Ölpreise legen kräftig zu - die Gründe
Die Ölpreise haben am Donnerstag anfängliche Gewinne deutlich ausgeweitet.
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Am Ölmarkt bleibt der Krieg in der Ukraine das bestimmende Thema und sorgt weiter für heftige Preisschwankungen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 106,25 US-Dollar. Das waren 8,23 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 7,21 Dollar auf 102,30 Dollar.
Am Vortag hatte ein Medienbericht über die angebliche Ausarbeitung von Dokumenten als Grundlage für ein mögliches direktes Gespräch zwischen dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin für Hoffnung an den Finanzmärkten gesorgt und die Ölpreise belastet.
Mittlerweile sagte ein Sprecher des Kreml, dass die Informationen falsch zusammengestellt worden und "nicht korrekt" seien. Die Verhandlungen würden jedoch fortgesetzt. Die Nachricht führte zu einem deutlichen Anstieg der Ölpreise. Sie liegen jedoch noch merklich unter ihren Mehrjahreshochs aus der vergangenen Woche.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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