DAX: Die Tops & Flops im dritten Quartal 2009

Platz 30: Volkswagen AG
Die mit Abstand schwächste Entwicklung im dritten Quartal 2009 vollzog die Aktie von VW. So gab das Papier um mehr als 126 Euro bzw. um 52,4 % nach. Dabei belastete unter anderem der noch immer von einigen Marktteilnehmern als nach oben verzerrte Kurs der Aktie und die Unsicherheiten im Zuge der Porsche-Übernahme.

Platz 29: K+S AG
Mit einem Minus von 8,6% muss sich der in vollem Umfang von der Konjunkturkrise getroffene Anbieter von kali- und magnesiumhaltigen Produkten mit Platz 29 begnügen. Das Salzgeschäft in den USA wurde durch die Übernahme von Morton Salt ausgeweitet, was von einigen Analysten nicht positiv bewertet wurde.

Platz 28: Merck KGaA
Als nur eines von drei Unternehmen mit einer negativen Kursperformance im dritten Quartal 2009 belegt der Pharmakonzern den 28. Platz mit einer Entwicklung von -5,6%.

Platz 27: Deutsche Börse AG
Mit einem kleinen Plus von 2,6% kann die Deutsche Börse Platz 27 erreichen.

Platz 26: Fresenius SE
Der defensive Wert wurde im dritten Quartal eher weniger gesucht und landete mit einem kleinen Plus von 2,8% auf Platz 26.

Platz 25: Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
Wie so häufig stehen Fresenius und Fresenius Medical Care hinsichtlich der Kursperformance in unmittelbarer Nähe. So konnte FMC im dritten Quartal um 6,2% zulegen.

Platz 24: Salzgitter AG
Die positiven Konjunktureinschätzungen konnten das zyklische Papier nicht überdurchschnittlich vorantreiben. Insgesamt steht ein Plus von 7,3% zu Buche.

Platz 23: Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG
Die Entwicklung des ersten Halbjahres im Vergleich zu anderen DAX-Titeln wurde im dritten Quartal nahtlos fortgesetzt. Erreichte man von Januar bis Juni 2009 den 22. Platz mit einer Entwicklung von -14,3%, so belegte man in den folgenden drei Monaten mit einem Anstieg von 12,7% die 23. Position.

Platz 22: RWE AG
Der Energiekonzern RWE belegt mit einen Plus von 12,7% den 22. Platz.

Platz 21: Deutsche Telekom AG
Die leidgeprüften Aktionäre der Deutschen Telekom mussten bereits in den ersten sechs Monaten mit einem Kursrückgang von 24% und dem vorletzten Platz vorlieb nehmen. Nun kommen die Anleger mit einem Plus von 13% auch nicht über eine Platzierung im unteren Drittel hinaus.

Platz 20: METRO AG
Nachdem der Juli noch positiv abgeschlossen werden konnte, begann dass Papier in den folgenden zwei Monaten einen leichten Abwärtstrend. Insgesamt konnte ein Plus von 14% erzielt werden.

Platz 19: SAP AG
Einen Großteil der Verluste, die der Kurs im Zuge der Wirtschaftskrise erlitt, konnte das Papier bereits im ersten Halbjahr wieder gutmachen. Daher reicht es für die Walldorfer Softwareschmiede im dritten Quartal mit einem Plus von 15,9% zu Platz 19, nachdem man im ersten Halbjahr noch Platz 6 erreichen konnte.

Platz 18: E.ON AG
Da die Aufwärtsentwicklung Mitte August endete und seither der Aktienkurs zwischen 28 und 30 Euro pendelt, reicht es für das Papier des Energiekonzerns E.ON nur zu Platz 18 mit einem Plus von 16,1%.

Platz 17: Beiersdorf AG
Einen stetigen Aufwärtstrend verfolgte die Aktie des Konsumgüterkonzerns Beiersdorf im dritten Quartal. Aufgrund des starken Umfeldes reicht ein an sich sehr starkes Kursplus von 19,3% in drei Monaten nur für Platz 19.

