finanzen.net
30.06.2020 12:20

Mikroelektronikmarkt um 12 Prozent eingebrochen

Folgen
Werbung

BERLIN (Dow Jones)--Das langjährige Wachstum des Mikroelektronikmarkts ist in diesem Jahr deutlich gebremst. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Rückgang 12,1 Prozent auf 412 Milliarden US-Dollar, wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) unter Berufung auf die neue Mikroelektronik-Trendanalyse mitteilte. Einen besonders starken Rückgang verzeichneten Speicherchips, die 2017 und 2018 noch stärkste Umsatztreiber waren.

In dem Bericht konnten die aktuellen Auswirkungen der Corona-Krise nicht vollkommen berücksichtigt werden. Erste Anzeichen der weltweiten Pandemie seien aber auch in der Mikroelektronikindustrie sichtbar. Dennoch blieb das erste Quartal 2020 laut der Analyse in diesem Sektor stabil. In Bereichen der Medizintechnik und Homeoffice-Applikationen werde Mikroelektronik weiterhin stark nachgefragt.

Der langfristige Trend der Mikroelektronik-Branche ist laut ZVEI unverändert intakt: Von 2014 bis 2019 legte der Weltmarkt von 336 auf 412 MilliardenDollar zu, was einem jährlichen durchschnittlichen Wachstum von 4,2 Prozent entspricht. Für die nächsten Jahre wird ein Zuwachs von jährlich etwa 5 Prozent erwartet.

Der europäische Markt hatte 2019 ein Volumen von rund 40 Milliarden Dollar. Zwischen 2014 und 2019 betrug sein mittleres jährliches Wachstum 1,2 Prozent. Unverändert liege der Fokus auf den Wachstumsfeldern Automobil- und Industrieelektronik. Beim Einsatz von Halbleitern für Automobilelektronik sei der Kontinent weltweit führend. Beide Bereiche lassen auch in den kommenden fünf Jahren hohe Zuwächse erwarten. Vor allem Industrie 4.0 und das Internet der Dinge seien Treiber dieser Entwicklung. Hier fordert der Verband, die Forschung auszubauen und mit weiteren Investitionen auszustatten.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/brb

(END) Dow Jones Newswires

June 30, 2020 06:19 ET (10:19 GMT)

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

Asiens Börsen uneinheitlich -- HeidelbergCement muss Milliarden abschreiben -- Talanx-Aktionär will anscheinend Anteilspaket auf den Markt werfen.

US-Technologie-Schwergewichte auf Rekordhöhen. Ungeliebte Dollar-Konkurrenz: Hielt Trump Mnuchins Team dazu an, Bictoin zu verfolgen? "Ich mag Elon Musk" - Mark Cuban bewundert den Tesla-Chef. Amazon verschiebt Prime Day erneut - Event soll nun im Oktober stattfinden.

Umfrage

Deutschland debattiert über ein Ende der coronabedingten Maskenpflicht im Handel. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
NEL ASAA0B733
Ballard Power Inc.A0RENB
Deutsche Bank AG514000
Lufthansa AG823212
TeslaA1CX3T
Daimler AG710000
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
CommerzbankCBK100
Plug Power Inc.A1JA81
Amazon906866
BayerBAY001
Infineon AG623100
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11