Die 15 verrücktesten Google-Patente

Platz 16: Das Ranking
Es gibt mittlerweile kaum einen Lebensbereich, in dem Google bzw. der Mutterkonzern Alphabet nicht präsent ist - und dabei stetig neue, teils bizarre Technik-Patente anmeldet. Viele dieser Ideen wirken auf den ersten Blick verrückt, manche visionär - und einige haben längst den Weg in die reale Welt gefunden. Vom Mikrofon-Tattoo über smarte Drohnen bis hin zu virtuellen Tastaturen reicht das Spektrum. Dieses aktualisierte Ranking zeigt die 15 skurrilsten Patente, die Google in den letzten Jahren eingereicht oder weiterentwickelt hat - inklusive einiger Ideen, die mittlerweile keine reine Zukunftsmusik mehr sind. Stand: 14. Mai 2025 - basierend auf Patentschriften, Fachberichten und Quellen wie Google Patents, Tom’s Guide und Business Insider.
Quelle: Business Insider, Google Patents, Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Platz 15: Der Smarte Teddybär
Smartphones, Smartwatches, Smart Homes, und nun Smart Toys? Google wurden schon zahlreiche Patente erteilt. Darunter befindet sich ein besonders skurriles Kinderspielzeug. Der Bär - halb Kuscheltier, halb Roboter - soll mit Mikrofonen und Kameras ausgestattet sein. Er kann nicht nur seine Umgebung belauschen und sich bewegen, sondern auch andere Geräte wie den Fernseher steuern. Das Kuscheltier scheint hierbei mehr an ein Spionage-Gerät zu erinnern. Doch passt das in ein Kinderzimmer?
Quelle: Business Insider, Bild: United States Patent and Trademark Office

Platz 14: Der Spazierstock
Google Maps ist dafür bekannt, Aufnahmen von jedem Ort der Welt zeigen zu können, mittlerweile auch in einer 360° Umgebung. In diesem Bereich hat Google 2013 ein weiteres Patent erhalten. Das Patent beschreibt einen Spazierstock, der eine oder mehrere Kameras und einen Schalter am Ende des Stocks besitzt. Somit können Bilder auch während des Laufens gemacht werden - und das genau dann, wenn der Spazierstock den Boden berührt.
Quelle: Busineass Insider, Bild: United States Patent and Trademark Office

Platz 13: Die digitale Kontaktlinse
Auch in puncto Gesundheit hat sich Google einige verrückte Ideen einfallen lassen. Das bekannteste Patent scheint hierbei die digitale Kontaktlinse zu sein, die nicht nur Fotos schießen kann, sondern auch Diabetikern zugute kommt. Mittels dieser Kontaktlinse ist der Diabetiker jederzeit in der Lage, seine Blutzucker-Werte zu kontrollieren. Das Forschungsprojekt wurde allerdings im November 2018 auf Eis gelegt.
Quelle: Business Insider / Verily, Symbolbild: Guido Mieth/Getty Images

Platz 12: Das Google-Armband
Dass Google versucht im Besonderen Diabetikern den Alltag zu erleichtern, dürfte spätestens jetzt klar werden: Für diesen Zweck hat Google 2014 ein Patent für ein Armband eingereicht, mit dem man jederzeit den Blutzuckerspiegel beobachten kann. Doch wie soll das funktionieren, so ganz ohne Blutvergießen? Das Google-Armband besitzt eine Druckkammer, von der aus Mikropartikel beschleunigt und in den Unterarm geschossen werden. Somit können winzige Spuren von Blut analysiert werden - viel weniger als bei einer normalen Blutabnahme.
Quelle: Business Insider, Bild: United States Patent and Trademark Office

Platz 11: VR-Spiele per Radar-Gesten steuern
Im Februar 2024 patentierte Google eine Radar-Technologie, die Bewegungen von Händen oder Spielgeräten berührungslos per Mikrodoppler-Effekt erfasst. Das System ersetzt klassische Gaming-Controller vollständig und ermöglicht virtuelle Interaktion allein durch Gesten in der Luft. Ein Traum für VR- und AR-Gamer.
Quelle: Google Patents, Bild: Naypong / Shutterstock.com

Platz 10: Google Project Wing
Seit Ende 2023 setzt Googles Drohnen-Tochter Wing die Vision ihres Patents von 2014 um und liefert Bestellungen autonom aus - auch jenseits der Sichtlinie des Drohnenpiloten ("Beyond Visual Line of Sight"). Mittlerweile versorgen Wings Drohnen Einwohner von Städten wie Dallas täglich mit Lebensmitteln, Medikamenten und Fast-Food. Was früher futuristisch klang, gehört heute zum Alltag.
Quelle: Business Insider / Dezeen, Symbolbild: funkyfrogstock / Shutterstock.com

