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23.07.2021
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Deutsche Post Ausblick auf 2021 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet der Konzern einen weiteren deutlichen Anstieg des EBIT auf mehr als 5,6 Milliarden Euro. Die Prognose basiert auf der Annahme, dass der Onlinehandel im laufenden Jahr von einer strukturell höheren Ausgangsbasis weiter wachsen wird, wenngleich sich die Zuwachsraten im Laufe des Jahres wieder normalisieren dürften. Auch sollte sich der Welthandel im Jahresverlauf 2021 weiter erholen - und damit die Volumina in den globalen Logistikaktivitäten. Zugleich wird erwartet, dass die interkontinentalen Transportkapazitäten aufgrund nur langsam zurückkehrender Beiladekapazitäten in Passagiermaschinen weiter eingeschränkt bleiben dürften. Im zurückliegenden Geschäftsjahr betrugen die Investitionen über alle Unternehmensbereiche hinweg 3,0 Milliarden Euro. Deutsche Post DHL Group erwirtschaftete in 2020 einen deutlich gesteigerten Free Cashflow von 2,5 Milliarden Euro (2019: 0,9 Milliarden Euro) und stärkte damit die Finanzkraft des Konzerns. Das Unternehmen prognostiziert für 2021 einen Free Cashflow von rund 2,3 Milliarden Euro und Brutto-Investitionen von rund 3,4 Milliarden Euro. Diese fokussieren auf die Modernisierung der Flugzeugflotte in Express, den Ausbau der nationalen und internationalen Paket-Infrastruktur zur effizienten Abwicklung steigender Sendungsmengen sowie die fortgesetzte digitale Transformation. Wie bei der Vorstellung der Strategie 2025 angekündigt, schreibt Deutsche Post DHL Group seine mittelfristigen Finanzziele jährlich fort. Mit Vorlage des Geschäftsberichts hat der Konzern nun seine Prognose bis zum Jahr 2023 abgegeben, nachdem das Unternehmen im Januar die bislang kommunizierten Mittelfristziele bis 2022 vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung angehoben hatte. Das EBIT soll auf mehr als 6,0 Milliarden Euro in 2023 steigen. Der Konzern plant, im Zeitraum von 2021 bis 2023 einen kumulierten Free Cashflow von 7,5 bis 8,5 Milliarden Euro zu generieren (bisherige Prognose 2020 bis 2022: mehr als 6 Milliarden Euro). Im Zeitraum von 2021 bis 2023 sollen die Investitionen (Capex) kumuliert 9,5 bis 10,5 Milliarden Euro betragen (bisherige Prognose 2020 bis 2022: rund 9,5 Milliarden Euro).

Update 5.05.2021: Vor dem Hintergrund der guten Ergebnisentwicklung im ersten Quartal 2021 hat der Konzern seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr und seine Mittelfristziele deutlich erhöht: Für 2021 erwartet der Konzern ein EBIT von mehr als 6,7 Milliarden Euro (bisher: deutlich über 5,6 Milliarden Euro) und einen Free Cashflow von mehr als 3,0 Milliarden Euro (bisher: deutlich über 2,3 Milliarden Euro) bei Bruttoinvestitionen von rund 3,8 Milliarden Euro (bisher: rund 3,4 Milliarden Euro). Für 2023 erwartet Deutsche Post DHL Group ein EBIT von mehr als 7,0 Milliarden Euro, nachdem zuvor mehr als 6,0 Milliarden Euro prognostiziert wurden. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in einer erhöhten Prognose von rund 9,0 Milliarden Euro (zuvor: 7,5 bis 8,5 Milliarden Euro) für den kumulierten Free Cashflow von 2021 bis 2023 wider. Im selben Zeitraum wird der Konzern nun rund 11,0 Milliarden Euro (zuvor: 9,5 bis 10,5 Milliarden Euro) in seine Netzwerke investieren.

Update 7.07.2021: Für das Konzern-EBIT in 2021 wird nun mehr als EUR 7,0 MRD (bisher: mehr als EUR 6,7 MRD) erwartet. Diese Größe berücksichtigt bereits die ebenfalls heute getroffene Entscheidung des Managements, erneut an die rd. 550.000 Mitarbeiter des Konzerns einmalig jeweils einen Corona-Bonus von EUR 300 pro Vollzeitkraft in Anerkennung der Leistungen der vergangenen Monate unter der Pandemie auszuzahlen. Der damit verbundene zusätzliche Personalaufwand von insgesamt rd. EUR 200 MIO wird im 3. Quartal verbucht werden. Der Aufwand wird - wie im Vorjahr - mit rd. EUR 50 MIO. Post & Paket Deutschland betreffen, sowie mit rd. EUR 150 MIO die DHL-Bereiche.

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Oskar

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