gezeigt hätten.

Platz 141: 07. April 2009
Die Tochter des deutschen Autobauers Daimler, Mercedes-Benz Cars, hat im März 16% weniger Wagen verkauft als im Vorjahresmonat. Die Kernmarke Mercedes-Benz verkaufte sich demnach 98.500 Mal, der Absatz lag damit knapp 18% unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Auch BMW hat im März abermals weniger Fahrzeuge verkauft. 126.400 Wagen wurden an den Käufer gebracht - 17,2 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Platz 140: 07. April 2009
Presseangaben zufolge sind zahlreiche Investoren an dem deutschen Autobauer Opel interessiert. Angaben der "Financial Times" zufolge gebe es bis zu sieben Interessenten, die sich am Europa-Geschäft des angeschlagenen US-Konzerns General Motors beteiligen wollen. Wie das "Handelsblatt" zudem berichtet, kommen sich Opel und die Vereinigten Arabischen Emirate, die am Wochenende Interesse an einem Einstieg bei den Deutschen bekundet hatten, näher.

Platz 139: 08. April 2009
Beim Autobauer Daimler fand heute die Hauptversammlung statt. Die Führungsebene warnte hier vor erneut roten Zahlen im Auftaktquartal und schließt nun auch erstmals betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. Dennoch legte die Aktie deutlich zu.

Platz 138: 08. April 2009
Der Cabrio-Spezialist Karmann kann seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen - der Konzern hat daher am Mittwoch beim Osnabrücker Amtsgericht Insolvenz angemeldet. Der massive Umsatzrückgang habe dazu gefürt, dass der mit den Arbeitnehmervertretern vereinbarte Sozialplan nicht mehr zu finanzieren ist, so das Unternehmen

Platz 137: 09. April 2009
Der Vertriebschef des Autobauers Audi rechnet in 2009 für Deutschland mit einem Absatzrückgang von 12,5 Prozent. "Für dieses Jahr haben wir uns in Deutschland einen Absatz von mindestes 220.000 Fahrzeugen vorgenommen", sagte Peter Schwarzenbauer dem Magazin "auto motor und sport". Im vergangenen Jahr hatte die Volkswagen-Tochter 251.393 Neuwagen auf dem Heimatmarkt abgesetzt.

Platz 136: 14. April 2009
Der schwedische Autobauer Saab will seine Kosten mit einem umfangreichreichen Stellenabbauprogramm senken. Wie die insolvente General Motors-Tochter am Dienstag bekannt gab, hat man sich mit den Gewerkschaften auf den Abbau von 700 Arbeitsplätzen im schwedischen Trollhattan geeinigt.

Platz 135: 14. April 2009
Im Ringen um die Zukunft des angeschlagenen US-Autobauers General Motors kommt nun offenbar eine weitere Alternative ins Spiel. Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge zieht die US-Regierung in Erwägung, bei dem Konzern einzusteigen.

Platz 134: 15. April 2009
Die Kooperation zwischen dem italienischen Autobauer Fiat und dem angeschlagenen US-Konkurrenten Chrysler droht zu scheitern. Die Italiener haben angedroht, die Allianz platzen zu lassen, falls es keine Einigung mit den US-Gewerkschaften über deutliche Kostensenkungsmaßnahmen geben sollte.

Platz 133: 15. April 2009
Der angeschlagene Autobauer Opel wird seinen Zahlungsverpflichtungen länger nachkommen können, als bislang gedacht. Die deutsche Tochter des US-Riesen General Motors hat Angaben der "Bild"-Zeitung zufolge noch Liquidität für weitere vier Monate. Bislang waren Experten von einer drohenden Finanzlücke bereits im Mai ausgegangen.

Platz 132: 16. April 2009
Der deutsche Autobauer Opel hat sich mit seiner angeschlagenen US-Konzernmutter General Motors offenbar über die Patente der Deutschen geeinigt. Unternehmenskreisen zufolge will GM die Patente an die Deutschen abtreten, im Gegenzug verzichtet Opel auf die Begleichung ausstehender Forderungen. Die US-Regierung, an die die Patente verpfändet wurden, muss den Plänen noch zustimmen.

Platz 131: 17. April 2009
Europas größter Autobauer Volkswagen bekam im ersten Quartal die Folgen der Branchenkrise zu spüren. Mit 1,39 Millionen verkauften Wagen setzte das Unternehmen 11,4 Prozent weniger ab, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Platz 130: 17. April 2009
Der schwedische Autobauer Saab zeigt sich zuversichtlich, bis Mitte des Jahres einen Investor gefunden zu haben. Wie die insolvente General Motors-Tochter mitteilte, seien von mehr als 20 Interessenten bereits zehn ausgewählt worden.

Platz 129: 20. April 2009
Der hoch verschuldete US-Autobauer General Motors zieht offenbar in Betracht, seine deutsche Tochter Opel zu verschenken. Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, seien die US-Amerikaner bereit, das europäische Geschäft teilweise abzugeben, ohne einen Kaufpreis zu verlangen. Voraussetzung sei eine Kapitalspritze von mindestens 500 Millionen Euro, die ein möglicher Investor mitbringen muss.

Platz 128: 21. April 2009
Presseangaben zufolge steht die Pleite des angeschlagenen US-Autobauers Chrysler kurz bevor. Wie das "Wall Street Journal berichtet, sei eine Reihe von Spitzentreffen in Washington ergebnislos verlaufen - eine Insolvenz sei daher nahezu unausweichlich. Wie es weiter hieß, halten Regierungsvertreter den Autokonzern nicht für wertvoll genug, einen Rettungsversuch zu starten.

Platz 127: 22. April 2009
Der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche hat einen Bericht des "manager magazin" zurückgewiesen, nach dem der Konzern Probleme bei der Finanzierung der Volkswagen habe und daher eine Kapitalerhöhung plane und einen Großinvestor suche. "Wir haben keine Finanzierungsprobleme", so ein Sprecher des Unternehmens.

Platz 126: 22. April 2009
Laut dem Magazin „auto motor und sport“ ist der italienische Autobauer Fiat dazu bereit, die Mehrheit an Opel zu übernehmen. Trotz des offiziellen Dementis der Fiat-Zentrale in Turin habe es sogar schon Gespräche zwischen Fiat-Chef Sergio Marchionne und dem neuen Chef des Opel-Mutterkonzerns General Motors Fritz Henderson gegeben.

Platz 125: 22. April 2009
Der operative Gewinn von Volkswagen schrumpfte im ersten Quartal von 1,31 Milliarden Euro auf 312 Millionen Euro. Dabei habe der Verkauf des brasilianischen Nutzfahrzeuggeschäfts rund 600 Millionen Euro beigetragen. Nach Steuern lag der Gewinn bei 243 Millionen Euro, gegenüber 929 Millionen Euro im ersten Quartal 2008.

Platz 124: 22. April 2009
Rückläufige Nachfrage und eine schwache Branchenentwicklung haben dem französischen Autobauer Peugeot Citroen im ersten Quartal kräftig zu schaffen gemacht. Der Konzern setzte im Berichtszeitraum 24,9 Prozent weniger um - die Erlöse brachen von 14,62 Milliarden Euro auf 10,97 Milliarden Euro ein.

Platz 123: 23. April 2009
Der italienische Autobauer Fiat ist zur mehrheitlichen Übernahme des europäischen Opel-Konzerns bereit. Dies bestätigte der Opel- Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz. Eine entsprechende Absichtserklärung wollen die Italiener bereits am kommenden Dienstag unterschreiben. Fiat ist im ersten Quartal indes mit einem Verlust von 411 Millionen Euro in die roten Zahlen gerutscht.

Platz 122: 23. April 2009
2008 hat der Automobilzulieferer Bosch einen massiven Gewinneinbruch hinnehmen müssen - das Nachsteuerergebnis sank um 87 Prozent auf 372 Millionen Euro. Um die Kosten zu senken kündigte das Unternehmen einen Abbau von mehreren tausend Stellen an.

Platz 121: 23. April 2009
Der US-amerikanische Autohändler AutoNation musste im ersten Quartal angesichts der Kaufzurückhaltung vieler Verbraucher einen deutlichen Umsatzrückgang von 3,84 Milliarden Dollar auf 2,74 Milliarden Dollar hinnehmen.

