Kryptomarkt im Blick: Bitcoin gibt zur Wochenmitte leicht nach
Der Bitcoin hat am Mittwoch etwas nachgegeben.
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Die älteste und bekannteste Kryptowährung kostete auf der Handelsplattform Bitstamp am Mittag 64.350 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch etwas mehr gekostet. Am Dienstag war der Bitcoin erstmals seit gut einer Woche über 65.000 Dollar gestiegen. Seit Mitte Juni bewegt er sich in einer vergleichsweise engen Spanne. Er liegt deutlich unter seinem Jahreshoch von Mitte Januar bei knapp 98.000 Dollar. In der vergangenen Woche war er unter 63.000 Dollar gefallen.
"Die Anleger hoffen, dass Donald Trump vor den anstehenden US-Zwischenwahlen die Krypto-Branche abermals umgarnt und die regulatorischen Daumenschrauben gelockert werden", erklärte Timo Emden, Chefmarktanalyst bei Captrader. Dass der Bitcoin aufflammenden Nahost-Risiken trotze, sei "ein Achtungserfolg". Fortschritte im Iran-Krieg gibt es weiterhin nicht. Laut US-Präsident Trump finden derzeit keine Verhandlungen statt.
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Befürchtungen über Leitzinsanhebungen haben in den vergangenen Wochen die Kursentwicklung beim Bitcoin gedämpft. Steigende Zinsen führen unter anderem zu höheren Finanzierungskosten und veranlassen einige Investoren dazu, Geld aus riskanten Anlageklassen wie dem Bitcoin abzuziehen. Hierzu trug die Ölpreisentwicklung bei. Diese beruhigte sich zwar zuletzt, auch wenn eine dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus weiterhin nicht in Sicht ist.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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