Scoach-Kolumne

Wachsen mit Amazon


Wachsen mit Amazon | finanzen.net

Amazon.com ist das größte Online-Versandhaus der Welt. Seit seiner Gründung 1994 hat das Unternehmen mit seinen Innovationen das Konsumentenverhalten revolutioniert.

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Der Online-Konzern aus Seattle beschäftigt mittlerweile weltweit mehr als 88.000 Mitarbeiter. Seit 2008 hat sich der Umsatz des Unternehmens verdreifacht. 2012 wurden Erlöse von rund 61 Milliarden Dollar erzielt.

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Jetzt hat sich Unternehmenschef Jeff Bezos zum Ziel gesetzt, dass Amazon nicht nur größter Online-Shop der Welt bleibt, sondern auch größter Einzelhändler der Welt werden soll. Recht dünne Gewinne

Jetzt hat sich Unternehmenschef Jeff Bezos zum Ziel gesetzt, dass Amazon nicht nur größter Online-Shop der Welt bleibt, sondern auch größter Einzelhändler der Welt werden soll. Recht dünne Gewinnemargen gehören zu Bezos’ Wachstumsstrategie: „Ich bin mir sicher, dass Kunden auch in zehn Jahren noch günstige Preise wollen.“

In Deutschland setzte in 2012 Amazon 6,51 Milliarden Euro (8,72 Milliarden Dollar) um. Der Umsatz ist dabei in den zurückliegenden zwei Jahren kräftig gestiegen: 2010 lag er noch bei 3,95 Milliarden Euro (5,29 Milliarden Dollar). Deutschland ist außerhalb von Nordamerika der bedeutendste Markt für den Online-Händler. In Großbritannien erzielte Amazon einen Umsatz von 6,47 Milliarden Dollar und in Japan von 7,80 Milliarden Dollar. In Nordamerika kam Amazon auf einen Umsatz von 34,81 Milliarden Dollar.

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Weiter wachsen könnte Amazon beispielsweise mit E-Books und Cloud-Computing. Laut einer Studie von PwC wird bis 2016 mit weltweiten Ausgaben für E-Books in Höhe von 15,87 Milliarden Dollar gerechnet, das ist mehr als doppelt soviel wie 2012. Dazu kommt, dass jedes Amazon-Kindle einen voll installierten Amazon-Account hat. Das bindet die Kunden – analog zu Apples iTunes-Store – an das Unternehmen und könnte Marktanteile sichern. Ebenfalls sehr erfolgreich sei das Cloud-Computing 2012 gewesen. Dabei stellt Amazon anderen Unternehmen Server zur Verfügung. So lief beispielsweise die Obama-Wahlkampf-Kampagne auf Amazon-Servern.

Eine attraktive Alternative zum Direktinvestment in Amazon könnte ein Discounter von Vontobel sein (DE000VT7JBA5). Er weist einen Rabatt von 23,6 Prozent auf. Ist der Cap bei 220 Dollar bei Laufzeitende am 27. April 2014 nicht unterschritten, besteht zudem die Chance auf eine Seitwärtsrendite (Maximalrendite) von 7,6 Prozent (auf das Jahr gerechnet). Das Zertifikat ist nicht währungsgesichert.

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