Platz 120: 24. April 2009
Der schwedische LKW-Bauer Volvo hat rote Zahlen für das Auftaktquartal gemeldet. Die deutliche Nachfrageschwäche der Branche drückte den Konzern unter dem Strich mit 4,23 Milliarden Schwedischen Kronen ins Minus, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 4,2 Milliarden Kronen in den Bücher gestanden hatte.

Platz 119: 23. April 2009
Mit drastischen Maßnahmen reagiert der hoch verschuldete US-Autobauer General Motors auf den Nachfrage- und Absatzeinbruch. Ein Großteil der Produktionsstätten in Nordamerika soll für mehr als zwei Monate stillgelegt werden - teilweise bereits ab der kommenden Woche. Der Start neuer Modelle sei durch die Schließungen nicht gefährdet.

Platz 118: 23. April 2009
Presseangaben zufolge könnte eine Insolvenz des angeschlagenen US-Autobauers Chrysler kurz bevor stehen. Wie die "New York Times" berichtet, bereitet das Finanzministerium einen solchen Schritt bereits für die kommende Woche vor. Sollte eine Allianz mit dem italienischen Autobauer Fiat zustande kommen, könne diese auch unter dem Gläubigerschutz nach Chapter 11 besiegelt werden, so das Blatt weiter.

Platz 117: 24. April 2009
Der US-Autobauer Ford hat einen tiefroten Jahresstart vermeldet. In den ersten drei Geschäftsmonaten fuhr der Konzern einen Verlust von 1,43 Milliarden Dollar ein, nachdem zuvor noch ein Gewinn von 70 Millionen Dollar in den Büchern gestanden hatte. Experten hatten aber mit noch Schlimmerem gerechnet. Die Umsätze brachen drastisch von 39,2 auf 24,8 Milliarden Dollar ein. Der Autobauer hat - anders als die Konkurrenten GM und Chrysler bislang keine Staatshilfen in Anspruch genommen und will dies auch weiterhin nicht tun.

Platz 116: 28. April 2009
Der Autobauer Daimler hat in den ersten drei Geschäftsmonaten tiefrote Zahlen eingefahren. Mit einem Verlust von 1,29 Milliarden Euro fiel das Minus sogar größer aus, als Experten im Vorfeld befürchtet hatten. Die schwache Branchenkonjunktur und die Absatzkrise drückten den Umsatz des Konzerns um 22 Prozent auf 18,7 Milliarden Euro. Auch im aktuellen Quartal rechnet das Unternehmen mit weiteren Ergebnisbelastungen und bereitet auf ein "deutlich negatives Ergebnis" vor.

Platz 115: 27. April 2009
Der US-Autobauer General Motors hat sein mittlerweile 3. Sanierungskonzept vorgelegt und weitere drastische Sparmaßnahmen angekündigt. Demnach sollen in den USA weitere Stellen abgebaut werden, zudem stehen zusätzliche Werksschließungen an. Das Unternehmen will darüber hinaus seine Sportwagenmarke Pontiac einstellen. Ein besonderes Angebot hat GM für seine Gläubiger - diese können sich am Unternehmen beteiligen und ihre Forderungen damit umwandeln.

Platz 114: 28. April 2009
Der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna plant möglicherweise eine Mehrheitsbeteiligung am deutschen Autobauer Opel. Medienberichten zufolge will das Unternehmen selbst 19,1 Prozent an den Deutschen übernehmen, Tochterfirmen sollten dann weitere Anteile kaufen, so die "Frankfurter Rundschau".

Platz 113: 29. April 2009
Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen hat seine vorläufigen Quartalszahlen bekräftigt. Demnach gingen die Umsätze im ersten Quartal um elf Prozent auf 24 Milliarden Euro zurück. Zudem hat das Unternehmen 10,7 Prozent weniger Fahrzeuge ausgeliefert. Auf operativer Basis hielten sich die Wolfsburger in der Gewinnzone und konnten ein Ergebnis von 312 Millionen Euro erwirtschaften, nach 1,31 Milliarden Euro vor Jahresfrist. Unter dem Strich sank der Gewinn von 929 auf 263 Millionen Euro.

Platz 112: 29. April 2009
Die schwache Nachfrage hat den Umsatz bei dem französischen Reifenhersteller Michelin im ersten Quartal deutlich sinken lassen. Nach einem Rückgang um 14,2 Prozent lagen die Erlöse im Berichtszeitraum bei 3,51 Milliarden Euro - im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch 4,09 Milliarden Euro umgesetzt.

Platz 111: 30. April 2009
Der angeschlagene US-Autobauer Chrysler ist pleite. Dies bestätigte soeben US-Präsident Barack Obama. Der Konzern werde ein Verfahren mit Gläubigerschutz nach Chapter 11 des amerikanischen Insolvenzrechts eröffnen. Der italienische Autohersteller Fiat steigt zudem zunächst mit 20 Prozent bei Chrysler ein. Beide Unternehmen hätten eine entsprechende Einigung erzielt, teilte die US-Regierung weiter mit. Chrysler werde dafür weitere drei Milliarden Dollar an US-Staatshilfen erhalten.

Platz 110: 01. Mai 2009
Auch im April hat sich am US-Automarkt weiter keine Entspannung gezeigt. Die US-Konzerne General Motors und Ford verkauften 34 beziehungsweise 31,6 Prozent weniger Fahrzeuge. Auch Toyota tat sich weiter schwer und musste bei den Verkaufszahlen ein Minus von 42 Prozent hinnehmen. Während der Absatz bei Daimler um 30,7 Prozent und bei BMW um 38,4 Prozent einbrach, sanken die Verkaufszahlen bei Porsche um 34 Prozent. Vergleichsweise moderat fiel der Absatzrückgang bei Volkswagen aus, der nur 16,1 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum lag.

Platz 109: 04. Mai 2009
Der italienische Fiat-Konzern hat dem Wirtschaftsminister heute seine Pläne für eine Übernahme von Opel vorgestellt. Das Konzept garantiert die drei deutschen Montagewerke, Konsolidierungsbedarf gebe es jedoch am Standort Kaiserslautern. Die Italiener wollen ohne Schulden bei Opel einsteigen und die deutsche Marke erhalten.

Platz 108: 14. November 2008
Die Finanzkrise schlägt deutlich auf die Automobilbranche durch. Der Autobauer Opel bekommt die massiven Probleme des Mutterkonzerns General Motors zu spüren. Die Deutschen rufen nach einer Staatsbürgschaft, um den Konzern zu retten.

Platz 107: 07. November 2008
Die Finanzkrise erreicht die Autobranche. GM und Ford fahren im dritten Quartal milliardenschwere Verluste an. Die Autobauer fordern staatliche Unterstützung. Die Autobanken deutscher Konzerne diskutieren indes über die Inanspruchnahme des Rettungspaketes.

Platz 106: 27. Oktober 2008
Die Finanzkrise greift auf die Realwirtschaft über. Zahlreiche Automobilkonzerne reagieren mit Produktionskürzungen.

Platz 105: 04. Mai 2009
Der italienische Fiat-Konzern will nach seinem Einstieg bei dem insolventen US-Autobauer Chrysler auch das Europageschäft von GM übernehmen und plant die Schaffung eines globalen Automobilriesen. Ein Zusammenschluss von Chrysler, Opel und Fiat würde einen Autobauer mit einem Jahresumsatz von rund 80 Milliarden Euro schaffen, der hinter dem Marktführer Toyota die Nummer 2 auf dem weltweiten Markt wäre.

Platz 104: 05. Mai 2009
Der kanadisch-österreichische Automobilzulieferer Magna hat erstmals offiziell bestätigt, Interesse an einem Einstieg beim deutschen Autobauer Opel zu haben. Damit reagiert der Konzern auf das am Vortag vom italienischen Fiat-Konzern vorgelegte Übernahmekonzept für die deutsche GM-Tochter. Magna erklärte am Dienstag, es gehe um potenzielle Alternativen für die Zukunft von Opel, einschließlich der möglichen Übernahme einer Minderheitsbeteiligung.

Platz 103: 06. Mai 2009
Der italienische Fiat-Konzern hat einen Pressebericht dementiert, laut dem nach der erfolgreichen Opel-Übernahme die Schließung von zehn Fabriken geplant sein soll. Entsprechendes hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet und sich dabei auf ein "streng geheimes" internes Strategiepapier "Project Football" berufen.

Platz 102: 06. Mai 2009
Der Automobilkonzern BMW hat im ersten Quartal einen millionenschweren Verlust gemacht, konnte die Märkte aber dennoch überraschen. In den ersten drei Geschäftsmonaten fiel nach Steuern infolge der schwachen Branchenkonjunktur und des Nachfrageeinbruchs ein Fehlbetrag von 152 Millionen Euro an. Experten hatten damit gerechnet, dass das Minus rund doppelt so hoch ausfallen würde.

Platz 101: 07. Mai 2009
Der hoch verschuldete US-Autobauer General Motors hat im ersten Quartal wie erwartet weiterhin tiefrote Zahlen geschrieben. Unter dem Strich fuhr der Konzern einen Verlust von sechs Milliarden Dollar ein. Damit wurde der Verlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt. Die Erlöse brachen ebenfalls um rund die Hälfte von 42,4 auf 22,4 Milliarden Dollar ein.

Platz 100: 07. Mai 2009
Der kanadisch-österreichische Automobilzulieferer Magna International hat infolge der Branchenkrise im ersten Quartal rote Zahlen geschrieben. Der Verlust belief sich auf 200 Millionen Dollar, während vor Jahresfrist noch ein Gewinn von 207 Millionen Dollar erzielt worden war. Auch die Erlöse waren rückläufig und brachen um rund die Hälfte auf 3,57 Milliarden Dollar ein.

Platz 99: 08. Mai 2009
Der kanadisch-österreichische Automobilzulieferer Magna International hat seine Pläne für einen Einstieg bei dem deutschen Autobauer Opel konkretisiert und will offenbar am 20. Mai ein Konzept vorlegen. Angaben der "Rheinischen Post" zufolge sei dabei geplant, gemeinsam mit russischen Investoren einen Massenhersteller mit einer Jahresproduktion von bis zu fünf Millionen Autos zu formen. Die vier deutschen Opel-Werke sollen demnach vollständig erhalten bleiben. Offizielle Stellungnahmen dazu gibt es bislang nicht.

Platz 98: 08. Mai 2009
Beim Autobauer BMW hat sich die rückläufige Absatzentwicklung auch im April unvermindert fortgesetzt. Die Verkaufszahlen brachen um rund ein Viertel auf 101.600 Fahrzeuge ein, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Auch im Gesamtjahr rechnet der Autobauer nicht mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation. Erst 2010 sei wieder mit stärkerer Nachfrage zu rechnen.

Platz 97: 08. Mai 2009
Der japanische Autobauer Toyota ist im abgelaufenen Geschäftsjahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht, als erwartet. Unter dem Strich fiel ein Verlust von 437 Milliarden Japanischen Yen an, nachdem im Vorjahr noch 1,72 Billionen Yen Gewinn in den Büchern gestanden hatte. Auch der Umsatz brach deutlich ein und lag mit 20,53 Milliarden Yen rund 22 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dabei hat der Konzern auch deutlich weniger Fahrzeuge verkauft - der Absatz brach um 1,34 Millionen auf 7,57 Millionen Fahrzeuge ein.

Platz 96: 10. Mai 2009
Der kanadisch-österreichische Automobilzulieferer Magna International will gemeinsam mit dem russischen Autohersteller Gaz seine Pläne von einem Einstieg beim deutschen Opel-Konzern verwirklichen. Wie der russische Ministerpräsident Wladimir Putin am Wochenende erklärte, habe Magna International die Russen um einen Einstieg bei Opel gebeten und in diesem Zusammenhang auch mit Banken aus Russland gesprochen.

Platz 95: 12. Mai 2009
Der US-Autobauer General Motors steht offenbar kurz vor der Insolvenz. So interpretieren die Anleger neueste Nachrichten, nach denen ranghohe Top-Manager des Konzerns sich von ihren gesamten Anteilen an dem Unternehmen getrennt und Kasse gemacht haben. Demnach haben vier Vorstände und zwei Vizepräsidenten des Verwaltungsrats ihre Aktien in den vergangenen zwei Tagen verkauft und insgesamt 300.000 Dollar eingefahren. Auch der für das Europageschäft zuständige Carl-Peter Forster hat sich von seinen Anteilen getrennt.

Platz 94: 12. Mai 2009
Der japanische Autobauer Mazda musste im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 71,5 Milliarden Yen ausweisen, nachdem im Jahr zuvor noch ein Gewinn von 91,8 Milliarden Yen in den Büchern stand. Der Umsatz verringerte sich dabei um 27 Prozent auf 2,54 Billionen Yen, der operative Verlust betrug 28 Milliarden Yen. Auch die Aussichten für das laufende Jahr sind rot.

Platz 93: 14. Mai 2009
Eine Insovelnz des hoch verschuldeten US-Autobauers General Motors wird immer wahrscheinlicher. Auch das Unternehmen selbst rechnet inzwischen mit diesem Schritt, wie Konzernchef Fritz Henderson in einem Agenturinterview am Donnerstag bestätigt. Man sei dabei zuversichtlich, das Verfahren schnell durchziehen zu können.

Platz 92: 15. Mai 2009
Der hoch verschuldete US-Autobauer General Motors gibt einen Einblick, wie eine mögliche Insolvenz ablaufen würde. Man plane dabei ein ähnliches Vorgehen wie Chrysler, hieß es am Donnerstag. Demnach wolle man die überlebensfähigen Teile in einer neuen Einheit bündeln, um das Insolvenzverfahren so schnell wie möglich abschließen und wieder verlassen zu können. Verbliebene Reste sollen dann abgewickelt werden.

Platz 91: 17. Mai 2009
Staatshilfen für Porsche und BMW? Presseangaben zufolge ziehen die Autobauer Porsche und BMW staatliche Unterstützung aus den Konjunkturprogrammen des Bundes in Erwägung.

Platz 90: 18. Mai 2009
Die Bundesregierung und deutsche Banken haben sich offenbar auf eine Übergangsfinanzierung für den angeschlagenen Autobauer Opel geeinigt. Damit soll die Zeit überbrückt werden, bis ein Investor für die europäische Tochter des hoch verschuldeten US-Autobauers General Motors gefunden ist.

Platz 89: 19. Mai 2009
Das Land Baden-Württemberg will dem Sport- und Geländewagenhersteller Porsche finanziell unter die Arme greifen. "Wir werden alles tun, was uns rechtlich und wirtschaftlich möglich ist, um eine starke Entwicklung von Porsche in Baden-Württemberg zu erreichen", so Ministerpräsident Günther Oettinger.

Platz 88: 20. Mai 2009
Das Land Rheinland-Pfalz will sich mit insgesamt 100 Millionen Euro an der Rettung des deutschen Autobauers Opel beteiligen.

Platz 87: 21. Mai 2009
Die potenziellen Investoren für die General Motors-Tochter Opel verlangen Staatshilfen in Milliardenhöhe. "Bild.de" zufolge wolle der Autobauer Fiat sieben Milliarden Euro – zudem rechnen die Italiener mit einem Abbau von 18.000 Stellen. Der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna sieht indes einen Kreditbedarf von fünf Milliarden Euro und stellt Entlassungen von 10.000 Mitarbeitern in Aussicht. Der amerikanische Finanzinvestor Ripplewood wolle indes weniger als fünf Milliarden Euro an Staatshilfen und ebenfalls 10.000 Stellen streichen.

Platz 86: 26. Mai 2009
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat bestätigt, dass es möglicherweise einen weiteren ernstzunehmenden Interessenten für den Autobauer Opel gibt. Dabei handle es sich um einen chinesischen Bieter, so zu Guttenberg, ohne genauere Angaben zu machen.

Platz 85: 27. Mai 2009
Die Gläubiger des angeschlagenen General Motors-Konzerns haben sich gegen einen teilweisen Schuldenverzicht ausgesprochen, mit dem die Insolvenz des Autobauers noch verhindert werden sollte. Damit ist eine Pleite des Konzerns so gut wie beschlossen, Experten rechnen noch in dieser Woche damit, dass ein Insolvenzantrag gestellt wird.

Platz 84: 27. Mai 2009
Opel wird wieder weitgehend eigenständig. GM hat Werke, Patente und Technologien auf Opel übertragen - schuldenfrei.

Platz 83: 28. Mai 2009
Die Produktion beim japanischen Autobauer Toyota ist im April massiv eingebrochen. Auf Konzernebene sank diese - inklusive der Tochtergesellschaften - um 49,1 Prozent auf 204.433 Einheiten.

