JDC Group: Neues Allzeithoch voraus?

09.03.26 11:07 Uhr

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Die JDC-Aktie konsolidiert seit dem Allzeithoch im vergangenen Herbst – doch die kommenden Jahreszahlen könnten neue Impulse liefern. Entscheidend wird sein, ob das Management seine ambitionierten Wachstumsziele bestätigt.

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Nachdem die JDC-Aktie im letzten November ein neues Allzeithoch erreicht hat, befindet sie sich im Konsolidierungsmodus. Dieser könnte jedoch bald enden, wenn am kommenden Mittwoch die vorläufigen Jahreszahlen für 2025 und insbesondere auch der Ausblick entsprechende Perspektiven bieten.

Und die Chancen dafür stehen gar nicht schlecht, auch wenn der Neunmonatsbericht des Finanzdienstleisters von der Börse mit leichter Enttäuschung aufgenommen wurde. Zwar konnten die Hessen ihren Umsatz von Januar bis September 2025 kräftig um 11,2 Prozent auf 175,9 Mio. Euro steigern und das EBITDA überproportional um 19,9 Prozent auf 11,0 Mio. Euro. Die Jahresprognose für 2025 wurde jedoch auf das untere Ende der - im August angehobenen - Spanne von 260 bis 280 Mio. Euro Umsatz und 20,5 bis 22,5 Mio. Euro EBITDA konkretisiert.

Diese Zielmarken sollten möglichst eingehalten werden, wenngleich sie zunächst anspruchsvoll wirken, schließlich unterstellen sie fast eine Verdopplung des operativen Gewinns im vierten Quartal. Allerdings wurde mit der FMK-Gruppe im letzten Herbst ein hochprofitables Unternehmen akquiriert, das schon 2024 bei einem Umsatz von 38 Mio. Euro eine EBITDA-Marge von 36 Prozent erzielt hatte und nunmehr einen entsprechenden Ergebnisbeitrag zum JDC-Konzern liefern wird.

Noch wichtiger für die weitere Kursbildung wird jedoch, ob das Management den Ausblick für 2026 bestätigt. So wurde mit dem Neunmonatsbericht auch die Prognose bekräftigt, die für 2026 einen noch deutlich kräftigeren Gewinnsprung beim EBITDA um gut 70 Prozent auf mehr als 35 Mio. Euro vorsieht. Verantwortlich für den Optimismus war nicht zuletzt die übernommene FMK, deren Expertise bei der digitalen Leadgenerierung der JDC Group eine völlig neue Wertschöpfungstiefe bei der Kundengewinnung ermöglicht. Hier wird es spannend, ob sich der Vorstand - wie im letzten Earnings Call - weiterhin mit der Eingliederung und den Synergieeffekten zufrieden zeigt.

Davon dürfte last but not least abhängen, ob die Unternehmensleitung auch noch einmal die Mittelfristprognose bekräftigt, die nach der FMK-Übernahme deutlich geschärft wurde. Hatten die Hessen davor schon das anspruchsvolle Ziel ausgegeben, bis 2030 Umsatz und EBITDA mehr als zu verdoppeln auf 450 bis 500 Mio. Euro respektive 40 bis 50 Mio. Euro, so soll dieses Ziel nun schon im kommenden Jahr erreicht werden.

Wird daran festgehalten, wovon auch der Analystenkonsens ausgeht, so könnte auch der Aktie noch einmal ein kräftiger Aufwertungsschub bevorstehen, schließlich würde das KGV für 2027 dann auf unter 15 fallen. Insofern können die aktuellen Notierungen durchaus als spekulative Nachkaufgelegenheit angesehen werden. In jedem Fall aber dürfte der nun anstehende Jahresbericht eine Richtungsentscheidung für die JDC-Aktie mit sich bringen.

Inwiefern sich auch die aktuellen Marktturbulenzen auf die JDC-Aktie auswirken, bleibt abzuwarten. Andererseits gibt es auch Unternehmen, die von der aktuellen Unruhe und den starken Bewegungen an der Börse sogar profitieren. So etwa NAGA, wo die hohe Volatilität an den Märkten wie ein Booster für die Umsätze wirkt. Das sollte sich in sehr starken Q1-Zahlen niederschlagen: zum Artikel

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Erstellung am 09.03.26 um 10:46 Uhr.

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