Teamviewer: Jetzt einsteigen oder Finger weg?
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Die Aktie von Teamviewer hat in der vergangenen Woche technisch wieder ein Lebenszeichen ausgesendet. Aus der Branche jedoch kommen durchwachsene Signale.
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Es sah so gut aus: In der vergangenen Woche setzte die Teamviewer-Aktie zu einem Zwischenspurt an. Von knapp 4,30 Euro ging es innerhalb weniger Tage bis über 5,30 Euro nach oben. Um den Abwärtstrend im Jahreschart zu durchbrechen, fehlte dann aber die Kraft. Überwiegend negative Kommentare zur Software-Branche dürften dann auch für den technischen Dämpfer verantwortlich gewesen sein.
Alte Probleme
Die Bedenken sind nicht neu: Investoren fürchten, dass sich KI-Anwendungen negativ auf die Geschäftsmodelle vieler Softwareunternehmen auswirken könnten. Schon vor Kriegsbeginn am Golf gerieten Schwergewichte wie etwa SAP unter Druck. Neben den Gefahren durch KI, kommen nun noch weitere Sorgen hinzu. So berichtete das US-Softwareunternehmen ServiceNow von einer Verlangsamung der Umsätze durch den Krieg in Nahost, weil sich dadurch Aufträge aus der Golfregion verzögern.
Langfristige Sicht
Ein Umfeld, in dem die Erwartungen stark gedrosselt sind, könnte andererseits den Nährboden für Überraschungen bieten. So geschehen aktuell bei SAP: Das Analysehaus Jefferies erkennt kurzfristige Belastungen zugunsten langfristiger Erfolge. Hört sich spannend an, lässt sich aber nicht auf alle Software-Unternehmen übertragen. Es zeigt jedoch, dass Software-Aktien besser noch nicht komplett abgeschrieben werden sollten. Teamviewer veröffentlicht seine Zahlen zum ersten Quartal übrigens am 6. Mai.
Fazit
Die Software-Branche steht weiter unter Druck, daran ändert auch das Q1 von Branchenschwergewicht SAP nichts. Allerdings lassen sich Krisen mit schwarzen Zahlen und einer hohen Liquidität besser überstehen. Schwarze Zahlen hat Teamviewer zuletzt gezeigt, die Liquidität und die Eigenkapitalquote in der Bilanz waren jedoch noch ausbaufähig. Aufschluss über die aktuellen Zahlen gibt es Anfang Mai. Der ohnehin verhaltene Ausblick für 2026 dürfte durch die Q1-Zahlen zumindest keine Korrektur nach unten erfahren. Da sich die Aktie technisch unverändert in einem Abwärtstrend befindet, sind zwar kurzfristige Trades immer möglich, langfristig orientierte Anleger sollten aber besser abwarten.
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Erstellung am 24.04.26 um 10:41 Uhr.
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