Platz 82: 29. Mai 2009
Turbulenter Opelgipfel: Fiat springt in letzer Minute als Bieter für die Rüsselsheimer ab. GM habe sich indes mit Magna auf ein Konzept geeinigt. Das Ergebnis der Prüfungsrunde bleibt dennoch offen.

Platz 81: 29. Mai 2009
General Motors droht bei einer Insolvenz der Ausschluss aus dem Dow Jones, dem er bereits seit 1925 angehört. "Sollte das Unternehmen insolvent werden, müssten wir aktiv werden", so John Presto, Executive Director von Dow Jones Indexes. Marktteilnehmer gehen derzeit davon aus, dass der Autokonzern bereits am kommenden Montag Insolvenz anmelden wird.

Platz 80: 30. Mai 2009
Magna steht als Opel-Investor fest Die Bundesregierung hat sich mit dem US-Finanzministerium sowie General Motors in der Nacht zum Samstag auf einen Investor für die General Motors-Tochter Opel geeinigt. Der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna soll den Rüsselsheimer Konzern retten. Magna will alle vier Standorte in Deutschland erhalten. Die Brückenfinanzierung der Bundesregierung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro soll Opel in den nächsten Wochen zufließen.

Platz 79: 01. Juni 2009
Der US-Autobauer General Motors ist pleite. Wie erwartet hat das Konzernmanagement in New York einen Antrag auf Gläubigerschutz nach „Chapter 11“ gestellt. Damit wird die größte Pleite der US-Geschichte eingeläutet. GM soll gesundgeschrumpft und saniert werden.

Platz 78: 01. Juni 2009
Für die General Motors-Tochter Saab sind weiterhin drei Interessenten im Rennen, so GM-Chef Fritz Henderson. Allerdings gehörten dazu weder der italienische Wettbewerber Fiat noch der US-Finanzinvestor Ripplewood. Offiziell hat sich Saab noch nicht zu möglichen Bietern geäußert. In den Medien wurde über das Interesse des schwedische Luxuswagen-Herstellers Koenigsegg und des US-Börsenmillionärs Ira Rennert mit seiner Renco Gruppe spekuliert.

Platz 77: 02. Juni 2009
Auch im Mai zeigte sich der US-Automarkt erneut schwach. Bei General Motors gingen die Absatzzahlen um 29,6 Prozent auf 191.875 Wagen zurück, während Ford mit 161.531 verkauften Autos rund 24 Prozent weniger absetzte. Daimler verkaufte rund ein Drittel weniger, der Absatz bei BMW sank um 28 Prozent auf 22.993 Fahrzeuge. Die Verkaufszahlen bei Porsche sanken um 29 Prozent, während sich Volkswagen im Vergleich besser schlug und nur einen Absatzrückgang um 12,4 Prozent auf 19.568 Fahrzeuge hinnehmen musste.

Platz 76: 02. Juni 2009
Der insolvente Autobauer General Motors hat seine Geländewagenmarke Hummer offenbar an einen chinesischen Investor verkauft. Der Konzern hatte am Vortag bekannt gegeben, mit einem Käufer ein Memorandum of Understanding abgeschlossen zu haben, ohne aber Namen und finanzielle Einzelheiten der Transaktion zu nennen.

Platz 75: 04. Juni 2009
Der italienische Fiat-Konzern sowie der chinesische Rivale BAIC wollen von ihren Plänen für einen Einstieg bei Opel weiter nicht abrücken. Sollten die Verhandlungen mit dem von der Opel-Mutter GM bevorzugten Bieter Magna International scheitern, sei man bereit, wieder über einen Einstieg zu reden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

Platz 74: 04. Juni 2009
Wie am Vortag angekündigt hat der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche bei der staatlichen KfW-Bank einen Kreditantrag eingereicht. Wie Konzernsprecher Anton Hunger bestätigte, sei ein Darlehen in Höhe von 1,75 Milliarden Euro beantragt worden, das nach marktüblichen Konditionen verzinst werden soll.

Platz 73: 08. Juni 2009
Die deutschen Automobilkonzerne haben auch im Mai weniger Autos verkauft als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Talfahrt der letzten Monate konnte allerdings ein wenig abgebremst werden.

Platz 72: 10. Juni 2009
Auch in den USA soll es bald eine "Abwrackprämie" geben. Am Dienstagabend stimmte das Abgeordnetenhaus für einen entsprechenden Gesetzentwurf. Dieser sieht vor, dass im Rahmen des Programms "Cash for Clunkers" ("Bares für Rostlauben") Altautos durch spritsparende und umweltfreundlichere Modelle ersetzt werden sollen. Autokäufer sollen zwischen 3.500 und 4.500 Dollar für einen Neuerwerb erhalten.

Platz 71: 12. Juni 2009
Der schwedische Autobauer Saab geht diversen Medienberichten zufolge an den Sportwagenhersteller Koenigsegg. Zudem sollen sich norwegische Investoren an der Übernahme beteiligen. Die ehemalige Tochter von General Motors hatte zu Jahresbeginn Insolvenz angemeldet und war seitdem auf der Suche nach einen Käufer. Wieviel Geld bei der Transaktion fließen wird, wurde nicht bekannt. Auch weitere Details bleiben weiter offen.

Platz 70: 16. Juni 2009
Der Stuttgarter Autobauer Daimler wird seine Mitarbeiter in den PKW-Märkten auch im dritten Quartal kurzarbeiten lassen. Verhandlungen mit den Werksleitungen und den Betriebsräten stünden kurz vor dem Abschluss, hieß es

Platz 69: 17. Juni 2009
Der französische Reifenhersteller Michelin hat am Mittwoch bekannt gegeben, eine Fabrik in Nordfrankreich schließen zu wollen. Entlassungen wolle man in diesem Zusammenhang zwar vermeiden, dennoch sollen 1.000 Stellen durch Umschichtungen, freiwillige Abgänge und Vorruhestandsregelungen abgebaut werden.

Platz 68: 19. Juni 2009
Der Autobauer Daimler liebäugelt Presseangaben zufolge mit einem Einstieg bei dem angeschlagenen Sportwagenhersteller Porsche. Das berichtet das "manager magazin". Die Gespräche befänden sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, so das Blatt weiter. Im Gespräch sei dabei, dass Daimler über eine Kapitalerhöhung Anteile von Porsche übernimmt.

Platz 67: 19. Juni 2009
Der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche hat in den ersten neun Monaten seines Geschäftsjahres weniger umgesetzt. Die Erlöse gaben im Vorjahresvergleich um 15 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro nach, was insbesondere der Branchenflaute zu schulden war. Auch auf operativer Basis lief es weniger gut als vor Jahresfrist: Man liege hier unter dem Vorjahr, hieß es. Genaue Zahlen blieb das Unternehmen wie gewohnt aber schuldig.

Platz 66: 24. Juni 2009
Einmal mehr wurden in Europa im Mai weniger Nutzfahrzeuge zugelassen. Wie der Verband der europäischen Automobilhersteller ACEA mitteilte, lag die Absatzzahl im Mai bei 138.830 Fahrzeugen - das sind 39 Prozent weniger Lastwagen und Busse als noch vor Jahresfrist.

Platz 65: 29. Juni 2009
Der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche kommt seinem Ziel im Ringen um einen Investor näher. Das Emirat Katar wird konkret und hat den Stuttgartern schriftlich eine Offerte für einen Einstieg unterbreitet. Demnach wollen die Araber Anteile an den Deutschen erwerben und zeitgleich Aktien von Volkswagen übernehmen. Auf Basis des Angebots wolle man nun konkrete Gespräche über den Kaufpreis führen, hieß es von Porsche am Montagabend.

Platz 64: 01. Juli 2009
Der Autobauer Volkswagen rechnet damit, dass die Zahl der PKW-Neuzulassungen im kommenden Jahr deutlich einbrechen wird. Während man für 2009 noch ein Rekordniveau von 3,6 bis 3,7 Millionen Neuzulassungen erwartet, wird sich dies im 2010 der Konzerneinschätzung zufolge deutlich abschwächen. Schuld sei der Wegfall der Abwrackprämie, von der die Branche aktuell noch profitiert.

