Gold - Lehren aus dem Ichimoku-Chart
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In der vergangenen Woche musste der Goldpreis mit 4.023 USD ein neues Jahrestief hinnehmen und hat damit die übergeordnete Korrekturphase – charttechnisch in Form einer langzogenen Flagge – bestätigt. Auffällig ist allerdings, dass das Märztief bei 4.098 USD zügig zurückerobert werden konnte Aus diesem Fehlausbruch auf der Unterseite ergibt sich eine kurzfristige Erholungschance in Richtung der 200-Tage-Linie (akt. bei 4.449 USD). Mit der heutigen Analyse wollen wir den Blickwinkel aber noch etwas weiter fassen: Aus Sicht des Ichimoku-Charts hat die „Wolke“ beim Goldpreis in der vergangenen Woche lehrbuchmäßig als Unterstützung gewirkt. Solange ein Basiswert oberhalb der Wolken-Unterstützung notiert, können Anlegerinnen und Anleger von einem Aufwärtstrend ausgehen. Bis Ende Juli wird die „Wolke“ noch deutlich bis auf die Zone 4.600/4.200 USD ansteigen, sodass eine wichtige, stabilisierende Ichimoku-Haltezone näher an die aktuelle Goldnotierung heranrücken wird. Interessanterweise geht dies mit einer Verbesserung der saisonalen Rahmenbedingung einher – ab dem 10. Juli läutet die Zyklik die zweite starke Phase des US-Zwischenwahljahres ein, welche typischerweise bis zum Jahresende anhält.
Gold (Weekly)

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