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Bijou Brigitte Ausblick auf 2020 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Im Hinblick auf den aktuellen Geschäftsverlauf und die möglichen weiteren Auswirkungen des Coronavirus wurden zwei Szenarien für das Gesamtjahr 2020 erstellt. Unter der Prämisse, dass die Maßnahmen der Regierungen gegen die Verbreitung des Coronavirus nur bis Ende Mai 2020 andauern werden, sich die Umsätze der Folgemonate auf Vorjahresniveau entwickeln und entsprechende Einsparpotentiale (Miete, Personalkosten) realisiert werden können, rechnet der Bijou Brigitte-Konzern im Best Case mit einem Umsatz zwischen 260 und 275 Mio. EUR. Für das Konzernergebnis vor Ertragsteuern wird ein Wert zwischen -12 und -2 Mio. EUR prognostiziert. Unter der Annahme, dass die kurzfristigen und langfristigen Schulden auf dem Vorjahresniveau bleiben und keine weiteren eigenen Aktien zurückgekauft werden, rechnet der Konzern mit einer Eigenkapitalquote zwischen 48 und 55 %. Im zweiten Szenario wird davon ausgegangen, dass die von den Regierungen beschlossenen Maßnahmen mit den damit einhergehenden Umsatzrückgängen von deutlich über 90% gegenüber dem Vorjahreszeitraum nach Ende Mai 2020 andauern werden. Bijou Brigitte rechnet in diesem Fall damit, dass sich das Konzernergebnis vor Steuern mit jedem weiteren Monat ohne stationäre Geschäftstätigkeit um weitere 12 bis maximal 19,5 Mio. EUR reduzieren wird. Dies wird abhängig davon sein, inwieweit sich die laufenden Kosten reduzieren lassen.

Update 9.09.2020: Der Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2020 hängt für Bijou Brigitte maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Krise ab. Unter der Prämisse, dass es zu keinen zusätzlichen Ein-schränkungen durch Regierungsmaßnahmen kommt und sich die Erholungstendenzen der letzten Monate fortsetzen, rechnet der Bijou Brigitte-Konzern für das Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatz zwischen 210 und 225 Mio. EUR (Geschäftsjahr 2019: 334,0 Mio. EUR). Für das Konzernergeb-nis vor Ertragsteuern wird ein Verlust zwischen 30 und 40 Mio. EUR prognostiziert (Geschäftsjahr 2019: Gewinn 37,4 Mio. EUR).

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Oskar

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