2G Energy: Auffällig robust

03.03.26 07:29 Uhr

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Gestern hat es in einem schwachen Markt viele Werte kräftig durchgeschüttelt. Auch die Aktie von 2G Energy hat zunächst deutlich nachgegeben, danach hat sich der Titel dann aber sukzessive erholt. Das ist ein sehr positives Signal.

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Aktien

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Die Aktie von 2G Energy hat sich im letzten November schnell von einer Revision der Unternehmensziele für 2025 erholt, da klar geworden ist, dass diese auf ungünstige temporäre Faktoren zurückzuführen war und die Aussichten für 2026 nicht geschmälert hat. In der aktuellen Periode will das Unternehmen einen Umsatz von 440 bis 490 Mio. Euro und eine EBIT-Marge von 9 bis 11 Prozent erzielen – das sind deutliche Steigerungen gegenüber der letzten kommunizierten Prognose für 2025, die sich auf einen Umsatz von 380 bis 400 Mio. Euro und eine EBIT-Marge von 6,5 bis 8,0 Prozent belaufen hatte. Die Zahlen für das letzte Jahr sind noch nicht veröffentlicht.

Zahlreiche Treiber

Der große Vorteil von 2G Energy ist derzeit, dass die Nachfrage derzeit in mehreren Bereichen kräftig anzieht. So arbeitet das Unternehmen an ersten Großaufträgen für Rechenzentren, außerdem besteht in der Ukraine nach der breiten russischen Zerstörungswelle in diesem Winter ein riesiger Bedarf für Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen. Hinzu kommt eine Investitionsoffensive im deutschen Biogas-Sektor aufgrund einer neuen staatlichen Förderung und der politische Plan, Gaskraftwerke in Deutschland als Reservekapazitäten zu bauen.

Bald neue Höchststände?

Das bedingt aus unserer Sicht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass 2G Energy in diesem Jahr die Pläne erfüllt und sich auch danach positiv weiterentwickelt. Die Aktie hat daher die Konsolidierung, die nach dem kräftigen Rebound im November über mehrere Wochen zu beobachten war, zuletzt beendet und sich in kleinen Schritten in Richtung des Allzeithochs aufgemacht, das im letzten Jahr bei 39,60 Euro (Xetra) markiert wurde. Der Irankrieg hat diesen Aufwärtsimpuls gestern nur kurz erschüttern können. Sollte die Aktie über das bisherige Hoch steigen, wäre das ein sehr bullishes Signal, das für weitere Kursgewinne spricht.

Kurzfristig dürfte der eskalierende Iran-Konflikt das beherrschende Thema am Markt bleiben. Doch auch hier gibt es Unternehmen, die von dem Konflikt und seinen Konsequenzen für Themen wie Energiesicherheit dauerhaft profitieren könnten. Dazu gehören nicht zuletzt Anbieter aus dem Bereich erneuerbare Energien, von denen einige bereits zuletzt mit starken Zahlen und einer guten Aktien-Performance überzeugen konnten: zum Artikel

Rückenwind verspürt derzeit auch der Infrastrukturdienstleister Bilfinger, der 2026 auf weitere nennenswerte Aufträge aus dem Investitionspaket des Bundes zählen darf. Den zuletzt stark gestiegenen Kurs dürfte das weiter stützen: zum Artikel

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Erstellung am 03.03.26 um 7:13 Uhr.

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