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Market Maker

Meist sind es Broker oder Banker an der Börse, die selbstständig und auf eigenes Risiko Geld- und Briefkurse für bestimmte Wertpapiere, die sogenannten Quotes stellen. Sie werden Market Maker genannt. In der überwiegenden Anzahl der Vorgänge gewährleisten sie eine ausreichende Liquidität und somit die Funktionsfähigkeit der Börse.

Der Market Maker fragt als professioneller Börsenhändler größere Wertpapiermengen zu niedrigem Geldkurs nach. Dann bietet er die Papiere, beispielsweise Devisen, Aktien, Optionen und Renten zu einem hohen Briefkurs an. Zwischen dem Geldkurs und dem Briefkurs findet sich der Preis des entsprechenden Wertpapiers. Der Market Maker schöpft seinen Gewinn aus der Marge zwischen dem Geld- und dem Briefkurs.

Market Maker offerieren Services, die ihren Geschäftspartnern Vorteile verschaffen können:

1. Sie stellen ständig verfügbare Partner für den sofortigen Geschäftsabschluss dar. Dabei ist die Marktlage sekundär.

2. Market Maker verfügen über eine zweifellose Bonität, Risiken sind minimiert.

3. Die Transaktionen kommen zum marktgerechten Kurs zustande.

Market Marketing existiert in drei Varianten:

1. Permanent Market Making: Dauerhafte Einstellung von Kauf- und Verkaufsaufträgen auf einen Wert.

2. Advanced Market Making: Realisation börslicher Mindestkriterien, um entsprechende Rückvergütungen zu generieren.

3. Regular Quotation: Darstellung eines Preises auf Anfrage eines Marktteilnehmers.

Antagonismen zwischen den professionellen Börsenhändlern generieren in der Regel marktnahe Preise.

Fehler stellen sich in falscher Einheitsnotierung dar. Kumulierende Nachfrage- und Angebotspositionen sind die Folge. Überhöhte Margen zwischen dem Geldkurs und dem Briefkurs generieren signifikante Umsatzrückgänge.

Demnach ist das Market-Maker-Prinzip ein sehr effizientes Verfahren zur Ermittlung von Kursen. Es überwiegt international. An der Deutschen Terminbörse gibt es auch das Prinzip der Orderdriven Markets. Auch hier steht der Market Maker für potenzielle Käufer oder Verkäufer als konstanter Vertragspartner zur Verfügung, weil die An- und Verkaufskurse verbindlich dargestellt werden.

Durch den permanenten An- & Verkauf von Wertpapieren sorgen die Market Maker für genügend Liquidität im Markt und das ist eine der Voraussetzungen für einen geregelten und fairen Börsenhandel. Die Aktionäre können also innerhalb der Börsenzeiten ihre Papiere immer zu einem aktuell fair ermittelten Kurs verkaufen.

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