Devisen: Euro gibt zum US-Dollar nach


NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Dienstag gefallen. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1135 US-Dollar. Er näherte sich damit dem tiefsten Stand seit Mai 2025, der vor knapp zwei Wochen mit 1,1113 Dollar erreicht worden war. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1150 (Montag: 1,1188) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8968 Euro.

Die Unsicherheit in Frankreich lastete auf dem Euro. In dem von Protesten und Ausschreitungen geplagten Nachbarland ist das Verbrauchervertrauen im Oktober auf den tiefsten Stand seit 2013 gefallen. Neben den Unruhen verunsicherten die hohe Inflation und die steigende Arbeitslosigkeit die französischen Verbraucher.

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In den USA hingegen hat sich das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen im Oktober unerwartet aufgehellt. In erster Linie sei dies auf eine positivere Einschätzung der aktuellen und erwarteten Konjunkturlage zurückzuführen, sagte Senior Ökonom Fergus McCormick.

Im weiteren Wochenverlauf dürfte die Geldpolitik der großen Notenbanken den Markt bewegen. Am Mittwoch steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank und am Donnerstag die der Europäischen Zentralbank an. Zinsänderungen werden dabei nicht erwartet./jsl/tih/he

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