Eigenkapitalspiegel

Eigenkapitalspiegel - Definition

Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals in Form einer Matrix, in der einerseits (z. B. auf der Ordinate) die Gründe für eine Eigenkapitalveränderung, z. B. Kapitalerhöhung, Dividendenzahlung etc., abgetragen werden und andererseits (z. B. auf der Abszisse) die bilanziellen Eigenkapitalpositionen, u. a. Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklagen etc., in denen sich diese Eigenkapitalveränderungen niedergeschlagen haben. Der Eigenkapitalspiegel ist nach § 297 I HGB Bestandteil des Konzernabschlusses und nach § 264 I 1 HGB der Einzelabschlüsse kapitalmarktorientierter Kapitalgesellschaften, die nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet sind. Nach IFRS (IAS 1) und US-GAAP ist der Eigenkapitalspiegel stets Bestandteil des Jahresabschlusses.

Ähnliche Begriffe und Ergebnisse

Für wissenschaftliche Arbeiten

Quelle & Zitierlink

Um diese Seite in einer wissenschaftlichen Arbeit als Quelle anzugeben, können Sie folgenden Link verwenden, um sicherzustellen, dass sich der Inhalt des Artikels nicht ändert.

Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015

Zitierlink kopieren

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.