Diese deutschen Firmen beteiligen sich am US-Wahlkampf

Platz 15: Infineon Technologies
Das Ranking
Die USA erleben den wohl teuersten Kongresswahlkampf aller Zeiten. Das unabhängige Institut Center for Responsive Politics rechnet mit Gesamtausgaben von bis zu 4 Milliarden US-Dollar. Auch deutsche Unternehmen beteiligen sich an dem ausufernden Politik-Sponsoring in den Vereinigten Staaten - wegen der Verbote für ausländische Wahlspenden müssen sie dabei den Umweg über ihre US-Ableger nehmen. Bislang gaben Lobbygruppen mit deutschen Verbindungen rund 1,87 Millionen Dollar aus. Im folgenden Ranking werden 15 Unternehmen vorgestellt, welche sich finanziell am US-Wahlkampf beteiligen. Stand ist der 27.10.2014.
Der Halbleiterhersteller Infineon Technologies gehört zu den kleinsten Fischen im Sponsoring-Teich. Mit 250 US-Dollar sponsert das Unternehmen lediglich die Republikaner und lässt die Demokraten finanziell außen vor.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: Infineon

Platz 14: Dial Corp.
Das Unternehmen Dial Corp. ist der amerikanische Ableger der deutschen Henkel KGaA. Mit einer Gesamtinvestition von 6.000 US-Dollar landet das Unternehmen aus Düsseldorf auf dem 14. Platz. 4.000 Dollar spendete Dial Corp. an die Republikaner, lediglich 2.000 Dollar erhielten die Demokraten.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: Henkel AG

Platz 13: Lehigh Hanson
Lehigh Hanson ist eines der größten Baumaterial-Unternehmen Nordamerikas. Der amerikanische Ableger der deutschen HeidelbergCement AG investierte insgesamt 28.500 US-Dollar in den amerikanischen Wahlkampf. 4.500 Dollar dieser Summe gingen an die Republikaner, 24.000 Dollar an die Demokraten.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: Heidelberg Cement
Platz 12: Deutsche Bank Securities
Der amerikanische Ableger der Deutsche Bank AG, Deutsche Bank Securities, spendete insgesamt 41.000 US-Dollar für den amerikanischen Wahlkampf. 4.000 Dollar gingen an die Republikaner und 37.000 Dollar an die Demokraten.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: Terramara / pixelio.de

Platz 11: International Securities Exchange
Die Deutsche Börse AG investiert über ihren amerikanischen Ableger International Securities Exchange insgesamt 60.500 US-Dollar in den amerikanischen Wahlkampf. 39.000 Dollar gingen an die Republikaner, 21.500 Dollar erhielten die Demokraten.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: Deutsche Börse AG

Platz 10: Allianz of America
Die Allianz of America, ein amerikanischer Ableger der Allianz AG Holding sponsorte insgesamt 63.800 Dollar für den US-Wahlkampf. 14.600 Dollar investierte das Unternehmen in die Republikaner, 49.200 Dollar bekamen die Demokraten für ihren Wahlkampf.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: Allianz

Platz 9: Linde North America
Der Technologie-Konzern Linde AG sponsert über seinen amerikanischen Ableger Linde North America 83.250 US-Dollar für den US-Wahlkampf. Die Republikaner werden mit 29.500 Dollar unterstützt, die Demokraten mit 53.750 Dollar.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: The Linde Group

Platz 8: EMD Serono Inc
Die EMD Serono Inc. ist der amerikanische Ableger der Merck KGaA. Der in der Chemie- und Pharmaindustrie tätige Konzern finanziert den amerikanischen Wahlkampf mit insgesamt 89.500 US-Dollar. 53.500 Dollar der Gesamtsumme gehen an die Republikaner, 36.000 Dollar an die Demokraten.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: shutterstock

Platz 7: SAP America
SAP America ist ein amerikanischer Ableger der deutschen SAP Aktiengesellschaft. Das Unternehmen investiert 96.600 US-Dollar in den amerikanischen Wahlkampf. 60.100 Dollar gingen an die Republikaner, lediglich 36.500 Dollar bekamen die Demokraten.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: SAP

Platz 6: Fresenius Medical Care North America
Der amerikanische Konzern Fresenius Medical Care North America ist ein Ableger des deutschen Unternehmen Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA . Insgesamt 187.000 US-Dollar investierte das Unternehmen in den amerikanischen Wahlkampf. Mit 83.500 Dollar wurden die Republikaner ausgestattet, 103.500 Dollar erhielten die Demokraten.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: Fresenius Medical Care

Platz 5: BASF Corp
Der weltweit größte Chemiekonzern BASF SE investiert über seinen amerikanischen Ableger BASF Corp. insgesamt 192.500 Dollar in den US-Wahlkampf. 132.000 Dollar beglücken die Demokraten, nur 60.500 Dollar die Republikaner.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: Pressefoto BASF

Platz 4: Boehringer Ingelheim Corp.
Die Boehringer Ingelheim Corp. ist der amerikanische Ableger des deutsch-schweizerischen Unternehmens Boehringer Sohn AG & Co KG. Insgesamt 193.100 US-Dollar steckte das Pharmaunternehmen in den US-Wahlkampf. 101.600 Dollar gingen an die Republikaner, 91.500 Dollar an die Demokraten.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: Boehringer Ingelheim

Platz 3: Siemens Corp
Der Technologieriese Siemens AG greift über seinen amerikanischen Ableger Siemens Corp. mit einer Spende von 257.000 US-Dollar in das amerikanische Wahlgeschehen ein. Zwischen den Spendensummen beider Parteien besteht lediglich eine kleine Differenz. 112.500 Dollar erhalten die Republikaner, die Demokraten können sich über 144.500 Dollar freuen.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: A.Penkov / Shutterstock

Platz 2: Bayer Corp
Die Bayer AG belegt mit ihrem amerikanischen Ableger Bayer Corp. den 2. Platz des Rankings. Das Unternehmen investiert insgesamt 270.500 US-Dollar in den US-Wahlkampf. Lediglich 81.500 Dollar gehen an die Republikaner, 189.000 Dollar erhalten hingegen die Demokraten.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: Bayer AG

Platz 1: T-Mobile USA
Den 1. Platz und somit die größte Investitionssumme aller deutschen Unternehmen bringt die Deutsche Telekom AG über ihren amerikanischen Ableger T-Mobile USA in den US-Wahlkampf ein. Mit 302.500 US Dollar bildet der Konzern dennoch nur ein kleines Licht in der Sponsorenliste. 173.000 Dollar gehen in diesem Wahlkampf an die Republikaner, 128.500 Dollar gehen an die Demokraten.
Quelle: Institut Center for Responsive Politics, Bild: Deutsche Telekom
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