
Amazon streicht 16.000 Arbeitsplätze
Der weltgrößte Onlinehändler Amazon will in einer zweiten Entlassungswelle innerhalb von drei Monaten rund 16.000 Arbeitsplätze abbauen. Der Konzern reagiert damit auf die zunehmende Bedeutung Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Das Unternehmen werde seinen Mitarbeitern in den USA 90 Tage Zeit geben, um intern nach einer neuen Stelle zu suchen, erklärte Amazon-Vizepräsidentin Beth Galetti in einem Blogbeitrag. Beschäftigten, die keinen neuen Job innerhalb des Konzerns finden können, werde das Unternehmen Abfindungen und andere Unterstützung für den Übergang anbieten.
Man habe daran gearbeitet, die Organisation zu stärken, indem man Hierarchiestufen reduziert, die Eigenverantwortung erhöht und Bürokratie abgebaut habe, sagte Galetti. Die Stellenstreichungen kommen nur wenige Monate nach einer ersten Ankündigung des Unternehmens, 14.000 Stellen abbauen zu wollen.
Im vergangenen Jahr warnte der Amazon-Chef die Mitarbeiter bereits, dass Künstliche Intelligenz zu einem Rückgang der Belegschaft führen werde, da Amazon immer mehr Abläufe automatisiere. Stand Ende September 2025 beschäftigte Amazon weltweit rund 1,58 Millionen Menschen.
Moderation: wirtschaft tv Chefanchor Sascha Oliver Martin
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