Platz 63: 01. Juli 2009
Die Lage auf dem US-Absatzmarkt bleibt im Juni angespannt. BMW verkaufte in den USA 20.849 Wagen - 20 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Daimler verkaufte mit 16.271 Einheiten rund 26 Prozent weniger, während der Absatz bei Volkswagen um 18 Prozent auf 19.027 Fahrzeuge sank. Bei der Tocjhter Audi, brach der Absatz nur um acht Prozent ein, während die Verkaufszahlen bei Porsche massiv um 62 Prozent auf nur noch 1.072 Fahrzeuge einbrachen. Ford bremste die Talfahrt - der Absatz sank um elf Prozent auf 155.195 Fahrzeuge, General Motors und Chrysler brachen unterdessen drastisch ein.

Platz 62: 03. Juli 2009
Im Ringen um einen Einstieg bei Opel hat nicht nur Magna International die Nase vorn. Zwar gilt der österreichisch-kanadische Automobilzulieferer, der gemeinsam mit russischen Partnern einen Einstieg plant, als bevorzugter Bieter, auch der chinesische Autobauer BAIC und der Finanzinvestor RHJ sind aber offenbar weiter in Verhandlungen mit der insolventen Konzernmutter General Motors.

Platz 61: 06. Juli 2009
Ein Konkursgericht in den USA hat dem Sanierungsplan des insolventen US-Autobauers General Motors am Wochenende zugestimmt. Den Plänen zufolge will GM die profitablen Konzernteile ausgliedern und diese in einem vorwiegend in Staatshand befindlichen Unternehmen bündeln. Im Detail bedeutet dies, dass bis zur Mitte dieses Monats ein neuer Konzern geformt werden soll, der die neuen Teile von GM beinhaltet. Die US-Regierung wird daran einen 60-prozentigen Anteil halten, auch Kanada und die Gewerkschaft UAW halten Anteile.

Platz 60: 07. Juli 2009
Presseangaben zufolge hat der chinesische Autobauer BAIC doch noch Chancen auf eine Einstieg bei dem Autokonzern Opel. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, steht die insolvente Konzernmutter General Motors einem möglichen Deal mit BAIC aufgeschlossener gegenüber. Das Blatt beruft sich dabei auf einen Insider. Demnach haben die Asiaten eine Offerte über 660 Millionen Euro vorgelegt und fordern zudem weniger staatliche Garantien als die Mitbieter.

Platz 59: 08. Juli 2009
Der staatliche chinesische Autobauer BAIC hat Presseangaben zufolge bei dem insolventen General Motors-Konzern eine Offerte für dessen Europageschäft rund um Opel vorgelegt. Angaben der "Financial Times Deutschland" zufolge wollen die Chinesen im Rahmen ihres Angebots insbesondere mit einem geringeren Stellenabbau sowie mehr Eigenkapital als der konkurrierende Bieter Magna International punkten.

Platz 58: 11. Juli 2009
Der Rettungsverkauf des angeschlagenen US-Autokonzerns General Motors an den US-Staat ist unter Dach und Fach. Ein entsprechender Kaufvertrag ist bereits unterzeichnet worden. Die USA und Kanada halten zusammen vorerst 72,5 Prozent an GM. Im Gegenzug fließen zur Sanierung weit mehr als 50 Milliarden Dollar an Steuergeldern in den Autokonzern. Der Neuanfang soll mit den Marken Chevrolet, Cadillac, Buick und GMC erfolgen. Damit verlässt der einst größte Autobauer nach nur 40 Tagen den gewährten Gläubigerschutz.

Platz 57: 13. Juli 2009
Verhalten optimistisch zeigt sich der Verband der Automobilindustrie, was eine Stabilisierung des Automarktes angeht: "Insgesamt spricht einiges dafür, dass wir auf den Pkw-Märkten eine gewisse Bodenbildung erreicht haben", erklärte der Verbandspräsident Matthias Wissmann gegenüber der "Stuttgarter Zeitung". Er betonte dabei, dass besonders die aktuellen Absatzzahlen der Oberklasse die Hoffnung auf eine Erholung der Märkte treiben.

Platz 56: 14. Juli 2009
Bei dem Autobauer BMW zeichnet sich offenbar eine Trendwende ab. Der Konzern will seine Produktion in den deutschen Werken wieder hochfahren, die Kurzarbeit soll am bayerischen Standort Dingolfing im September und Oktober ausgesetzt werden, hieß es von Seiten des Konzerns am Dienstag. Damit reagiert das Unternehmen auf die zuletzt abgeschwäche Talfahrt beim Absatz und auf den erhöhten Personalbedarf im Zusammenhang mit der Einführung des neuen 5er Modells.

Platz 55: 16. Juli 2009
Der Finanzinvestor RHJ International will im Falle einer Opel-Übernahme in Deutschland 3.900 Stellen abbauen. Presseangaben zufolge muss sich insbesondere das Werk in Bochum auf große Einschnitte gefasst machen. Dort sollen 2.200 von derzeit 4.600 Stellen wegfallen. Nach dem ersten Konzept von RHJ hätte das Werk allerdings geschlossen werden sollen. Insgesamt will RHJ in Europa 9.900 Stellen streichen und das Werk in Antwerpen schließen.

Platz 54: 25. Juli 2009
Presseangaben zufolge ist die finanzielle Situation des Sportwagenherstellers Porsche noch deutlich schlimmer, als bislang angenommen. Nachdem der Konzern selbst bislang Schulden zwischen neun und zehn Milliarden Euro kommuniziert hatte, die infolge der fehlgeschlagenen Übernahme von Volkswagen angefallen waren, spricht das Magazin "Focus" von einem Schuldenberg in Höhe von 14 Milliarden Euro. Dem Blatt zufolge sei die Einigung mit VW in letzter Minute gekommen, anderenfalls wären die Stuttgarter in rund zwei Wochen zahlungsunfähig gewesen.

Platz 53: 26. Juli 2009
Dem Autobauer Opel droht trotz der Vorlage von Einstiegsofferten einiger Interessenten doch noch die Insolvenz. Betriebsratschef Klaus Franz erklärte am Wochenende, dass ein neues Gutachten zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens den Verdacht nahelege, das Wirtschaftsministerium wolle diesen Weg doch einleiten. Eine Studie hatte ermittelt, dass das Unternehmen trotz Offerten von Magna International und dem Finanzinvestor RHJ kaum Überlebenschancen hätte.

Platz 52: 27. Juli 2009
Der indische Fahrzeugbauer Tata Motors hat im zweiten Quartal einen überraschenden Gewinnsprung hingelegt. Angaben vom Montag zufolge waren die Erlöse zwar um 7,6 Prozent auf 64 Milliarden Indische Rupien rückläufig, unter dem Strich blieb aber dennoch mehr übrig. Der Nettogewinn zog um 57,5 Prozent auf 5,1 Milliarden Rupien an, was insbesondere erfolgreich umgesetzten Kostensparmaßnahemn zu verdanken war. Zudem sorgten sinkende Rohstoffpreise und geänderte Bilanzregeln für positive Bilanzeffekte.

Platz 51: 29. Juli 2009
Der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche rechnet mit einem milliardenschweren Verlust durch den Verkauf von Optionen auf den Volkswagen-Konzern. Dem Autobauer zufolge wird mit einem Minus von bis zu fünf Milliarden Euro im aktuellen Geschäftsjahr 2008/2009 gerechnet. Ein Abfluss von Liquidität sei unterdessen nicht zu erwarten. Zudem würde die geplante Veräußerung in der Optionsstruktur gebundene Barmittel in erheblicher Größenordnung freisetzen, hieß es weiter.

Platz 50: 29. Juli 2009
Der französische Autobauer Peugeot hat nach sechs Geschäftsmonaten rote Zahlen eingefahren. Unter dem Strich belief sich der Fehlbetrag auf 962 Millionen Euro, nachdem der Konzern vor Jahresfrist noch 733 Millionen Euro verdient hatte. Die Erlöse waren ebenfalls rückläufig und sanken um 22 Prozent auf 23,5 Milliarden Euro. Damit schlug sich das Unternehmen im ersten Halbjahr schlechter, als Experten befürchtet hatten.