Platz 16: Deutsche Bank AG
Der Topperformer des ersten Halbjahres muss im dritten Quartal mit einem Anstieg von 23,9% mit Platz 16 vorlieb nehmen.

Platz 15: BMW AG
Der Automobilkonzern BMW kann vor allem durch einen äußerst erfolgreichen Juli einen Aktienkursanstieg von 25,8% vorweisen.

Platz 14: BASF SE
Seit Ende Juli pendelt das Papier um 34 Euro. Die positive Entwicklung in den ersten Wochen des Quartals reichte jedoch, um mit einem Plus von 26,8% den 14. Platz zu erreichen.

Platz 13: Bayer AG
Mit einer Performance von +26,9% kann sich der Chemie- und Pharmakonzern für das dritte Quartal einen Platz im soliden Mittelfeld sichern.

Platz 12: Linde AG
Ein Großteil des Kursanstiegs in Höhe von 27,9% wurde bereits im Juli und der ersten September-Hälfte erzielt. Insgesamt reicht es für Platz 12.

Platz 11: Allianz SE
In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres gab das Papier der Allianz um 15,6% nach und landetet auf Platz 24. Im dritten Quartal lief es für die Aktionäre mit einem Anstieg von 28% und Position 11 deutlich besser.

Platz 10: MAN AG
Die Top Ten der besten Aktien im DAX des dritten Quartals eröffnet der Maschinenhersteller MAN mit einer Performance von +31,2%.

Platz 9: Siemens AG
Von der bullischen Stimmung im dritten Quartal wurde auch Siemens mit einem Kursanstieg von 31,7% mitgezogen.

Platz 8: Henkel KGaA
Mit 32,2% Zuwachs im dritten Quartal erreichte das Papier des Konsumgüterkonzerns einen Platz im oberen Drittel unter den deutschen Standardwerten.

Platz 7: adidas AG
Eine stetige Aufwärtsentwicklung konnte die Aktie des Konsumgüterkonzerns adidas vollziehen. Insgesamt ging der Kurs um 32,80% nach oben.

Platz 6: ThyssenKrupp AG
Der Kurs des Stahlkonzerns wurde im Zuge der Finanzmarktkrise erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Mit der Aufhellung der Konjunkturseite wurde ThyssenKrupp für viele Investoren wieder interessanter, so dass ein Kursanstieg von 33,3% erfolgte. Seit Mitte August pendelt das Papier jedoch um die aktuelle Notierung.

Platz 5: Daimler AG
Im dritten Quartal wurden hauptsächlich zyklische Werte gesucht. Im Zuge dessen stieg die Aktie der Daimler AG um 33,4%.

Platz 4: Deutsche Lufthansa AG
Mit einem Anstieg des Aktienkurses von 35,2% verpasst die Deutsche Lufthansa knapp den Sprung aufs Podest. In den vergangenen sechs Monaten zeigt der Chart sogar ein Plus von 50% auf.

Platz 3: Deutsche Post AG
Das Papier der Deutschen Post AG konnte um 3,59 Euro oder 38,9% steigen und belegt somit knapp den dritten Platz.

Platz 2: Infineon Technologies AG
In den vergangenen drei Monaten konnte der Halbleiterkonzern seine überaus günstige Entwicklung aus dem ersten Halbjahr nahtlos fortsetzen, in dem Infineon bereits Top-Performer des TecDAX gewesen ist. Im dritten Quartal 2009 schob sich der Konzern nun mit einem Plus von 62,7% auf den zweiten Platz im DAX.

Platz 1: Commerzbank AG
Im ersten Halbjahr 2009 noch der schwächste Titel im DAX, konnte das Papier der Commerzbank die beste Performance unter den deutschen Standardwerte im dritten Quartal mit einem satten Plus von 100,7% abschließen. Dabei profitierte das Papier unter anderem vom allgegenwärtigen Konjunkturoptimismus und der voranschreitenden Restrukturierung des Bankhauses. Zudem bestand im Vergleich zu anderen Finanztiteln noch erhebliches Nachholpotenzial
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