Sartorius vz. Aktie WKN: 716563 / ISIN: DE0007165631

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23.10.2020
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Sartorius vz. Ausblick auf 2020 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Sartorius plant, seinen Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2020 auf Basis konstanter Wechselkurse um 10% bis 13% zu steigern. Zu diesem Wachstum soll die Ende 2019 vollzogene Akquisition von Biological Industries mit etwa 1,5 Prozentpunkten beitragen. Bei der Profitabilität rechnet Sartorius mit einem Anstieg der operativen EBITDA-Marge auf etwa 27,5% nach 27,1% im Vorjahr. Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote dürfte bei rund 10% liegen (VJ: 12,3%). Für die Sparte Bioprocess Solutions erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum von 11% bis 14%, wovon etwa ein Prozentpunkt auf den Einbezug von Biological Industries entfallen soll. Für die operative EBITDA-Marge1) geht das Management von einem Anstieg auf rund 30,0% aus (VJ: 29,6%). Die Sparte Lab Products & Services wird ihre Umsätze voraussichtlich um 7% bis 10% steigern können. Der Wachstumsbeitrag von Biological Industries soll bei rund 2,5 Prozentpunkten liegen. Die operative EBITDA-Marge wird bei etwa 20,0% erwartet (VJ: 19,6%).

Update 21.04.2020: Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie steht die Prognose unter größerer Unsicherheit als üblich, sowohl hinsichtlich der Entwicklung des bestehenden Geschäfts als auch bezüglich der Integration der Akquisitionen. Zugrunde gelegt werden die Annahmen, dass China nach weitgehend überstandener Pandemie seine Wirtschaft weiter erfolgreich hochfährt sowie Europa und die USA den Pandemie-Höhepunkt bald erreicht haben und wirtschaftliche Lockerungen implementieren. Unter diesen Voraussetzungen erwartet die Unternehmensleitung ein Umsatzwachstum im Konzern von nunmehr um 15% bis 19% (bisherige Prognose 10% bis 13%). Zum Umsatzanstieg sollen die Erstkonsolidierung von Biological Industries unverändert knapp 1,5 Prozentpunkte beitragen. Der Einbezug des von Danaher erworbenen Portfolios soll gut 5 Prozentpunkte zum Wachstum beitragen. Hinsichtlich der Profitabilität rechnet Sartorius unverändert mit einem Anstieg der operativen EBITDA-Marge1 auf etwa 27,5% nach 27,1% im Vorjahr. Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote dürfte wie bisher prognostiziert bei rund 10% liegen (VJ: 12,3%)1. Der dynamische Verschuldungsgrad berechnet als Quotient aus Nettoverschuldung und operativem EBITDA dürfte unter Berücksichtigung der Akquisition des Danaher-Portfolios zum Jahresende 2020 bei etwa 2,75 liegen (bisher ohne Berücksichtigung der Akquisition: etwas unter 2,0).

Update 15.07.2020: Auf Basis einer starken Entwicklung in der Sparte Bioprocess Solutions im ersten Halbjahr sowie einer auch für den weiteren Jahresverlauf erwarteten hohen Nachfrage erhöht Sartorius seine Wachstums- und Ertragsprognose für diese Sparte und damit auch den Gesamtkonzern für das Geschäftsjahr 2020. Die Unternehmensleitung geht nunmehr von einer Erhöhung des Konzernumsatzes von 22% bis 26% (bisher 15% bis 19%) sowie einer operativen EBITDA-Marge1 von etwa 28,5% (bisher etwa 27,5%) aus. Ein Teil des zusätzlich erwarteten Geschäfts ist auf die derzeitige Coronavirus-Pandemie zurückzuführen: Sartorius-Produkte werden sowohl bei der Herstellung von Impfstoffen als auch von antiviralen Medikamenten eingesetzt. Für die Sparte Bioprocess Solutions wird mit einer Umsatzsteigerung von 26% bis 30% (bisher 17% bis 21%) gerechnet, die operative EBITDA-Marge1 soll bei etwa 31% (bisher etwa 30%) liegen. Der Ausblick für die Sparte Lab Products & Services bleibt mit einem Wachstum des Umsatzes von 10% bis 14% bei einer operativen EBITDA-Marge1 von etwa 20% unverändert (alle Angaben wie bisher auf Basis konstanter Wechselkurse). Aufgrund der Pandemie steht die Prognose weiter unter größerer Unsicherheit als üblich. Zugrunde gelegt wird insbesondere, dass Logistikketten stabil sind und Produktionslinien in Betrieb bleiben.

Update 20.10.2020: Auf Basis der guten Ergebnisse nach neun Monaten geht Sartorius nunmehr von einer Erhöhung des Konzernumsatzes am oberen Ende oder leicht über der bisher prognostizierten Spanne von 22 Prozent bis 26 Prozent aus. Unverändert soll die Erstkonsolidierung von Biological Industries knapp 1,5 Prozentpunkte und der Einbezug des von Danaher erworbenen Portfolios gut 5 Prozentpunkte zum Umsatzanstieg beitragen. Die operative EBITDA-Marge1 wird nun bei etwa 29,5 Prozent prognostiziert (zuvor etwa 28,5 Prozent). Die Anfang Oktober angekündigte, geplante Akquisition des Aufreinigungsspezialisten BIA Separations, die voraussichtlich bis Ende 2020 abgeschlossen wird, dürfte keinen wesentlichen Einfluss auf den Umsatz und das operative EBITDA von Sartorius im Jahr 2020 haben. Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote wird wie bisher bei rund 10 Prozent erwartet (Vorjahr: 12,3 Prozent). Aufgrund des starken Cashflows dürfte der dynamische Verschuldungsgrad auch nach Vollzug der Akquisition von BIA Separations im vierten Quartal wie bisher prognostiziert zum Jahresende 2020 etwas unter 2,75 liegen (Vorjahr: 2,0).

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