Studie: Immer mehr deutsche Startups mit Einhorn-Status
FRANKFURT (Dow Jones)--Deutsche Start-ups ziehen immer mehr Geld an. Die Zahl der Einhörner, also jener Start-ups mit einer Bewertung von mehr als 1 Milliarde US-Dollar, lag zu Jahresbeginn 2022 bei 24, nachdem es vor Jahresfrist nur sechs waren. Das geht aus einer Studie der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY hervor. Demnach werden auch immer mehr Start-ups verkauft, vor allem in die USA.
Die 18 deutschen Start-ups, die im Laufe des Jahres zu Einhörnern wurden, sammelten zusammen 7,1 Milliarden Dollar ein. Die bislang höchsten Summen konnten die Mobil-Bank N26, das Softwareunternehmen Celonis und der Bus- und Bahnbetreiber Flixmobility für sich vereinnahmen.
Der Einhorn-Nachwuchs steht laut der Studie schon bereit. "Im laufenden Jahr werden zahlreiche weitere Unternehmen bei ihrer Bewertung die Milliarden-Grenze überspringen", sagte EY-Partner Thomas Prüver. Es sei 2022 ein anhaltend starkes Investitionsgeschehen zu erwarten, vor allem dank zuletzt vieler neuer Risikokapitalfonds.
Die Zahl der Fusionen und Übernahmen, in die Start-ups involviert waren, stieg 2021 um 90 Prozent auf 171. Mehr als zwei Drittel seien von ausländischen Investoren ausgegangen, so EY. Ein großer Teil sei auf US-Unternehmen zurückzuführen.
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March 23, 2022 06:22 ET (10:22 GMT)