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DWS Group Aktie WKN: DWS100 / ISIN: DE000DWS1007

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DWS Group Ausblick auf 2019 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Wir erwarten gegenüber dem Jahresende 2018 ein höheres verwaltetes Vermögen zum Ende des Jahres 2019. Es wird davon ausgegangen, dass das Nettomittelaufkommen für alle wesentlichen Anlageklassen positiv sein wird. Treiber sind passive Produkte, alternative Anlagen und Vertriebspartnerschaften, die zur Zielvorgabe von 3% bis 5% an jährlich neuen Nettomittelzuflüssen beitragen sollen. Nach dem deutlichen Marktrückgang im vierten Quartal, gehen wir davon aus, dass die Erträge für 2019 auf dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Wir erwarten, dass die Managementgebühren im Vergleich zu 2018 im Wesentlichen unverändert bleiben. Unterstützend auf die Managementgebühren wird sich das erwartete Wachstum des verwalteten Vermögens in 2019 auswirken. Demgegenüber stehen jedoch geringere Margen, ein niedrigeres verwaltetes Vermögen zu Jahresbeginn 2019 aufgrund der Nettomittelabflüsse in 2018 sowie die Kurseinbrüche im vierten Quartal. Die Performance- und Transaktionsgebühren werden gegenüber 2018 voraussichtlich unverändert bleiben und 3% bis 5% zu unseren Gesamterträgen beitragen. Wir bleiben optimistisch für die Aussichten der Aktienmärkte, sehen die Managementgebührenmarge aber unter Druck, angesichts des starken Kurseinbruchs im Dezember. In 2019 werden wir unseren Fokus weiterhin auf ein striktes Kostenmanagement legen, was zu leicht geringeren Kosten und einer niedrigeren Aufwand-Ertrags-Relation führen wird verglichen zu 2018. Durch beschleunigte Sparmaßnahmen und Effizienzsteigerungen erwarten wir, dass wir bis Ende 2019 bereits unser mittelfristiges Sparziel von 150 Mio. € erreichen werden. Unter der Annahme, dass sich die Märkte entsprechend unserer Prognosen entwickeln, sind wir auf dem besten Weg, unser mittelfristiges Ziel zu erreichen: eine Aufwand-Ertrags-Relation von unter 65%.

Update 26.04.2019: Um unser Bekenntnis zu einem konsequenten Kostenmanagement vor dem Hintergrund eines fortgeschrittenen Marktzyklus weiter zu unterstreichen, haben wir unsere Kosteninitiativen beschleunigt und streben unter der Annahme von Erträgen auf dem Niveau von 2018 für das Gesamtjahr 2019 eine bereinigte Aufwand-Ertrags-Relation von etwa 70 Prozent an. Beim Nettomittelaufkommen wollen wir über dem Durchschnitt der Asset Management-Branche liegen, den wir in diesem Jahr – konstruktive Marktbedingungen vorausgesetzt – bei 2 bis 3 Prozent sehen.

Update 24.07.2019: Die nachhaltige Dynamik, die sich im ersten Halbjahr in Nettomittelzuflüssen in beiden Quartalen zeigte, unterstützt uns bei unserem Ziel, das für die Vermögensverwaltungsbranche im Jahr 2019 erwartete Mittelaufkommen zu übertreffen. Aufgrund beschleunigter Kosteninitiativen und kontinuierlicher Arbeit an unserer operativen und organisatorischen Effizienz seit Anfang 2019 befinden wir uns zudem auf einem guten Weg, die angepeilten Kosteneinsparungen in Höhe von EUR 150 Millionen brutto bereits in diesem Jahr zu erreichen. Unser Ziel einer bereinigten Aufwand-Ertrags-Relation von rund 70 Prozent für das Gesamtjahr 2019 halten wir unter Annahme von im Vergleich zu 2018 unveränderten Erträgen aufrecht. Die insgesamt starke Performance vieler unserer Flaggschiff-Fonds in den Bereichen Active, Passive und Alternatives – den drei Säulen unseres diversifizierten Geschäftsmodells – stützt die Aussicht auf zukünftiges Wachstum. Dabei wollen wir insbesondere unser Geschäft im wachsenden asiatischen Markt ausbauen, um dem anhaltenden Vermögensaufbau in dieser Region Rechnung zu tragen. Außerdem wollen wir unsere Fähigkeiten bei den Megatrends ESG und Digitalisierung noch weiter stärken. Ferner wollen wir Produkte schneller entwickeln und einführen, um noch besser und flexibler auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können.

Update 30.10.2019: In den ersten neun Monaten 2019 ist es uns gelungen, bei den Nettomittelzuflüssen die Trendwende zu schaffen. Wir bleiben auf Kurs, die Vermögensverwaltungsbranche beim Wachstum des Mittelaufkommens in diesem Jahr zu übertreffen. Dank beschleunigter Kosteninitiativen, mit denen wir seit Anfang 2019 kontinuierlich an unserer operativen und organisatorischen Effizienz arbeiten, befinden wir uns zudem auf einem guten Weg, die angepeilten Kosteneinsparungen in Höhe von EUR 150 Millionen brutto bereits in diesem Jahr zu erreichen. Des Weiteren bestätigen wir unser Ziel einer bereinigten Aufwand-Ertrags-Relation von rund 70 Prozent für das Gesamtjahr 2019 – unter Annahme von im Vergleich zu 2018 unveränderten Erträgen. Auch für das Jahr 2020 und darüber hinaus haben wir weitere Kostenmaßnahmen identifiziert, um sicherzustellen, dass wir auf unserem direkten Kurs zu einer bereinigten Aufwand-Ertrags-Relation von weniger als 65 Prozent im Jahr 2021 bleiben.

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