Devisen: Eurokurs legt etwas zu


Der Kurs des Euro hat sich am Freitag im späten US-Devisenhandel weiter befestigt. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1022 US-Dollar. Im europäischen Währungshandel war der Eurokurs bis auf 1,0981 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0982 (Donnerstag: 1,1005) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9105 (0,9086) Euro gekostet.

Der Eurokurs bewegte sich weiterhin in einer vergleichsweise engen Spanne. Analysten führen das auf fehlende Impulse zurück. Vom Handelsstreit zwischen den USA und China, dem wichtigsten Thema an den Märkten, gibt es derzeit wenig Neues. In den USA findet zudem der traditionelle Einkaufstag "Black Friday" stattfindet. Viele US-Anleger nutzen den Brückentag nach Thanksgiving für ein verlängertes Wochenende.

Werbung
Werbung
Werbung

Ein Anstieg der Inflation in der Eurozone konnte keine neuen Impulse liefern. Im November war die Inflationsrate im Währungsraum zwar auf 1,0 Prozent gestiegen, nach 0,7 Prozent im Monat zuvor. Der Preisauftrieb ist wegen der schleppenden Konjunktur aber immer noch vergleichsweise schwach. "Nachhaltig höhere Teuerungsraten wird es vorerst nicht geben", sagte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde werde daher mit den gleichen Problemen kämpfen müssen wie ihr Amtsvorgänger Mario Draghi.

NEW YORK (dpa-AFX)

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.