Teamviewer: Launische Software-Diva


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Teamviewer: Launische Software-Diva

Die Teamviewer-Aktie kämpft mit technischen Widerständen. Die wechselhafte Stimmung in der Software-Branche erfordert Geduld.

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Die Stimmung in der Software-Branche ist wechselhaft wie das Wetter. Gleichwohl zeigte der Trend zuletzt nach oben. Die Frage, ob sich die Software-Unternehmen behaupten können oder ob die KI neuer Anbieter deren Software ersetzen wird, ist aber noch lange nicht beantwortet. Am Ende des Tages dürfte es so kommen, wie in jeder Branche, die von neuen Technologien umgewälzt wird: Starke und schnell anpassungsfähige Unternehmen verdienen Geld und steigern die Gewinne.

Optimismus steigt

Dass SAP zu den Starken gehören dürfte, ist für viele Investoren ausgemachte Sache. Anders sieht es da möglicherweise bei Teamviewer aus. Die jüngst vorgelegten Halbjahreszahlen wurden insgesamt zwar recht positiv aufgenommen, offenbarten auf der Top-Line aber offensichtliche Schwächen. Die Analystenkommentare – oder präzise gesagt die Kursziele – nach der Zahlenbekanntgabe waren in Summe jedoch eher optimistisch.

Kursziele bieten noch Potenzial

Die DZ Bank hob das Kursziel sogar auf 9 Euro (zuvor: 7 Euro) an und ist sich bei der Kaufempfehlung sicher, dass das Unternehmen nun auf dem richtigen Weg ist, wobei besonders die Großkundensparte deutlich an Fahrt aufnehmen soll. Die Deutsche Bank erhöhte das Kursziel auf 7,50 Euro (zuvor: 6,50 Euro), bleibt beim Votum aber bei Halten. J.P. Morgan senkt hingegen das Kursziel leicht auf 7,30 Euro (zuvor: 7,50 Euro) und bleibt bei einem neutralen Votum.

Fazit

Ob Teamviewer zukünftig zu den Gewinnern des Umbruchs in der Software-Branche gehören wird, ist mit abschließend natürlich nicht zu beantworten. Bilanziellen Schwächen steht ein starker Nettogewinn gegenüber. Unterm Strich gelang zum Halbjahr ein um über 23 Prozent auf 64,3 Mio. Euro verbessertes Konzernergebnis. Folglich stieg die Eigenkapitalquote auf fast 15 Prozent (31.12.2025: 9,8 Prozent). Technisch kämpft das Papier aber noch mit Widerständen bei 6,40 Euro, 6,55 Euro und 6,75 Euro. Gelingt es, diese Hürden zu meistern, könnte sich der Aufwärtstrend mit erhöhter Dynamik fortsetzen. SAP ist auch da schon einen Schritt weiter und hat technisch einige Widerstände aus dem Weg geräumt.

Sehr gute Nachrichten gibt es indes von Pyrum, denn das Unternehmen konnte eine weitere große Adresse aus der Reifenindustrie als Abnehmer gewinnen. Inzwischen hat auch die Aktie endlich reagiert, was aber erst der Anfang sein dürfte, sofern der Hochlauf der Produktion wie geplant gelingt. Die Industriekunden scheinen diesbezüglich jedenfalls zuversichtlich zu sein: zum Artikel

Operativ läuft es auch bei Daldrup & Söhne. Das Unternehmen verzeichnet einen starken Auftragseingang, der ab 2027 zu einer deutlich höheren Umsatz- und Ertragsdynamik führen sollte: zum Artikel

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Erstellung am 07.08.26 um 14:10 Uhr.

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