Teamviewer: Spannende Chartkonstellation
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Die Aktie von Teamviewer hat sich zuletzt wieder kräftig erholt. Auf der heutigen Hauptversammlung des Unternehmens dürften wieder die Molltöne dominieren.
Werte in diesem Artikel
Manchmal bedarf es keiner großen fundamentalen Entwicklungen, sondern lediglich eines Perspektivwechsels. Offensichtlich ist dies bei Software-Aktien gerade der Fall. Galten deren Geschäftsmodelle vor wenigen Wochen noch als bedroht von der KI, so stehen jetzt wieder die Chancen durch KI im Vordergrund. So schnell kann es manchmal gehen.
Starker Spurt
Folglich ist eine Vielzahl von Software-Aktien derzeit kräftig damit beschäftigt, verlorenes Terrain zurückzugewinnen: Allen voran das Zugpferd und DAX-Schwergewicht SAP, aber auch diverse Nebenwerte zeigen sich wieder flügge. Unter diesen Nebenwerten befindet sich beispielsweise Teamviewer. Technisch hat sich das Papier in eine interessante Position gehievt.
Noch nicht ausgereizt
Im Jahreschart gelang der technische Ausbruch bereits Mitte April. Nach einer kurzen Konsolidierung ging es in beeindruckendem Tempo dann von rund 4,75 Euro um rund 37 Prozent bis auf aktuell über 6,50 Euro nach oben. Die Widerstände bei 5,45 und rund 5,95 Euro wurden dabei schnell übersprungen. Bei aktuellen Kursen von um 6,60 Euro wäre zunächst das Gap geschlossen, an dem der heftige Abverkauf vom Oktober 2025 in ein Abbröckeln des Kurses überging. Hält das Momentum noch eine Weile an, könnte der Bereich zwischen 6,60 und 8,15 Euro in Angriff genommen werden.
Fazit
Nach dem heftigen Kursrutsch von insgesamt Oktober 2025 bis April 2026 hat das Papier aus technischer Sicht weiterhin deutliches Erholungspotenzial. Am 28. Juli stehen die Halbjahreszahlen auf der Agenda. Bis dahin dürfte die Markttechnik weiter dominieren. Wenngleich die Bilanz von Teamviewer durchaus Risiken birgt, worauf an dieser Stelle auch mehrfach hingewiesen wurde, dürfte das starke Momentum die Aktie noch etwas weitertreiben und die schrittweise Rückeroberung des Bereichs zwischen 6,60 und 8,15 Euro beginnen. Die Marke bei 6,60 Euro könnte das Papier zuvor leicht bremsen, aber letztlich nicht stoppen.
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Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.633 Prozent oder 14,4 Prozent p.a. (Stand: 30.05.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
Erstellung am 02.06.26 um 9:07 Uhr.
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