SMA Solar: Jetzt einsteigen?


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SMA Solar: Jetzt einsteigen?

Zum Halbjahr 2026 ist der Auftragsbestand bei SMA Solar stark gestiegen. Die Fertigstellung der neuen Produktionsanlage kommt da zur rechten Zeit.

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Die neue Fertigungsanlage von SMA Solar ist offiziell eröffnet. Die 80 Mio. Euro teure Anlage bietet bei Vollauslastung eine Jahreskapazität von mehr als 60 Gigawatt. Beim Blick auf den Auftragsbestand zum Halbjahr scheint der Kapazitätsausbau auch dringend nötig, denn zum 30. Juni befanden sich Aufträge im Volumen von rund 1,8 Mrd. Euro in den Büchern. Ein Jahr zuvor waren es etwa 1,2 Mrd. Euro. Dabei dürften es besonders die Speicherlösungen gewesen sein, die die Nachfrage angeschoben haben. Denn Stromerzeugung ist das eine, eine flexible Nutzung des Stroms das andere.

Eine Milliarde fehlt noch

Die Fertigstellung der neuen Produktionskapazitäten passt demnach ins Bild bei SMA Solar: Für 2026 steht ein Umsatzziel von 1.625 bis 1.725 Mio. Euro im Feuer. Nachdem im ersten Halbjahr 2026 686,6 Mio. Euro eingefahren wurden, fehlt noch eine knappe Milliarde zur Zielerreichung. Heißt aber auch: In der zweiten Jahreshälfte sollte es beim Umsatz etwas dynamischer zur Sache gehen. Dabei erlaubt mehr Kapazität eine schnellere Abarbeitung der Aufträge, was sich im Umsatz niederschlagen würde. Beim EBITDA will das Unternehmen 180 bis 230 Mio. Euro erzielen.

CEO Reinert fällt aus

Da kommt der Ausfall von CEO Jürgen Reinert zur Unzeit. Reinert hatte vor wenigen Tagen den Aufsichtsrat darüber informiert, dass er in den kommenden Wochen krankheitsbedingt seine Aufgaben als Vorsitzender des Vorstands nicht ausüben kann. Das klingt nicht nach einem Schnupfen, ist zugleich aber eine Bewährungsprobe für das Vorstandsteam um Olaf Heyden und Kaveh Rouhi. Heyden wird dabei zunächst die auf den Vorstandsvorsitz entfallenden Aufgaben von Jürgen Reinert als Sprecher übernehmen.

Fazit

Für SMA Solar hat sich das Umfeld in den vergangenen sechs Monaten spürbar verbessert. Besonders die Restriktionen gegen chinesische Importe in der EU seit April und in den USA seit Juli halten dem Wechselrichterhersteller aus Kassel lästige Konkurrenz vom Hals. Die Erwartungen an die Q3-Zahlen am 12. November sind nicht überzogen, aber eine Zielbestätigung sollte es schon mindestens werden. Technisch befindet sich das Papier jetzt in einer Seitwärtsrange zwischen 55 und 64 Euro. Am unteren Ende dürfte sich ein Einstieg lohnen, sollte aber mit Stopp abgesichert werden.

Bei SMA Solar läuft die neue Fertigung bereits, und auch bei Pyrum nimmt der Kapazitätsausbau Fahrt auf. Einen wichtigen Schritt hat das Unternehmen im August vollzogen, ein weiterer dürfte zeitnah folgen. Die Aktie reagiert darauf sehr positiv: zum Artikel

Ein wichtiger Termin steht auch bei B+S Banksysteme mit der Vorlage der Jahreszahlen 2025/26 an. Die Hürde, um zu überzeugen, liegt aber gar nicht so hoch, wie es das starke Schlussquartal des Vorjahres vermuten lässt: zum Artikel

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Erstellung am 18.09.26 um 08:54 Uhr.

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