Verlustvortrag

Verlustvortrag - Definition

Besteht für den Steuerpflichtigen keine Möglichkeit, den Verlust zurückzutragen, wird der Verlust zwingend auf die folgenden Jahre vorgetragen. Er wird dann bis zu einer Höhe von 1 Mio. € unbeschränkt, darüber hinaus bis zu 60 % des 1 Mio. € übersteigenden Gesamtbetrages der Einkünfte vorrangig von den Sonderausgaben abgezogen. Somit ergibt sich bei hohen Verlustvorträgen faktisch eine Mindestbesteuerung.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/verlustvortrag/9

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