Devisen im Blick

Darum hält sich der Euro zum Dollar auf seinem Juli-Tief


Darum hält sich der Euro zum Dollar auf seinem Juli-Tief

Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1378 US-Dollar und notierte damit praktisch unverändert zum Vorabend.

Der Eurokurs ist seit Mittwochnachmittag durch die wieder steigenden Ölpreise und überraschend starke US-Konjunkturdaten unter Druck geraten und hat den tiefsten Stand seit Ende Juli erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1411 (Dienstag: 1,1463) Dollar festgesetzt.

"Die starke konjunkturelle Entwicklung in den USA spricht daher auch weiterhin für den US-Dollar. Zumindest noch in den kommenden Wochen", schreiben die Experten der Commerzbank in ihrem Morgenkommentar. Die Analysten der Helaba verweisen zudem auf Sorgen am Markt wegen des erhöhten französischen Renditeaufschlags als Belastung für den Euro. "Hinzu kommt der belastende Einfluss der technischen Situation. Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar bei 1,1369 ein neues Impulstief markiert", so die Helaba-Experten.

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Alle gängigen Indikatoren stünden auf Verkauf und wichtige Marken seien durchbrochen. Auf dem Datenkalender steht heute vor allem der Ifo-Index für September im Fokus.

/stk/zb

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: zimmytws / Shutterstock.com, OlgaNik / Shutterstock.com

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