Bastei Lübbe: Was geht da noch?


SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.


Bastei Lübbe: Was geht da noch?

Die Aktie von Bastei Lübbe hat nach der Enttäuschung über die Dividendenkürzung wieder gefangen. Technisch bleibt es zwar noch schwierig, aber nicht aussichtslos.

Werte in diesem Artikel
Aktien

6.56 EUR 0.14 EUR 2.18 %

Die SmartCaps-Leser waren gewarnt: Bereits im April prognostizierten wir, dass die Vorjahresdividende von Bastei Lübbe nach der Umsatz- und Ertragsrevision wohl nicht zu halten sein würde. Erwartungsgemäß liegt der Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung am 9. September mit 0,25 Euro je Aktie (zuvor: 0,36 Euro je Aktie) deutlich unter Vorjahr. Dennoch: Das entspricht noch immer einer Rendite von rund 3,7 Prozent.

EBIT enttäuscht abermals

Die in der vergangenen Woche veröffentlichten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/26 (per 31.3.) lagen unterdessen im Rahmen der gesenkten Prognose. Gut, beim EBIT fehlte dann doch noch ein Schnaps. Oder zwei. Am Ende waren es 9,3 Mio. Euro. Die gesenkte Zielrange lag bei 10 bis 11 Mio. Euro. Im Vorjahr erzielte das Unternehmen noch ein EBIT von 17,1 Mio. Euro. Der Umsatz erreichte mit 118,4 Mio. Euro fast die Mitte der neuen Spanne von 118 bis 119 Mio. Euro.

Stabile Unterstützung

Technisch ist die Konstellation herausfordernd. Der Abwärtstrend im Jahreschart wurde bereits Anfang April gebrochen und die Aktie erholte sich nur langsam bis auf 7,20 Euro. Die Bekanntgabe der Dividendenkürzung und des Ausblicks für 2026/27 ließen das Papier dann noch einmal auf die Unterstützung bei rund 6,30 Euro absacken. Diese ist jedoch eine Bank und hielt dem Test erneut stand. Aktuell startet das Papier einen Erholungsversuch, wobei sich mit der 38-Tage-Linie ein erster Widerstand bei rund 6,80 Euro befindet.

Fazit

Gelingt es der Aktie, die 38-Tage-Linie zu überspringen und den Bereich um 7,20/7,30 Euro zurückzuerobern, wäre das nächste Ziel die Marke von 7,70 Euro. Hier verläuft die 200-Tage-Linie, die dann eine höhere Hürde darstellen könnte. Fundamentale Impulse dürften aber frühestens von den Q1-Zahlen 2026/27 am 6. August kommen. Auf Basis der EBIT-Ziele von 10 bis 12 Mio. Euro dürfte das Erholungspotenzial bis maximal in den Bereich zwischen 7,20 und 7,70 Euro reichen.

Einen wichtigen Erfolg konnte derweil Pentixapharm vermelden. Denn die große Kapitalerhöhung ist auf eine gute Resonanz gestoßen, wodurch die Finanzierung einer großen Phase-3-Studie, des derzeit zentralen Werttreibers der Aktie, gesichert ist: zum Artikel

Gute News gab es zudem für die leidgeprüften Aktionäre von Gerresheimer: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.520 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 11.07.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Erstellung am 23.07.26 um 15:18 Uhr.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel