Aixtron: Scharfe Korrektur - so könnte es weitergehen
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Bei der Aktie von Aixtron rächt sich der vorherige rasante Kursanstieg jetzt in Form einer kräftigen Korrektur. Die zentrale Frage ist, ob es wegen der immer noch hohen Bewertung erst mal weiter ungebremst nach unten geht.
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Wenn sehr früh sehr viel Hoffnung eingepreist wird, sind die Rückschlagsrisiken naturgemäß hoch, da bei einer wachsenden Lücke zwischen der Bewertung und der aktuellen Geschäftsentwicklung der fundamentale Halt fehlt, wenn die Stimmungslage dreht.
Korrektur um 30 Prozent
So ist das aktuell bei Aixtron zu beobachten. Nach einer fulminanten Rally, die von der Hoffnung getragen wurde, dass die KI-Investitionswelle den Auftragseingang stark und nachhaltig antreibt, setzen aktuell Gewinnmitnahmen dem Kurs zu. Vom Juni-Hoch bei 62,66 Euro auf Xetra hat die Aktie inzwischen 30 Prozent ihres Werts eingebüßt (auf Basis Schlusskurs 10.7. Xetra).
Weiter Luft nach unten
Das Problem dabei: das Konsens-KGV der Analysten für 2026 liegt trotzdem noch bei rund 60 – und soll erst im nächsten Jahr auf dann immer noch recht stattliche 34 absinken. Bewertungstechnisch besteht somit sicher weiter Luft nach unten. Und technisch nähert sich die Aktie nach dem Relative-Stärke-Index zwar einem überverkauften Zustand, der Abstand zur 200-Tage-Linie, die aktuell knapp über 30 Euro verläuft und ein mögliches Konsolidierungsziel darstellt, ist aber noch hoch.
Wann werden die Schnäppchenjäger aktiv?
Geht es deswegen für die Aktie weiter ungebremst nach unten? Das glauben wir eher nicht. Angesichts der hohen kurzfristigen Abschläge dürften bald die Schnäppchenjäger aktiv werden. Wer darauf spekulieren will, kann in mehreren kleinen Tranchen eine Position aufbauen. Ob das dann der endgültige Boden der Korrektur werden würde, bleibt aber noch abzuwarten.
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Erstellung am 13.07.26 um 7:50 Uhr.
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