Euro kaum bewegt
Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag im frühen Handel kaum bewegt.
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Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1173 US-Dollar gehandelt und damit geringfügig unter dem Niveau vom Montag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montag auf 1,1165 (Freitag: 1,1226) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8957 (0,8908) Euro.
Am Devisenmarkt richten sich diese Woche die Blicke auf die am Mittwoch anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Im weiteren Tagesverlauf werden am Dienstag noch Zahlen zu den Baubeginnen und -genehmigungen veröffentlicht. Ralf Umlauf, Experte bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), rechnet mit robusten Daten. "Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass die Zahlen eine Forcierung der Zinserhöhungserwartungen nach sich ziehen, denn die Fed-Verantwortlichen dürften sich nicht unter akutem Handlungsdruck sehen."
Bereits am Vortag hatten starke Daten vom US-Häusermarkt den Dollar im Verhältnis zum Euro nicht stützen können. Der NAHB-Hausmarktindex, ein Stimmungsbarometer aus der Immobilienbranche, hatte im September überraschend deutlich zugelegt und den höchsten Stand seit elf Monaten erreicht.
Marktbeobachter gehen mehrheitlich davon aus, dass die Währungshüter wohl erneut auf eine Leitzinsanhebung verzichten. Zuletzt eher enttäuschende Konjunkturdaten und die bevorstehende Präsidentschaftswahl in den USA sprechen laut Beobachtern gegen eine weitere Straffung. Experte Umlauf rechnet mit einer Leitzinsanhebung erst im Dezember.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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