Teamviewer: Hier wird es gefährlich

12.06.26 12:06 Uhr

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Die Aktie von Teamviewer hat das Jahreshoch nicht verteidigt und stattdessen wieder nach unten gedreht. Technisch rückt nun eine wichtige Unterstützungsmarke in den Blick der Anleger.

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Wie ein Vampir nach Sonnenuntergang hat die Teamviewer-Aktie von Anfang April bis Ende Mai eine wahre Auferstehung auf das Parkett gelegt und ein Kursplus von über 50 Prozent eingefahren. Doch mit dem Sonnenaufgang am Morgen ging es wieder zurück in die Gruft. Ich gestehe: Die Neuverfilmung von Dracula hat mich berührt. Anleger wiederum halten es weniger mit Vampiren, sondern mehr mit Geschäftsaussichten. Und die sollen sich für Softwareunternehmen durch KI eingetrübt haben. Mal wieder.

Druck auf die gesamte Branche

Zuletzt waren es die Zahlen von Oracle, die Investoren verstimmten. Zwar übertraf der Konzern mit den Quartalszahlern die Erwartungen der Analysten in Summe, jedoch ging das traditionelle Softwaregeschäft stärker als erwartet zurück. Für Investoren war das wie Knoblauch für Vampire: Software-Aktien wurden in der Breite verkauft. Dazu gehörte das DAX-Schwergewicht SAP, aber auch die Teamviewer-Aktie.

Blutleer nach dem Jahreshoch

Technisch hat sich das Bild etwas eingetrübt: Nachdem das Papier noch im April den Abwärtstrend brechen konnte und bis auf über 6,50 Euro nach oben kletterte, war dann jedoch Schluss. Um das große Gap bis rund 8,20 Euro sukzessive zu schließen, fehlte die Kraft – und der Schub durch die Branche. Vielmehr sorgte der heftige Gegenwind für Software-Aktien zuletzt dafür, dass es schnell wieder bis auf gut 5,40 Euro gen Süden ging. Hier verläuft allerdings eine wichtige Unterstützungslinie, die aktuell getestet wird.

Fazit

Heute so, morgen so: Software-Aktien sind zum Spielball der offensichtlich schwer einzuschätzenden Auswirkungen von KI auf die Branche geworden. Bei Teamviewer wird sich in den kommenden Tagen zeigen, ob die Unterstützung hält. Gelingt dies, könnte das Papier wieder in Richtung 6,50 Euro drehen. Hält die Unterstützung nicht, ist sogar wieder ein Rückgang bis auf rund 4,70 Euro denkbar. Vor dem Hintergrund der KI-Ängste könnte letzteres ein wahrscheinlicheres Szenario darstellen, als eine kurzfristige Wende.

Eine spannende Konstellation gibt es derzeit bei LAIQON, wo sich die ehrgeizigen Gewinnziele für 2026 noch nicht in der aktuellen Kursentwicklung widerspiegeln. Sollte sich die Zielerreichung in den kommenden Monaten abzeichnen, bietet das für die Aktie deutliches Potenzial: zum Artikel

Eher nach oben gerichtet ist der Trend bei der Masterflex-Aktie, doch noch tut sie sich mit dem markanten Hoch aus dem Sommer 2025 schwer. Nun könnte der Newsflow für den entscheidenden Schub sorgen. Auf der Hauptversammlung konnte der Vorstand nämlich über Fortschritte bei den großen Projekten berichten, die ab 2027 einen kräftigen Wachstumsschub ermöglichen sollen: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.527 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 06.06.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Erstellung am 12.6.26 um 11:26 Uhr.

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