Weidel attackiert Merz in Generaldebatte


BERLIN (dpa-AFX) - AfD-Chefin Alice Weidel hat ihre Rede in der Haushaltsdebatte des Bundestages für scharfe Angriffe Richtung Bundesregierung und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) persönlich genutzt. Merz sei in Sachsen-Anhalt nicht nur abgestraft worden, die CDU sei "pulverisiert" worden, sagte sie beim ersten direkten Aufeinandertreffen mit dem Kanzler nach dem Wahlsonntag.

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Merz habe die Botschaft der Wähler in Sachsen-Anhalt nicht verstanden. "Das ist auch nicht weiter relevant, weil Ihre Zeit ist ohnehin abgelaufen. Die Bürger wollen den Politikwechsel, und sie werden ihn bekommen", sagte Weidel. Sie wiederholte das Ziel ihrer Partei, absehbar im Bund zu regieren.

In ihrer Rede griff Weidel die Migrationspolitik der Regierung an und machte diese verantwortlich für Kriminalität und Probleme der inneren Sicherheit im Land. In der Außenpolitik warf sie der Bundesregierung "Kriegspropaganda" und eine Verschärfung der Konfrontation mit Russland vor. Die AfD-Chefin kritisierte erneut auch die Energiepolitik. Die Energiewende erdrücke die Wirtschaft. "Die Energiewende ist verlorenes und verbranntes Geld."/jr/DP/zb

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