Platz 49: 29. Juli 2009
Die Nachfrageflaute in der Branche hat dem Autobauer Daimler auch das zweite Geschäftsquartal deutlich verhagelt. Netto fuhr das Unternehmen einen Verlust von 1,06 Milliarden Euro ein, während die Umsätze mit 19,61 Milliarden Euro rund 25 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres lagen. Auch der Absatz brach um um 31 Prozent auf 391.500 Einheiten ein. Im Gesamtjahr rechnet der Konzern bei Um- und Absatz weiter mit rückläufigen Tendenzen, blieb eine konkrete Ergebnisprognose aber schuldig.

Platz 48: 30. Juli 2009
Auch der erfolgsverwöhnte VW-Konzern konnte sich der Branchenkrise im ersten Halbjahr nicht entziehen. Der operative Gewinn brach auf 800 Millionen Euro ein, unter dem Strich blieben 494 Millionen Euro - ein Einbruch von 81 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Erlöse sanken um 9,4 Prozent auf 51,2 Milliarden Euro. Dennoch schlug sich das Unternehmen besser als der Gesamtmarkt und konnte dabei insbesondere von der Abwrackprämie profitieren.

Platz 47: 30. Juli 2009
Der französische Autobauer Renault hat im ersten Halbjahr massiv unter der Branchenkrise gelitten. Unter dem Strich fiel ein Verlust von 2,7 Milliarden Euro an - mehr als Experten erwartet hatten. Die Erlöse sanken unterdessen um 24 Prozent auf 16 Milliarden Euro. Dennoch legt das Unternehmen für die Gesamtjahresentwicklung leichten Optimismus an den Tag.

Platz 46: 03. August 2009
Der gerade aus der Insolvenz entlassene US-Autobauer General Motors hat im Vorjahresvergleich im Juli erneut weniger Fahrzeuge abgesetzt, konnte den deutlichen Abwärtstrend der vergangenen Monate aber abbremsen. Wie der Konzern mitteilte, wurden im Berichtsmonat 189.443 Fahrzeuge auf dem nordamerikanischen Markt verkauft - das sind 19 Prozent weniger als noch im Vorjahreszeitraum. Ähnlich wie der Mitwettbewerber Ford konnte aber auch GM von der Abwrackprämie der US-Regierung profitieren, die den Verkauf von Neuwagen mit dieser Aktion ankurbeln will.

Platz 45: 04. August 2009
Nach Abschluss des Auftaktquartals zeigt sich der japanische Autobauer Toyota etwas optimistischer bezüglich der weiteren Geschäftsentwicklung. Nachdem der Umsatz im ersten Quartal um 38,3 Prozent auf 3,84 Billionen Yen sank und unter dem Strich ein Minus von 78 Milliarden Yen angefallen war, erhöhte das Unternehmen seine Jahresprognosen. Die Erlöse sollen nun nur noch um 18 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen, beim Verlust rechnet man mit 450 statt 550 Milliarden Yen.

Platz 44: 04. August 2009
Der Autobauer BMW hat im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich einen massiven Gewinneinbruch erlitten, konnte sich aber in die schwarzen Zahlen retten. Die Erlöse sanken von 14,55 auf 12,97 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis mit 169 Millionen Euro rund 60 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres lag. Dennoch schaffte das Unternehmen nach roten Zahlen im Auftaktquartal die Rückkehr in die Gewinnzone.

Platz 43: 04. August 2009
Trotz der von der US-Regierung eingeführten Abwrackprämie "Cash for Clunkers" blieb der US-Automarkt für die deutschen Autobauer im Juli ein schwieriger. Bei Daimler brach der Absatz um 24,2 Prozent auf 17.600 Fahrzeuge ein. Auch bei BMW sank die Zahl der abgesetzten Fahrzeuge um 26,7 Prozent auf 21.300 Wagen. Porsche verkaufte mit 1.544 Wagen rund 51 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Profiteure der US-Abwrackprämie waren insbesondere die US-Autobauer, rund die Hälfte der 80.500 Fahrzeuge, die im Rahmen des Programms verkauft wurden, stamme von US-Herstellern.

Platz 42: 08. August 2009
Der gerade aus der Insolvenz entlassene US-Autobauer General Motors plant seine Rückkehr auf das Börsenparkett. Spätestens Mitte kommenden Jahres soll es soweit sein, noch in diesem Jahr wolle man neue Aktien ausgeben, hieß es am Wochenende. Man wolle "mit allen angemessenen Kräften" auf diesen Termin hinarbeiten, verlautete das Unternehmen in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht.

Platz 41: 13. August 2009
Der VW-Aufsichtsrat stimmt einer Grundlagenvereinbarung über einen integrierten Automobilkonzern mit Porsche zu. Im Laufe des Jahres 2011 soll es zu einer Verschmelzung der Unternehmen kommen.

Platz 40: 13. August 2009
Der österreichisch-kanadische Automobilzulieferer Magna International hat nach zähen, wochenlangen Verhandlung eine Einigung mit General Motors bezüglich der geplanten Übernahme von Opel erzielt. Man habe alle Streitpunkte ausräumen können, der Vertrag sei unterschriftsreif, hieß es am Donnerstag. Magna International will Opel gemeinsam mit der russischen Sberbank übernehmen.

Platz 39: 16. August 2009
Im Ringen um eine Zukunft des Autobauers Opel könnte nach monatelangen Verhandlungen möglicherweise noch in dieser Woche eine Entscheidung fallen. Die deutsche Politik vergleicht und bewertet aktuell die vorliegenden Angebote von Magna International sowie dem Finanzinvestor RHJ. Die US-Konzernmutter General Motors hat sich weiterhin nicht auf einen präferierten Bieter festgelegt.

Platz 38: 18. August 2009
Der US-Autobauer General Motors reagiert auf die steigende Nachfrage infolge der von der Regierung in die Wege geleiteten Abwrackprämie. Das Unternehmen hebt seine Produktion in der zweiten Jahreshälfte an. Insgesamt will der Konzern 60.000 Autos mehr bauen, als ursprünglich für das dritte und vierte Quartal geplant waren. In diesem Zusammenhang will man in einigen Fertigungsstätten in Nordamerika zusätzliche Schichten fahren.

Platz 37: 27. August 2009
Wie „Die Welt“ berichtet verschärft der Lkw-Hersteller MAN seinen Sparkurs. Im Nutzfahrzeugbereich sollen die Verwaltungskosten um 20 Prozent gesenkt werden. Der Chef der Sparte, Anton Weinmann, habe in einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses Einsparungen sowohl bei den Sach- als auch den Personalkosten der Verwaltung angekündigt. Diese sollen 2011 wirksam sein.

Platz 36: 02. September 2009
Trotz eines nachgebesserten Angebots RHJ International hat sich der Opel-Betriebsrat gegen einen Einstieg des Finanzinvestors bei dem Autobauer ausgesprochen. "Das Angebot ist wenig glaubwürdig und nicht überzeugend", so der Opel- Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz.

Platz 35: 02. September 2009
Der Autoabsatz in den USA zeigte sich auch im August durchwachsen. Absatzanstiege seien vor allem auf das amerikanische "Cash for Clunkers"-Programm zurückzuführen. GM musste im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Rückgang von 20,2 Prozent hinnehmen. Im Vergleich zum Juli sei der Absatz gewachsen. Bei Daimler lag das Absatzvolumen 10,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Porsche verkaufte hingegen neun Prozent mehr als im Vorjahr. Honda konnte ebenfalls 9,9 Prozent mehr Fahrzeuge absetzen. Toyota konnte in den USA im August einen Absatzanstieg um 10,5 Prozent ausweisen. BMW vermeldete indes für August ein US-Absatzvolumen von minus 21,3 Prozent gegenüber einem Jahr zuvor.

Platz 34: 02. September 2009
Wie aus Kreisen verlautete soll der Autoabsatz der Kernmarke von BMW im August im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht von 15.672 auf 15.840 Fahrzeuge gestiegen sein. Damit liegen die Verkaufszahlen zwar noch unter den Werten des Rekordjahres 2007, der Trend weise jedoch aufwärts. Zudem soll der Absatz von Audi von 17.995 auf 15.064 Fahrzeuge nachgegeben haben. Mercedes-Benz rutschte im August dem Vernehmen nach von 22.313 auf 16.158 Einheiten.

Platz 33: 02. September 2009
Der Fördertopf für die staatliche Abwrackprämie in Deutschland ist leer. Es stehen "keine Mittel für die Umweltprämie mehr zur Verfügung", teilte das für die Vergabe der Prämie zuständige BAFA mit.

