thyssenkrupp Aktie WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001

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14.05.2021
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thyssenkrupp Ausblick auf 2021 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

thyssenkrupp blickt trotz der weiter erwarteten Erholung wichtiger Märkte und der sichtbaren strukturellen Verbesserung der Geschäfte insgesamt vorsichtig auf das laufende Geschäftsjahr 2020/2021. Die wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten geben der Gruppe insbesondere in den zyklischen Geschäften mit Werkstoffen und bei den Auto-Komponenten eine nur eingeschränkt verlässliche Planbarkeit. Beim Umsatz rechnet der Vorstand in Abhängigkeit der Erholung des weltweiten Automobilmarktes mit einem Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich (Vorjahr: 28,9 Mrd €). Vor diesem Hintergrund erwartet thyssenkrupp für das Bereinigte EBIT eine signifikante Verbesserung gegenüber dem Vorjahr auf einen Verlust im mittleren dreistelligen Millionen-€-Bereich (Vorjahr: pro forma2 -1,8 Mrd €). Bei deutlichen Fortschritten über alle Geschäfte wird das Segment Multi Tracks das Ergebnis mit einem Verlust im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen-€-Bereich (Vorjahr: pro forma -593 Mio €) und Steel Europe mit einem negativen Betrag im niedrigen dreistelligen Millionen-€-Bereich belasten (Vorjahr: pro forma -820 Mio €). Trotz der deutlichen operativen Verbesserungen sowie dem Entfall der Wertberichtungen auf langfristige Vermögenswerte aus dem Vorjahr erwartet thyssenkrupp einen Jahresfehlbetrag von über -1 Mrd € (Vorjahr: -5,5 Mrd €). Darin sind erneut Aufwendungen für weitere Restrukturierungen im mittleren dreistelligen Millionen-€-Bereich vorgesehen.

Update 10.02.2021: Der Umsatz wird voraussichtlich – insbesondere in Abhängigkeit der auch vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie bestimmten Erholung des weltweiten Automobilmarkts mit Einfluss auf unsere Geschäfte mit Werkstoffen sowie Komponenten für Automobile und Nutzfahrzeuge – im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen, jedoch noch deutlich unter dem Niveau vor der Corona- Pandemie bleiben (Vorjahr: 28,9 Mrd €). Für das Bereinigte EBIT prognostizieren wir vorwiegend infolge der verbesserten Nachfrage bei unseren Geschäften mit Werkstoffen sowie Komponenten für Pkw und Nutzfahrzeugen eine signifikante Verbesserung hin zu einem nahezu ausgeglichenem Ergebnis (Vorjahr: pro forma – 1,8 Mrd). Diese Verbesserung erfolgt im Wesentlichen aufgrund deutlicher struktureller Fortschritte in allen Geschäften sowie in Abhängigkeit der stark von der Marktentwicklung bedingten Umsatzentwicklung. Dabei wird ausschließlich Multi Tracks einen klaren Verlust beitragen, der im niedrigen bis mittleren 3-stelligen Millionen-€-Bereich (Vorjahr: pro forma -593 Mio €) ausfallen wird

Update 11.05.2021: Der Umsatz wird – insbesondere in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie – im niedrigen zweistelligen Prozentbereich wachsen, jedoch noch deutlich unter dem Vorkrisen-Niveau bleiben (bisherige Prognose: Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich; Vorjahr: 28,9 Mrd €). Für das Bereinigte EBIT rechnet thyssenkrupp infolge der erwarteten Verbesserungen in allen Segmenten mit einer signifikanten Steigerung hin zu einem positiven Ergebnis in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionen-€-Betrages (bisher: nahezu ausgeglichenes Ergebnis; Vorjahr: pro forma -1,8 Mrd €). Die Verbesserung des Free Cashflow vor M&A wird sich wie bisher prognostiziert in Richtung -1 Mrd € bewegen (Vorjahr: -5,5 Mrd €). Neben der Ergebnisverbesserung wird diese Entwicklung auch von dem im Zuge des Umsatzwachstums erforderlichen und von der Preisentwicklung der Rohstoffe abhängigen Aufbau des Nettoumlaufvermögens, den Auszahlungen für Restrukturierungen und Investitionen (über Abschreibungen) sowie von Zuflüssen aus Auftrag­seingängen und den Zahlungsprofilen der Projektgeschäfte abhängig sein. Trotz der deutlichen Verbesserungen erwartet thyssenkrupp unter dem Strich einen Jahresfehlbetrag von bis zu einem mittleren dreistelligen Millionen-€-Betrag (bisher: Nettoverlust im hohen dreistelligen Millionen-€-Bereich; Vorjahr: -5,5 Mrd €). Darin sind Aufwendungen für Restrukturierungen in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionen-€-Betrages berücksichtigt.

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Oskar

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