Dürr Aktie WKN: 556520 / ISIN: DE0005565204

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25.11.2020
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Dürr Ausblick auf 2020 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Der Ausblick für 2020 unterstellt, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage nicht weiter verschlechtert. Die Auswirkungen der Corona-Epidemie sind, soweit sie nach derzeitiger Lage abschätzbar sind, im Ausblick berücksichtigt. Im ersten Quartal ist mit einer spürbaren Ergebnisbelastung infolge von Verschiebungen durch die Epidemie zu rechnen. Der Vorstand geht derzeit aber davon aus, dass die Einbußen im weiteren Jahresverlauf im Wesentlichen wieder aufgeholt werden können, sofern sich die Lage im zweiten Quartal weitgehend normalisiert. Der Auftragseingang des Dürr-Konzerns soll 2020 aus heutiger Sicht eine Spanne von 3.800 bis 4.100 Mio. € erreichen. Das relevante Investitionsvolumen der Automobilindustrie dürfte knapp die Größenordnung des Jahres 2019 erreichen. Die Nachfrage der holzbearbeitenden Industrie nach Produktionstechnik könnte nochmals leicht abnehmen, bestenfalls dürfte sie stabil ausfallen. Beim Konzernumsatz sind aufgrund des hohen Auftragsbestands am Jahresbeginn weitere Zuwächse wahrscheinlich, die Zielbandbreite für 2020 beträgt 3.900 bis 4.100 Mio. €. Die Sonderaufwendungen werden voraussichtlich rund 40 Mio. € betragen, wovon 17 Mio. € auf Kaufpreisallokationseffekte entfallen. Vor diesem Hintergrund dürfte sich die EBIT-Marge im Jahr 2020 auf 5,2 bis 5,7 % verbessern. Die Zielbandbreite für die operative EBIT-Marge beträgt 6,2 bis 6,7 %. Beim Ergebnis nach Steuern wird eine Verbesserung auf 135 bis 150 Mio. € angestrebt. Der operative Cashflow soll erneut steigen und 180 bis 230 Mio. € erreichen. Für 2021 erwartet der Vorstand eine deutliche Verbesserung der Ergebnis- Performance. Ziel ist eine operative EBIT-Marge von 7,0 bis 7,5 %, dazu sollen vor allem Zuwächse bei HOMAG durch die eingeleiteten Struktur- und Optimierungsmaßnahmen beitragen. Auftragseingang und Umsatz des Dürr- Konzerns dürften 2021 leicht zunehmen. Das mittelfristige EBIT-Margen-Ziel des Dürr-Konzerns liegt bei mindestens 8 %.

Update 30.03.2020: Der Dürr-Konzern wird die prognostizierten Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der weltweiten COVID-19-Pandemie voraussichtlich nicht erreichen können. Angesichts der erheblichen Unsicherheit über Dauer und Folgen der COVID-19-Pandemie kann der Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässliche Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Jahr abgeben. Daher wurde die Prognose für 2020 ausgesetzt.

Update 14.05.2020: Das wirtschaftliche Umfeld hat sich infolge der Corona-Pandemie seit Mitte März verschlechtert. Die Krise dürfte im zweiten Quartal ihren Höhepunkt erreichen. Der Vorstand der Dürr AG rechnet für das zweite Quartal mit deutlichen Rückgängen bei Auftragseingang und Umsatz, auch ein Verlust und ein negativer operativer Cashflow sind nicht auszuschließen. Für die zweite Jahreshälfte wird eine langsame Erholung erwartet. Eine präzise Jahresprognose kann angesichts der gesamtwirtschaftlichen Ausnahmesituation derzeit nicht getroffen werden. Sobald dies möglich ist, wird der Konzern einen Ausblick in gewohnter Form veröffentlichen.

Update 29.07.2020: Der Dürr-Konzern verzeichnet eine langsame Aufhellung des Geschäftsklimas und erneuert seine Prognose für das Geschäftsjahr 2020. Der Auftragseingang soll aus heutiger Sicht 3.100 bis 3.400 Mio. € erreichen, beim Umsatz wird eine Bandbreite von 3.200 bis 3.400 Mio. € angestrebt. Der operative Cashflow soll nach starken Zuwächsen im ersten Halbjahr auch im Gesamtjahr klar positiv ausfallen. Der Zielkorridor für die operative EBIT-Marge beträgt 2,5 bis 2,8 %, was eine spürbare Performance-Verbesserung im zweiten Halbjahr impliziert. Der Marktschwäche im europäischen Automotive-Geschäft begegnet der Konzern mit einem Effizienzprogramm. Trotz des dafür veranschlagten Aufwands von 35 bis 45 Mio. € wird für 2020 ein leicht positives EBIT nach Sondereffekten erwartet. Zusammen mit positiven Effekten aus bereits bestehenden Effizienzmaßnahmen erwartet der Konzern ab 2021 jährliche Einsparungen von insgesamt rund 60 Mio. €.

Update 6.08.2020: Insgesamt werden die Sonderaufwendungen im Jahr 2020 voraussichtlich 75 bis 85 Mio. € betragen. Der Großteil davon entfällt auf die oben genannten Maßnahmen, zudem sind Kaufpreisallokationseffekte enthalten. Trotz der Sonderaufwendungen wird für 2020 eine EBIT-Marge von 0 bis 0,5 % angestrebt.

Update 5.11.2020: Der Vorstand bestätigt die im Juli veröffentlichte Prognose für 2020 unter der Voraussetzung, dass die Corona-Pandemie die Wirtschaft in den kommenden Wochen nicht stärker als zuletzt beeinträchtigt. Der Auftragseingang dürfte den Zielkorridor von 3,1 bis 3,4 Mrd. € erreichen, sofern der zuletzt positive Trend anhält. Auch mit Blick auf die zukünftige Kapazitätsauslastung ist ein guter Auftragseingang im Schlussquartal erforderlich. Der Umsatz wird voraussichtlich 3,2 bis 3,4 Mrd. € erreichen. Das Ziel einer operativen EBIT-Marge von 2,5 bis 2,8 % erscheint aus derzeitiger Perspektive gut erreichbar. Für das Gesamtjahr wird mit Sonderaufwendungen von 75 bis 85 Mio. € geplant. Der Großteil davon – zwischen 43 und 53 Mio. € – wird im vierten Quartal gebucht. Darunter fallen überwiegend Rückstellungen in Zusammenhang mit dem im Juli angekündigten Kapazitätsabbau im europäischen Automotive-Geschäft. Auch nach Sonderaufwendungen wird das EBIT im Jahr 2020 voraussichtlich leicht positiv ausfallen, konkret rechnet der Konzern mit einer EBIT-Marge von 0 bis 0,5 %. Im vierten Quartal ist ein etwas geringeres operatives Ergebnis zu erwarten als im dritten Quartal, da Auslastung und Margenqualität infolge des niedrigen Auftragseingangs des zweiten Quartals abnehmen dürften. Durch die Anpassungen im europäischen Automotive-Geschäft und weitere, zum Teil bereits abgeschlossene Restrukturierungsmaßnahmen erwartet der Dürr-Konzern ab 2021 Einsparungen von rund 60 Mio. €.

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Oskar

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