Platz 32: 03. September 2009
Der Sportwagenhersteller Porsche schickt nun ebenfalls Beschäftigte in Kurzarbeit. "Bis zum Ende des Kalenderjahres sind am Standort Zuffenhausen insgesamt 18 Kurzarbeitstage vorgesehen", teilten die Stuttgarter mit. Bereits im vergangenen Jahr seien weniger 911er, Cayenne, Boxster und Co. produziert worden.

Platz 31: 03. September 2009
Der Autobauer Daimler hat für mehrere tausend Mitarbeiter in den deutschen Pkw-Werken bis zum Jahresende Kurzarbeit angemeldet. Für wie viele Mitarbeiter dann tatsächlich im vierten Quartal verkürzte Arbeitszeiten gelten, stehe derzeit aber noch nicht fest, sagte eine Daimler-Sprecherin. Bisher gebe es nur für das Bremer Werk eine entsprechende Vereinbarung mit dem Betriebsrat.

Platz 30: 04. September 2009
Laut der „FAZ“ hat sich der italienische Autokonzern Fiat aus dem Bieterrennen um Opel verabschiedet. "Der Grund dafür ist, dass General Motors (nun Motors Liquidation) seine deutsche Tochtergesellschaft Opel gar nicht mehr verkaufen will", so eine Person aus Kreisen des italienischen Konzerns gegenüber dem Blatt. Nach dem Bericht hatte GM-Produktmanager Bob Lutz klargemacht, dass GM Opel neuerdings am liebsten behalten wolle.

Platz 29: 04. September 2009
Der Autokonzern Daimler sieht die weltweite Absatzkrise im Jahr 2010 noch nicht überwunden. Dennoch werde Daimler besser abschneiden als in diesem Jahr, so Daimler-Chef Dieter Zetsche gegenüber der „Bild“-Zeitung. Trotz der schwierigen Lage in der Autobranche plane der Konzern derzeit keine Stellenstreichungen. "Wir haben uns an die schwachen Märkte gerade auch dank Kurzarbeit gut anpassen können, planen derzeit kein Personalabbau-Programm", so Zetsche weiter. Zudem werde man im laufenden Jahr nicht nur dank geringerer Personalkosten das Einsparziel von vier Milliarden Euro übertreffen.

Platz 28: 04. September 2009
Mit Millionenforderungen an General Motors, neu Motors Liquidation, wollen die Gewerkschaften einen Verbleib Opels unter dem Dach des US-Autokonzerns verhindern. "Es gibt aus unserer Sicht keine Perspektive für eine Rettung von Opel, wenn die Entscheidungen weiterhin in Detroit und von Leuten getroffen werden, die für die größte Autopleite aller Zeiten verantwortlich sind", sagte der Frankfurter IG-Metall-Bezirksleiter und Opel-Aufsichtsrat Armin Schild der "Berliner Zeitung".

Platz 27: 08. September 2009
Auch im August hat der Daimler-Konzern erneut weniger Farhrzeuge verkauft, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, sank die Verkaufszahl um rund 13 Prozent auf 73.200 Wagen. Im Vergleich zum Vormonat konnte die Talfahrt damit ein wenig gebremst werden. Besonders schleppend entwickelte sich die Nachfrage beim Kleinwagen smart.

Platz 26: 08. September 2009
Der Automobilkonzern BMW hatte im August einen weiteren Absatzeinbruch zu vermelden. Demnach sanken die Verkaufszahlen auf dem weltweiten Gesamtmarkt um 9,7 Prozent auf 91.790 Wagen. Zwar konnte die Talfahrt damit erneut ein wenig abgebremst werden, dennoch bekommt der Autobauer die Branchenkrise weiter deutlich zu spüren. Für die kommenden Monate legt das Unternehmen leichten Optimismus an den Tag.

Platz 25: 08. September 2009
Der Automobilkonzern AUDI hat im August weniger Fahrzeuge verkauft als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Demnach sank der Absatz um 2,7 Prozent auf 65.900 Wagen. In den vergangenen beiden Monaten hatte die Volkswagen-Tochter noch ein Absatzplus generieren können, nachdem die Verkaufszahlen infolge der schwachen Branche zum Jahresbeginn massiv eingebrochen waren.

Platz 24: 08. September 2009
Presseangaben zufolge zögert der US-Automobilkonzern General Motors die Entscheidung über die Zukunft der deutschen Tochter Opel weiter hinaus. Das "Handelsblatt" berichtet, dass frühestens Anfang Oktober entschieden werden soll, was mit dem Eurpageschäft passiert. Das Blatt beruft sich auf eine mit den Plänen vertraute Person.

Platz 23: 10. September 2009
Entgegen allen Spekulationen will General Motors seine Tochter Opel offenbar doch nicht im eigenen Konzern behalten. Man sei zur Abgabe des Europageschäfts an den Automobilzulieferer Magna International bereit, stelle aber Bedingungen. Diese seien noch nicht endgültig ausgehandelt.

Platz 22: 14. September 2009
Der österreichisch-kanadische Automobilzulieferer Magna International will nach der mehrheitlichen Übernahme des Autobauers Opel zahlreiche Stellen streichen. Insgesamt stehen im ehemaligen Europageschäft des US-Autobauers General Motors 10.500 Arbeitsplätze zur Disposition. Die Kürzungen betreffen Opel und dessen britische Schwester Vauxhall, so der Magna-Co-Vorstandsvorsitzende Siegfried Wolf. Allein in Deutschland sollen 4.000 Arbeitsplätze wegfallen.

Platz 21: 15. September 2009
Der Autobauer AUDI sieht sich für das Erreichen seiner Absatzziele weiter auf Kurs. Im Gesamtjahr rechnet das Unternehmen weiter mit einem Rückgang der Verkaufszahlen um rund zehn Prozent - das Absatzziel wurde bei 900.000 Wagen bestätigt.

Platz 20: 15. September 2009
Der Autobauer BMW peilt im aktuellen Geschäftsjahr schwarze Zahlen an. Obwohl sich die Absatzzahlen rückläufig entwickeln, sehe man gute Chancen auf schwarze Zahlen im Gesamtjahr, betonte der Finanzvorstand des Konzerns, Friedrich Eichiner im Rahmen der Internationalen Automobilausstellung. Das Geschäft habe sich in den vergangenen beiden Monaten leicht erholt, die Talfahrt habe sich abgeschwächt.

Platz 19: 15. September 2009
Volkswagen geht davon aus, dass sich die Verkaufszahlen im laufenden und im kommenden Jahr auf dem Niveau von 2008 einpendeln werden. Dank der Abwrackprämie hofft der Konzern darauf, einen Absatzeinbruch vermeiden zu können. Trotz der Wirtschaftskrise sei ein Absatz auf dem Vorjahresniveau von rund 6,2 Millionen Fahrzeugen möglich, erklärte Vertriebschef Detlef Wittig am Rande der Internationalen Automobil-Austellung.

Platz 18: 15. September 2009
Deutschlands drittgrößter Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen wird vom Staat gestützt. Wie am Dienstag bekannt wurde, erhält das Unternehmen einen Kredit in Höhe von 250 Millionen Euro. Der Lenkungsausschuss des staatlichen "Deutschlandfonds" für notleidende Unternehmen habe grünes Licht für das Darlehen gegeben, hieß es. Das Unternehmen kündigte daraufhin den Abbau von Arbeitsplätzen an, um seine Kosten deutlich zu senken.

Platz 17: 15. September 2009
Die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA) in Brüssel ermittelte für August 2009 einen Anstieg bei den Auto-Neuzulassungen in Europa (EU und EFTA). So erhöhte sich die Zahl der Pkw-Neuzulassungen binnen Jahresfrist um 3,0 Prozent auf 829.083 Einheiten.

Platz 16: 21. September 2009
Der Automobilzulieferer Magna, der gemeinsam mit der russischen Sberbank den Zuschlag für die mehrheitliche Opel-Übernahme bekommen hat, will bei dem Autobauer offenbar mehr Stellen abbauen, als bislang bekannt. Wie die "FAZ" berichtet, seien in ganz Europa 11.000 der 46.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Das Blatt beruft sich auf Unterlagen des Opel-Treuhandbeirats. Besonders das Werk in Bochum sei von den Einschnitten betroffen.