Platz 9: Die Holografische Tastatur
Mit der holografischen Tastatur bewegt sich Google der Science Fiction ein ganzes Stück näher. Konkret geht es in dem Patent um eine virtuelle Tastatur, die von einer High-Tech-Brille per Laser-Technologie auf den Arm des Verwenders projiziert wird. Diese Tastatur wäre jedoch nur für den Träger der Brille sichtbar. Google erhielt das Patent "Google Glass" bereits 2013.
Quelle: Business Insider, Bild: United States Patent and Trademark Office

Platz 8: Die implantierte Brille
Das nächste Patent sticht ins Auge: Die Brille, die in den Augapfel implantiert werden soll. Google beschreibt in seinem Patent, wie das neue "Intra-ocular device" in den Augapfel gesetzt wird, um somit Kontaktlinsen zu ersetzen. Diese permanente Kontaktlinse soll aus einem Speicher, Sensoren und sogar Funkteilen bestehen. Bis jetzt existiert der Mini-Computer im Auge jedoch nur auf dem Papier.
Quelle: Business Insider, Bild: United States Patent and Trademark Office

Platz 7: Das Smarte Wearable
Schweißgeruch - ein peinliches Problem. Genau diesem nimmt sich Google jedoch an und lässt ein Wearable patentieren, das Körpergeruch ermitteln und daraufhin rechtzeitig Deo versprühen soll. Die Idee dahinter ist ganz klar. Das in die Kleidung integrierbare Gerät soll Daten über potenzielle Geruchsbelastungen sammeln und bei Überschreitung eines Schwellenwerte, das Deodorant versprühen. Wer danach noch immer nach Schweiß riecht, den navigiert das eingebaute GPS um ungewollte Begegnungen herum.
Quelle: Business Insider, Symbolbild: Paula Winkler/Getty Images

Platz 6: Die Comic-Chats
Wer findet die Idee einer neuen Gesprächsführung gut? Vielleicht in Comic-Form? Definitiv Google! Der Internetriese reichte bereits 2010 ein Patent ein, das einen automatisch erstellten Comic-Chat beschreibt. Dass diese Idee bereits Microsoft und Apple patentieren ließen, scheint Google nicht zu interessieren. Der Tech-Konzern nimmt kurzerhand einige Veränderungen vor: Die Comics können per Mail oder in sozialen Netzwerken geteilt werden. Mittlerweile lassen sich über Google Drawings bequem kreative, individuelle Comic Strips erstellen.
Quelle: Business Insider / Meredithakers, Bild: United States Patent and Trademark Office

Platz 5: Smart-Glasses mit Rezeptlinsen & Eye-Tracking
Im Mai 2024 patentierte Google eine smarte Brille, bei der Nutzer ihre individuell angepassten Korrektionsgläser einklicken können. Sie erkennt per Eye-Tracking, worauf du blickst, und reagiert entsprechend - ganz ohne Fingertippen. Zudem lassen sich individuelle Korrektionsgläser einfach einklicken, doch bisher bleibt es bei einer futuristischen Idee.
Quelle: tomsguide.com, Bild: STOCK4B/Getty Images

Platz 4: Skin-Gestures: Die Haut als Bedienoberfläche
Bereits im März 2022 präsentierte Google ein Patent für "Skin-Gestures". Dabei erkennt ein Wearable wie die Pixel Watch oder Google Earbuds Klopf- und Streichbewegungen direkt auf der Haut und verwandelt diese in präzise Steuerbefehle. So wird dein Unterarm zur interaktiven Fernbedienung.
Quelle: Google Patents, Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Platz 3: Radar-Sensor erkennt Seniorenstürze
Google veröffentlichte im April 2024 ein Patent für ein Radar-System, das Stürze älterer Menschen in Wohnungen erkennt - ganz ohne Kamera. Millimeterwellen-Radar überwacht Räume diskret, analysiert Bewegungsmuster lokal und alarmiert im Notfall Angehörige oder Pflegedienste. Privatsphäre trifft hier Hightech.
Quelle: Google Patents, Bild: Yuri Arcurs / Shutterstock.com

Platz 2: Das elektronische Tattoo
Man könnte schon fast meinen, dass die Science-Fiction-Filme die größte Inspirationsquelle für Google darstellen. Aus dieser Kategorie stammt auch dieses Patent: Ein Tattoo soll am Hals angebracht als Mikrofon dienen. Das heißt, der Nutzer kann das nicht permanente Tattoo am Hals auftragen; darin ist ein Mikrofon enthalten, das kabellos mit einem Smartphone in Verbindung stehen soll. Ob das futuristische Google-Patent jemals in dieser Form zum Einsatz kommen wird, ist bislang unklar.
Quelle: Business Insider, Bild: United States Patent and Trademark Office

Platz 1: Gebäudeerkennung per WLAN-Fingerprint
Seit Oktober 2024 hält Google ein Patent auf Gebäudeautomation via WLAN-Fingerabdruck. Nutzer werden anhand ihres Smartphones automatisch erkannt, wodurch Heizungen, Licht und andere Haustechnik personalisiert und energiesparend gesteuert werden. Datenschützer warnen bereits vor totaler Überwachung.
Quelle: The Daily Upside, Bild: TierneyMJ / Shutterstock.com
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