Deutz: Zu Unrecht ein Opfer

25.06.26 07:46 Uhr

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Am Markt gibt es eine weitere Welle von Gewinnmitnahmen, wovon auch die Aktie von Deutz erneut erfasst wurde. Doch hier gibt es besonders gute Chancen für ein Comeback.

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Die Ausverkaufswelle bei Titeln, die in der Rallyphase hohe Gewinne verzeichnet hatten, geht aktuell in die nächste Runde. Neben Gesellschaften mit KI-Fantasie trifft es insbesondere auch Unternehmen mit Exposure im Rüstungssektor – mit Rheinmetall als prominentestem Beispiel.

Wichtige Unterstützungen

Auch mit dabei: die Aktie von Deutz. Nach einem furiosen Jahr 2025 ist der Titel mit der starken Kurskorrektur im Februar und März in eine volatile Seitwärtskonsolidierung auf hohem Niveau übergegangen. Im Rahmen dessen wurden wichtige Unterstützungen ausgebildet, und zwar knapp oberhalb von 8 Euro im März und etwas unter 9 Euro im Juni.

200-Tage-Linie gebrochen

Bei letzterer ist der Kurs jetzt wieder angekommen. Sollte die Unterstützung gebrochen werden, könnte es in Richtung März-Tief gehen. Ein Warnsignal in dieser Richtung ist der Bruch der 200-Tage-Linie in den letzten Wochen, die derzeit oberhalb von 9,50 Euro verläuft.

Positiver Trend bei den Zahlen

Trotzdem ist Deutz eigentlich zu Unrecht ein Opfer der Gewinnmitnahmewelle. Denn im Gegensatz zu anderen Titeln mit Rüstungs-Exposure ist das Unternehmen zu einem Kurs von 9,00 Euro mit einem Konsens-KGV26 von 9,9 moderat bewertet. Und gute Zahlen für das erste Quartal hatten die von Analysten unterstellte Dynamik untermauert. Sollten die anstehenden Zahlen für das zweite Quartal diesen Trend bestätigen, sehen wir gute Chancen, dass die Aktie wieder nach oben dreht. Damit ist Deutz ein interessanter Titel für spekulative Zukäufe an schwachen Tagen.

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Erstellung am 25.6.26 um 7:42 Uhr.

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