Platz 15: 01. Oktober 2009
Dem US-Autobauer Motors Liquidation ist es nicht gelungen, einen Käufer für seine Automarke Saturn zu finden. Das Unternehmen teilte daher mit, die Marke werde eingestellt. Noch vor kurzem hatte es einen Interessenten gegeben, die Autohandelskette Penske Automotive Group hatte sich allerdings kurz vor Abschluss der Transaktion aus den Verhandlungen zurück gezogen. Die Aufgabe der Marke wird zahlreiche Arbeitplätze kosten - GM sprach von insgesamt 13.000.

Platz 14: 01. Oktober 2009
Die deutschen Autokonzerne haben mit ihren Absatzzahlen im Monat September positiv überrascht. BMW verkaufte erstmals 2009 mehr Wagen als im Vorjahreszeitraum - die Absatzahlen stiegen um 3,6 Prozent auf 19.175 Fahrzeuge. Auch Porsche steigerte seine Verkaufszahlen um 8,4 Prozent auf 1.581 Fahrzeuge. VW verkaufte mit 17.358 Einheiten 1,5 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Bei Daimler sanken die Verkäufe um 13,4 Prozent auf 17.799 Wagen. Weniger verkaufte Fahrzeuge hatte auch AUDI hinzunehmen - der Absatz sank um 4,9 Prozent. Ebenfalls erneute Absatzeinbrüche vermeldeten die US-Autobauer, was insbesondere dem Auslaufen der Abwrackprämie zu schulden war.

Platz 13: 15. Oktober 2009
Das Ringen um die Zukunft von Opel geht offenbar weiter. Eigentlich war heute mit der endgültigen Vertragsunterzeichnung gerechnet worden, der den Kauf des Autobauers durch Magna International besiegelt, nun sollen die Verhandlungen erneut unterbrochen worden sein. Hauptstreitpunkt bleibt dem Vernehmen nach die Frage der Mitbestimmung der Arbeitnehmer bei Opel. Es gebe noch eine Reihe offener Punkte, die sich "nicht sofort klären" ließen.

Platz 12: 16. Oktober 2009
Einmal mehr hat es keine Entscheidung über den Verkauf des deutschen Autobauers Opel gegeben. Angaben der "Welt" zufolge wurde die Unterzeichnung des Kaufvertrages mit dem österreichisch-kanadischen Automobilzulieferer Magna International auf die kommende Woche verschoben. Schuld seien mögliche Bedenken der EU-Kommission, so das Blatt unter Berufung auf Verhandlungsteilnehmer. Es sei demnach noch unklar, wie die EU auf die ausgearbeiteten Pläne reagiert.

Platz 11: 20. Oktober 2009
Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen hat bei seinen Plänen, den Sport- und Geländewagenhersteller Porsche zu übernehmen, gleich richtig zugeschlagen. Wie am Dienstag bekannt wurde, übernehmen die Wolfsburger bereits im ersten Schritt knapp 50 Prozent des Stuttgarter Unternehmens. Dies ist mehr, als angekündigt. 3,9 Milliarden Euro gehen für den Kauf der Anteile über den Tisch, die über eine Kapitalerhöhung finanziert werden soll.

Platz 10: 23. Oktober 2009
Die Bundesregierung hat auf die anhaltenden Spekulationen, die ein Scheitern des Verkaufs von Opel an den österreichisch-kanadischen Automobilzulieferer Magna International betreffen, reagiert. Aus Berliner Regierungskreisen hieß es, über einen Kurswechsel bei General Motors sei nichts bekannt. Der Bericht des "Spiegel" enthalte nichts Neues.

Platz 9: 23. Oktober 2009
Der französische Autobauer Peugeot-Citroen geht weiterhin davon aus, im Gesamtjahr einen operativen Verlust verbuchen zu müssen. Konzernchef Philippe Varin bestätigte dies am Freitag und stellte für das kommende Jahr auf operativer Basis wieder schwarze Zahlen in Aussicht. Der Manager betonte aber, dass dies lediglich eine vernünftige, interne Zielvorgabe, aber "keine Gewinnprognose" sei.

Platz 8: 28. Oktober 2009
Auch der japanische Autobauer Toyota kann sich der weltweiten Branchenschwäche nicht entziehen und hatte im bisherigen Jahresverlauf mit einem deutlichen Absatzeinbruch zu kämpfen. Zwischen Januar und September verkaufte der Konezrn rund 20 Prozent weniger Autos, die Zahl der Fahrzeuge sank auf 5,65 Millionen. Dabei hatten sich insbesondere die Märkte USA, Europa und Asien als Bremsklötze erwiesen.

Platz 7: 28. Oktober 2009
Presseangaben zufolge greift der US-Autobauer General Motors erneut in den von der Regierung zur Verfügung gestellten Hilfstopf für die Autobranche. Das "Wall Street Journal" berichtet, dass der Konzern dies noch in dieser Woche bekannt machen wolle. Dem Blatt zufolge will man weitere 2,5 Milliarden Dollar beantragen, primär um seinen ehemaligen Zulieferer Delphi zu stützen.

Platz 6: 29. Oktober 2009
Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen hat im dritten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Netto verblieben 172 Millionen Euro in den Kassen - 86 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Der Konzern gilt zwar als Profiteur der Abwrackprämie, dabei konnte aber primär der Verkauf wenig rentabler Kleinwagen angekurbelt werden.

Platz 5: 30. Oktober 2009
Die Branchenkrise traf den Autobauer AUDI auch im dritten Quartal. Im Vorjahresvergleich brach der operative Gewinn deutlich von 760 auf 348 Millionen Euro ein. Verluste konnte die Volkswagen-Tochter bislang aber vermeiden. Für das vierte Quartal legt der Konzern Zuversicht an den Tag und will im letzten Jahresviertel ein besseres Ergebnis als im abgelaufenen Berichtszeitraum erzielen.

Platz 4: 02. November 2009
Der US-Autobauer Ford hat im dritten Quartal überraschend viel verdient. Unter dem Strich schaffte der Konzern fast einen Milliardengewinn - der Überschuss belief sich auf 997 Millionen Dollar oder 29 Cents je Aktie. Der Umsatz sank im Vorjahresvergleich leicht von 31,7 auf 30,9 Milliarden Dollar. Eigenen Angaben zufolge profitierte das Unternehmen insbesondere von seiner Kostendisziplin.

Platz 3: 03. November 2009
Der Autobauer BMW bekam die Branchenflaute auch im dritten Quartal weiter zu spüren - sowohl Umsatz- als auch Gewinn waren rückläufig. Die Erlöse sanken um 6,6 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro, während der Gewinn vor Zinsen und Steuern massiv von 387 auf 55 Millionen Euro einbrach. Dennoch rettete das Unternehmen schwarze Zahlen. Mit seinem Zahlenwerk lag der Konzern dennoch unter den Markterwartungen. Im Gesamtjahr geht der Autobauer von einem Absatzrückgang zwischen zehn und 15 Prozent aus, will sich aber weiter in der Gewinnzone halten.

Platz 2: 04. November 2009
Der US-Autobauer General Motors hat sich entschieden, seine europäische Tochter Opel nun doch zu behalten. Nach der Sitzung des Verwaltungsrates wurde bekannt, dass der Konzern nicht wie geplant an den Automobilzulieferer Magna International verkauft werden soll. Begründet wurde die Entscheidung mit der Tatsache, dass Opel ein "wichtiger Bestandteil der globalen Strategie von GM" sei. Man wolle die Tochter nun eigenhändig sanieren.

Platz 1: 04. November 2009
Der Oktober hat sich für die Autobauer dank der Abwrackprämie auf dem US-Markt als guter Monat erwiesen. Bei AUDI sank die Absatzzahl im Vorjahresvergleich zwar leicht um 1,1 Prozent auf 7.358 Fahrzeuge, damit hielt man sich aber deutlich besser als im September. Porsche verzeichnete mit 1.642 Wagen ein Plus von 15 Prozent. Ein Absatzplus von 9,4 Prozent auf 18.854 Pkw verzeichnete Daimler. BMW musste einen Einbruch um 19,1 Prozent auf 20.619 Stück hinnehmen. VW verkaufte mit 17.037 Einheiten 7,2 Prozent mehr. Für den US-Autobauer GM lief es ebenfalls besser: Erstmals seit fast zwei Jahren legte der Absatz wieder um vier Prozent auf 177.603 Einheiten zu. Auch Ford verzeichnete ein Absatzplus von 3,1 Prozent.
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